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Test: Etikettenangaben bei Mineralwasser häufig höher als tatsächlich vorhanden

Das Magazin "GourmetReise" hat Mineralwasser von verschiedenen Herstellern getestet. Das Ergebnis war erschreckend. Die Angaben auf den Etiketten der Flaschen, was Mineralien und Spurenelemente angeht, wichen zum Teil heftig von den tatsächlichen Inhalten ab.

Der Herausgeber des Magazins, Harald Koch, sagte, dass man für einen Cent acht Liter Leitungswasser bekäme. Mineralwasser vom Diskonter sie damit 130 mal so teuer als Leitungswasser. Wenn Mineralwasser teurer sei, müsse das auch einen Grund haben. Dies sei jedoch nicht der Fall.

Insgesamt wurden 18 Mineralwässer untersucht. Nur bei Zweien waren die angegebenen Kalzium- und Magnesiumwerte auch in dem Wasser enthalten. Bei den übrigen waren die tatsächlichen Werte zum Teil um 50 Prozent geringer.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Test, Mineral
Quelle: www.vol.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2008 10:30 Uhr von no_trespassing
 
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Wird das nicht regelmäßig überprüft? Institut Fresenius und so?

Andererseits wäre es schlimmer, wenn zuviel Mineralien drin wären. Beispielsweise Natrium über 20mg/l und dann verwendet man sowas irrtümlich für die Babynahrungszubereitung.

Trotzdem: Ich will das bekommen, wofür ich auch bezahle! Und das ist Mineralwasser gemäß Etikett.

Sonst füll ich mal Cyanidsäure rein - das stand dann auch nicht auf dem Etikett drauf. Also klotzt ran! :-)
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01.09.2008 12:27 Uhr von vmaxxer
 
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nuja getestet wird nur alle paar jubeljahre...
Das sich in der zeit was ändern kann wäre nur natürlich.
Und dazu gab es mal einen Vergleich bei dem herauskam das Leitungswasser meistens eine bessere Qualität hat und strenger kontrolliert wird als so ein Mineralwasser.

Naja... das mit der Leitungswasserqualität kommt allerdings auch auf die Leitungen im Haus an... alte Zink/Blei oder Kupferrohre....
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01.09.2008 14:24 Uhr von computerdoktor
 
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Unser Wasser kann man ja gottseidank bedenkenlos trinken - ganz skeptische Menschen kochen das Wasser vorher ab.

Allerdings gibt es gewaltige Qualitätsunterschiede beim Leitungswasser. Trinkbar und gesundheitlich unbedenklich bedeutet nicht unbedingt auch "schmeckt gut". Die Erfahrung mache ich leider bei uns: Zuhause bestes Wasser, das Bergquellqualität hat, im Büro dagegen riecht das Wasser nach Chlor und Schwefel - da trinke ich doch lieber Mineralwasser...

Aber generell bleibt zu sagen, dass die Hersteller besser kontrolliert werden müssen. Angaben auf Etiketten unterstützen ja schließlich Kaufentscheidungen...

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