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Frau will ihre Mutter auf dem Friedhof besuchen, doch das Grab ist weg

Die 75-jährige Gabriela Marica aus Bonn wollte eigentlich nur ihre verstorbene Mutter auf dem Friedhof besuchen. Doch als sie dort ankommt, ist das Grab ihrer Mutter verschwunden.

Dabei hatte sie die Zusage, dass das Sozialamt die Kosten für die Ruhestätte ihrer Mutter bis zum Jahr 2023 übernehmen wird. Es stellte sich raus, dass die Stadt aus Versehen das Grab ihrer Mutter eingeebnet hat. Eigentlich war das für ein Grab neben ihrer Mutter vorgesehen gewesen.

Ein Sprecher der Stadt gab nun bekannt, dass die Stadt die Kosten für die Wiederherstellung des Grabes übernehmen wird. Der Geschädigten reicht das jedoch nicht, sie verlangt von der Stadt die kostenlose Grabpflege für die nächsten fünf Jahre.


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WebReporter: kassiopeia
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Frau, Mutter, Grab, Friedhof
Quelle: www.express.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2008 13:17 Uhr von kassiopeia
 
+0 | -0
 
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Wie kann einem so ein Fehler passieren. Sowas müsste doch erst von zwei Leuten geprüft werden. In Deutschland sind die Gesetze doch so pingelig. Ich würde vor Wut durchdrehen, wenn mir das passiert wäre.
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30.08.2008 14:47 Uhr von Azeruel
 
+28 | -67
 
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30.08.2008 15:03 Uhr von Firehedgehog
 
+46 | -13
 
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5 Jahre: sind doch das Mindeste. Stellt euch das doch mal vor..
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30.08.2008 15:06 Uhr von AdiSimpson
 
+48 | -5
 
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nunja: wäre das einem selbst passieren, hätte die meisten verständlicherweise gleich mit steinen geschmissen...vielleicht mal darüber nachdenken.

wäre nur gerecht, wieso muss der bürger für fehler immer strafen zahlen und nicht mal die stadt selbst ?
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30.08.2008 15:35 Uhr von Hino-Ken
 
+20 | -16
 
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Über das Grab meines Bruders ist der Friedhofsgärtner auch mal mit dem Rasenmäher drübergerauscht - das war danach auch weg.

Und?
Haben wir da auch gleich nach astronomischen Entschädigungen geschrien? Nein!
Ist dabei jemand zu Schaden gekommen? Nein...
Wir haben die Blumen ersetzt
bekommen und das ist auch gut so.
Pietätloser Opportunismus is echt das letzte.

Aber ich denke in einer Welt wo man schon Schadensersatz bekommt, wenn man sich _selbst_ einen heißen Kaffee über die Hose gießt ist sowas auch nicht weiter verwunderlich.
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30.08.2008 16:13 Uhr von freddy33
 
+8 | -1
 
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kleiner Aptraum irgend wie muss man sich mal vorstellen. Willst dein Familienmitglied auf den Friedhof besuchen und das Grab ist auf einmal ohne Ankündigung weg...

staatlich geflegte Gräber werden meines Wissens nach 25 jahren wieder neu "besetzt"....

Als kleine Entschädigung fänd ich die 5 jahre Grabpflege schon o.k für die 75 jährige Frau.
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30.08.2008 16:31 Uhr von JRec
 
+19 | -9
 
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Ich möchte meine verstorbene Mutter besuchen, doch das Grab ist weg? Ihr scheinheiligen Spinner, die ihr so tut als würde es euch überhaupt nicht stören und als ob ihr keine Entschädigung gewollt hättet.. ihr seid absolut lächerlich.
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30.08.2008 16:41 Uhr von kyr
 
+6 | -14
 
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So schlimm ist das jetzt auch nicht Fehler passieren jedem. Jeder Mensch hat schon mal was verwechselt, sich mal vertippt oder verschrieben, etc. Wenn das halt zufällig in der Friedhofsverwaltung passiert, ist das schade für die Angehörigen, aber kein Skandal oder so...

Ich halte diese Obsession über Gebeine eh für ein nutzloses religiöses Relikt, aber das ist natürlich ein anderes Thema...
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30.08.2008 17:33 Uhr von Prototype08
 
+10 | -4
 
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Völlig Gerechtfertigt: Ich finde die Forderung der Frau völlig Gerechtfertigt. So ein Fehler sollte nicht passieren. Die Stadt sollte froh sein, dass die Frau nicht mehr verlangt.
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30.08.2008 19:27 Uhr von Hady
 
+7 | -9
 
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Äh sorry das Grab wird vom Sozialamt, also im Grunde vom Staat bezahlt. Und zwar bis 2023! Natürlich darf so ein Fauxpas nicht passieren, aber wenn sich die Stadt bereiterklärt, das Grab wiederherzustellen, sollte das als Wiedergutmachung reichen.
Alles was die Frau darüber hinaus verlangt ist IMHO ein unverschämter Versuch, aus diesem Fehler der Stadt ungerechtfertigt Kapital zu schlagen. Das Geld für ein paar Blumen sollte das Grab ihrer Mutter der Frau doch wohl wert sein.
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30.08.2008 19:42 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+7 | -1
 
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peinlich: Egal ob das Sozialamt das Grab bezahlt oder nicht, es ist einfach geschmacklos und pietätlos wie sich das Amt verhält.
Klar können Fehler passieren - ABER mach du als Privatmensch mal bei den Behörden einen Fehler, da kommen die dann schon von ganz allein mit Gebühren und Strafen. Denen entkommt niemand und mit einer Entschuldigung kommt man bei den Behörden auch nicht weiter.
Warum sollte also das Amt nicht diese minimale Entschädigungs-Forderung der Rentnerin akzeptieren? Weil man es nicht verbuchen kann, oder was?
Das Wiederherstellen der Grabanlage ist das Mindeste was geschehen musste, aber sich vor den ca. 300 Euro Grabpflege drücken wollen, ist einfach nur peinlich.
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31.08.2008 00:20 Uhr von Borgir
 
+2 | -3
 
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recht hat sie: doch. wenn die zu blöd sind zu lesen.
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31.08.2008 11:56 Uhr von Azeruel
 
+6 | -3
 
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omg: Was soll denn die Minusvergabe? Dieses Volk hier ist sowas von Intolerant dass ich fast schon kotzen gehen muss. Dazu noch unfähiog logische Schlussfolgerungen zu ziehen.

Die Frau ist 75 Jahre alt. Wir dürfen davon ausgehen dass sie über den tot der Mutter hinweg ist.Außerdem, und das finde ich hier sehr wichtig, ist sie langsam in dem alter wo ihr slebst die Grabpflege zu mühsig wird. Der Totenkult ist sowieso längst nicht mehr dass, was er mal war.

=>Was folgt daraus? ... Richtig, sie besucht ab und an mal das Grab der Mutter, pflegt es, vllt. gedenkt sie Ihr sogar, viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie das Grab aus reiner Selbstbefriedigung und Prestige (Was würden denn die Nachbarn sagen?!?) pflegt. Und selbst wenn nicht, sie selbst wird das Grab nicht mehr pflegen können, ihren Kindern wird das Grab ihrer Großmutter wohl kaum interessieren, geschweigedenn dass Sie es Pflegen würden.

UND jetzt kommt dieser SKANDALÖSER fehler des Staats. Ist doch ne super Sache für Großmütterchen. Jetzt hat sie die nächsten 5 Jahre erstmal Ruhe :D (Wer Ironie erkennt, darf sie behalten)

=> Scheinheiligkeit.

Auf der einen Seite jammern, dass die Ruhe des Toten gestört wurde, und auf der anderen Seite wird das Großmütterchen nun das Grab die nächsten 5 Jahre wohl nicht mehr besuchen kommen.

Dazu kommt:

Sie zahlt NIX für das Grab, absolut nix. Grab sponsored by Sozialamt, das ist ne ziemlich nette Sache. Das haben echt nicht gerade viele Leute. Jetzt hat der Staat n fehler gemacht, das ist ebenfalls... nicht fein.
Aber der Staat macht immerhin keine großen mucken und bereinigt seinen Fehler bereitwillig.

Es gibt da ein schönes Zitat zu:

"Wir beerdigen unsere Vergangenheit mit Pomp.
In großen Mausolen und patetischen Zeremonien, lobpreisende Grabreden, tränendurchweichte Seidentücher, Blumenmeere und ein Leichenschmaus.

Nach gar nicht all zu langer Zeit ist uns die Grabpflege zu mühsam, der Gang zum Friedhof zu anstrengend.
Haben wir nicht die nötige Ruhe, um das Unkraut zu zupfen und gegen eine recht ordentliche Summe lassen wir die Gräber unserer Verstorbenen vom Friedhofswärter pflegen.
Er wird das Laub entfernen und die kleinen Lichter täglich neu entzünden.
Unser Gewissen ist beruhigt und wir können uns zurücklehnen. "

Die Recht "ordentliche Summe" braucht sie ja nun nicht mehr zu bezahlen. Das Gewissen beruhigt sponsored by Staat. Willkommen im Sozialstaat.

Wenn sie wenigstens für Das Grab aufkommen würde, könnte ich es noch ein wenig verstehen. Ich will ja nicht sagen das es ne coole Aktion vom Staat war, aber es rechtfertigt auf keinen Fall diesen dann noch auszunehmen wie eine Weihnachtsgans. Und wer mir jetzt noch damit kommt, dass der Staat es doch genauso macht, dem kann ich nur sagen... stfu. Über andere Fehler aufregen und diesen dann selber begehen würden. Ja, das sind echte Weltverbesserer.
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31.08.2008 13:37 Uhr von finalcp
 
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Anstand: Die Kommentare einiger Poster zeigt nur, das sie:

a) wie z.B. "omg" der deutschen Rechtschreibung nicht mächtig sind

b) jeglichen Anstand und Würde gegenüber den Toten verloren haben, denn woher das Geld für das Grab kommt und ähnliche so "wichtigen" Sachen, haben wohl hier zurückzutreten hinter die Totenwürde.

Wenn hier was zum kotzen ist dann wohl der Umgang mit einem so sensiblen Thema.
Wenn ich als Privatmensch jemandem einen Schaden zufüge, muss ich auch den Schaden ersetzen und wenn es sich um den Geschädigten um ein Amt oder eine staatliche Instutition handelt, wird zu 90 Prozent auch eine Strafe fällig. Gleiches Recht für alle.
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31.08.2008 14:31 Uhr von Mustang066
 
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Die Frau hat ein Recht auf Schadenersatz! Das liegt daran das sich die Stadt nciht an den Mietvertrag gehalten hat. Ich möchte euch mal sehen was wäre wenn Ihr aus dem Urlaub kommt und eurer Haus abgerissen wäre. Wurde zwar alles ausgeräumt aber Ihr bekommt die Zusicherung das alle wieder wie Vorher hergestellt würde.
Da wird mit den Gefühlen eines Menschen umgegangen als wäre er Jude im 3ten Reich. Scheinbar haben hier einige nichts gelernt und keine Respekt vor anderen Menschen und Ihre Gebräuche mit Sitten. :(
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31.08.2008 15:43 Uhr von Homechecker
 
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Da stimme ich Azeruel vollkommen zu: dreistigkeit nix anderes

kann doch das grab von ihrer rente bezahlen dann kann sie auch schadensersatz fordern
aber so oder so ist und wird doch alles gesponsort


und nu lasst es regnen---->Minuspunkte
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31.08.2008 18:15 Uhr von Azeruel
 
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@fenalco: 1.) genau, anner Rechtschreibung aufgeilen, dass sind die besten. Bist jetzt klüger oder was? (btw. 1 Satz, 1. das wird mit doppel s geschrieben)

2.) Was hat das mit Anstand zu tun? Ich habe mehrfach darauf hingewiesen dass es keine schöne Sache war. Ich glaube niemand bezweifelt das. Bitte lesen, dann denken, dann schreiben!

3.) Ja, richtig, den Schaden ERSETZEN! Schade das ich das Wort nicht noch mehr betonen kann. Es geht um Ersetzen, was der Staat auch tut. Von seelischer Graußamkeit kann hier wohl kaum die Rede sein. Dennoch fordert sie Geld für die nächsten 5 jahre Grabpflege. Das gebietet einen schon der ANSTAND vor den Toten, aus einer Sache, die dem Toten wiederfahren ist, Profit rauszuschlagen - nichts anderes ist das hier -.

Ich schlage dir vor entweder woanders trollen zu gehen, oder den Leuten hier ihre Meinungen zu lassen.
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31.08.2008 18:41 Uhr von kuddlepie
 
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5 Jahre Grabpflege ist Quatsch: Das ist das Beduerfnis eines Angeoerigen am Grab selbst zu pflegen und sich zu beschaeftigen und nicht irgendein Fremder!
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31.08.2008 23:03 Uhr von kittycat
 
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oh man: ihc kann das vollend versteh ndas sie ne entscädigung haben will wenn ich mir vorstelle ich geh zum grad von meinem opa und das is plötzlich weg....ich glaub cih würd durchdrehn...
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01.09.2008 23:39 Uhr von jsbach
 
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Recht hat die Frau, was sind den die fünf Jahre kostenlose Grabpflege? So ein städtischer Gärnner soll mal lieber eine weniger rauchen und dafür kann man in doch die Grabstätte pflegen lassen.

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