31.08.08 10:40 Uhr
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Verden: Baby bei WC-Geburt erstickt - Verfahren gegen Soldatin eingeleitet

Eine Sanitätssoldatin der Bundeswehr ist angeklagt, nach der Geburt ihres Kindes auf einer Kasernen-Toilette ihr Neugeborenes nicht rechtzeitig aus dem WC-Becken herausgezogen zu haben. Das Baby erstickte qualvoll. Ort des Geschehens war die Bundeswehrkaserne Schwanewede in Niedersachsen.

Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft hat sich der Vorgang in der Nacht vom 12. zum 13. März ereignet, nachdem es schon in den Mittagsstunden zu ersten Geburtswehen gekommen sein soll. Anschließend habe die 23-Jährige das Kind in einen Kunststoffeimer gelegt, es mit Papier abgedeckt und sich ins Bett gelegt.

Die Bundeswehrbedienstete gab an, im Glauben gehandelt zu haben, es habe sich um eine Totgeburt gehandelt. Doch Untersuchungen ergaben, dass das Neugeborene noch eine kurze Zeit geatmet haben muss. Wie es heißt, soll die Soldatin ihre Schwangerschaft lange Zeit vor ihrer Umgebung verborgen haben.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Baby, Soldat, Geburt, Verfahren, WC
Quelle: www.zeit.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2008 11:12 Uhr von o-neill
 
+2 | -1
 
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in der Quelle steht, dass sie sich selbst erst ganz am Schluss eingestanden hat, dass sie auch schwanger sein KÖNNTE. Ich dachte die sei Sanitäterin. Da sollte man doch soas merken?

Und ich kanns net glauben, dass niemanden des auffällt, wenn die ne Kugel vor sich herschiebt...
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31.08.2008 12:16 Uhr von Janina 2000
 
+9 | -1
 
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in meinen Augen ist soetwas MORD: also lebenslänglich.

Aber ich denke, auf unsere deutschen Richter ist Verlass, es wird wohl eine Bewährungsstrafe werden.
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31.08.2008 12:19 Uhr von ralf.h1974
 
+1 | -2
 
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In welchem Monat hat die das Kind gekriegt?
Neun Monate Schwangerschaft und keiner hats gemerkt.
Wird wohl der Spiess der Kindsvater sein und es wurde wegsehen befohlen.
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31.08.2008 12:34 Uhr von o-neill
 
+1 | -5
 
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@Janina 2000: Da sie Angehörige der Streitkräfte ist und das ganze in einer Kaserne stattfand, wird das wohl ein Fall fürs Militärgericht sein.
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31.08.2008 12:38 Uhr von Noseman
 
+3 | -1
 
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@o-neill: In der Bundeswehr gibt es kein Militärgericht; die Angelegenheit wird selbstverständlich nach Zivilrecht beurteilt werden.
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31.08.2008 12:55 Uhr von Baschti76
 
+2 | -3
 
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Totschlag ist nicht Mord also gibt es dafür auch nicht lebenslänglich!Aber mal ehrlich-die Frau ist doch nicht normal-da muss mal ein Psychater ran!Für das Mädchen waren es jedenfalls qualvolle Sekunden-furchtbar!!Ich möchte nicht wissen was sich da so hinter Bundeswehrkulissen abgespielt hat...
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31.08.2008 15:28 Uhr von Janina 2000
 
+1 | -0
 
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@ Baschti76: Totschlag ist kein Mord. Völlig korrekt. Aber wieso stufst du diese Tat als Totschlag ein ?
Die Frau hat es doch geplant, was sie mit dem Kind machen wird, wenn es auf die Welt kommt.

Oder glaubst du ernsthaft, sie hat 9 Monate lang daran gedacht, dass Kind groß zu ziehen, und bei der Geburt hat sie sich ganz spontan entschieden es zu ermorden ?


@ Nosemann:
Natürlich wird der Fall auch nicht vor einem Zivilgericht verhandelt, sondern vor einem Strafgericht.
Vielleicht sogar noch nicht einmal das. Vielleicht bekommt die Frau einen Strafbefehl per Post zugeschickt. Oder das Verfahren wird wegen Geringfügigkeit eingestellt. Ich trau es den deutschen Richtern leider zu.
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31.08.2008 15:35 Uhr von Noseman
 
+2 | -0
 
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Ja stimmt. Hab mich auch nicht präzise ausgedrückt; mit "zivilgericht" hab ich spontan den Gegensatz zum Militärgericht benennen wollen.

Und die Einschätzung sehe ich auch so; viel wird dabei nicht rumkommen an Strafe.
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31.08.2008 16:04 Uhr von mily
 
+1 | -1
 
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wer weiß wie die psychische verfassung von ihr war - sie wird zwar gewusst haben, dass sie schwanger war, war aber vermutlich trotzdem nicht auf das vorbereitet was eintraf.
nämlich die geburt die sie allein bewältigen "musste".

die "psycho-masche" ist zwar oft ausrede, aber man sollte sie dennoch bedenken, da sie trotzdessen oft begründet ist!

menschen können sehr, sehr viel und gut/stark verdrängen - in einem manchmal unfassbaren maß. vielleicht hat sie das auch geschafft.. wer weiß.

ich finde es nicht korrekt eine frau in solch eine situation sofort zu verurteilen. das kann ALLERHÖCHSTENS jemand der in solch einer situation war - wenn überhaupt.
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31.08.2008 22:59 Uhr von jsbach
 
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Solche Fälle: kommen ja fast wöchentlich vor. Leider.
Aber wie sie das so lange verbergen konnte... für mich ein medizinisches Wunder...

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