03.09.08 11:19 Uhr
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Bundeswehrverband fordert: Bundesregierung soll im Afghanistankrieg Klartext reden

Nach Ansicht des Chefs des Bundeswehrverbands, Bernhard Gertz, vernebelt die Bundesregierung die Darstellungen über den Afghanistan-Einsatz in der Öffentlichkeit. Gertz meint: "Wir befinden uns in einem Krieg gegen einen zu allem entschlossenen, fanatischen Gegner."

Schon aus Respekt gegenüber den bereits in Afghanistan gefallenen Soldaten, sollte man eine klare Sprache wählen. So sei der 29-jährige Soldat nicht ums Leben gekommen, sondern "ist für die Bundesrepublik Deutschland gefallen", so Gertz.

Weiter findet der Vorschlag der Grünen bei Gertz Zustimmung, das ursprüngliche Ziel des Wiederaufbaus in Afghanistan wieder in den Vordergrund zu stellen.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Bundeswehr, Bundesregierung, Klartext
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2008 11:41 Uhr von usambara
 
+16 | -3
 
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vor allem sollte sich die Bundesregierung dem Willen der 2/3 Mehrheit des
Volkes stellen und den Abzug aus Afghanistan befehlen.
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03.09.2008 11:43 Uhr von :raven:
 
+13 | -4
 
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@usambara: Leider kann ich dir nur ein + geben ..... ;-)
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03.09.2008 11:54 Uhr von StewieG
 
+10 | -3
 
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....@usambra: Da hast du komplett Recht.

Besonders unschön für Soldaten wie mich, das die eigene Regierung auf die man ein Eid geschworen hat, es nicht schafft direkt und mit offenen Worten zu einem zu stehen.

Das beschönigen und verschleiern von konkreten Situationen & Fällen ist leider ziemlich angestiegen, was vermutlich auf die momentane politische Situation und meinung des Volkes zurückzuführen ist.
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03.09.2008 12:08 Uhr von usambara
 
+12 | -1
 
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der Gipfel ist trotz klarer Ablehnung durch das Volk weitere Truppen in den Hindukusch zu senden
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03.09.2008 12:31 Uhr von ftp392
 
+3 | -13
 
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03.09.2008 12:38 Uhr von FischkoppStuttgart
 
+2 | -11
 
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Ein Einsatz von Truppen ist nötig da sonst das Land im Chaos versinken würde.

Das sich die BRD tran beteildigt, find ich auch ok, da sie nicht als Agressoren im Land unterwegs sind.
Sie helfen vor Ort mehr, als sie Schaden anrichten!

Nur sollte man die Soldaten dort unterstützen und ihnen einen KLAREN Auftrag geben, und nicht so einen schwammigen!

Wenn man Menschen keine Werkzeuge in die Hand legt, dann erschaffen sie auch nichts!
Ein Soldat ohne Rechte im Land, ist nicht Handlungsfähig!
Und dann kommt es zu Zwischenfällen, bei denen es heisst, warum schiesst ein Soldat der BRD auf Menschen... verdammt, weil er SEIN Leben und das Leben vieler anderer schützen will !! Das ist sein JOB!
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03.09.2008 12:44 Uhr von execute.exe
 
+6 | -2
 
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[...]Weiter findet der Vorschlag der Grünen bei Gertz Zustimmung, das ursprüngliche Ziel des Wiederaufbaus in Afghanistan wieder in den Vordergrund zu stellen.[...]

Meine Zustimmung würden nur die Linken bekommen, denn sie forden, was die 2/3 der Deutschen fordern.

@FischkoppStuttgart
[...]verdammt, weil er SEIN Leben und das Leben vieler anderer schützen will !! Das ist sein JOB![...]

ähm....er brauch sein Leben nicht aufs Spiel setzen, denn er muss nicht nach Asien um Deutschland und Moonfelder zu verteidigen.
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03.09.2008 13:01 Uhr von StewieG
 
+2 | -1
 
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Oh man: Ich zweifel überhaupt nicht die Botschaft an, die die Bundeswehr dort setzt.

Ich finde es auch richtig das dort mächte sind, die sich für Menschenrechte einsetzten

Aber das problem ist, das die Bundeswehr mit den dortigen Verbündeten & Einschränkungen fehl am Platz ist.

Sinnvoll wäre es, wenn die Bundeswehr dort die ISAF anführen würde.

Es ist schwachfug das die Bundeswehr und Norwegen (z.B) die Staaten sind die dort versuchen mit der Bevölkerung zusammenarbeiten und die Vorzeigestaaten unter dessen Führung alle alliierten Truppen dort stehen ganz nach dem Prinzip Search & Destroy handeln (und so ziemlich viele andere schwachsinnige Aktionen machen, ich erwähne nur mal Espit...).

Anzumerken ist außerdem das die Afghanen dort Menschenrechte aus einem ganz anderen Aspekt betrachten.

Blutrache, Vendetta

das ist dort leider rein Kulturell "normal"

Waffen

welche zu haben und diese auch zu benutzen ist "normal"
(Tiere, Familie vor Räubern schützen)

leider kann man das ganze Thema nicht pauschalisieren, aber unter all diesen umständen, wäre ich für einen Abzug der deutschen Soldaten bzw. einer kompletten überarbeitung der Strategien in Afghanistan, die Irakisierung ist dort die folge, nicht die Lösung!
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03.09.2008 13:14 Uhr von usambara
 
+4 | -0
 
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US-Truppen in Pakistan die aus Afghanistan einmarschiert sind.
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03.09.2008 13:31 Uhr von bpd_oliver
 
+7 | -1
 
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>> So sei der 29-jährige Soldat nicht ums Leben gekommen, sondern "ist für die Bundesrepublik Deutschland gefallen"

Ja sicher, so eine selektive Wahrnehmung ist schon was feines. Trotz aller Schönrederei ist der Soldat tot, gestorben in einem unsinnigen Krieg, mit dem wir absolut nichts zu tun haben.
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03.09.2008 13:54 Uhr von maki
 
+3 | -1
 
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"ist für die Bundesrepublik Deutschland gefallen": PISA lässt grüssen - hätt er mal in Geographie besser aufgepasst...

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