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Deutscher Kulturrat lehnt CSU-Forderung, "Verbot von Killerspielen", ab

Politiker der bayerischen CSU haben in der letzten Zeit wieder versucht, das "Verbot von Killerspielen" öffentlich zu thematisieren. Da sich die CSU in Bayern derzeit im Wahlkampf befindet, könnte man diese Forderung auch als Politikum interpretieren.

Olaf Zimmermann, seines Zeichens Vorsitzender des deutschen Kulturrates, hat nun gegen diese Forderung der bayerischen CSU Stellung bezogen. Es herrsche schon längst ein Einvernehmen aller Parteien gegen diesen Verbotsaktionismus und für die Ausbildung von Medienkompetenz bei Betroffenen.

Zudem bezeichnete er diese Meinung als Running Gag, denn die bayerische CSU bemühe sich einerseits den Deutschen Computerspielepreis nach München zu holen und strebt andererseits das Verbot bestimmter Computerspiele an.


WebReporter: Gucky
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Kultur, Verbot, CSU, Killer, Forderung, Killerspiel
Quelle: www.schnittberichte.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2008 08:33 Uhr von Gucky
 
+0 | -0
 
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Oje, ob sich die CSU hier nicht eher ein Eigentor geschossen hat. Wenn sich die CSU in Computerspielebereich engagieren möchte, dann sollte sie die Forderung von kassengestützten Therapien Spielesüchtiger fördern. Das ist aktuell und wirklich sinnvoll.
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05.09.2008 08:50 Uhr von mcdead
 
+9 | -1
 
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sauber ins knie gef... lassen wir das

die csu ist schlimmer als alle "killer"spiele zusammen
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05.09.2008 08:55 Uhr von whiskey_in_the_jar
 
+2 | -0
 
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Richtig so !! will dazu noch sagen das die Gamer front dazu auch schon stellung bezogen hat...
siehe... [url]http://www.pcgames.de/...[/url]
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05.09.2008 09:06 Uhr von Katzee
 
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Erst "Killerspiele" dann evtl. Racing-Spiele (kömnnten ja Verkehrsrowdies heranziehen), dann evtl. Monopoly .....?

Am liebsten würde die CSU uns wohl noch das Denken verbieten lassen, denn dadurch laufen wir Gefahr zu erkennen, die Machtgier und Inkompetenz unserer Politker zu erkennen und das könnte die Grundfestern unserer Demokratie bis ins Mark erschüttern.
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05.09.2008 09:11 Uhr von Bandito87
 
+8 | -0
 
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Jugend von heute sind die Wähler von morgen. Das sollte sich die CDU mal überlegen! Gamer haben auch ein Gedächtnis!!
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05.09.2008 09:29 Uhr von Travis1
 
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Komischerweise: bekomme ich im Geschäft gar keine Killerspiele!

Kennt noch nicht mal jemand.

Doom, Far Cry usw. sind kein Problem, aber ein anständiges Killerspiel ist kaum zu bekommen;-)
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05.09.2008 09:57 Uhr von Fourier-Reihe
 
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Interessant, statt den Eltern von Amokläufern die gezockt haben zu sagen, dass ihre Erziehung scheisse ist verbietet man die Spiele lieber wenn es nach dem Willen der CSU geht. Statt das Überl an der Wurzel zu packen sucht man einen Sündenbock für Masse.

Viel gefährlichere Sachen werden nur erschwert/eingschränkt statt verboten... mich würde interessieren wieviele Menschen im Vergleich durch Rauchen oder Killerspiele umgekommen sind (die Opfer in den Spielen seien aussen vor gelassen).

P.S.: Ich rauche für meine Leben gerne.
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05.09.2008 10:16 Uhr von Knetgummiclown
 
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dieses geplänkel um ein verbot von killer bzw. computerspielen besonders initiiert von der drecks csu, geht mir so auf den senkel. die sind noch weltfremder als die grünen.
sollen se höhere strafen verordnen für händler die erwachsenenspiele an kinder verkaufen oder es halt besser kontrollieren, anstatt immer wieder dummdreiste verbote zu fordern.
reicht es nicht, dass man eh die spiele importieren muss, da sie hier gekürzt werden?
btw: cool, dass schnittberichte auch als quelle zugelassen wird. wer sie nicht kennt, sollte sich mal ein bißchen auf der seite umschauen. lohnt sich.
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05.09.2008 12:30 Uhr von Dr_House
 
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@ Fourier-Reihe: Genau deiner Meinung!

Wen oder was repräsentiert die CSU eigentlicht? Das sind alte, konservative Säcke, die noch nie ein Spiel gespielt haben und jetzt meinen da mitreden zu können.
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05.09.2008 13:07 Uhr von Thingol
 
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Was sind Killerspiele? Im Duden gibt es keinen Eintrag zu.
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05.09.2008 13:52 Uhr von Maniska
 
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Scheinheilig wie immer: "Killerspiele" gibt es nicht!!!

Aber es gibt verantwortumgslose Verkäufer, die die Spiele an jeden rausgeben der sie bezahlen kann, und vor allem gibt es Eltern die ihren Kindern jeden Schrott kaufen und sich nen Teufel um die Altersfreigaben kümmern.
Da kann ich als Verkäufer auch nicht viel machen, außer darauf hinweißen, dass das Spiel erst ab 16/18 ist.. Wenn es die Eltern kaufen - was soll ich machen?

Und bevor einer anfängt zu flamen... Ich sehe es JEDEN TAG dass Kinder spiele wollen die für sie noch nicht freigegeben sind. Und den Eltern geht die Freigabe am Ars** vorbei, hauptsache das Kind gibt Ruhe. Vielleicht solte man da mal ansetzen anstatt Testkäufer in die Läden zu schicken, die so unauffällig sind wie ein Elefant in der Fussgängerzone. Aufklärung der Eltern, damit so Spiele WIRKLICH nicht mehr in die Hände der Kinder fallen können, und nich tLeute dafür verantwortlich machen die nichts dafür können.
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05.09.2008 15:53 Uhr von megaakx
 
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Bessere Kontrolle in Geschäften reicht: Das ist meine Meinung. Wenn man im Laden die Alterkontrollen verbessern würde wäre meiner Meinung nach genug getan. Wenn ein Jugendlicher es dann noch in die Finger bekommt (über Bruder etc) dann hätt er es sich auch auf einem andren Weg beschaffen können (Internetdownload? Anyone?).
Aber danke das die CSU so immens die Werbetrommel für GTA IV trommelt, muss man ihnen lassen, die verstehn ihr Marketing.
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06.09.2008 05:17 Uhr von hu199
 
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der Umgang: mit Killerspielen ist reine Erziehungs und Aufklärungssache seitens der Eltern.

Aber in der heutigen Gesellschaft wird erwartet, dass die Politiker den ach so viel arbeitenden Bevölkerung, selbst die Erziehung abnehmen.

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