04.09.08 11:11 Uhr
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Japan: Buddhistischer Priester fackelt Tempel ab

Buddhisten sind ausgeglichene Menschen. Aber es gibt Ausnahmen: Ein japanischer Priester entdeckte im Schrank ein Hornissennest. Als er es abfackeln wollte, griffen die Insekten an - mit Folgen.

Wie die japanische Zeitung "Asahi Shimbun" meldete, hatte der 41-Jährige das Nest in einem Schrank seines Tempels in der Provinz Niigata entdeckt. Als er das Nest mit einer Bambus-Fackel abbrennen wollte, gingen die Insekten zum Gegenangriff über.

Daraufhin ließ der Mann vor Schreck die Fackel fallen, der Schrank fing Feuer. Im Nu griffen die Flammen auf das übrige Holzgebäude über. Der Priester erlitt zwar nur leichte Verbrennungen, hat jetzt aber keinen Tempel mehr.


WebReporter: n24
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Priester, Tempel
Quelle: www.n24.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2008 11:57 Uhr von StaTiC2206
 
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blöd ist dass nur die glaubensanhänger: wiedergeboren werden. wäre natürlich auch praktisch wenn die gebäude göttlich wiederaufgebaut werden würden :D
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04.09.2008 13:04 Uhr von cate_archer
 
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... und die Hornissen? Als der Schrank samt Tempel abgebrannt ist, wurde doch sicherlich auch das eigentliche Ziel verbrannt, oder?
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04.09.2008 13:14 Uhr von marko161075
 
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... der hatte wohl kein Internet: sonnst hätte er gewust das Hornissen nicht länger als ein Jahr leben, bis auf eine befruchttete Königin
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04.09.2008 13:24 Uhr von leetsil
 
+3 | -0
 
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Der Weg ist das Ziel und das Ziel wurde erreicht, das Hornissennest ist nun wohl weg ;)

Aber ist an und für sich nicht lustig, da solche oder ähnliche Sachen auch bei uns schon oft genug vorgefallen sind.
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04.09.2008 16:42 Uhr von Tyfoon
 
+5 | -2
 
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Und wieder mal: solch eine literarische Glaznleistung unseres N24-Praktikanten. Die Aussage im 2. Absatz ist vollkommen identisch mit der Aussage im 1. Absatz, nur etwas anders formuliert. Warum winken die Checker hier solch einen Mist durch?
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04.09.2008 18:22 Uhr von marko161075
 
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also ich weiß ja nun nicht wie das in Japan ist, aber in Europa stehen Hornissen unter Naturschutz

Steckbrief Hornisse - die wichtigsten Informationen auf einen Blick:
Wissenschaftlicher Name => Vespa crabro
Farbformen => Vespa crabro crabro Linnaeus, 1758 und Vespa crabro germana Christ, 1791
Verbreitung => in Europa bis zum 63sten Breitengrad; USA, Kanada, Asien
Körpergröße => Königin bis zu 35mm, Arbeiterin 18-25mm, Drohn 21-28mm
Lebenserwartung => Arbeiterin 3 - 4 Wochen, Königin 1 Jahr; Nestdauer also nur eine Saison
Ernährung der Brut => es werden Insekten erbeutet, daher wichtige Regulatoren im Naturgefüge
Ernährung der Arbeiterinnen => fast nur Kohlenhydrate (Baumsäfte, Nektar, Fallobst, Honigtau)
Nestgründung => erfolgt Ende April / Anfang Mai; allein durch eine begattete Jungkönigin
Nistplatz => in Hohlräumen wie Baumhöhlen, Vogelnistkästen und auch Rollladenkästen
Nestgröße => 60 cm Länge, 30 cm im Durchmesser (je nach Platzangebot auch > oder < )
Filialbildung => bei zu kleinen Nisthöhlen vermögen Hornissen eine Filiale zu gründen
Volksstärke => im Hochsommer 400 - 700 Individuen gleichzeitig
Paarung => Ende September / Anfang Oktober an schönen Herbsttagen
Überwinterung => nur die begatteten Jungköniginnen überwintern (einzeln)
Verhalten => erstaunlich friedfertige Tiere, die nie grundlos angreifen; Stich nur bei Verteidigung
Stich => Der Stich ist nicht gefährlicher als der einer Honigbiene, Drohnen haben keinen Stachel
Allergische Reaktionen nach einem Stich => treten nur bei etwa 2 -3% der Bevölkerung auf
Bestandsgefährdung => regional stark bedroht oder bereits ausgestorben
Schutz => Hornissen sind in Deutschland nach BArtSchV und BNatSchG besonders geschützt.
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04.09.2008 19:32 Uhr von feedrich
 
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Tempel? Koan
Hat die Hornisse Buddhanatur?
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04.09.2008 21:36 Uhr von the_dark_shadow
 
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Koan: Mu!
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05.09.2008 13:03 Uhr von zeroFX
 
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Sowas blödes! Da ruft man die Fachleute, die kommen mit nem Anzug, nhmen das ganze Nest mit und setzen das einfach woanders hin.
Nein, da muss man(n) mit mittelalterlichen Methoden ran und das Pack gleich ausrotten. Super! … -.-

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