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Hessen: Zeugin Jehovas will keine Bluttransfusion und stirbt während Operation

Eine schwangere Frau starb während einer Operation, da sie sich weigerte, Bluttransfusionen anzunehmen. Die 29-jährige Frau wurde mit starken Blutungen in ein Krankenhaus in Lich (Hessen) eingeliefert, sie und ihr Mann lehnten jedoch das fremde Blut ab.

Beide waren Anhänger der Zeugen Jehovas, welche seit 1944 Bluttransfusionen verweigern und diese Ablehnung auf biblische Texte stützen.

Das ungeborene Baby der Frau starb ebenfalls in Folge des Blutverlusts.


WebReporter: SunFunStayPlay
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hessen, Operation
Quelle: www.stern.de

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2008 17:08 Uhr von StaTiC2206
 
+58 | -13
 
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schade um die menschen selbst: aber nicht schade um die sektenanhänger.
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05.09.2008 17:16 Uhr von Criseas
 
+36 | -10
 
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Das arme Kind: Die Naiven Erwachsenen sind mir wurst, ist ihr Glaube dafür gibts ja die Freiheit..

Aber das man das nicht Erzwingen darf, weil die Familie so das Leben des Kindes auf das Spiel setzt und dabei auch Verloren hat?

Unverantwortlich in den Jehovas texten hat Gott vergessen Gehirn regnen zu lassen... sonst hätten diese das damals nicht beschlossen!
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05.09.2008 17:20 Uhr von Paddex-k
 
+24 | -9
 
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Ich: als überzeugter Atheist mache mir so meine Gedanken über Euern Glauben! In der Bibel finde ich nicht einen Satz, der sagt das man verletzten Menschen sich selbst und Gottes güte anvertrauen soll. Da wird von Nächstenliebe,(hält sich nur selten einer dran) und Hilfe in der Not geschrieben!
Sind die Zeugen Jehovas keine christliche Sekte???
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05.09.2008 17:28 Uhr von weg_isser
 
+18 | -7
 
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Hmm hab die Ärzte nicht die Pflicht Leben zu retten bzw. zu erhalten!? Meiner Meinung nach hätte sie ihr einfach eine Narkose geben sollen und die Bluttransfusion durchführen sollen! Nicht wegen der Mutter, sondern wegen dem Ungeborenen Kind!
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05.09.2008 17:43 Uhr von Hier kommt die M...
 
+13 | -8
 
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Armes Kind: Gegen Arzt und Mann wird inzwischen auch ermittelt wegen unterlassener Hilfeleistung, soweit ich gehört habe...grml..

Soviel Dummheit, nur weil die Idioten ein Gebot aus dem AT auch auf Blutspenden beziehen, obwohl es nur für den Verzehr von Fleisch galt.
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05.09.2008 17:47 Uhr von ZeldaWisdom
 
+13 | -4
 
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hätte der arzt: die transfusion ohne einwilligung unternommen, hätte er jetzt eine klage am hals... der mensch denkt an seinen beruf - was man positiv sowie negativ sehen kann... negativ fürs kind
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05.09.2008 17:47 Uhr von ticarcillin
 
+11 | -3
 
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Der Patientenwillen: ist entscheidend. Ob das in diesem Fall sinnvoll war, mag dahingestellt sein.
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05.09.2008 17:49 Uhr von kaschuwe
 
+9 | -5
 
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@ticarcillin: da gibt es keinen eigenen Patientenwillen

Die haben doch alle eine Gehirnwäsche ihrer Gurus hinter sich!
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05.09.2008 18:06 Uhr von TeqKiller
 
+3 | -6
 
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Wenn: jeder so denken würde, müssten wir ja nicht mehr Blutspenden.
Wo bekämme ich dann meine Mc Doof Gutscheine her?

Echt Traurig sowas.Aber andere Religionen sind viel Schlimmer.
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05.09.2008 18:11 Uhr von CHR.BEST
 
+12 | -4
 
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Wieder ein stummes Zeugnis dafür welche Konsequenzen es hat, wenn Religion gegen Vernunft siegt.
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05.09.2008 18:21 Uhr von Valmont1982
 
+8 | -7
 
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Der :Arzt hat sich absolut korrekt verhalten. Jeder kann über sein eigenes Leben entscheiden wie er möchte !!! Wenn jemand Schuld an dem Tod des ungeborenen Kindes ist, denn die wohl mehr oder weniger unterblichtete Mutter
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05.09.2008 18:23 Uhr von Mathimon
 
+7 | -2
 
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abartig! Ich verachte diese Spinner! Wie kann man nur als werdende Mutter so abartig sein und sein ungeborenes Kind mit in den Tod reißen obwohl eine Bluttransfussion sie beide hätte retten können!? Ich verstehs einfach nicht!
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05.09.2008 18:33 Uhr von Baschti76
 
+7 | -4
 
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Gehirnwäsche! Ich hab mich mal ein wenig mehr mit dieser Sekte beschäftigt-die Mitglieder durchlaufen eine sehr ausgeklügelte Gehirnwäsche und werden zu absolut fanatischem Glauben umerzogen!!Da leidet dann auch der gesunde Menschenverstand darunter und solche Sachen entstehen dann.Ich verachte diese Menschen nicht-sie tun mir sehr leid da sie so verführt worden.Wer da raus kommt braucht oft Jahre bis er wieder bei klarem Verstand ist-vor allem im Glauben!
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05.09.2008 18:39 Uhr von Peetz
 
+9 | -1
 
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Jemand aus meiner Familie arbeitet in diesem Krankenhaus und hat das mitbekommen. Teilweise erscheinen mir die Infos unvollständig oder falsch. Das soll keine Kritik am Autor sein, hab mir die Quelle nicht durchgelesen, vll. ist es dort schon so.
Die Frau ist nciht während der OP verstorben, sondern wurde danach erstmal (bewusstlos) auf ihr Zimmer gebracht.Mehrere Zeugen Jehovas waren anwesend, welche die junge Frau bewachten, dass ja niemand ihr eine Bluttranfusion geben kann und einer von diesen Leuten besaß eben eine Patientenverfügung. Das Lebensrecht des Kindes konnte nicht mehr beachtet werden, da es zu dem Zeitpunkt (leider) schon tot war. Das ganze Stationspersonal war fassungslos und fast alle haben nur geheult, weil so ein junges Leben förmlich weggeschmissen wurde....
Die Anzeige wird wahrscheinlich im Sande verlaufen. Beide Varianten, sich an die Patientenverfügung halten oder sie ignorieren, sind vollkommen legal. Aus rechtlicher Sicht hat der Arzt nichts falsch gemacht.
Krank, aber auch traurig, was da abgelaufen ist....und das basierend nur auf einer wagen Bibelinterpretation. In unserer regionalen Zeitung war die Bibelstelle zitiert, auf der diese Verweigerung gegenüber Bluttranfusionen basiert....ich habe mir nur an den Kopf gepackt.
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05.09.2008 19:07 Uhr von Highmaster
 
+8 | -3
 
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Das gibt: ein Platz ganz oben auf dem Wachturm. Nur das ungeborene kann nix dafür. Die Sekt gehört verboten.
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05.09.2008 19:21 Uhr von cheetah181
 
+6 | -4
 
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Das ist das Problem mit Leuten die glauben, dass sie ihren Tod überleben.
Ist bei Selbstmordattentätern nicht anders, nur noch schlimmer.
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05.09.2008 19:29 Uhr von Köpy
 
+5 | -3
 
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Als Arzt wäre mir das echt scheiß egal gewesen, was mir die religiösen Spinner da erzählen. Sorry.. ich finde sowas abartig krank was einige, in Namen ihrer Religion, veranstalten. 2 Leben einfach so wegeschmissen, für NICHTS. Das Kind wusste noch nicht einmal warum es sterben musste. Für jeden Scheiß lassen sich Politiker neue Gesetze einfallen. Etwa "Killerspiele" verbieten, weil hier und da ein Amokläufer zufällig Egoshooter gespielt hat. Aber wegen einer Religion, die offensichtlich daran schuld ist, das Leben auszulöschen.... Nö nix wird getan. Das nennt man dann Religionsfreiheit. Das Kind hatte nicht die "Freiheit".
Aber Typisch für Deutschland. Die Freiheit liegt ja auch in der Ausübung und nicht der Entscheidung an WAS man glauben will.
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05.09.2008 20:58 Uhr von Noseman
 
+3 | -2
 
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@hostmaster: Das Kind kommt doch dann aber mit den anderen 1443.999 auserwählten in den Himmel.
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05.09.2008 21:52 Uhr von DerDickeOtto
 
+7 | -2
 
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Unverantwortlich: ZITAT
Mehrere Zeugen Jehovas waren anwesend, welche die junge Frau bewachten, dass ja niemand ihr eine Bluttranfusion geben kann und einer von diesen Leuten besaß eben eine Patientenverfügung.
ZITAT ENDE

Sorry aber was sind das für dämliche Spinner??? Bewachen die Frau das ihr bloss keiner Bluttransfussionen gibt!!! Bei uns im Dorf laufen die Ochsen darum und predigen wie wichtig und heilig das Leben sei, und dort lassen sie einen Menschen sterben???

Die haben meiner Meinung nach den letzten Schuss nicht gehört die dummen Kamele!!!!!
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05.09.2008 22:21 Uhr von Icebrey
 
+4 | -2
 
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Das ist keine Religion sondern eine Sekte. Schlimm sowas. Wenn jemand kein fremdes Blut möchte...so sei es...aber doch nicht, wenn damit auch ein Kind stribt.
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05.09.2008 22:38 Uhr von knax
 
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Wie: kann man nur so verantwortungslos mit Menschen leben umgeben.

im endeffekt selber schuld so hart es sich auch anhört.
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05.09.2008 22:53 Uhr von Amasis2000
 
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Bluttransfusion kein Allheilmittel!!! Wieviele Menschen sind schon auf Grund einer Bluttransfusion gestorben oder mit unheilbaren Krankheiten wie Aids, Hepatitis C, Syphilis usw. infiziert worden? Da sagt keiner etwas dagegen! Blut ist kein Allheilmittel im Gegenteil viele Ärzte sind gegen Bluttransfusionen oder würden sich selbst kein Blut verabreichen lassen. Nicht umsonst gibt es Plasmaexpander und Blutersatzstoffe wie Hemopure. Ausserdem, ob ein Zeuge sich für eine Transfusion entscheidet oder nicht ist eine Gewissensfrage - niemand wird dazu gezwungen.
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05.09.2008 23:11 Uhr von Weltenwandler
 
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Sehr interessant: möglicherweise gibt es irgendwelche metaphysischen Verschieungen bei Bluttransfusionen, immerhin haben Forschungen für neue Diagnoseverfahren erwiesen das das menschliche Blut auch außerhalb des menschlichen Körpers nach langer Zeit Rückschlüsse auf dessen Gesundheit geben kann. Aber selbst wenn es dabei zu Seelenverschiebungen oder ähnlichen Effekten kommen sollte dürfte diese Verschiebung derart minimal sein das es nicht ins Gewicht fallen dürfte.

Das kommt eben davon wenn man seine eigenen Gelehrten umbringt. Die Zeugen Jehovas(warum auch immer der Zeugen brauchen sollte) sind selbst in ihrer eigenen Mystik kaum aufgeklärt. Und da man die Sekte anscheinend nicht auflösen kann sollte man sie fotbilden und ihnen anständige Metyphysik beibringen damit sowas in Zukunft vermieden werden kann!
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05.09.2008 23:34 Uhr von cheetah181
 
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Weltenwandler: "Und da man die Sekte anscheinend nicht auflösen kann sollte man sie fotbilden und ihnen anständige Metyphysik beibringen damit sowas in Zukunft vermieden werden kann!"

Oder gleich Biologie, soll auch bei Seelenverschiebung helfen.
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06.09.2008 00:00 Uhr von Amasis2000
 
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@citizen_x: stimmt so leider nicht, denn im April 2001 meldete die US-Firma Biopure, dass ihr Blutersatzstoff Hemopure von den südafrikanischen Behörden für die Humanmedizin zugelassen wurde. Weiters gibt es auch die Fa. Hemosol mit ihrem Produkt Hemolink das sich seit Februar 2001 im britischen Zulassungsverfahren befindet. Hemolink ist ähnlich aufgebaut wie Hemopure, basiert aber auf menschlichem Hämoglobin, das aus Blutkonserven gewonnen wird, die ihr Verfallsdatum überschritten haben.

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