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New Orleans: Zwangsevakuierung wegen Hurrikane "Gustav" angedroht

Der Bürgermeister hat vor Journalisten alle Touristen dazu aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Er betonte diesen Schritt, weil nach einer Aussprache der Zwangsevakuierung alle sich noch in der Stadt bewegenden Zivilisten festgenommen und evakuiert werden.

Bisher haben erst knapp 3.700 Menschen die Ein-Millionen-Stadt verlassen. Man möchte jedoch mit der Evakuierung sich ein zweites Desaster wie vor drei Jahren bei dem Hurrikane "Katrina" ersparen.

Damals wurden etwas 1.500 Menschen durch den Sturm getötet und die Behörden wurden wegen mangelnder Information heftig kritisiert.


WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Zwang, Hurrikan
Quelle: www.20min.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2008 09:55 Uhr von vostei
 
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Es läuft bereits -: und diesmal wurde das Ganze unter dem Gesichtspunkt angeodnet, dass man keine Auffanglager im Stadtgebiet einrichten wird - man will tatsächlich komplett evakuieren und vermeiden, dass Leute in vermeintlich sicheren Örtlichkeiten ausharren...

Gustav ist inzwischen Kat 3 und hat übrigens noch ein Schwesterchen im Schlepptau...

http://www.nhc.noaa.gov/...
http://www.nhc.noaa.gov/...

noch ist Hanna ein tropischer Wirbelsturm
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31.08.2008 10:02 Uhr von christi244
 
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Ich kann nur hoffen, Gustav wütet nicht so wie Katrina. Was aber, wenn doch?

Halten wir der guten Ordnung halber mal ein paar Zahlen fest:

Vor Katrina betrug der Anteil der afro-amerikanischen Einwohner an New Orleans 68 %, nach Katrina und jetzt vor "Gustav" kehrte sich die ethnische Verteilung um in 68 % weiß. Rückkehrwilligen Afro-Amerikanern, die nach New Orleans zurück wollten, nachdem Katrina sich gelegt hatte, wurde nämlich die Rückkehr verweigert.

Dürfen wir davon ausgehen, dass der Anteil der afro-amerikanischen Einwohner im schlimmsten Fall nach Gustav dann komplett auf ein paar lausige Prozente heruntergefahren und diese landesweit dann so verteilt werden, dass sie wahlpolitisch kaum noch ins Gewicht fallen?

Dass man ein zweites ähnliches Desaster vermeiden will ist in Ordnung, aber dies ist auch eine gute Möglichkeit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, nämlich auch New Orleans bzw. Louisiana einzuweißen.
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31.08.2008 10:10 Uhr von vostei
 
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naja: man geht davon aus, dass die dämme halten müssten - ich denke mal, dass wenn es in new orleans in folge genauso heftig werden würde wie bei katrina, dass es es dann gewesen wäre mit der stadt, zumindest am gleichen platz.

Hoffen wir das beste.

Im direkten vergleich zu katrina ist gustav im mom noch etwas schwächer - allerdings, die wassertemperatur im golf liegt einen tick höher als damals...
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31.08.2008 10:17 Uhr von tomyd
 
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@vostei: das stimmt nicht ganz ;)
Gustav ist schon seit gestern abend Stufe 4 und man geht davon aus das er im laufe des heutigen Tages zu stufe 5 wird.
Ausserdem befürchtet man das der US Landfall mit Stufe 4 stattfinden wird.

http://www.weatherbug.com/...
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31.08.2008 10:24 Uhr von vostei
 
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nochmal zur evakuierung: - es gibt noch einen eklatanten unterschied - diesmal hat man sehr viele busse mobilisiert, um zu versuchen dem verkehrchaos herr zu werden - das ganze läuft dreistufig, zunächst werden die am tiefstgelegenen stadtteile evakuiert, dann der westen und zuletzt der landkreis, das wären dann imho ca 1,5 mio menschen, verschärft wurden die bedingungen, d.h. wer in straßen der zur evakuierung vorgesehenen stadtteile angetroffen wird, wird verhaftet - die wollen tatsächlich komplett räumen...

zur stärke - ja, kat4 laut medien - die wassertemp. ist aber höher und es kommt noch drauf an, wann er sich entscheidet auf land aufzulaufen - zusammen mit der (regulären) flut wäre es dann schlimmer als bei katrina...
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31.08.2008 10:41 Uhr von christi244
 
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Jepp Vostei: im Prinzip ist das richtig und sicherlich auch notwendig. Allerdings ist sicherlich auch genau hinzuschauen, was nach den eventuellen Verwüstungen durch "Gustav" kommen wird. Dann nämlich, wenn es heißt, dass aufgeräumt und aufgebaut werden muss. Ich hab hier mal ein posting von bet.com, wo es um Katrina geht. Es heißt dort, dass New Orleans zwar in den Mittelpunkt gerückt wurde, letztlich aber die Konsequenzen in den Nachbarräumen wesentlich schlimmer gewesen sind:

>Leslie Jones on August 31st, 2008
you know its funny to me how out of all the cities on the Gulf Coast they always want to cover New Orleans. The Mississippi Gulf Coast Was hit just as hard as Katrina but we dont get any coverage, my whole town was completely obliterated and The main focus was New Orleans? What people really dont know is Katrina didnt even hit New Orleans they were spared a direct hit but the levies broke because of the strong waves and thats why the town flooded! because of poorly built levies. If the levies would have held Then no one would have even said anything about New Olreans. Try covering other cities and towns instead of just focusing on NEW ORLEANS! They are not the entire GULF COAST! We count too>

http://blogs.bet.com/...

Auch denke ich, sollte man nach "Gustav" einmal checken, wie dann der Anteil der ethnischen Einwohnerschaft in diesen Gebieten aussehen wird ... ;-)

In punkto New Orleans - ich war dort vor "Katrina" - fand ich damals z.B. hinter den großen Hotels der Canal Street im Stadtkern normale Wohngebiete der ärmeren Bevölkerung vor. Heute jedoch - lt. meinen Infos - werden dort Luxus-Apartments und Geschäftsgebäude hingestellt.

Dass New Orleans an sich eine riesige Gefahrenzone bildet, ist mir schon klar, allein basierend auf seinem Untergrund, auf dem es errichtet wurde, allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass man eben aufgrund dieser alljährlichen Hurricanes diese auch nutzt, um dann später eine Form der ethnischen "Reinigung" durchzuführen. Anders ist das Populationsverhältnis von ursprünglich 68 % schwarz in 68 % weiß kaum zu erklären.
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31.08.2008 10:56 Uhr von christi244
 
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Oh ja, was mir noch einfällt sollte also "Gustav" genauso wie "Katrina" wüten, so könnte ich mir vorstellen, dürfte in den Nachkonsequenzen die erste Bewährungsprobe für Obama beinhaltet sein, nämlich dahingehend, wie weit er sich in diesem Fall in eben diese Zustände hineinhängen wird oder ob er ähnlich Condi diese lapidar damit übergeht, dass er stated, es gäbe keinerlei Benachteiligung der Afro-Amerikaner in den USA.

Da ich weiß - aus meinem Bekanntenkreis in den USA -, dass Afro-Amerikaner insbesondere recht wahlfaul sind, hätte er hier die Chance, diese dahingehend zu motivieren, sich doch registrieren zu lassen und den damit verbundenen Job als "Gerichtsjury-Mitglied" halt hinzunehmen. Was mich angeht, so bin ich schon sehr gespannt auf "Nach-Gustav", hoffe aber sehr, dass die Folgen in keinster Weise dem von mir gezeichneten Szenario entsprechen werden, denn "Mensch" sollte vor politischen Strategien stehen. Allerdings ist auch dies nur eine Illusion - weltweit.
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31.08.2008 11:20 Uhr von christi244
 
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Was ich soeben im bet.com blog las: war, dass sich Gustav wohl sehr abgeschwächt haben muss, angeblich soll er nur noch bei Stufe 1 liegen. Es sollte mich freuen!
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31.08.2008 23:25 Uhr von jsbach
 
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Ich möchte da mal wissen: wie hoch da die Versicherungsprämien für solche Schäden sind.So wie man hier keinen Schutz mehr in Hochwassergebieten bekommt, wie es da wohl sein wird?
Aber wer sich da nicht freiwiligg verdrückt und sich in Lebensgefahr begibt, dem ist dann nicht zu helfen. Güter kann man ersetzen, Menschenleben nicht.
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01.09.2008 07:29 Uhr von christi244
 
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Es sieht drüben so aus wie hier versicherungstechnisch.

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