01.09.08 14:50 Uhr
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Universitäten: Rechtsradikale studieren an deutschen Hochschulen

Der stellvertretende NPD- Vorsitzende in Hessen, M. Matthes, studiert seit dem Jahre 2006 an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Seit dem Zeitpunkt muss sich die Studentenschaft mit rechten Parolen, Schlägereien, volksverhetzende und Holocaust leugnenden Plakaten auseinandersetzen.

Anfang 2008 wurde der Rechtsradikale Matthes wegen einer Schlägerei mit einem "linken" Studenten zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Auch in anderen Universitätsstädten, wie in Köln, Trier und Gießen sind rechtsradikale Studenten in Hörsälen keine Seltenheit.

Die Uni-Leitung versucht die unerwünschten Studenten loszuwerden. Für eine Exmatrikulation müssen jedoch nach dem geltenden Hochschulgesetz explizite Gründe, wie Störung des Hochschulbetriebes oder vorsätzlich begangene Straftaten vorliegen.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Recht, Universität, Hochschule
Quelle: www.sueddeutsche.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2008 14:56 Uhr von geeduz
 
+46 | -13
 
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dürfen diese leute den nicht studieren,

egal ob recht oder links, das ist doch egal wenn man studieren will
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01.09.2008 14:56 Uhr von kaschuwe
 
+32 | -33
 
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123: leider sind aber immer noch Kommunisten und Autonome an den Unis in der Überzahl...
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01.09.2008 15:01 Uhr von Knisper90
 
+24 | -10
 
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nicht gerade unerwartet: unter denen muss es ja auch ein paar kluge geben die den Scheiß am leben erhalten
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01.09.2008 15:01 Uhr von weg_isser
 
+22 | -8
 
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Von mir aus sollen sie studieren...vorausgesetzt sie wissen sich zu benehmen und verbreiten nicht ihre rechten Gedanken!

Dem ein oder anderen Rechten öffnet es vielleicht die Augen und er merkt was für einem Unfug er hinterher rennt.
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01.09.2008 15:02 Uhr von Oberhenne1980
 
+37 | -3
 
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Wo sollen die denn sonst studieren?

Im Ausland?!?
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01.09.2008 15:03 Uhr von Rubyking
 
+11 | -8
 
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Nichts besonderes: wie ich finde. Das war doch klar, dass auch ein paar von denen Grips haben. Meiner Meinung nach gibt es andere Randgruppen die in größerer Zahl vorhanden sind und somit "gefährlicher" einzustufen sind...
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01.09.2008 15:07 Uhr von El Indifferente
 
+22 | -11
 
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@kaschuwe: Du hast recht, dass die meisten Studenten heutzutage eher links orientiert sind.
Vieleicht verhilft höhere Bildung normalerweise zu höherer Einsicht?
(Ui,ui, da bekomme ich Minuse dafür en masse)

Allerdings finde ich es auch daneben, dass man Studenten wegen ihrer politischen Gesinnung loswerden will. Unsere Bildungseinrichtungen stehen glücklicherweise per Gesetz jedem offen.

...und die Plakate? Was soll`s. Die Linken hängen auch ihre teilweise kommunistischen Plakate raus und da ragt sich keiner darüber auf.
Wenn die Plakate allerdings den Holocaust leugnen, dann liegt ganz klar eine Straftat vor und der Student kann und sollte der Uni verwiesen werden.
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01.09.2008 15:07 Uhr von ko.ok
 
+11 | -6
 
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Mich hat auch: niemand gefragt, ob ich rechtsradikal oder linksradikal bin oder ob mir alles scheissegal ist.

Wer studiert, braucht nur mal einige Partys ausgewählter Burschenschaften (nicht alle wohlgemerkt) besuchen, dann erkennt er schnell das rechte Potential, wenn man auf einmal mit irgendwem über so tolle Themen wie Schlesien und Ostpommern duskutieren soll.

Die Partys sind leicht zu erkennen. Auf dem Flyer steht immer irgendwas mit -onia und das für "Ladys" alle Getränke frei sind. Auf der Party sind dann trotzdem keine.
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01.09.2008 15:09 Uhr von Borgir
 
+12 | -14
 
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genau das: sind die wirklich gefährlichen leute...die, die sich bilden und so in die höheren schichten "aufsteigen" um dort unter "mächtigeren" leuten ihre braune soße zu verbreiten.
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01.09.2008 15:09 Uhr von s8R
 
+17 | -11
 
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Meine Fresse, Rechtsradikale essen sogar Brot, KATASTROPHE.

Lernt wenigstens eure MITMENSCHEN zu akzeptieren!
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01.09.2008 15:12 Uhr von El Indifferente
 
+6 | -6
 
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@ko.ok: LOL

"..., wenn man auf einmal mit irgendwem über so tolle Themen wie Schlesien und Ostpommern diskutieren soll.

Die Partys sind leicht zu erkennen. Auf dem Flyer steht immer irgendwas mit -onia und das für "Ladys" alle Getränke frei sind. Auf der Party sind dann trotzdem keine."

Besser habe ich es noch nie formuliert gesehen. Bin zweimal auf so einer "Party" gelandet. Seitdem weiss ich den Spruch "Die Hölle, das sind die anderen." erst richtig einzustufen.
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01.09.2008 15:22 Uhr von Anschlagverzoegerung
 
+6 | -3
 
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wie: kann man den holocaust verleugnen?
Bezweifle aber nicht das diese Leute nicht dumm sind. Sie gehen schließlich aufs die Hochschule
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01.09.2008 15:23 Uhr von Schwertträger
 
+9 | -6
 
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@kaschuwe: Wie wäre es, wenn Du zur Kenntnis nähmst, dass Leute aus der politischen Mitte in den Unis die Mehrheit stellen, unter den Studenten.

Wo Du an den Unis Unmengen von Kommunisten ausmachst, müsstest Du mir dann auch mal zeigen.

Und radikale Autonome neigen, wie die MEHRzahl der Extremrechten auch, nicht zum Studieren, weil Leute, die das Zeug zum Studieren haben, meist auch intelligent genug sind, nicht radikal zu sein.

Das es an den Unis Autonome gibt, will ich dabei keineswegs bestreiten. Das sie die Überzahl stellen, bestreite ich dagegen schon.

Trotzdem sind mir Kommunisten an der Uni lieber, als die Rechten, denn die Kommuniste nerven zwar, aber sie finden kein Gehör. Insofern ist das ungefährlicher.
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01.09.2008 15:30 Uhr von Alice_undergrounD
 
+10 | -10
 
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na und? gibts ja auch ständig solche assozialen linken vögel an den unis, die linksradikale flyer verteilen und den kommunismus einführen wollen^^
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01.09.2008 15:35 Uhr von stufstuf
 
+3 | -5
 
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Jetzt les ich hier schon News über meine ehemaligen Mitschüler...

Gab damals schon einen riesen Aufstand, wo von einer weiteren ehemaligen Mitschülerin und damals PDS-Mitglied "Warnplakate" aufgehängt wurden. Gebracht hat es nichts...aber fand die Aktion trotzdem gut, besser als einfach alles hinnehmen.

@Anschlagverzoegerung: glaub mir, Mario hat Argumente, da können dir fast Zweifel an deiner eigenen Meinung kommen.

Er verfügt über ein fundiertes Wissen (besonders was die deutsche Geschichte betrifft). Blendet man seine politische Orientierung mal aus, hat man schlichtweg einen charmanten und intelligenten Mann vor sich. Kennt man seine Orientierung nicht, würde man nicht sofort drauf kommen, was sein wahres Ich ist. Das macht ihn meiner Meinung nach auch irgendwie gefährlich.
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01.09.2008 15:42 Uhr von Xilyte
 
+7 | -4
 
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rechts - links: Also mir sind an unserer Uni Rechtsradikale bisher weder negativ noch possitiv, nämlich gar nicht aufgefallen - zum Glück.
Die einzigen die immer mal wieder nerven sind irgendwelche Autonomen oder Antifagruppen. Obwohl mir es in letzter Zeit so vorkommt, als hätten die Mitgliederschwund; zumindest ist die Anzahl irgendwelcher komischer Aktionen zurückgegangen. Oder sie haben seit Einführung der Studiengebühren damit aufgehört die Studienzeit für Nicht-Uni-Aktivitäten zu nutzen, da die Gebühren doch ein ganz nettes "Löchlein" in den Geldbeutel reißen.
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01.09.2008 15:48 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -9
 
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@S8R: Ja und nein: Prinzipiell akzeptiere ich jeden Menschen.

Aber ich akzeptiere nicht jede Einstellung!
Vor allem, wenn eben diese Einstellung die Auflösung des demokratischen grundprinzips, oder zumindest aussenploitische Schwierigkeiten für das Land bedeutet, in dem ich lebe.

Wenn ein Volk, nachdem es in Folge nationalsozialistischer Politik vor den Trümmern seines Landes steht, sich schwört "nie wieder nazis, nie wieder rechtsextrem", dann sollte es nicht verwundern, dass die Toleranz rechtsextremem Gedankengut gegenüber nicht sehr ausgeprägt ist.
Dies vor allem, wenn selbst in der kommunisitschen DDR die alten Nazi-Schergen an den Machtpositionen saßen.

Und ich hoffe, dass "nie wieder" nicht schon im Jahr 2010 nach lächerlichen 65 Jahren endet.
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01.09.2008 16:40 Uhr von KingPR
 
+9 | -3
 
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Na toll: jetzt werden Leute wegen ihrer politischen Gesinnung diskrimminiert? Das ist nicht viel besser als das was sie sich wünschen.
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01.09.2008 19:24 Uhr von Illus
 
+3 | -7
 
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Dreckspack: Wie schon in der Überschrift zu lesen ist, geht es nicht um "konservative" oder Studenten die politisch rechts stehen, sondern um RECHTSRADIKALE. Ich kann sehr gut verstehen das man solche Leute nicht an einer Hochschule haben möchte, aber wie auch zu lesen ist, leben wir in einer Demokratie und somit muss man sich mit diesem Pack auseinander setzen.

"Für eine Exmatrikulation müssen jedoch nach dem geltenden Hochschulgesetz explizite Gründe, wie Störung des Hochschulbetriebes oder vorsätzlich begangene Straftaten vorliegen."

Das ist richtig und wird ja auch von den Hochschulen beachtet.
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01.09.2008 19:57 Uhr von M3A1
 
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in D. wo geschichtsrevisionismus schon im geschichts und politikunterricht der schule stattfindet, würde ich mich darüber nicht wundern. die frage ist nur was studieren diese menschen? aufjeden fall nicht sozialwissenschaften oder geschichte.
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01.09.2008 20:06 Uhr von ko.ok
 
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BWL: und Jura.
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02.09.2008 09:42 Uhr von oneWhiteStripe
 
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kümmelmonster/kingpr: eure posts meint ihr aber nicht ernst oder?

rechte haben NIRGENDS was zu suchen! wenn sie nur studieren...kein thema. das recht darauf hat zum glück jeder. aber wie ihr unschwer der nachricht entnehmen könnt sind die nazijungs um die es geht leider alles andere als friedlich.

und wenn ich solche sabbereien gegen "linksautonome" studenten schon höre..ist mir klar dass diese poster nie ne uni von innen gesehen haben....
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02.09.2008 09:44 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@ko.ok. ne das sind die JungFDPler :) und andere geistesgrössen.

BWLer glauben an nichts. nur an papas geld während des studiums^^ und ihr geld nach dem studium^^

die meisten rechten an unserer uni waren in politik und geschichte eingeschrieben!
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02.09.2008 09:53 Uhr von ko.ok
 
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Studier mal: dann wirst du erkennen, dass du mit deinem Schubladen-Denken nirgends weit kommst.

In BWL sitzen sowohl langhaarige Hippies als auch ein kompletter Querschnitt der Gesellschaft drin.

Bei Politik, Soziologie oder Philosophie passt schon eher das Klischee.
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02.09.2008 09:56 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@ tocrazy4u: es geht nicht um anders "denkende"...sondern um anders handelnde.

was glaubst du wie egal es mir war neben nem rechten zu sitzen? wenn der ganz normal an der uni studiert und eben NICHT versucht seine braune gedanken ausserhalb des hörsaals (was in diskussionen während vorlesungen echt spannend sein kann wenn sich die diskussionspartner wenigstens etwas respektieren) zu verbreiten dann sag ich NEIN.

und so soll es auch sein. was sollen rechte plakate an der uni? (jaja linke haben auch plakate, aber halt teilweise doch wesentlich subtiler!)

also bring on the minuses! ich bleib dabei, jeder soll studieren dürfen solange er seine mitsstudenten (auch die ausländischen etc) ganz normal behandelt. k

sind die minusgeber alles hauptschüler? oder nur rechte?

rechts hat leider schon wieder zuviel sympathie in deutschland....mag an den u-bahn vorgängen m.u. liegen...aber hört euch doch mal selber zu...

rechts ist keine einstellung sondern ein verbrechen!

und kommt nicht mit: die linken sind auch so böse, *wein*

man kann seine sache nicht verteidigen indem man die andere schlechter macht. das klappt in bayern bei der CSU. aber hoffentlich nicht hier!

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