31.08.08 20:53 Uhr
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Dänemark will Eltern für Vandalismus ihrer Kinder bezahlen lassen

Dem dänischen Parlament wurde von der liberal-konservativen Regierungspartei ein Entwurf vorgelegt, der künftig die Eltern von vandalierenden strafunmündigen Kindern finanziell haftbar machen wird. Die Gesetzesvorlage wird vermutlich mit großer Mehrheit auch von der Opposition angenommen werden.

Der Sechs-Punkte-Plan sieht vor, dass Eltern nicht nur für alle physischen Schäden finanziell gerade stehen müssen, den ihre Kinder verursachen, sondern beinhaltet auch Hilfsprogramme für Eltern, Schlägerkarteien und Strafen für nachlässige Eltern, wenn deren Kinder die Schule schwänzen und Nachsitzen.

Nach Angaben der Justizministerin Lene Espersen fallen bei Vandalismus besonders zwei Gruppen von Kindern auf: Die aus Familien, die ihren Kindern keine Grenzen setzen und sie zu Egomanen machen und Familien mit bestimmten ethnischen Hintergründen, in denen Jungs schon mit acht ihr Leben bestimmen.


WebReporter: john5
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Eltern, Dänemark, Vandalismus
Quelle: www.cphpost.dk

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2008 20:40 Uhr von john5
 
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Eltern haften für ihre Kinder heißt ein Spruch, der allerdings so schon lange keine absolute Gültigkeit mehr besitzt. Nicht schlecht, sollte auch bei uns wieder eingeführt werden.
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31.08.2008 21:03 Uhr von Valmont1982
 
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Find ich auch gut. Denn kümmern sich vielleicht mal wieder mehr Eltern vernünftig um ihre Kinder und lassen sie nicht Nachts randalierend durch irgendwelche Gassen ziehen. Obwohl Dänemark an sich doch nicht von solchen Problemen belastet sein sollte...
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31.08.2008 21:11 Uhr von matbach
 
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Höchste Zeit: Das wäre auch bei uns in jedem Fall zu begrüssen.

Vandalismus kommt meistens von Verwahrlosung. Insofern sind die Eltern schuld und sollten für die Folgen ihrer Taten oder Unterlassungen gerade stehen.
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31.08.2008 21:11 Uhr von Noseman
 
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31.08.2008 21:12 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Valmont: täusch dich da nur nicht, Dänemark hat es ziemlich heftig erwischt, nicht nur mit der "typischen" Jugendgewalt, auch mit Schießereien unter Gangs..nein, keine aus der Bronx^^

Man nennt solche Zonen da schon "war zones"...

http://www.cphpost.dk/...

Zum Thema hier, ich fände das auch nicht schlecht, zwar nicht direkt beim ersten Vorfall, aber doch dann, wenn Kinder mehrfach randalieren.

Ich frage mich allerdings nur gerade, ob solche Schäden, verursacht von nicht-strafmündigen Kindern, dann nicht von der Privathaftpflicht der Eltern übernommen werden?
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31.08.2008 21:16 Uhr von Valmont1982
 
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@Hier kommt Danke für die Info. Hätte ich nicht gedacht... Jedes Land scheint wohl so seine Probleme zu haben
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31.08.2008 21:32 Uhr von Sonnflora
 
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Nun ja, Kindern Grenzen setzen ist ja gut und schön. Nur leider ist es so, daß man Kindern nur Grenzen setzen kann, wenn man auch mal lauter schimpft oder auch mal bestraft. Aber das alles darf man ja auch nicht, weil es dem Kind ja schaden könnte.Und mir braucht keiner kommen, man muß mit den Kindern reden. Das reicht oft nicht aus.
Mal ganz ehrlich, wer hat denn als Kind auf alles gehört, was die Eltern gesagt haben? Habt ihr immer sofort gehört, wenn die Eltern gesagt haben "Laß das bitte" oder mußten die das nicht doch recht oft sagen und ihr habt es erst sein lassen, als die Eltern richtig böse wurden und es dann Hausarrest gab?
Zur News: Ich finde die Idee nicht so gut. Und zwar deshalb, weil die Kinder dann nicht lernen, daß sie das, was sie kaputt machen, ersetzen müssen. Die lernen nur, wenn ich was kaputt mache, zahlen die Eltern das schon. Die meckern dann zwar, aber das geht schnell vorbei. Und das ist, denke ich mal, nicht so gut. Ein Kind muß auch mal die Konsequenzen zu spüren bekommen. Und zwar in der Form, daß sie das, was sie kaputt gemacht haben, ersetzen müssen. Und wenn das Taschengeld dafür nicht reicht, müssen die das eben abarbeiten. Wirkungsvoll wäre es auch, wenn sie dem Geschädigten das Geld dann persönlich überreichen müssen. Denn das ist den Kindern meist peinlich.
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31.08.2008 21:33 Uhr von Noseman
 
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Tja: Vor 30 Jahren war ich noch kein "Elter", ich kann also nur von mir sprechen.

Meine Eltern konnten aber problemlos ohne Abitur 3 Kinder großziehen und ein großes Haus bauen und abbezahlen bevor sie in Rente gingen.

Das hat sich ja wohl gründlich geändert.
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31.08.2008 21:37 Uhr von Raizm
 
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Naja Solange es nur Geldstrafen sind,dann wird das nicht viel helfen..Es klingt zwar etwas naiv,aber je nach Alter sollte man denen einfach die Spielsachen wegnehmen..Das Geld gehört den Eltern,jedoch wenn die Kinder mal richtig verstehen und bestraft werden sollen,müssen sie dort getroffen werden,wo es ihnen auch wehtut...D.h. wenns Jugendliche sind auch mal ein Wochenende in den Knast...Nicht so viel drumrum reden,sondern mal endlich handeln...
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31.08.2008 21:46 Uhr von matbach
 
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Elternjob: Das hat doch nichts damit zu tun, ob Eltern es heute leichter oder schwerer haben als vor 30 Jahren.
Eltern sein ist in jedem Fall schwierig und verantwortungsvoll. Es geht nicht, dass man einfach ein Kind in die Welt setzt und sich dann nicht darum kümmert, dass es anständig erzogen wird.
Wenn ein Kind wiederholt Vandalisiert, dann ist in der Erziehung irgendetwas gehörig schief gelaufen. Und insofern ist auch jemand (die Eltern) verantwortlich.

Sowas haben meine Kinder niemals getan, und wenn, dann sicher nur genau ein einziges mal.

Es ist auch für das Kind besser, wenn man nicht immer nur versucht es zu "verstehen" egal welchen Unsinn es so treibt, sondern wenn es klare Grenzen gibt (die in diesem Fall dann die Eltern setzten müssen)
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31.08.2008 22:04 Uhr von pmaeuschen
 
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Valmont: Kinder die nachts randalierend durch die gegend ziehen , haben garantiert keine Eltern die das noch in griff bekommen. Die haben dann schon keinen einfluss mehr . ..
Man muss Kindern beizeiten seine Grenzen zeigen , ich bin kein Freund von Prügel aber ich weiß das Kinder bei gelaber auf durchzug stellen und wenns ne Ohrfeige gibt verdutzt guggen und vorsichtig werden . Ich habe bei meinen Kindern selten weitere verteilen müssen . mein "giftiger Blick und mein zischen" hat meistens gereicht *grinz*. Aber das war auch zu zeiten wo Kinder noch andere Wertvorstellungen hatten...Was bitte willste den heute viel machen wenn dein kind die chance hat dich wegen einer ohrfeige anzuzeigen... Das ganze Psychogelabere iss vorm PoPo und gestörte Kinder die randalieren und vandalieren kommen auch aus der oberschicht .. die haben ihre Kinder nämlich auch nicht mehr im Griff trotzt der besseren möglichkeiten
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31.08.2008 22:09 Uhr von KGEckert
 
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Auch bei uns denkbar: Ich finde es gut so, dass Eltern für ihre "Plagen" haften sollen. Sollte auch bei uns eingeführt werden.
Vielleicht bekommen dann die kleinen Monster wieder Wertschätzung, Achtung vor fremden Eigentum, Respekt vor Leben u.s.w.
Eltern sind es, die für ihre Kinder, die sie in die Welt setzen, verantwortlich sind.
Leider werden heute viele Kinder unvorbereitet in das Leben geschickt.
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31.08.2008 23:39 Uhr von cheetah181
 
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Ist das nicht schon längst so?
Oder gilt der Spruch "Eltern haften für ihre Kinder" nur auf Baustellen? ;)
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31.08.2008 23:46 Uhr von Tokata
 
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Der Spruch ist Schwachsinn und dient nur zur Abschreckung.
Gerade bei Baustellen findet man den gerne "Eltern haften für ihre Kinder".

Falls es jemand noch immer nicht weiß: Das dient lediglich zur Abschreckung und hätte im Ernstfall keinerlei juristische Folgen für die Eltern!!!!
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01.09.2008 00:00 Uhr von Schwertträger
 
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@Tokata: Es geht ja gerade darum, genau DAS zu ändern!
Nicht generell, aber für besondere Fälle.

Den Einwand von Hier kommt die M., dass dann die Haftplichtversicherung der Eltern zahlt, findei ch wichtig, da müsste man gewisse Ausschlusskriterien bzw. vielleicht einen nicht zu übernehmenden Grundsockel finden.
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01.09.2008 00:10 Uhr von Schwertträger
 
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@Noseman: Im Umkehrschluss heisst das, was Du da geschrieben hast:
Wir müssen den Eltern absolut alles durchgehen lassen, damit sie überhaupt Kinder bekommen.

Das ist nicht Dein Ernst, oder?


Wir reden ja hier von Eltern, die sich nicht um ihre Kinder kümmern und denen das Treiben ihrer Sprösslinge schnurzegal ist. DIE kriegt man nur, in dem man ihnen das Ignorieren so schwer wie möglich macht.
Wenn Du denen sagst, ihr Kind tut dieses oder jenes, erntest Du ein "was soll ICH da machen" und die Sache ist für sie erledigt. Die packt man nur, in dem man ihnen ans Geld geht, oder sie permantent nervt, bis das drum Kümmern weniger nervt, als das dauernde Drängeln oder die Strafen.

Und Du brauchst keine Angst zu haben: Die, die hier gemeint sind, bekommen eine Menge Kinder. Deren Einstellung, dass ein Kind hauptsächlich Kindergeld einbringt bzw. die Dämlichkeit zu verhüten, sorgt erst dafür, dass wir überhaupt im Querschnitt auf einen Wert oberhalb eins kommen.

Die Intelligenteren und Selbstreflektierenden unter den Eltern liegen schon jetzt weit darunter, .... und zwar weil sie sich verantwortlich FÜHLEN (selbst wenn sie momentan gar nicht finanziell verantwortlich gemacht würden) und deshalb keine Kinder in die Welt setzen, weil sie daran zweifeln, ihr Kind bzw. zwei davon heile durch den Dschungel von Schule und Pubertät zu bekommen.
DIE würden es sehr begrüssen, wenn die andere Sorte Eltern vermehrt zur Rechenschaft gezogen würden, weil dass die Aufzucht ihrer eigenen Kinder wesentlich(!) vereinfacht.

Deine Eltern wären bestimmt froh gewesen, wenn alles, was das gute Gelingen ihrer drei Kinder in irgendeiner Form hätte gefährden können, prompt zur Rechenschaft gezogen worden wäre. Davon mal abgesehen.


(Deine These mit dem Haus stimmt übrigens nicht, denke ich. Der Hausbau ist unter´m Strich heute meist billiger, wenn Du mal die Qualität vergleichst. Und so viel Kindergeld gab´s damals auch nicht, wenn ich mich richtig erinnere).
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01.09.2008 02:10 Uhr von RayMan09
 
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Da kann sich Deutschland od. Frau Merkel eine Scheibe abschneiden :P
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01.09.2008 07:43 Uhr von xlibellexx
 
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was Dänemark mit diesem Gesetz: erreichen Will ??
es ist doch jedem Wohl Klar ,..... das sich die Zeiten geändert haben , es ist nicht mehr so leicht Kinder in unserer Zeit so zu Erziehen wie es einem Lieb ist , jeden Monat der gleiche Kampf , und die Kinder Spüren das , da haben sich schon manch Eltern gesagt , hätten wir doch nur eins oder am besten keine Kinder !!! es sind zuviele Aspekte die nach meiner Meinung falsch gemacht werden .
Eltern müssten mehr Unterstützung erhalten ,für Kinder müssen mehr Perspektiven geschaffen werden . Es ist ja schon ein Kampf , den altäglichen altag zu bewältigen , an jeder Ecke fehlt es , bei 3 Kindern ist es sehr Schwierig heutzutage für viele Eltern , jedem Kind gerecht zu werden .
Und das Paare auf Kinder verzichten , hat nicht mit Egoismus zu tun , viele Wissen das dieser Wunsch mit Finanziellen entbehrungen verknüpft ist , das Kinderreichtum auch Arm machen kann , ist bei vielen die Angst sehr gross , diese Verantwortung zu übernehmen , es gibt soviele alleinerziehende , denke nicht das die je daran gedacht haben, das einer abspringt , egal aus welchen Gründen auch immer . Und die alleinerziehenden sind in Deutschland sowieso benachteiligt , und werden ganz schön unter Druck gesetzt ...die Armen Kinder sind Wandervögelchen , und sehen die Mama oder den Papa am Tag gerade mal 2 Stunden , es muss mehr getan werden , damit Kinderwunsch von vielen ,nicht später wie eine Bestrafung endet .Und das Kinder randalieren , ist nur so zu erklären , das Eltern keine Zeit haben auf Ihre Kinder einzugehen , oder mal raus gehen können und schauen was die Racker anstellen , geht ja nicht sind ja auf der Arbeit , und nach der Schule sind viele Kid´s auf der Strasse und Langeweile schafft Agression . Ok es gibt einige Eltern die es mit Erziehung nicht so eng sehen , und Froh sind das die Kinder mal weg sind , und die Ihre Ruhe haben , aber zum Glück sind es sehr sehr wenige , und das diese Kinder auffallen ist nicht mit Strafen bewältigbar , sondern durch gute unterstützende Hilfe , ich kenne einige , die sind so gut in der Schule , aber leider fehlt es an allen Ecken , solche Kinder tun mir leid ....es ist immer ein Pro und Contra, und es muss etwas gemacht werden . Für unsere Kinder ob Reich oder Arm , letzendlich haben alle eine Verantwortung zu tragen , bis ein Kind sich selbst versorgen kann und sein eigenen Weg gehen kann dauert es im Durschnitt 18-25 Jahre . Es ist unsere Pflicht dem heranwachsenden Menschen dies auch zu ermöglichen , wir waren ja auch mal Kinder , und hatten unseren Spass , es war immer Schön abends nach dem Spielen nach Hause zu kommen , lachenden Papi und Mami in die Augen zu schauen , und wenn die Frech gesagt haben , haaaa hast du den weg nach Hause gefunden ; so 10 minuten eher ins Bett Junge Dame , und ganz frech noch zu mir gesagt haben , beim nächsten spät kommen ... müssen wir uns etwas gemeines überlegen :) und ich wusste immer das es mit Spinat essen verbunden war :) wir lachen heute noch Drüber ,... Freche und lustige , Dreckige , tobbende kinder sind Glückliche kinder , aber wo haben wir noch Platz das die Kinder Spielen und etwas machen können das denen das Lernen ermöglichen soll ???
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01.09.2008 09:08 Uhr von Noseman
 
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@Schwertträger: "Wir müssen den Eltern absolut alles durchgehen lassen, damit sie überhaupt Kinder bekommen"

Das habe ich nicht überhaupt nicht geschrieben. sowas nennt man "Strohmann".

Wenn Eltern was falsch machen, zum Beispiel die Aufsichtspflicht verletzen, sollen sie auch dafür haften.

Aber meines Erachtens sollte jeder Mensch auch wirklich nur für die eigenen Fehler haften und nicht noch für die seiner Kinder.
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01.09.2008 12:38 Uhr von Sniper77
 
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Richtig so: Heißt es nicht schon ewig bei uns Eltern Haften Für ihre Kinder warum dann nicht auch woanders find ich nur gerecht
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01.09.2008 12:55 Uhr von KGEckert
 
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Zu Kommentar @Schwerträger: Zitat:
"Aber meines Erachtens sollte jeder Mensch auch wirklich nur für die eigenen Fehler haften und nicht noch für die seiner Kinder."
Prima, Kinder in die Welt setzen, sich aber vor der Verantwortung drücken, wenn missratene Kinter in die Gesellschaft "entlassen" werden.
Hier ist immer ein Versagen der Eltern mit verantwortlich
Nach Deinen Worten zu urteilen: "was hab ich damit am Hut"!
Genau daran kranken wir.
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01.09.2008 13:10 Uhr von Schwertträger
 
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@Noseman: Wenn Du diesen Umkehrschluß von Dir weisen möchtest, dann musst Du in Deinem ersten Beitrag genauer formulieren.
Denn den Schluß, den ich gezogen habe, haben vor meinem Rechner noch zwei weitere unabhängig von mir in genau derselben Weise gezogen. Sooo abwegig war´s also wohl nicht.


Aber zu Deiner Meinung:
Du möchtest also Eltern, die ihre Kinder vor´m Fernseher parken, sich nicht mit ihren Kindern beschäftigen, auf Anfrage mit "was habe ICH damit zu tun?" antworten, und die meiste Zeit nicht mal wissen, was ihre Kinder treiben, völlig ungeschoren davonkommen lassen, wenn diese Gleichgültigkeit dazu führt, dass die Kinder Murks machen?

Du sagst, ein Mensch sollte nur für das verantwortlich sein, was er selbst macht.
Nun gut, die Kinder hat er selber gemacht, also sollte er dafür auch verantwortlich sein.

Bis zur Volljährigkeit ist ein Kind/Jugendlicher kein eigenverantwortlicher Mensch, sondern - mal vereinfachend hart gesprochen - ein im Besitz der Eltern befindlicher, zu formender und zu fördernder Klumpen Ton, aus dem mal ein eigenverantwortlicher Mensch werden soll.

Und für das Formen des Tons sind nun mal die Eltern verantwortlich. Fällt der noch unfertige Tonkrug um, rollt weg und zerbricht Glas, bist Du als Elternteil und Schaffer des Kruges verantwortlich. Denn Du hast ihn selber gemacht.

Vielleicht vereinfacht das Bild ein wenig das, worauf ich hinaus will.



Es geht nicht darum, Eltern für jeden Mist haften zu lassen, den Kinder so anstellen (z.B. wenn die Fünfjährigen den Mercedes des Nachbarn mit Sand "waschen"). Es geht darum, den zig Tausend allzu gleichgültigen Erzeugern wieder mehr Verantwortungsbewusstsein nahezulegen, in dem man Wiederholungstäter am Ursprung bestraft, nämlich bei den Eltern.

Gleichzeitig erreicht man damit (denke ich), dass sich Eltern, die sich überfordert fühlen, wesentlich eher um Hilfe bemühen, EHE die Sache aus dem Ruder gelaufen ist, und statt eines hoffnungsvollen Jung-Steuerzahlers für die Gesellschaft nur noch ein Dauer-Problemfall übrig geblieben ist.

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