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Nach dem Mord an ihrem behinderten Sohn - Mutter nun vor Gericht

Die 61-Jährige gestand nun vor dem Berliner Landgericht, im Oktober letzten Jahres ihren behinderten Sohn ermordet zu haben. Sie verabreichte ihm einen tödlichen Medikamentenmix. Um auf Nummer sicher zu gehen, schnitt sie ihm zusätzlich noch die Pulsadern auf.

Ihren eigenen Selbstmord überlebte die Mutter, die sich alleine um den seit seiner Geburt körperlich behinderten 26-Jährigen kümmerte. Sie sagt von sich, dass sie mit der Situation zurecht gekommen wäre, wären ihr nicht dauernd die Stunden für einen Ersatzhelfer gekürzt worden.

Sie beteuert, dass ihr Sohn, ihr Ein und Alles war, er jedoch verständlich gemacht hätte, dass er zu der kürzlich verstorbenen Oma in den Himmel wolle. Die Mutter bekämpfte ihre Depressionen mit Tabletten. Am kommenden Mittwoch wird das Verfahren fortgeführt.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Mutter, Mord, Sohn
Quelle: www.fr-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2008 14:13 Uhr von no_names
 
+4 | -0
 
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Es ist traurig das Menschen aus Systemfehlern zu solchen Dingen getrieben werden.
Da haben die Kassen genug Geld um immer wieder riesige Neubauten zu finanzieren, Vorstände ihre Taschen füllen und denen, die Hilfe brauchen, werden die Leistungen gekürzt.

26 Jahre lang, 24h am Tag einen Menschen zu pflegen ist Schwerstarbeit... wenn einem dann noch finanziell Steine in den Weg gelegt werden, ist es für mich menschlich nicht verwunderlich, dass die Frau unter Depressionen (Schlafmangel) litt und dem Ganzen ein Ende bereiten wollte. Sie ist schon gestraft, da sie ihren eigenen Suizid überlebte.
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01.09.2008 14:48 Uhr von Selina90
 
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Da kriegt man: beim lesen Gänsehaut, tieftraurig - aber sowas von.
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01.09.2008 15:01 Uhr von xlibellexx
 
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Da war doch vor ein Paar Monaten: ein Bericht in den Medien auch im Radio wurde das besprochen , viele Menschen hatten sich gemeldet das Sie mit Ihrem Schicksal alleine gelassen werden ,und immer wieder gekürzt wird bei den Krankenkassen , aber solch eine Belastung seit der Geburt des armen Jungen Mannes , ist auf langer sicht für eine Person nicht zu bewältigen , und das Sie bestraft wird , obwohl Sie Ihrem Leben ein ende machen wollte , Spricht doch nur dafür das die Arme Frau nicht mehr konnte und den Freitod gewählt hat , gemeinsam mit dem Jungen .... Traurig :( ...aber es ist die Reale Welt , das zur Zeit für Menschen , mit Pflegefällen ausgesetzt sind , und Hilfe, wird nur für extremfälle geleistet , der Rest kann Betteln , und Schriftlichen Behördenkramm sich aussetzen :(
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01.09.2008 15:31 Uhr von Sammymaus
 
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Kann ich völlig nachvollziehen: Sie hat sich so lange um ihren Jungen gekümmert und selbst wenns erfunden war, dass er zu der verstorbenen Oma in den Himmel wollte, hat sie ihn nicht kaltblütig umgebracht um sich ein schönes Leben zu machen, sondern wollte sich mit umbringen.

Meiner Meinung nach sollte man sie nicht zu hart bestrafen, sie war vorher schon durch ein hartes Leben mit einigen Stolpersteinen gestraft und ist es nun durch ein Leben ohne ihren Sohn.

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