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Kein Geld - Die Fallschirmjäger der Bundeswehr springen immer seltener

Während die Berufssoldaten mit dem Fallschirm immer seltener springen dürfen, bleiben die Wehrpflichtigen der Bundeswehr ohne Sprünge. Nur diejenigen, deren Dienstzeit über vier Jahre liegt dürfen Fallschirmsprünge üben.

Allerdings gibt es für die Soldaten, die länger bei der Bundeswehr bleiben, nur noch sechs Sprünge im Jahr. Das gilt auch für Berufssoldaten. Damit die Lizenz zum Springen nicht verfällt, sind vier Sprünge erforderlich.

Fallschirmsprünge werden zur Motivation genutzt, damit Wehrpflichtige sich für die Fallschirmjäger entscheiden. Wer nur neun Monate beim Bund dient, darf nicht springen. Diejenigen, die sich bis zu 23 Monate beim Bund verpflichten, dürfen nur springen, wenn "besondere Leistungen" erbracht wurden.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Bundeswehr, Fallschirm, Fallschirmjäger
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2008 19:05 Uhr von dragon08
 
+18 | -3
 
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Tja man sparrt die BW zu Grunde Überall herrscht Geldmangel !
Kasernen werden nicht renoviert und verfallen , aber die Objekte die geschloßen werden , die wiederum werden saniert.Die Anzahl der Flugstunden , die Piloten fliegen dürfen werden auch weniger , aber um "Combat Ready"
zu bleiben , muß man fliegen.
Entweder man macht die BW komplett zu
oder es muß wieder mal Geld fließen und nicht immer
reduziert werden.


.
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30.08.2008 20:09 Uhr von Cybertronic
 
+21 | -1
 
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demnächst: auch ohne schrim :-)
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30.08.2008 20:22 Uhr von cook1975
 
+10 | -2
 
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Fallschirmjäger die nicht springen: nenne ich dann nur noch Jäger aber wenn diesen Jägern noch das schiessen verboten wird weil Munition zu teuer ist, was sind sie dan noch wert?

Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin...

LOL
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30.08.2008 20:22 Uhr von Illus
 
+13 | -6
 
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Die Bundeswehr kann nicht wirtschaften: Die haben noch viel zu viel Geld. Die könnten mal anfangen beim Klo-Papier zu sparen ( http://www.welt.de/... ). Aber das sind ja nur Peanuts. Wenn die Kosten für ein einzelnes Rüstungsprojekt, das nach Meinung nicht weniger Experten für aktuelle Bedrohungslage nutzlos ist, mal eben von 3 auf 9 Milliarden explodieren ( http://de.wikipedia.org/... ), zeigt das wie bei der Bw Geld verschwendet wird. Puma, Eurofighter oder sind weitere Rüstungsprojekte die Milliarden verschlingen, aber große Mängel aufweisen.

Das ganze Standortkonzept der Bw ist ein weitere Witz. Da werden vorhandene Standorte aus politischen Erwägungen aufgelöst (meist nach Renovierung der Kasernen) und woanders neu aufgestellt (Beispiel DSO Regensdburg oder Marineunterstützungskommando). Die Bundeswehr unterhält immer noch viel zu viel Standorte, hier ist ein Einsparpotenzial in Milliardenhöhe vorhanden. Ich könnte noch Seitenweise Beispiel bringen, aber das kann jeder selbst nachlesen. Allein die Beispiel des BdStz ist jedes Jahr lang genug.
Klar ist aber auch das Kriegseinsätze wie in Afghanistan nicht beliebig aus dem Einzelplan 14 zu finanzieren sind. Hier sind höhere Zuwendungen aus dem Bundeshaushalt notwendig. Oder aber der Verteidigungsminister muss mal bei einer Erweiterung (noch ein PRT) des Auftrages einfach mal NEIN sagen.
Es gibt bei uns weit dringendere Probleme im Haushalt als die Bundeswehr (z.b. Bildung).
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30.08.2008 20:28 Uhr von cook1975
 
+4 | -3
 
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Fallschirmjäger ohne Sprünge: nenne ich dann nur noch Jäger aber wenn diesen Jägern noch das schiessen verboten wird weil Munition zu teuer ist, was sind sie dann noch wert?
Ich war auch Fallschirmjäger aber 1995 war es wohl noch etwas anders.

Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin...

LOL
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30.08.2008 20:45 Uhr von Bhoys
 
+2 | -9
 
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Was kein Geld: Da springe ich doch nicht du bekommst es nächste woche ganz bestimmt ich schwöre es dir Thomas ich kann dir heute nur 3.00 EURO geben ich hoffe es reicht dir okay gut ich bin einverstanden ich springe und wenn ich dann gelandet bin hole ich mir gleich eine CURRYWURST !
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30.08.2008 22:14 Uhr von ralf.h1974
 
+8 | -0
 
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Wichtig: ist unsere Truppe auf der ganzen Welt zu verteilen.
Da werden die Fürze wieder größer gelassen wie das Arschloch ist, aber an der Ausbildung wird gespart.
Absolute Sauerei!!!
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31.08.2008 03:20 Uhr von meisterallerklassen
 
+1 | -0
 
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..."Kein Geld - Die Fallschirmjäger der Bundeswehr springen immer seltener" --> es ist mal soweit bis sie ohne rausspringen! ------ schade, fallschirmjäger waren immer nett obwohl ich beim zivi war - aber als externer sanitätstrupp eingeiteilt war!
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31.08.2008 10:23 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -2
 
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Wir sparen am falschen Ende: Wenn wieder der Kalte Krieg ausbricht, dann sollte Deutschland die max. verfügbare Soldatenanzahl haben und technisch top gerüstet sein.

Gleichzeitig sollte Deutschland verhandeln, ob es nach 60-jährigem Friedensbeweis nicht doch A-, B- und C-Waffen herstellen und besitzen darf. Die USA würden das auf jeden Fall zulassen.

Ein Land wird einfach ganz anders wahrgenommen mit ordentlich Bumms im Arsenal.
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31.08.2008 11:19 Uhr von Schwarzinator
 
+1 | -4
 
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richtig so: Als Ich den Springerlehrgang damals gemacht habe hatte der noch ca. 15.000 Mark gekostet. Warum soll man dieses Geld für einen Wehrpflichtigen ausgeben ? Das ist einfach nur Verschwendung. Das ist mal ein guter Ansatz um Geld zu sparen.
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31.08.2008 11:50 Uhr von cyrus2k1
 
+1 | -2
 
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Wieso so teuer? Wenn ich einen zivilen Fallschirmkurs mache ist der doch auch nicht so teuer?! Haben die vergoldete Fallschirme da oder warum kostet das so viel? Einen Fallschirmkurs mit 40 Sprüngen und Ausbilder gibt es Zivil für 2000€?
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31.08.2008 12:51 Uhr von Arcaist
 
+2 | -0
 
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Atomwaffen und Fallschirmjäger Bezüglich dem Besitz und Einsatz von A- B - und C-Waffen gebe ich meinem Vorredner definitiv recht. Der einsatz solcher Kampfmittel würde in einem Krieg in Deutschland definitiv einen Grossteil der Bevölkerung in Mitleidenschaft ziehen, ein rein militärischer Einsatz ist bei den beengten Verhältnissen definitiv nicht möglich...

Aber zum Thema ansich: Ich war vor acht Jahren selbst Z4 bei den Platschis und schon damals gingen diese Probleme los. Irgendwie kommt man sich schon etwas verarscht vor, wenn man jedes Jahr aufs Neue zusehen muss, wie man auf seine Plichtsprünge kommt. Zwar ist der Einsatz per Fallschirm nur noch in wenigen Fällen wirklich sinnbringend, ein Absetzen per Hubschrauber ist meist weitaus sicherer.
Aber dennoch sind die Kameraden halt "FALLSCHIRMjäger" und keine "Hubschrauberjäger" *grinst*
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31.08.2008 14:23 Uhr von StaTiC2206
 
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die Bundeswehr hat zu wenig Geld? Kann nicht sein: ich arbeite in ner Stadt mit ner großen Kaserne und die Dienstwagen der Bundeswehr sind grundsätzlich BMW und Mercedes. Die fahren keine Polos. Von daher wenn es für solche Autos noch reicht, können die nicht arm sein
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31.08.2008 14:39 Uhr von StayRussian
 
+0 | -1
 
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Kein Geld - Die Fallschirmjäger Der Bundeswehr springen immer seltener- mit Fallschirmen ^^

Vllt sind die Spritt Preise zu hoch?
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31.08.2008 16:23 Uhr von zeroFX
 
+2 | -1
 
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Verkürzung der Wehrpflicht auf max. 5 Monate 9 Monate sind völliger Mumpiz. Nach der AGA lernt da doch kaum noch einer wirklich was. Und wenn man das straffen würde, wären 4-5 Monate absolut ausreichend.
Das würde neben den Ausbildungskosten natürlich auch die Besoldung ersparen und die Wehrverpflichteten wären schneller wieder im (Berufs-)Leben.
Hab das, seit ich es selbst erlebt hab, sowieso nicht verstanden, wozu man die leute 9 Monate dabehalten hat. Die meisten saßen eh nur rum, tlw. wurden Leute auf Fahrerplätze gesetzt, die keine entspr. BW-Ausbildung (z.B. FM-Ausbildung) hatten und aufgrund der nur 9-monatigen Dienstzeit auch keine bekamen. Damit konnten sie nur rumsitzen, denn fahren durften sie ja nicht.

Es wäre wirklich mal Zeit, daß jmd. "von innen" eine Sanierung der Abläufe und Systeme vornimmt. Zu hoffen, daß Dinge wie das eingeführte Controlling irgendwelche sinnigen Ergebnisse liefern würden, ist ziemlich naiv. Die meisten "Controller" erhalten nur ihre neuen Stellen und setzen tlw. einfache, eigentlich nicht geübte oder zulässige Mannschafter ein, um die KLV-Bögen einfach en mass ausfüllen zu lassen, womit das ganze System obsolet wird. Aber die Dienstgrade stören sich daran freilich nicht, denn ihnen nimmt es Arbeit ab, ihre Soldaten zum korrekten und selbständigen Ausfüllen anzuhalten.

Die Bundeswehr ähnelt intern eher einem Amtsapparat als einer Einrichtung zur Landesverteidigung bzw. für mil. Einsätze.
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31.08.2008 16:35 Uhr von Schwarzinator
 
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@ Frank Zahn: Klar sollen die anständig ausgebildet werden, grade weil die Fallis oft im Einsatz sind, aber dieses Geld in einen Wehrpflichtigen zu stecken der nur 9 Monate bleibt macht keinen Sinn. Das die Zeit- und Berufssoldaten eine qualitativ hochwertige Ausbildung erhalten müssen ist klar. Auch die fähigkeit der Luftlandung muß trainiert und geübt werden, logisch. Aber für einen Grundwehrdienstleistenden ist es Verschwendung. Von den neun Monaten ist er 3 monate in Grundausbildung, einen Monat auf Springerlehrgang, hat einen Monat Urlaub..... Da ist die Dienstzeit zu Ende bevor man den Soldat richtig einsetzen kann.
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31.08.2008 17:44 Uhr von shorty0
 
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Afghanistan: Lieber mehr Geld nach Afghanistan pumpen
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31.08.2008 17:48 Uhr von cheetah181
 
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naja: Besser seltener springen als ohne Schirm.
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31.08.2008 18:36 Uhr von kuddlepie
 
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ohne USA: ist DE nicht kriegseinsatzfaehig, denn wir haben keine tapferen Soldaten die ihr Leben ueber die Spielkonsole und den Flachbildschirm zu Hause stellen wollen. Die BW kann nur bischen Krach machen bis die Amis da sind, die dann uebernehmen. hahaha Deutschland: alles verlogen!
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31.08.2008 18:49 Uhr von cheetah181
 
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kuddlepie: Ich bin alles andere als ein Fan der Bundeswehr, aber mit den Soldaten hat das reichlich wenig zu tun. Es gibt sehr wohl Soldaten, die nicht nur "ihren Dienst ableisten", ein Freund von mir war 2 Jahre bei den Fallschirmjägern.
Das Problem ist wohl eher das Geld und die Ausrüstung..mit einer Berufsarmee wäre das wie Judas II schreibt um einiges besser...

"denn wir haben keine tapferen Soldaten die ihr Leben ueber die Spielkonsole und den Flachbildschirm zu Hause stellen wollen"

Aha..und wie steht´s mit dir?

Wenigstens muss man bei uns nicht wie in den USA in den Armenvierteln halben Kindern erzählen wie toll die Armee ist, damit die dann in unnützen Kriegen für selbstgerechte Evangelikale sterben dürfen...

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