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Mordfall Michelle: Polizei fassungslos über Presseberichte

Trotz der absoluten Nachrichtensperre im Mordfall Michelle aus Leipzig stürzt sich die Boulevardpresse auf die grausamen Details und veröffentlicht diese. Die Polizei ist darüber mehr als nur enttäuscht.

Der explizite Bericht der "Bild"-Zeitung hilft möglicherweise nicht nur dem Täter, sondern schadet auch der Familie. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft dazu: "Details zu bestimmten Tathandlungen können auf einen bestimmten Täter hinweisen - und damit unsere Ermittlungen gefährden."

Unterdessen instrumentalisiert auch die NPD den Fall. Sowohl rechte als auch linke Demonstranten finden sich inzwischen in Leipzig ein und ein massives Polizeiaufgebot ist dort nötig.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Mordfall, Pressebericht
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2008 12:27 Uhr von mozzer
 
+1 | -0
 
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Oh Mann, es ist wirklich bitter wie die BILD so etwas ausschlachtet (von den Deppen der NPD gar nicht erst zu sprechen...) - ohne Rücksicht auf irgendetwas...
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02.09.2008 12:42 Uhr von Kirifee
 
+28 | -2
 
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Pressefreiheit sollte nicht über das Wohl anderrer Menschen
gestellt werden!
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02.09.2008 12:43 Uhr von Hier kommt die M...
 
+26 | -9
 
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Nicht nur die BILD: Auch hier wird dieser Fall ja weidlich ausgenützt, um Punkte zu bekommen und je grausamer, desto besser.

Und dass die NPD sich da so engagiert, liegt daran, dass der Onkel der Kleinen ein führender Kopf der NPD-Leipzig ist und diese Demonstration selbst organisiert.

Falls die Familie also wirklich was gegen eine Beteiligung der NPD bei solchen Demos hat, sollte sie das unter sich mal ausdiskutieren.
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02.09.2008 12:45 Uhr von proPhiL
 
+2 | -8
 
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Is so: Erinnert mich an den Film "Sniper" (Der Schütze von Washington) oder an "untraceable"
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02.09.2008 12:52 Uhr von Travis1
 
+26 | -3
 
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Das: hat nichts mit Pressefreiheit zu tun!

Das ist einfach Journalismus der sich jeder Verwantwortung entzieht und sein Geld mit der Sensationsgeilheit macht!
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02.09.2008 13:00 Uhr von loor
 
+6 | -1
 
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In einen: Solchen fall hätte die Bild doch mit ihrer bericht erstatung doch etwas kürzer treten sollen.
Und was den onkel angeht was kann die Kleine dafür das ihr Onkel in der NPD ist nichtz oder
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02.09.2008 13:01 Uhr von Pryos
 
+6 | -2
 
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Pressefreiheit: heißt, das niemand verbieten kann, das zu schreiben was man will.

Natürlich darf die Bild den Kram schreiben, aber doch noch nicht jetzt. Eine Nachrichtensperre bricht die Pressefreiheit nicht sondern verschiebt lediglich den Zeitpunkt.
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02.09.2008 13:08 Uhr von coolio11
 
+14 | -2
 
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@Hier kommt die M in einem Punkt liegst du m. E. falsch:
der "Sachsenspiegel" auf MDR berichtete bereits vor etlichen Tagen über die Aktivitäten des NPD-Frontmanns, der ein Onkel des getöteten Kindes ist - und dass Michelles Vater ihn, seinen Schwager mit großem Nachdruck aufgefordert habe, sich rauszuhalten, und ihm insbesondere untersagt habe, dieses Tötungsdelikt für seine rechtsextremen Ziele zu instrumentalisieren.
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02.09.2008 13:55 Uhr von tutnix
 
+9 | -6
 
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@AlainBeso: was soll mit den linken sein? versuchen die etwa den fall zu ihren gunsten auszuschlachten?
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02.09.2008 14:09 Uhr von Maniska
 
+6 | -2
 
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Diese Asgeiermentalität: die Bild und Konsorten an den Tag legen ist einfach nur zum kotzen. Je mehr Blutstropfen auf einem Bild desto besser, wenn man dann noch "böse" Wörter und Klischees benutzt dan ist einem die Auflage sicher. Ob mit dieser Art der "Berichterstattung" Menschen geschadet wird oder, wie wohl hier, die Polizeiarbeit behindert wird ist egal, haupztsache der Umsatz stimmt. Wie viele Menschen wurden von der BIld schon verleumdet und bloß gestellt, obwohl sich bei einer Recherche von 2 Min herausgestellt hätte dass betreffende Person z.b geistig behindert war o.Ä.

Das Problem ist nur, dass sich so viele Leute die BLÖD kaufen, und damit für Gewinne sorgen mit denen sich die Redaktion der BLÖD auch Schadenersatzforderungen leisten kann...

Das Beste wäre - im Zuge der freiheitlich demokratischen Grundordnung - die Bild, bzw am besten den gesammten Axel-Springer-Verlag zu verbieten.
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02.09.2008 14:25 Uhr von anderschd
 
+5 | -1
 
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Bild halt: Hass, Titten und dem Wetterbericht...................
Von dene ist, und wird auch nie, irgend ein Bericht erscheinen, der auf guten Journalismus zurück zuführen ist.
Beispiel gefällig?
Der Reporter, der damals beim Gladbeckdrama in erster Reihe stand, arbeitet jetzt wo..............?
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02.09.2008 16:52 Uhr von Knochenmann2.0
 
+5 | -2
 
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Wann wird die BILD endlich verboten?????? Wird langsam echt mal Zeit!!!!!!
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02.09.2008 17:32 Uhr von anderschd
 
+2 | -1
 
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Pressekodex? Den gibt es in der Tat. Nur einige mit großen roten Buchstaben halten sich nicht dran. Da rücken dann andere Kodex in den vordergrund.
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03.09.2008 00:01 Uhr von CasparG
 
+2 | -3
 
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ich finde: das vorgehen der B I L D sehr gut. das mit dem täterwissen hätte eh nicht funktioniert. und der bericht ist dezent.
was mich allerdings mal interessieren wuerde, wo die bild
diese hübschen fotos von michelle herbekommt.
irgendwelche verwandten oder bekannten müssen da ja gut kassieren - da ist die empörung dann etwas heuchlerisch.
allerdings sollten die angehörigen besser nicht bild angucken, könnte ja sein, daß sie bei dem hübschen foto
´nen herzinfarkt vor ohnmächtiger wut bekommen....

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