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Künast stellt Strafanzeige: Pannenserie im Atommülllager hält seit Jahrzehnten an

Das Atommülllager Asse in Niedersachsen ist nach wie vor Anlass für Diskussionen (SN berichtete). Noch immer gibt es keinen genauen Wissensstand über die Anzahl und die genauen Inhalte der eingelagerten Fässer. So wird dieses Atommülllager zunehmend zum Politikum, da eindeutig Versäumnisse bestehen.

Die Vermutungen über das eingelagerte Material reichen von schwach- und mittelstark strahlendem Atommüll bis hin zu Kernbrennstäben. Seit 1967 ist bereits bekannt, dass das Atommülllager undicht ist, was bisher stets vertuscht und verschwiegen wurde.

Nun hat die Grünen-Politikerin Renate Künast Strafanzeige gegen den Betreiber des Atommülllagers gestellt. Laut Künast sei "jahrzehntelang so ziemlich alles an rechtlichen Regeln verletzt" worden.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Panne, Strafanzeige, Atommüll
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2008 12:50 Uhr von :raven:
 
+0 | -0
 
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Überall wird immer wieder in den Medien über Asse berichtet... nix passiert.
Mich würde interessieren, welche Gefahren für die dortige Bevölkerung bestehen. Gibt es bereits nachweislich gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Kindern oder Erwachsenen?
Allein die Tatsache, dass man nicht genau weis, was dort wirklich gelagert wird, ist eine riesige Sauerei und kaum zu glauben. Das lässt leider nur das Schlimmste befürchten!
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03.09.2008 14:02 Uhr von Menig
 
+8 | -3
 
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Ein Politiker stellt Strafanzeige ???
Wie jetzt, stehen in Niedersachsen wahlen vor der Tür ?

*Wer Sarkasmus findet darf ihn behalten*
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03.09.2008 14:07 Uhr von anilingus
 
+4 | -3
 
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mülldeponie abmahnen :): was dümmeres kommt mir grad ned in den sinn !
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03.09.2008 14:07 Uhr von coolio11
 
+5 | -2
 
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genau so! Wenn auch nur die Hälfte der Vorwürfe gegen die bisherigen Betreiber der Anlage stimmt, ist diese Strafanzeige m. E. vollkommen berechtigt.
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03.09.2008 19:21 Uhr von Illus
 
+2 | -0
 
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Ungeheulich: Wer sich jetzt noch hinstellt, wie ein Herr Beckstein und nach Atomkraft schreit, gehört aus dem Amt gejagt. Vor allem wenn er im selben Satz auch noch so frech ist und ein Atommüllendlager in Bayern ausschließt.

Ich finde es gut und richtig was Frau Künast hier macht. Aber ich frage welche Politiker werden wegen schlampiger Aufsicht über dieses Forschungsbergwerks zur Verantwortung gezogen? Für so eine einmalige Anlage, in der radiaktives Material eingelagert wird, muss es doch Aufsichtsgremien und Kontrollen geben. Und auch eine politische Verantwortung muss doch dafür vorliegen.

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