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20.000 Arbeitsplätze in deutschen Krankenhäusern in Gefahr

Georg Baum, Leiter der Deutschen Krankenhausgesellschaft, warnt vor Krankenhausschließungen und damit vor einer Entlassungswelle in Kliniken.

Bund und Länder streiten sich wegen der Gesundheitsreform von Ministerin Ulla Schmidt. Wegen gestiegener Ausgaben, aufgrund höherer Lohnkosten sowie Sachaufwendungen, fordern die Kliniken 6,7 Milliarden Euro mehr Geld. Die Krankenkassen dagegen halten Mehrkosten von 2,3 Milliarden für ausreichend.

Eine Unternehmungsberatung die mit dem Forschungsinstitut RWI zusammenarbeitet, hält zehn Prozent der Krankenhäuser für überflüssig und rät zur Schließung oder Zusammenlegung der medizinischen Institute.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Arbeit, Gefahr, Krank, Arbeitsplatz
Quelle: www.rp-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2008 11:35 Uhr von skargil
 
+9 | -0
 
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Marodes und korruptes Gesundheitssystem: Wenn man sich die Kostenentwicklungen im deutschen Gesundheitssystem anschaut sieht man, daß die Kosten für Ärzte und Krankenhäuser relativ stabil blieben und nur ca. um die Inflationsrate stiegen.

Pharmakosten hingegen wachsen Jahr für Jahr ungehindert um einen zweistelligen Prozentsatz.

Es wird endlich Zeit für eine Positivliste für Medikamente! Deutschland ist eines der wenigen Länder das sich den Luxus leistet dies nicht zu haben.

Ansonsten werden wir noch in hundert Jahren Scheininnovationen der Pharmaindustrie mit unseren Versicherungsbeiträgen vergolden.

Alleine mit dem dann eingespaarten Geld könnten die Lohnanpassung der Ärzte und endlich eine adäquate Bezahlung des Pflegepersonals bezahlt werden.
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05.09.2008 11:41 Uhr von fiery
 
+4 | -0
 
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nicht vertretbar! als ob nicht so schon die qualität in deutschen krankenhäusern wegen personalmangel bzw. falscher personalpolitik leiden müsste.

wunderbar .. ein weiterer schritt in richtung amerikanisches gesundheitssystem. supi!
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05.09.2008 11:52 Uhr von oneWhiteStripe
 
+5 | -0
 
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nein, so eine überraschung "...Eine Unternehmungsberatung die mit dem Forschungsinstitut RWI zusammenarbeitet, hält zehn Prozent der Krankenhäuser für überflüssig.."

alles klar. mal wieder das krebsgeschwür "Unternehmensberatung"....seid mal ehrlich. ich kenn einige firmen (leider auch von innen^^) und nach jeder verbesserung von McK und Co wurden leute entlassen...geld gespart. und nach 4 wochen war klar dass die leute doch ziemlich dringend gebraucht würden...aber da sind die unternehmens-blutegel schon wieder bei nem anderen unternehmen...

sorry, hab ich bisher 3x erlebt (2 unterschiedliche firmen!)

nachhaltigkeit interessiert sowieso keinen. hauptsache kurzfristig sparen...den kommentar zum gesundheitsfond der unsäglichen Ulla erspar ich mir..denn dann ist der post GARANTIERT weg...
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05.09.2008 12:35 Uhr von LarsT
 
+4 | -0
 
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10% überflüssig ich würde den Unternehmensberatern mal anraten ein paar Tage im Krankenhaus zu arbeiten. Ich selbst habe in einem solchen ein Jahr gearbeitet, man kommt einfach nicht mehr mit der Arbeit nach, und das geht auf Kosten der Partienten. Ärgerlich wenn man den Leuten eigentlich helfen will, aber ihnen aus Zeitgründen nicht mehr als das Mindesmaß an Aufmerksamkeit geben kann...
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05.09.2008 14:46 Uhr von Mr.ICH
 
+2 | -0
 
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Gut das Kranke Menschen keine Zuwendung brauchen, sonst müsste man ja mehr Personal einstellen, damit ein/e Angestellte/r sich auch die nötige Zeit für den Patienten nehmen kann. Hauptsache Geldgespart. Haben die Menschen, die den Sozialstaat durchgesetzt haben damals kurzfristig oder unüberlegt gehandelt oder ist es einfach nur die aktuelle Führung, welche das ganze System Schritt für Schritt ad absurdum führt?
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05.09.2008 22:15 Uhr von Super-schlumpf
 
+2 | -0
 
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Ich würde sagen 100% der Unternehmensberaterfirmen sind überflüssig!!
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06.09.2008 16:15 Uhr von skargil
 
+0 | -1
 
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@bonsaitornado1: Für welche der tollen Firmen arbeitest Du denn? Sanofi? Roche? BASF? Bayer? Boehringer?.......

Niemand bestreitet, daß die Investitionssummen für die Neuentwicklung eines Medikaments extrem hoch sein können - und die Betonung liegt auf "können".

Nach Marktanalysen der Firma Price, Waterhouse & Cooper sind in den Jahren 2002-2006 ca. 85% der Investitionen in sogenannte Schein-Innovationen geflossen.

Scheininnovationen sind Medikamente, die von einem bereits existierenden Medikament nur geringfügig unterschiedlich sind, die gleiche Wirkung haben und als einzigen Zweck die Verlängerung eines Patentschutzes bezwecken.

Um es klar zu sagen: Nicht die Pharmaindustrie ist hier der Böse. Die tut nur was jede Firma machen muß - Gewinnmaximierung.

Es ist der untätige deutsche Gesetzgeber, der es versäumt wie in allen anderen 1te Welt Ländern dieser Gelddruckmaschine Einhalt zu gebieten.

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