30.08.08 12:07 Uhr
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Adressenhändler schöpften bei kommunalen Meldeämtern persönliche Daten ab

Wie die Berliner "Tageszeitung" in ihrer gestrigen Freitagsausgabe berichtete, sollen Firmen des Adressenhandels, kommunale Meldeämter angezapft haben, um beispielsweise Daten von Kunden abzugleichen. Sie leiteten diese jedoch nicht weiter, sondern behielten sie für die eigene Datenbank.

Wie die "taz" weiter berichtet, sollen insgesamt acht Firmen betroffen sein. Eine Firma verfüge gar über Datenbanken mit bis zu 72 Millionen Datensätzen. Welche Datenmengen die anderen Händler besitzen, bezifferte ein Sprecher des Innenministeriums von Schleswig-Holstein, mit einem "vielfachen zweistelligen Millionenbereich".

Die Innenministerien der Länder Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen haben diesen Sachverhalt gegenüber der "taz" bereits bestätigt. Am Donnerstag der nächsten Woche soll beim zuständigen Minister Schäuble (CDU) ein Datenschutzgipfel anberaumt sein.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Daten
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2008 11:45 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Man meint sich auf der korrekten Seite, wenn man beim Einwohnermeldeamt seine Daten abgeben muss, da es sich ja um eine Behörde handelt. Aber das diese jetzt auch schon missbräuchlich "angezapft" werden, schlägt dem Fass den Boden aus.
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30.08.2008 12:17 Uhr von skafan
 
+8 | -0
 
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Folge des: Kapitalismus, wie ich finde. Es muss nur das richtige Geld kommen und schon macht der Staat oder staatliche Behörden alles was verlangt wird.
Sicher ist es auch eine Grundeigenschaft des Menschen, aber ganz sicher keine gute...
Vielleicht sollte man die Behördendaten etwas mehr überwachen und mit hohen Strafen bei Missbrauch drohen.
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30.08.2008 12:59 Uhr von Tyfoon
 
+6 | -0
 
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Auf gehts. Steh endlich auf, deutsches Volk, und wehre Dich gegen diese elende Brut!
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31.08.2008 00:25 Uhr von Borgir
 
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diese leut: gehören übel bestraft. und jeder, der davon betroffen ist sollte klagen....die sollen schön blechen für diese unverschämtheit
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04.10.2010 19:52 Uhr von Natoalarm
 
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Demnächst nicht mehr ummelden: Der GEZ vermauscheln sie schon lange unsere Adressen

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