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Stalking: 60-jähriger Österreicher schickte seiner Ex zwei SMS pro Tag - Strafe auf Bewährung

Als "Kavaliersdelikt" gilt Stalking schon länger nicht mehr - jetzt wurde ein 60-jähriger Kärntner, der seiner Ex-Geliebten zwei SMS täglich zukommen ließ, wegen Stalking verurteilt.

Der Tatbestand der "beharrlichen Verfolgung" sei erfüllt, meinte der Richter: Die Ex-Freundin des Beschuldigten fühlte sich von den Textnachrichten verfolgt. Außerdem fuhr der Mann hin und wieder mit dem Auto an ihrer Wohnung vorbei - sie hätte Angst, das Licht im Treppenhaus anzumachen.

Das Strafgericht sei zwar keine Anlaufstelle für Beziehungsprobleme, der 60-jährige habe jedoch Grenzen überschritten. Das Urteil - drei Monate Gefängnisstrafe auf Bewährung - ist noch nicht rechtskräftig.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Strafe, Tag, SMS, Bewährung, Stalking
Quelle: www.rooster24.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2008 15:11 Uhr von mediareporter
 
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Zitate der Aussagen des verurteilten 60-jährigen und die Urteilsbegründung des Richters kann man in der Quelle nachlesen - dürfte sicher für einige Diskussionen sorgen...
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02.09.2008 15:18 Uhr von proof3000
 
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Hätte da nicht einfach ein Distanzierungsurteil gereicht? Aber 3 Monate auf Bewährung wegen 2 sms´n am Tag?....
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02.09.2008 15:20 Uhr von Dr_House
 
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2 sms: Wenn man bei 2 sms täglich schon als Stalker angesehen kann, muss man in Zukunft aufpassen, dass man nicht angezeigt wird.
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02.09.2008 15:21 Uhr von nopulse
 
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@ proof: naja was heißt die bewährung in dem fall - eh nur dass er sich drei monate lang nicht bei der frau melden oder blicken lassen sollte... finde nicht, dass dagegen was einzuwenden ist. immerhin schränkt so ein nachstellen schon die persönliche freiheit ein.
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02.09.2008 15:37 Uhr von KnowHower
 
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60jähriger und SMS: da finde ich es schon eher bemerkenswert, dass der weiß, wie man die SMS versendet,...
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02.09.2008 15:43 Uhr von Scal
 
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schwer zu sagen,

nur wegen den 2 sms täglich wäre das ganze klar übertrieben, aber wenn er zusätzlich vor ihrem Haus rumlungert.

Nuja und da die Frau wirklich Angst vor dem Typen hatte, wird das wohl seine Gründe gehabt haben.

Von daher, besser Vorsicht als Nachsicht!?
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02.09.2008 15:44 Uhr von aquarius565
 
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Wie bitte? wg. 2 SMS am tag so ein saftiges Urteil.
Was muss der bloß als Inhalt in die SMS´ geschrieben haben? Womöglich hat er sie mit dem Tod bedroht. Oder ihr gesagt, dass er sie im Dunkeln grün blau schlägt. So etwas ist allerdings kein Kavaliersdelikt sondern ein Verbrechen.
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02.09.2008 15:49 Uhr von Maniska
 
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Bissle dünn die Quelle: Wenn ich mir überlege, dass ich meinen Ex damals auch mehrere Wochen lang über SMS und Telefon "generft" habe bis ich drüber weg war...

Schade dass man nicht rauslesen kann wie lange die Beziehung gedauert hat (nach 2 Jahren klammert man sich mehr an Hoffnungen wie nach 2 Wochen).

Viellelicht hätte es auch einfach geholfen wenn sie ihm einmal gesagt hätte "Lass das, das macht alles nur noch schlimmer." Vielleicht wollte er sich einfach nur bei nem Kaffee mit ihr aussprechen, und sie hat eben nie gesagt er soll sie in Ruhe lassen?
"Außerdem fuhr der Mann hin und wieder mit dem Auto an ihrer Wohnung vorbei" Hmm, wohnt die Gute zufällig zwischen ihm und seiner Stammkneipe/Supermarkt/etc pp?

Ohne weitere Hintergründe gehen ich jetzt einfach davon aus, dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wurde.
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08.08.2009 16:41 Uhr von meinstein
 
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wer schützt den vermeintlichen Stalker? Gut das es so ein gesetz gibt aber wie jemand oben schon erwähnte, dadurch kann jeder ganz schnell zu Tätern werden!

Ich habe das Wort mal im Netz gegoogelt um genauer zu erfahren was man darunter versteht. Da steht auffällig viel von psychischen Belastungen für das Opfer, nicht arbeitsfähig usw...

Die Medalie hat aber zwei Seiten, drehen wir den Fall mal um: eine Frau/Mann(´Täter´) spielt aus irgendwelchen niederen Beweggründen mit den Gefühlen eines Menschen, schwört ewige Liebe, Familie usw, sein ´Opfer´ verliebt sich total in den ´Täter´ weil es Gefühle hat. Irgendwann hat der ´Täter´ sein Opfer da wo er/sie es haben will und lässt es fallen, von heute auf morgen, ohne Erklärung! Auch diese ´Opfer´ haben dadurch psychische Probleme, können kaum noch arbeiten, tragen für die Zukunft ein Trauma davon usw

Versteht mich nicht falsch, es ist richtig das Menschen vor psychisch kranken geschützt werden müssen! Aber es sollte nicht so einfach sein einen Menschen, dessen Gefühle systematisch ausgenutzt und mit Füssen getreten wurden, zusätzlich noch zum ´Täter´ zu machen, nur weil dieser nach Antworten auf seine quälenden Fragen sucht und der ´Täter´ genervt von sms, meint, die Polizei einschalten zu müssen um schnell und bequem seine Ruhe zu finden.....
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08.08.2009 18:17 Uhr von proof3000
 
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@meinstein: Du Leichenschänder - 08 ^^

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