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Werden E-Mails bald kostenpflichtig?

Dr. Igor Muttik vom Unternehmen "McAfee" hat sich für eine geringe Gebühr für das Verschicken von E-Mails ausgesprochen. Nur so könnte es laut ihm endlich geschafft werden, die Spam-Flut im E-Mail-Verkehr einzudämmen.

Die Spam-E-Mails seien so gefährlich, weil sie nach Expertenmeinungen immer öfters für die Geldwäsche im Internet verwendet werden. Auf diesem Wege werden mittlerweile erhebliche Summen über das Internet gewaschen.

Es ist jedoch zu bezweifeln, ob sich das Vorgehen durchsetzten lassen würde, weil der kostenlose E-Mail-Verkehr eines der Tugenden im Internet darstellt. Eine Alternative wäre es, nur unverschlüsselte E-Mails kostenpflichtig zu machen.


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WebReporter: kassiopeia
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Kosten, E-Mail
Quelle: www.gulli.com

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58 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2008 13:40 Uhr von kassiopeia
 
+0 | -0
 
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Das würde nie durchkommen. Wer wäre für die Eintreibung der Gelder zuständig? Das Internet ist eine staatenübergreifende Technik, die von regional gültigen Gesetzen nicht gesteuert werden kann.
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30.08.2008 15:01 Uhr von s8R
 
+35 | -5
 
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...Eine Alternative wäre es, nur unverschlüsselte: Der wawr gut, dann wird Spam eben verschlüsselt geschickt.
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30.08.2008 15:19 Uhr von freddy33
 
+25 | -3
 
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hmm...denke nicht das das kommen wird.

Wer ist den Chef im Internet?

Wer will sowas koordinieren?

Da redet ein Mann, der Angestellter in ner Sotwarware-Firma ist.

Soll doch McAfee dafür Geld verlangen.
Mach Dir ne eigene eimailadresse. Oder nützt die der Firma für wichtige Mails.
Wer will da von dir Geld verlangen? Das sind immer noch die Mailserver über die alles geht.
Staatlich ist die ganze Sache auch nicht.
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30.08.2008 15:42 Uhr von Köpy
 
+16 | -7
 
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Man sollte sich mal fragen, woher man Spammail bekommt. Würde nicht jeder seine E-Mail-Adresse in jedes Feld reintippen, ohne nachzudenken, würde man auch nicht so viele Spammails bekommen. Allein, wenn man sich schon in einem Forum anmeldet und im Profil vergisst, seine Mail-Adresse unsichtbar zu machen, flatten nach 2 Tagen schon die ersten Spammails ein. Meine Haupt-E-Mail-Adresse gebe ich ganz selten raus, hauptsächlich an Freunden, oder Familienmitglieder. Für den anderen "Müll" wie Anmeldungen, Foren, Chats nehme ich gmx, web.de etc. Wie gesagt, einfach drauf achten, dass man seine MailAdresse versteckt und nicht für jeden Sichtbar ist. Vielleicht alle 2 jahre mal seine Adresse ändern. So hat man seine Ruhe.
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30.08.2008 15:58 Uhr von First PC Aid
 
+15 | -5
 
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Diese Idee hatte Bill Gates auch schon vor 1 - 2 Jahren. Also die Idee an sich ist schon nicht ganz schlecht. Ich meine, man könnte doch so machen, dass es z. B. ab der 1000. Mail / Tag kostenpflichtig wird.
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30.08.2008 16:15 Uhr von Hawkeye1976
 
+5 | -23
 
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30.08.2008 16:26 Uhr von LordKelvin
 
+7 | -1
 
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@s8R: Was hier gemeint ist sind verschlüsselte E-Mails, die der Empfänger in der Lage ist zu entschlüsseln. Kommt eine E-Mail an, die nicht verschlüsselt ist, so wird sie einfach als SPAM angesehen. Der Vorteil dabei ist, dass der Absender den öffentlichen Schlüssel des Empfängers kennen muss. Damit wird das Versenden von SPAM sehr erschwert.
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30.08.2008 16:42 Uhr von Artim
 
+10 | -3
 
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wer wills machen ? um direkt die PC Gebühren für internetfähige Rechner mit eintreiben zu können, wird sich die GEZ doch um solche Aufgaben reissen.
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30.08.2008 17:05 Uhr von riddick
 
+6 | -3
 
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Blödsinnige Idee: Wenn man für eMails Geld nehmen wollte, müsste man sämtliche im Internet verbreitete eMail-Protokolle aktualisieren, dass sie das auch korrekt abrechnen können. Und DANN könnte man genauso gut auch einfach alle Programme so umschreiben, dass sie keine Mails mehr akzeptieren, wenn der Absender und absendende Server nicht korrekt authentifiziert sind. Da braucht´s kein Geld.

Teilweise gibt es auch heute schon Techniken, um Spam effektiv zu blocken. Nur traut sich niemand, die ganzen veralteten chinesischen Mailserver (von denen 90% des Spams kommt) durch solch eine Maßnahme vom Internet abzuklemmen.
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30.08.2008 17:38 Uhr von Pitbullowner545
 
+6 | -6
 
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achja: McAfee, die firma die selbst viren schreibt um ihre schundprogramme zu verkaufen..
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30.08.2008 17:50 Uhr von Illus
 
+2 | -9
 
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Alte Idee neu aufgewärmt: http://www.pcwelt.de/...

Man sollte lieber die Anstrengungen in der Bildung intensivieren (incl. Verbesserung der Medienkompetenz), dann laufen die SPAM-Attacken ins leere. Und wenn sich damit kein Geld mehr verdienen lässt, verlieren dubiose Geschäftemacher die Lust am Versenden von SPAM. Ich wüsste auch nicht was an eine SPAM-Mail gefährlich sein soll. Lästig vielleicht, aber sicher nicht gefährlich.
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30.08.2008 18:02 Uhr von KingPR
 
+2 | -2
 
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LOL: Dann wird die Zahl der verschickten Emails aber nicht nur um 90 % (Spam), sondern um 99%+ (Spam, Newsletter, Privatleute, Regestrierungsmails, usw.) zurückgehen.
Naja, wenn die Email stirbt kommen neue, bessere IMs raus, also don´t panic.
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30.08.2008 18:19 Uhr von denksport
 
+4 | -0
 
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Gefahr: Virus verwandelt meinen Rechner in eine spammaschine, mein Provider merkt dass ich ca. 2 Tage ca. 20.000 Mails versende und schickt mir eine Rechnung über 2000 Euro.

Und natürlich noch in den Fussnoten die Anmerkung das ich selber schuld bin, weil ich keinen Virenscanner benutze.
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30.08.2008 19:52 Uhr von Alice_undergrounD
 
+6 | -1
 
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bekomm ich lieber spammails, als dass ich dafür zahle^^
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30.08.2008 20:22 Uhr von der_westen
 
+2 | -3
 
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aber witzig ! solche meldungen sind nicht ernst zunehmen ,, das ist meinung meinung ,, der dr. igor muttik der scheint wohl in eine andre welt zu leben der glaubt doch nicht wohl im erst mit ein kostfplichtigen email dienst die kunden bzw. die menchen auf lange sicht an das unternehmen zu binden . nicht realisierbar !
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30.08.2008 20:35 Uhr von Ammy
 
+2 | -5
 
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find ich nicht schlecht zu "Unternehmen müssen dann für Registrierungsemails etc. bezahlen": Als es noch kein Internet gab mussten die Firmen auch die Briefe für jeden scheiss bezahlen, also werden da die Kosten für Emails noch drin sein.

zu "wer soll das überwachen?":
ganz einfach entweder die jeweiligen Emailprovider(freenet, web.de etc.) und/oder die topleveldomain inhaber die die domains und damit auch die emailadressen vergeben.
emailadressen(falls es sowas gibt, kA obs auch nur mit IP ohne domain geht) werden dann einfach abgewiesen.

man sollte auch bedenken was es ein für immenser Kostenaufwand für große Unternehmen ist Spammails zu filtern. Die meisten können es sich nicht erlauben einen automatisierten Filter zu verwenden, es könnte ja eine wichtige Email dabei sein die automatisch gefiltert wird. Es gibt ja mittlerweile schon Firmen die diesen Job übernehmen, weil es die Unternehmen allein nicht mehr schaffen.
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30.08.2008 21:06 Uhr von Captain_Opi
 
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Wer für die Eintreibung zuständig wäre? Die GEZ natürlich, wer sonst ;)
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30.08.2008 21:25 Uhr von maretz
 
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schwachsinn Sorry, aber den typen sollte McAfee am besten sofort feuern... Denn das was der da von sich gibt ist BESTENFALLS noch als Unsinn zu werten und zeigt von völligem Unverständnis über die Sache... Denn das ganze ist so nicht zu realisieren...

Warum? Nun, ich betreibe einen eigenen Mailserver hier (nein, keine Dynamische sondern eine Statische IP-Adresse mit korrektem Reverse-Lookup...). Somit wird eine Email die ich sende direkt zum Empfangsserver gegeben. Wer möchte jetzt also die Kosten an mich belasten? Oder soll ich mir selbst eine Rechnung schreiben?!?

Alles was man hier machen könnte wäre das man eine Art "priorisierung" bezahlt. Man nehme den Provider in die Pflicht das Daten die an den Port 25 gesendet werden gedrosselt werden. Gegen eine Gebühr kann sich jetzt ein Mail-Provider bei dem Landesprovider (z.B. DeNIC für DE) melden und seinen Host eine priorität einräumen - so das die Mails von seinem System nicht mehr gedrosselt werden. Dieses Verfahren wäre technisch machbar (u.a. müsste nur am Konten DeCIX u.ä. die drossel eingebaut werden), es wäre für die Provider machbar die einzelnen Länder-Domains zu erreichen UND es wäre kein Problem für Private oder Betriebliche Mailserver (da ich selten versuche 1000+ Mails abzusetzen). Ein Spam-Sender der jedoch nur noch z.B. 100 Mails/Min in ein Land versenden darf dürfte sehr schnell eingehen - da er gar nicht mehr den nötigen Durchsatz hat um seinen Müll zu verkaufen... ALLERDINGS sollte man beachten das die Lösung natürlich auch die Provider auf den Geschmack bringen würde sich die Ports bezahlen zu lassen... Es dürften dann auch die Minuten gezählt werden bis die auch bei anderen Ports (Stichwort Filesharing) dasselbe einführt...)
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30.08.2008 22:41 Uhr von worlpeace
 
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Das ist doch totaler Schwachsinn für Emails Geld zu nehmen.
Wenn ein Anbieter Geld für das versenden von Emails nimmt, wird ein Konkurrent Werbung dafür machen, dass man bei ihm Emails ksotenlos verschicken kann. Und schon hat der kostenlose Anbieter die ganzen User auf seiner Seite.

Außerdem bekommt man Spam-Mails doch sowieso nur wenn man überall seine Email-Adresse angibt.
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30.08.2008 23:10 Uhr von Lawelyan
 
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Die einzig gescheite Lösung des Spamproblems wäre. das SMTP mal zu überarbeiten...

Ein Hop log mitzuführen, das nicht zu fälschen ist und das als Mail 2.0 oder so einzuführen.

Dann kann jeder für sich entscheiden, ob er eine Mail 1.0 oder Mail 2.0 haben will...
Die neuen Mails wären dann halt sicherer...
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30.08.2008 23:14 Uhr von no_trespassing
 
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McAfee mal wieder: Schrottladen!
Produzieren Virenprogs, die die ganze Performance runterziehen.

Sollen sich mal ein Beispiel an Avira Antivir nehmen.
Die schaffen es sogar, ihren Basis-Virenscanner gratis anzubieten. Und McAfee hat keine Lösung, als für Mails Geld zu verlangen? Tolle Wurst!
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30.08.2008 23:26 Uhr von Maniska
 
+2 | -1
 
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Wie soll ich das mit der Geldwäsche verstehen? Laden die dann als Anhang einen 500 Euro-Schein hoch und schicken das ganze so lange hin und her bis sie 100x 5 Euro-Scheine zurückbekommen haben?
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30.08.2008 23:33 Uhr von Evil0Dead
 
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seht ihr nur eine Seite der Medaille ? Klar Email kostenpflichtig zu machen ist scheiße,
aber nicht weil eine email dann 1Ct kostet nein - das wäre für 99% der Normalbürger noch zu verkraften vielmehr ist die Rückseite der Medaille das Problem... wie sollte man prüfen ob man Emails versendet?
Klar web.de und Konsorten sowie Webspace Anbieter mit Mail könnten alles mitloggen - und hier hört es auf...
es wird bisher zwar auch mitgeloggt aber nicht in diesem ausmaß...
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30.08.2008 23:36 Uhr von Heldentum
 
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Wenn so eine Gebühr: kommt kann man da sagen das man gar keine Emails verschickt sondern nur chattet :-)
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31.08.2008 00:07 Uhr von Problembaer01
 
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Und wieder einmal: merkt man, dass der Autor und scheinbar der Fuzi von McAffee keine Ahnung von der Realität hat. Wenn die die großen provider kostenpflichtig machen wandern die Kunden einfach zu nichts kostenden Diensten ab. Es ist jetzt wirklich kein Hexenwerk einen eMail-Server auzusetzen :-D

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