02.09.08 16:41 Uhr
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Eine Branche schreit auf: Ist iTunes der Todesstoß für die Musikindustrie?

Mit seinen 99-Cent pro Song Angeboten zerstöre Apples Online-Service iTunes die Musikindustrie, meint nicht nur Kid Rock-Manager Ken Levitan. Mit dieser Verkaufspolitik zerstöre iTunes das Album-Format und kannibalisiere so die Gewinne der Musikbranche.

iTunes hat seit 2003, als der Dienst online ging, eine sagenhafte Karriere hingelegt: Fünf Milliarden Songs wurden bisher verkauft, allein in den USA sollen 90 Prozent des Online-Vertriebs von Musik über iTunes abgewickelt werden.

Nur ganze Alben zu verkaufen, das lassen Apples Richtlinien für iTunes oftmals nicht zu. Deshalb halten immer mehr Labels ihre Produktionen von iTunes fern - so verkaufte sich das aktuelle Kid Rock-Album auch ganz ohne iTunes insgesamt 1,7 Millionen Mal.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Musik, Branche, Musikindustrie, iTunes
Quelle: www.rooster24.com

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2008 16:37 Uhr von mediareporter
 
+1 | -0
 
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Die Quelle enthält einen schönen Abriss der Sorgen der Musikindustrie Angesichts der iTunes-Dominanz - und erklärt, was das ganze mit MTV zu tun hat. In einem Punkt stimme ich auf jeden Fall zu: der Verkauf einzelner Songs zerstört der Werkcharakter des Albums - so sind wir, wie in der Quelle richtig bemerkt, wieder in den frühen 60ern angelangt, wo es noch um Singles ging.
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02.09.2008 16:52 Uhr von nopulse
 
+28 | -13
 
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abgesehen: davon, dass ich online noch nie für musik bezahlt habe, ist iTunes zum erstellen von playlists usw. einfach eine fürchterliche oberfläche - umständlicher gehts nicht...
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02.09.2008 16:56 Uhr von Dr_House
 
+21 | -5
 
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I Tunes: Entweder ich kaufe mir richtige Cds in Albumformat, wo ich sämtliche Lieder des Künstlers drauf habe (das aber nur bei meinen Lieblingsinterpreten) oder ich streame die Musik. Plattformen wie I Tunes können mir definitiv gestohlen bleiben, viel zu teuer das zeugs.
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02.09.2008 17:03 Uhr von Zipstah
 
+11 | -20
 
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@nopulse: das meinst du doch nicht ernst? "umständlicher gehts nicht"

welches programm nutzt du.. ?
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02.09.2008 17:06 Uhr von Scopion-c
 
+32 | -0
 
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Da beissen die Hunde um sich: Natürlich zerstört itunes den Albumcharacter. Aber mal ehrlich ich bezahle doch keine 19 Euro für ein Album wovon 4 Songs gut sind und der rest nur liebloses Füllmaterial. Vor allem dieses saublöde Standard, extended, Special edition system kotzt mich an.

Natürlich geht jetzt auch die Stutenbissgkeit los. iTunes ist erfolgreich weil ich mir die Musik und titel kaufen kann die ich will. Ich kann mir die Perlen raussuchen und den rest da lassen wo er hingehört. Natürlich möchte jedes Label das du das bei ihnen machst und nicht bei iTunes denn so kassiert apple den bärenanteil und die Label bekommen weniger geld.

Nix als Stuttenbissgkeit meiner Meinung nach. Und man ärgert sich darüber das das belächelte iTunes Projekt jetzt besser funktioniert als das bescheidene Un-CD gedöhns wo niemand seine CD als MP3 auf den Rechner bekommt weil sie mit irgendwelchen beschissenen Kopierschutzmassnahmen gesichert ist.
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02.09.2008 17:12 Uhr von _Ace_
 
+12 | -5
 
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iTunes: Weder die Oberfläche, noch die Funktionsweise überzeugt mich persönlich. Aber gerade Nachrichten, wie diese hier, fördern die Umlenkung der Aufmerksamkeit der Konsumenten auf ein Produkt, bzw. einen Service!
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02.09.2008 17:27 Uhr von cinedevil
 
+12 | -1
 
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Ja wenn die Musikindustrie Ihren Tod vor augen hat warum denken die nicht endlich mal um.....wenn sie siech jetzt nicht drehen sind sie tod und das verdient.....
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02.09.2008 17:37 Uhr von vmaxxer
 
+11 | -0
 
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Auch wenn ich I-tunes selber nicht benutze ist es trotzdem klar warum die Labels was dagegen haben.
Die möchten Ihr Set-Angebot (Album) eben verkaufen . Höherer Preis, mehr Gewinn.

Wenn man die Stücke einzeln kaufen kann kann sich der Kunde eben die Rosinen raussuchen und das ganze Füllmaterial wird ein Ladenhüter und bringt nichts ein.

Ich bin dafür :o)
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02.09.2008 17:41 Uhr von CHR.BEST
 
+18 | -0
 
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Der Kunde ist König: Es gibt ja kein Gesetz, das entweder Künstler oder Höhrer zwingt, die Lieder albumweise zu komponieren oder zu erwerben.

Seit Walkman-Zeiten werden die Songs nach eigenem Gutso zusammenkopiert. Die Musikindustrie hatte Jahrzehnte Zeit, um sich entsprechend auf die Kundenwünsche umzustellen. Aber die Gier war ihnen offensichtlich wichtiger, und nun bekommen sie halt die Quittung dafür.
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02.09.2008 17:55 Uhr von GermanCrap
 
+4 | -3
 
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Kann ich nur begrüßen: Endlich Schluss mit dieser alten Krake.
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02.09.2008 18:05 Uhr von R.D.61
 
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Qualität: Alle schimpfen auf die Labels aber vielleicht sollte sich jeder - Künstler - mal Gedanken machen wie seine Musik so eine Qualität erreicht , das es sich wirklich lohnt seine CD zu kaufen.Als Beispiel nenne ich da z.b. The Wall von Pink Floyd . So alt wie diese Platte schon ist ich höre sie immer wieder weil das meiner Meinung noch richtige Musik ist die auch Spass macht und die Platte hat einen sogenannten - roten Faden - der sich durch alle Songs zieht und die LP zu einer Einheit macht.Heutzutage gibt es noch nur noch zusammengewurschtelte CD`s die mit ihren Einheitsbrei nix besonderes mehr darstellen. Naja von einigen guten Songs mal abgesehen und die besorge ich mir dann eben .
mfg
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02.09.2008 18:07 Uhr von Tomoko
 
+5 | -1
 
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Auszug aus der Quelle

--> Doch das Musikbusiness hat die Gefahr druch iTunes zu spät erkannt – zu groß war die Panik angesichts des Wildwuchses von illegalen Tauschbörsen im Netz, in denen Musik per Peer-to-Peer-Tausch oder Torrents illegal verbreitet wurde. Bei seiner Eröffnung im Jahr 2003 wurde der iTunes-Store potenzieller Hoffnungsschimmer gefeiert, um den Filesharern ein faires Angebot – 99 Cent pro Song – zu unterbreiten. <--

So sieht es aus. Vor lauter verlustängsten um Ihr geliebtes Geld haben die sich die "Schlange in Ihr Geldparadies" geholt.

Selber Schuld.
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02.09.2008 18:53 Uhr von Jimyp
 
+2 | -4
 
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iTunes ist doch viel zu teuer! Es gibt auch noch günstigere Angebote.
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02.09.2008 19:21 Uhr von RycoDePsyco
 
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iTunes: iTunes hat eine sehr grossen vorteil.

Es ist nicht eine Webseite sondern ein Programm mit Player und div. Einstellmöglichkeiten sowie ein Brennprogramm.

Schnell gehört, gekauft, gebrannt. Das nenne ich fortschrittlich!

Die Webseiten sind zu lam, zu aufwendiges DRM, teilweise (je nach Webseite) nach Rechner Neuinstallation jeden einzelnen Titel wieder freischalten usw.

Das geht bei iTunes voll autom.

mfg
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02.09.2008 21:36 Uhr von Briefmarkenanlecker
 
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Alles nur Gejammer: Die Musikindustrie macht immer noch Gewinne jenseits von Gut und Böse. Wenn man jedoch den Hals nicht vollkriegen kann, produziert man eben solche Jammer-News, damit man guten Gewissens die bösen Raubmordkopierer und Filet-Sharer drangsalieren kann.

Ein Mediziner würde einen solchen Patienten sicher als Simulanten bezeichnen.

Langsam wirds langweillig *gääääähn
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02.09.2008 22:35 Uhr von martyr-koko
 
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egal ob durch itunes oder sonstwas verrecken soll die musikindustrie, elendig verrecken!
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02.09.2008 23:09 Uhr von Achtungsgebietender
 
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Was fü ein Schwachsinn! Meine Alben stehen seit: Jahren bei iTunes und werden oft heruntergeladen. Ich kann nicht klagen! Wo ist also das Problem? An alle illegalen Loader: IHR seid das Problem!
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03.09.2008 00:29 Uhr von Borgir
 
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unsinn: die musikindustrie zerstört sich selbst. die preise für alben sind zu hoch. davon abgesehen sind gerade im pop-bereich meist ein oder nur zwei gute lieder auf der platte, der rest ist füllmaterial. für sowas 17 euro zu verlangen ist eine unverschämtheit. die machen sich selbst kaputt.

im metalbreich ist das noch lange nich so. da kommen vernünftige alben, gut aufgemacht, digipaks usw raus. die bands geben sich mühe bei der gesamten platte, nicht nur bei ein oder zwei titeln. das ist ein fakt den man nicht wegdiskutieren kann.
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03.09.2008 07:46 Uhr von maretz
 
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Alben? Was meinen die mit "Charakter des Albums". Wenn mir einzelne Songs auf nem Album nicht gefallen dann sehe ich es eher positiv wenn ich mir mein Album zusammenstellen kann...

Und das die 99ct für einen Song nehmen (macht einmal Kosten von nen paar Euro fürs Hochladen - inkl. der Zeit der Person die es hochläd, Songdaten einträgt usw. - und dann mit extrem gerichten Kosten einen Verkauf für 99ct pro Lied...). Die armen, die verdienen dann nur 98ct/song/download...
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03.09.2008 09:07 Uhr von lugfaron
 
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@maretz: es gibt aber alben die ein gewisses thema unterstützen und genauso gedacht sind wie sie verkauft werden sollen... und dann kann passieren, dass wenn du einzelne lieder da rausreißt und dir bloß ne kleine dumme playlist machst... dass du eben den Charakter des albums zerstörst!

Das beste beipsiel dafür ist das 4 Themen-Album von "Thrice" welches sich da "The Alchemy Index" nennt und je 6 titel pro element enthält (Feuer, Wasser, Erde, Luft) auf 2 CDs... wenn du da einfach einzelne titel rausreißt, isses einfach ni mehr so wies gedacht war und dort passt auch jeder titel zum davor- und danachlaufenden
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03.09.2008 12:37 Uhr von peteradolf86
 
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Selbst Schuld: Wie einige hier auch schon geschrieben haben ist die Musikindustrie zu 100% selbst an ihrer Lage Schuld.
Sie haben zuerst wirklich jeden noch so deutlichen Hinweis darauf dass der Markt sich ändert und die Kunden etwas anderes wollen ignoriert.
Und ist danach hingegangen, anstelle ihren Fehler einzusehen und was dagegen zu machen, "Krieg" gegen ihre eigene Kunden zu führen indem sie Erwachsene und Kinder auf Mondsummen verklagt haben weil sie sich mal ein Lied herunter geladen haben.

Also wirklich, da braucht sich niemand mehr zu wundern warum die Leute es meiden denen das Geld in den Rachen zu werfen.
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03.09.2008 12:54 Uhr von Anywish
 
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Jammern ohne Ende: Das kann die Musikindustrie - Jammern ohne Ende - dabei legen sie eh Jahr für Jahr Rekordgewinne hin.

Trotzdem wird weitergejammert, wieviel man durch Tauschbörsen verliert... Für CDs € 15,- und mehr verlangen ist einfach unverschämt - 20 Cent pro Lied wären angemessen.
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03.09.2008 13:04 Uhr von veggie
 
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@lugfaron: Mag sein, daß es solche Alben gibt, aber was glaubst Du, wieviele Musikkonsumenten (ich sage bewußt Konsumenten) das verstehen und würdigen? Die können sich ja dann die CD kaufen.

Und jetzt stelle ich mir zwei Szenarien mit einem Musikproduzenten vor:

Szenario 1) Musikproduzent: Oh nein, die armen Fans werden durch das böse iTunes daran gehindert, das volle künstlerische Potential des Kunstwerks meines Musikers zu erkennen. Welche Kulturschande!

Szenario 2) Musikproduzent: Diese undankbaren Sch....er sollen gefälligst die ganze CD kaufen und nicht nur die zwei Lieder, die ihnen gefallen. Wo kommen wir da hin? Ich brauche doch dringend einen neuen Ferrari, beim alten ist der Tank leer! *!§&&*/?!!

Welches ist wahrscheinlicher?
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03.09.2008 14:19 Uhr von midhgard
 
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Neuer Sündenbock: Das ist schon lustig. Erst krähte die Musikindustrie, dass die ganzen Filesharer sie zerstören würden. Nun, nachdem die Abmahnanwälte ganze Arbeit geleistet haben und wie der Schnitter durch deren Reihen gepflügt haben, muss ja ein neuer Sündenbock her. I-Tunes. lol. Wie bescheuert!
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03.09.2008 14:58 Uhr von ego-mike
 
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eine ratte in einem hübschen kostümchen: die arroganz von apple ist eh unerträglich, die leiden doch noch immer unter einer traumatiscvhen störung, weil sie ohne die kohle von gates damals tot gewesen wären..

itunes ist genau wie der ipod... und egnau wie ein eichhörnchen nur eine ratte in einem hübschen kostümchen

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