02.09.08 15:22 Uhr
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Test: Placebos bei Kindern erstaunlich wirksam

Bei der Auswertung eines Medikamenten-Tests zur Bekämpfung von Epilepsie stellten französische Forscher fest, dass 20 Prozent der getesteten Kinder auf ein sogenanntes Placebo reagierten.

Üblicherweise wird bei derartigen Tests nur einem Teil der Gruppe das Medikament verabreicht, während den anderen Personen zu Vergleichszwecken nur ein wirkungsloses Präparat gegeben wird.

Nach Meinung von Philippe Ryvlin vom Institut für Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen in Bron bedeutet dieses Ergebnis, dass die Teilnehmerzahl bei zukünftigen Versuchen erhöht werden sollte, um brauchbarere Resultate zu erzielen.


WebReporter: lolonois
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Test, Placebo
Quelle: www.blick.ch

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02.09.2008 15:49 Uhr von nightfly85
 
+7 | -1
 
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Habe gedacht die Zahl ist höher. Ist doch klar dass ich Kinder eher in Dinge reinsteigern. Und dass sie, wenn sie viel Beachtung bekommen, schnell wieder ganz lebendig sind =)
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02.09.2008 16:16 Uhr von Great.Humungus
 
+3 | -4
 
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Ich glaub solche "Aussagen" oder "Feststellungen" dienen den Gesundheitskassen auch als Placebos, da diese wesentlich billiger sind als Medikamente
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02.09.2008 16:39 Uhr von Dracultepes
 
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Du solltest Seminare für Aids und Krebskranke abhalten. Leuts ihr könnt euch selber heilen. Oder erzähls dochmal Stephen Hawking.
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03.09.2008 03:11 Uhr von wildmieze
 
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aha wenn der körper alles selbst heilen kann, dann suche ich hiermit einen freiwilligen, der heimlich mein insulin durch ein placebo austauscht. ohne daß ich das merke, natürlich, sonst kanns ja nicht klappen. dann sehen wir mal, wie "gut" solche placebos wirken.
aber wenn ich dann nach 3 tagen auf ner intensivstation wach werde, gibts ohrlaschen! ;)

ich finde es einfach gefährlich, wenn man behauptet, man könne ALLES selbst heilen - es gibt menschen, die das glauben, und dann wirkt es trotzdem nicht.
klar, man muss nicht mit jedem schitzchen zum arzt rennen oder sich mit medikamenten zudröhnen, mach ich ja auch nicht. ne erkältung geht auch so vorbei, fäden ziehe ich auch selbst. aber bei "schlimmen" krankheiten werden solche verallgemeinerungen eben gefährlich.
auch in der news steht ja, daß "nur" 20% der kinder auf das placebo reagierten. das ist zwar ne ganze menge, aber bei 80% hats nicht geklappt...
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03.09.2008 06:02 Uhr von kyr
 
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Selbstheilung Dass der Körper gewisse Selbstheilungskräfte hat, bestreitet sicherlich niemand, schließlich mussten unsere Vorfahren Jahrtausende ohne Medizin über die Runden kommen. Dass der Körper Organe und Extremitäten nachwachsen lassen kann und jegliche Krankheit besiegt ist allerdings völliger Blödsinn. Wenn das so wäre, wären die Menschen noch vor 100-200 Jahren extrem gesund, langlebig und praktisch unverwundbar gewesen, schließlich hatten sie ja noch keine giftige Medizin und eine verschwörerische Pharmaindustrie, die ihnen Kranheiten eingeredet hat, nicht wahr? Das ist natürlich Schwachsinn, vor der modernen Medizin sind Menschen ständig an Kleinigkeiten verreckt, die Sterblichkeitsrate war sehr hoch und die Lebenserwartung niedrig.

Wenn irgendjemand meint, er könne seine Erkältung mit Konzentration besiegen, soll mir das egal sein. Doch gerade Menschen in Notsituationen, die schwere Krankheiten haben, sind oft sehr leichtgläubig und fallen auf diesen Esoterikmist rein, und das ist gefährlich.

Diese "Die XY Industrie verheimlicht die Wahrheit" Theorien gibt es quasi zu jedem Industriezweig, mal vergiftet uns die Pharmaindustrie angeblich mit nutzlosen Medikamenten, mal hat die Energiebranche echte Perpetua Mobilia in der Garage rumstehen oder die Elektronikindustrie verpasst uns allen wissentlich Krebs. Diese Verschwörungstheorien sind natürlich alle nicht ernstzunehmen, aber es gibt offenbar immer wieder Menschen, die das "Die geheime Wahrheit über Impfungen" Video auf Youtube oder die "Freie Energie existiert" Webseite ernstnehmen...
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03.09.2008 11:56 Uhr von J.PG
 
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Hmm Teile größtenteils die Einstellung von [KaY] Dark-Z.. da sich meine Mutter sehr gut mit Homöopathie auskennt, bin ich das von Kindesalter gewöhnt und es wirkt auch bei mir, ist an sich nur eine Frage des Glaubens, der ist aber schwer zu kriegen, wenn man nicht früh damit anfängt oder was bedeutendes passiert, und dieser Glaube hilft dem Körper sich selbst zu heilen.. Das ist Fakt und ganz einfach, dass es nicht bei jedem Kind zu trifft, wenn man so ein Experiment macht, ist klar, jeder Mensch ist anders, in jedem Aspekt und vor allem was Intelligenz und Glauben angeht.. man ist nicht mit jedem auf der selben Entwicklungsstufe, die 20% Kinder davon waren dafür aber schon empfänglich, der Rest ist in dem Aspekt noch nicht soweit gewesen, sie haben es ja alle unwissentlich gemacht, hätten sie von Anfang homöopathische Behandlungen gekriegt, wäre die Quote sicherlich höher, da sie aktiv daran geglaubt hätten.. diesen Glauben von selber im Unterbewussten zu entwickeln, ist natürlich schwieriger..

Jedenfalls, was ich schreiben wollte:
"Doch gerade Menschen in Notsituationen, die schwere Krankheiten haben, sind oft sehr leichtgläubig und fallen auf diesen Esoterikmist rein, und das ist gefährlich."

Leichtgläubig? Ja kann sein, sie sind eben auch offen für neues, in einer anscheinend aussichtslosen Situation - ist nichts schlechtes. Esoterikmist? Wenn du damit die vielen Menschen meinst, die den Glauben an Esoterik und das drumherum ausnutzen um andere Menschen auszunehmen, zu erpressen oder was auch immer - dann hast du Recht. Esoterik an sich ist aber kein Mist.. Es gibt bloß, wie immer, Menschen die das zu ihrem Vorteil ausnutzen, vor allem natürlich bei schwachen und hilflosen, da ist es einfach einfacher.
An sich kann Esoterik und Glaube aber den Krankheitsverlauf äußerst positiv beeinflussen und beschleunigen, und ich bin auch der Meinung das es so gut wie alles heilen kann, also der Körper von selber, mit aktiven/unterbewusstem Glauben daran.. So gut wie alles nur, weil ich verallgemeinerungen nicht mag, man kann nie alles wissen.. Aber theoretisch wäre auch das möglich.. das weiter oben mit den HIV Kranken etc., niemand hat gesagt, das es einfach wäre oder sofort bei jedem klappt, aber wenn es bei nur einem klappt, heißt es, jeder kann es.. der andere war bloß schon in den entsprechenden Vorraussetzungen weiter, z.B. durch Glauben.. so leicht ist das, und wie gesagt, sich diesen nachträglich anzueignen kostet viel Zeit und ist schwer, also ist das kein ultimatives Heilmittel.. außer die Menschheit würde ihre Durchschnittsintelligenz mal drastisch nach oben schieben, dann wären sowieso eine Menge Probleme weg, aber das ist Utopie.. warum müssen viele Leute einfach so menschlich (kurzsichtig, indiskutabel, kompromisslos, egozentrisch) sein..

Übrigens sehr interessante Kommentare hier :)
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03.09.2008 15:33 Uhr von Nina4004
 
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das würde ja dann heißen, dass bei vielen Kindern diese Krankheit ja garnicht da ist sonder die ein psychisches schweres problem haben...
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03.09.2008 16:34 Uhr von Doc_Finkelstein
 
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Krankheiten der Moderne: Knochenbrüche, innere Blutungen, Tumore, Entzündungen im Körper, HIV, Krebs u.ä. - da hilft kein Glaube und kein Kräutertee.

Aber viele moderne Krankheiten wie nervöser Magen, Migräne, Depression, teils sogar Fieberschübe die auf den ersten Blick nach grippalen Infeketen aussehen sind sehr oft psychisch bedingt. Nicht nur bei Kindern.

Grund: Ängste und Sorgen. Das gerade bei Kindern Placebos wirken überrascht nicht. Kennt sicher jeder, man fühlt sich schrecklich krank, hat Schmerzen, kanns nicht einordnen aber allein ein Besuch beim Arzt hilft Wunder, selbst wenn nichts Dolles verschrieben wird - einfach, weil man mit der Sorge nicht alleine da steht sondern weil sich wer kümmert, jemand nimmt einen Ernst.

Bei Kindern ist das doch noch stärker ausgeprägt. Allein die verstärkte Fürsorge der Eltern, das Lieblingskuscheltier aus der Babyzeit auf dem Bauch - das Entspannt vor allem die Seele. Ebenso wirken auch Placebos - "mir hilft jemand", ein ganz wichtiges Gefühl für ein Kind, dass sich im Gegensatz zu einem Erwachsenen bei Krankheit noch weniger selbst helfen kann.

Aber das hilft nur im akuten Falle, um die Symptome abzuschwächen. Damit die Magenschmerzen u.a. gar nicht erst wiederkommen, muss nach der Ursache gesucht werden. Denn wenn das vernachlässigt wird, weil ein Placebo und eine Gute-Nacht-Geschichte schneller und einfacher sind, brennt irgendwann die Magenschleimhaut durch, Magengeschwüre entstehen, die Depressionen führen zur Elendsspirale, negativer Stress kann sogar Tumore verursachen und dann helfen irgendwann wirklich nur noch das Skalpel und echte Medikamente (je nachdem, worum es sich handelt).

Psychokrankheiten sind keine eingebildeten Krankheiten (Hypochonder) - und wenn man es zu sehr auf die leichte Schulter nimmt, dann kommt es am Ende wirklich zu organischen Schäden.
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03.09.2008 16:57 Uhr von kyr
 
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@[KaY] Dark-Z @J.PG: @[KaY] Dark-Z
> du wirst wohl nicht abstreiten, dass der körper nicht gleich
> reagieren kann, wenn ihm der stoff verabreicht wird, den er
> sonst selber produzieren will...

Verstehe nicht wirklich was du meinst. Bei aktiven Impfungen wird nicht der Stoff verabreicht, den der Körper produzieren soll, sondern eine harmlose Version dessen, was der Körper bekämpfen soll.
Bei passiven Impfungen wird der Stoff verabreicht, den der Körper produzieren sollte, aber nicht will. Dann muss der Körper aber nicht reagieren und selbst produzieren (und würde es auch ohne Impfung nicht tun).

> klar konnten unsere vorfahren nicht 200 jährig werden... aber
> wäre vielleicht möglich gewesen... der körper ist ein werk-
> zeug, das abgenutzt wird...
> früher wäre ich morgens um 5 auf, zwei stunden wanderung
> richtung matterhorn und hätte ein paar elche gejagt...
> früher - heute kann man NIRGENDS vergleichen...

Belasteter Körper hin und her, laut der hier genannten Theorie sind Medikamente nutzlos und der Körper könnte alle Krankheiten selbst heilen. Gerade wenn man den Körper noch ´natürlich´ einsetzt, sollten das natürliche Immunsystem ja viel besser funktionieren. Diese Fähigkeit hat sich sicherlich nicht in der Zeit der modernen Medizin entwickelt, das würde ja keinen Sinn machen. Also muss diese Fähigkeit schon länger vorhanden sein. Zu Zeiten, als es noch keine Medizin gab (aber laut Theorie die Selbstheilungskräfte) sind die Menschen aber ständig an Infektionen und anderen Krankheiten gestorben, obwohl sie noch keine Medizin nahmen und ganz auf ihre natürlichen Selbstheilungskräfte angewiesen waren. Warum also sind sie ständig krank (und nicht wieder gesund) geworden, wenn es diese Selbstheilungskräfte gibt?

@J.PG
> Leichtgläubig? Ja kann sein, sie sind eben auch offen für
> neues, in einer anscheinend aussichtslosen Situation - ist
> nichts schlechtes.

Nein nein, leichtgläubig und offen für Neues sind zwei völlig verschiedene Dinge, und ersteres ist definitiv etwas Schlimmes.
Offen für Neues ist "Diese Person sagt mir, dass Bungee-Jumping Spaß macht, also probiere ich das mal aus."
Leichtgläubig ist "Diese Person sagt mir, dass es ungefährlich ist ohne Seil von einer Brücke zu springen, und ich glaube ihm obwohl mir jede vernünftige Mensch sagt, dass es tödlich ist."
Das selbe ist es mit Esoterik. Wenn jemand offen für neues ist und sich sein Wohnungs-Chi vom nächstbesten Kristallschädelpendler richten lässt, von mir aus.
Doch schwerkranke Menschen, die verzweifelt sind (weil die Ärzte ehrlich zu ihnen ist) und echte (aber nicht immer wirksame und mit Nebenwirkungen behaftete) Behandlungen ablehnen und lieber versuchen ihren Tumor wegzumeditieren weil ihnen das irgendein Guru auf ner merkwürdigen Webseite geraten hat, die sind leichtgläubig, und das ist zweifellos etwas Schlechtes.

Und Esoterik generell ist nicht unbedingt Mist. Wenn Leute irgendwelche okkulten Spielchen veranstalten möchten, ist das völlig in Ordnung. Ich halte es für unsinnig, aber wenn es ihnen Spaß macht, soll mir das egal sein.

Ich wollte ausdrücken, dass Esoterik als Medizin Mist ist.
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03.09.2008 17:01 Uhr von speculator
 
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@Dark-Z: Ich bin gern bereit jede andere Meinung zu respektieren, mir dazu Gedanken zu machen und sachlich miteinander drüber zu reden - und hier gibts einige interessante Meinungen.

Das einzig wo ich jetzt heftig widersprechen will, ist das Beispiel "Depressive sind öfter krank".
- Also ich bin schwer depressiv und (außer genau deswegen) so gut wie nie krank, denn im Vergleich zu depressiven Phasen sind die meisten körperlichen Beschwerden für mich harmlose Bagatellen die keine gesteigerte Beachtung verdienen. Und ich hab genug fröhlich-optimistische Kollegen, die wegen jedem kleinen scheis zum Arzt rennen und nen gelben Zettel bringen... - also bitte nicht so pauschalisieren.

Zur News: Glaube und Autosuggestion spielen bestimmt eine große Rolle und bestimmt oft völlig unbewusst.
Beispiel das mir einfällt: Zahnschmerzen die Verschwinden wenn man beim Zahnarzt im Wartezimmer sitzt...
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03.09.2008 17:59 Uhr von kyr
 
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@[KaY] Dark-Z: Der Sinn von Impfungen ist es ja gerade, diese Reaktion des Körpers zu verursachen. Der Körper kann lernen, Infektionen zu bekämpfen, aber dazu muss er natürlich erst mal infiziert sein. Dann ist es allerdings schon zu spät, und es dauert eine Weile, bis der Körper das ´Gegenmittel´ entwickelt hat und die Infektion bekämpfen kann.
Bei der aktiven Impfung infiziert man den Körper, damit er das Gegenmittel schon mal entwickelt und bereit hat, wenn es zu einer echten Infektion kommt.
Natürlich beschäftigt man den Körper nicht einfach so mit ´falschen´ Krankheiten, sondern mit ungefährlichen (schwachen oder toten) Versionen echter Infektionen. Dadurch wird der Mensch nicht krank, aber sein Immunsystem lernt diese Infektion kennen und ist auch für die echte, gefährliche Variante bereit.
Impfungen funktionieren zweifellos, unter anderem hat man mit umfangreichen Impfprogrammen die Pocken quasi ausgelöscht.
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03.09.2008 21:07 Uhr von kyr
 
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@[KaY] Dark-Z: > wird jemals beweisen können, ob die pocken nicht durch
> überrzeugungskraft hätten ausgerottet werden können... ;-)

Unbewiesenes, besonders wenn es so unwahrscheinlich ist, muss nicht widerlegt werden. Das vergessen/ignorieren Menschen die an das Übernatürliche glauben leider sehr oft. Wenn man jede lächerliche Behauptung widerlegen müsste, bevor man irgendwas verwenden kann, lebten wir wohl noch (oder wieder) im Mittelalter.

> ne im ernst... klar können wir dem körper nachhelfen... aber
> ob das wirklich immer das richtige ist, bleibt wohl in den
> sternen vgeschrieben...

Die Heilungsfähigkeiten unseres Körpers sind für unsere heutigen Standars armselig, die meisten Krankheiten und alle größeren Verletzungen heilen ohne Hilfe garnicht oder zumindest langsam/unvollständig. Wir haben die Möglichkeiten die Heilung herbeizuführen/zu beschleunigen/zu verbessern, warum um alles in der Welt sollten wir das nicht tun?

> mit "gefälschte krankheiten" meinte ich auch eher diese
> abgeschwächten versionen... ich glaube ja daran, dass alle
> menschen verschieden sind... inkl. körper... wieso sollte einer
> nicht besser oder sogar falsch reagieren, wenn der echte
> virus kommt...

Ein paar Sonderfälle gibt es immer, aber die sind bei der riesigen Anzahl von positiven Wirkungen zu vernachlässigen. Schlimmstenfalls bezogen auf die Wirksamkeit der Impfung würde unser Körper die Infektion nicht erkennen, wenn die harmlose Version zu verschieden ist. Natürlich kann ein Impfstoff Nebenwirkungen auslösen, aber deswegen werden neue Impfstoffe vor dem Masseneinsatz ausgiebig getestet und alle Impfstoffe regelmäßig überprüft.
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03.09.2008 22:46 Uhr von lolonois
 
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daß placebos: sogar bei einer schweren Erkrankung wie Epilepsie wirken können, fand ich am erstaunlichsten. Hätte ich vorher für unmöglich gehalten.
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03.09.2008 23:06 Uhr von manfredini
 
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Schwachsinn hoch 10
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04.09.2008 16:01 Uhr von five_of_ten
 
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bischen offtopic: aber mal ehrlich. Viele Krankheiten fügen wir uns doch selber zu. Gerade was Allergien betrifft.

Ich meine siehst du doch schon in der Werbung. Da werden bakterien und milben unter dem Microscope gezeigt um den leuten angst zu machen. Derweile wirst du Milben nie wegbekommen aber durch diese ganzen Antibakteriellen mitteln wird das immunsystem geschwächt.

Schöne Beispiele sind Hausstauballergien.

Diese treten meist nur bei leuten auf wo ständig alles sauber sein muss.

Früher als ich noch ein kind war. Da haben wir draußen gespielt. Matsch? Kein problem reingesprungen. Finger im mund? alles kein ding.

Wenn ich mir jetzt so die Mütter mit ihrem Hyperhygienebewustsein anschaue wird mir schlecht.

Five
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04.09.2008 20:09 Uhr von cheetah181
 
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J.PG und [KaY] Dark-Z: @J.PG: "Das ist Fakt und ganz einfach, dass es nicht bei jedem Kind zu trifft, wenn man so ein Experiment macht, ist klar, jeder Mensch ist anders, in jedem Aspekt und vor allem was Intelligenz und Glauben angeht.. man ist nicht mit jedem auf der selben Entwicklungsstufe, die 20% Kinder davon waren dafür aber schon empfänglich, der Rest ist in dem Aspekt noch nicht soweit gewesen, sie haben es ja alle unwissentlich gemacht, hätten sie von Anfang homöopathische Behandlungen gekriegt, wäre die Quote sicherlich höher, da sie aktiv daran geglaubt hätten.."

Die Kinder dachten, dass es Medizin wäre und zwar alle 100%, dazu ist der Glaube an Homöopathie unwichtig.
Obwohl Homöopathie natürlich sehr viel mit dem Placebo-Effekt zu tun hat, denn die Erfolgsquote übersteigt diesen nicht und deshalb zählt Homöopathie nicht zur echten Medizin.
So wie du das darstellst liegst du also gar nicht so falsch, es hat mit dem Glauben daran zu tun. Aber warum dann so viel Geld für Wasser mit tollem Namen ausgeben?

@[KaY] Dark-Z: "mit "gefälschte krankheiten" meinte ich auch eher diese abgeschwächten versionen... ich glaube ja daran, dass alle menschen verschieden sind... inkl. körper... wieso sollte einer nicht besser oder sogar falsch reagieren, wenn der echte virus kommt... "

Menschen sind auf Mikrobiologischer Basis so gut wie gar nicht verschieden (Ausnahmen sind z.B fehlende Enzyme und damit z.B. Unverträglichkeit von Milch), weil unsere Körper die gleichen chemischen Vorgänge bewerkstelligen müssen.

Und selbst wenn das so wäre: bei Impfstoffen ist die Oberflächenstruktur (die Antigene) entscheidend:
Wenn ein Virus kleine Kugeln auf der Oberfläche hat bildet das Immunsystem passende Antikörper (die an die Kugeln andocken können) und Gedächtniszellen, die die Produktion der Antikörper beschleunigen wenn es nochmal zu einer Infektion kommt.
Also selbst wenn der Körper von jemandem nicht so funktioniert, dann hätte er auch Probleme mit dem echten Erreger und die Impfung kann dafür herzlich wenig.

"Wenn ein paar hundert Eltern ihr Kind lieber sterben lassen würden, anstatt ein paar Mäuse für eine Impfung auszugeben, würden die Preise bestimmt fallen, glauben sie mir." - Dr. House
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04.09.2008 23:54 Uhr von Shedao Shai
 
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@J.PG: "Es gibt bloß, wie immer, Menschen die das zu ihrem Vorteil ausnutzen, vor allem natürlich bei schwachen und hilflosen, da ist es einfach einfacher."

nutzen die leute, die homöopathische mittel verkaufen etwa nicht die leichtgläubigkeit der menschen aus? die verdienen millionen mit garnichts. das ist dann vielleicht bella donna D26 oder sowas, aber im endeffekt ist kein einziges molekül davon enthalten. das ist einfach komplette verarsche und sowas würde ich nie meinem kind beibringen zu glauben. wie kann man sein kind zu einem kritisch denkenden menschen erziehen, der nicht alles einfach so hinnimmt, sondern seine umwelt hinterfragt und sich gedanken macht, wenn man es gleichzeitig dermaßen verarscht? da kann man auch genauso seinem kind bei leichten krankheiten ein richtiges placebo geben und irgendwann einmal verraten es seien immer nur placebos gewesen. das würde auf jeden fall den glauben in eine selbstheilung bestärken...
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05.09.2008 11:06 Uhr von El Indifferente
 
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Das Placebos heilen können: kann doch nur von Leuten bestritten werden, die von Medizin gar keine Ahnung haben.

Ich habe schon öfter von über 30% Heilung durch Placebos gelesen.
Früher wurde ein Medikament nur zugelassen, wenn es sich in Tests wirksamer als ein Placebo erwiesen hat. Dieser Test wäre doch total sinnlos gewesen, wenn Placebos gar keine Wirkung hätten, denn dann würde ja eigentlich jedes Medikament zugelassen.
Die Pharamindustrie hat das aber aufgeweicht und heute muss dass Medikament nur noch in etwa dieselbe Erfolgsquote haben wie das aktuell gängigste Medikament.

Das Ganze klappt aber nur, wenn der Probant überzeugt ist ein wirksames Medikament zu bekommen. Kinder sind da einfach "leichtgläubiger". Wir haben für unseren Sohn eine "Wundersalbe" eingeführt, die nur Fett und Ringelblume enthält aber da wir unserem Sohn erzählt haben das wäre eine Wundersalbe ist er jedesmal zufrieden, wenn er sie auf Schürfwunden bekommt und das "Wehgeschrei" hört sofort auf. Warum? Weil er uns einfach bedingungslos glaubt, dass diese Salbe sofort wirkt und die Schmerzen verschwinden lässt. Einem Erwachsenen könnte ich das nicht erzählen (zumindest nicht ohne in den Verdacht zu geraten eine massive Drogenmixsalbe auftragen zu wollen).

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