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Spanair: Die Unglücksmaschine von Madrid hätte ersetzt werden können

Angaben der spanischen Verkehrsministerin Alvarez zufolge hat Spanair kurz vor dem Start der schlussendlich verunglückten MD-82 in Madrid erwogen, für den Flug eine Ersatzmaschine einzusetzen. Man entschied sich jedoch anders, nachdem ein Techniker das Flugzeug trotz eines Startabbruchs freigab.

Alvarez ist sich dennoch sicher, dass diese Entscheidung nichts mit den Finanzschwierigkeiten der spanischen Tochtergesellschaft der skandinavischen SAS-Gruppe zu tun hat.

Bei den Unfallermittlungen wurde unterdessen bekannt, dass die Unglücksmaschine schon mehrere Tage mit zumindest einer blockierten Schubumkehr-Vorrichtung unterwegs war - was, laut Spanair, jedoch zulässig sei.


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WebReporter: vostei
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Madrid, Unglück
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2008 08:53 Uhr von vostei
 
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Es ist richtig, dass so ein Flieger auch ohne Schubumkehr eingesetzt werden kann - dennoch rückt diese Vorrichtung immer mehr in den Fokus der Ermittlungen - was ich etwas irritierend finde ist jedoch, dass es normalerweise kein Problem darstellen sollte nachzuvollziehen, was genau, wann und wo und von wem an einem Flugzeug gemacht wurde. Vor nicht allzu langer Zeit waren Unschärfen dieser Art genau der Grund weshalb die FAA national in den USA mehrere hundert Passagierflugzeuge am Boden hielt..
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30.08.2008 13:49 Uhr von kittycat
 
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*grr*: muss ihc dazu noch irgendwas sagen???
hätten die mal auf die frau gehört dann wäre das alles nicht passiert dann wären die leute noch am leben...und den techniker den würdi hc hochhaus ohne abfindung feuern
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30.08.2008 13:49 Uhr von ferrari2k
 
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Nunja, man muss auch sehen, wenn ein Techniker: das Flugzeug untersucht und zum Start freigibt, dann gibt es keinen Grund, das Flugzeug zu wechseln.
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30.08.2008 14:22 Uhr von artefaktum
 
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@kittycat: "(...) und den techniker den würdi hc hochhaus ohne abfindung feuern."

Es ist noch gar nichts bewiesen. Bei den Kenntnissen die der Mechaniker hatte und sich verschafft hat kann es ja trotzdem sein dass es einen Fehler bei der Maschine gab, von denen der Mechaniker keine Kenntniss haben konnte. Das was er verschieg, muss ja auch lange nicht der Grund für den Absturz sein.

Zudem gibt es auch in Spanien Arbeitsgesetze die Regeln, ob jemand einfach so gefeuert und ohne Abfindung entlassen werden kann. Ein Arbeitgeber hat auch dort kein Willkürrecht.
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30.08.2008 15:23 Uhr von radiojohn
 
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@kittycat: "hätten die mal auf die frau gehört dann wäre das alles nicht passiert"

Glaubst du tatsächlich, die Verkehrsministerin wusste VORHER schon, dass die Maschine verunglücken wird?

Magdalena Alvarez hatte diese Bekanntmachung gestern im spanischen Parlament gemacht und wurde heute von Spanair korrigiert.
Spanair erklärte, dass die Mitteilung an die Flugbehörden eines möglichen Wechsels des Flugzeugs, eine ganz normale Routineangelegenheit gewesen wäre.
Die Fluggesellschaft präzisierte jedoch nicht, warum sie von einem Wechsel der Maschine absah und zwar mit dem Argument, es sei ja schliesslich eine gerichtliche Untersuchung am Gange.
Weitere Ausführungen zu dem Thema sind hier: http://www.elpais.com/... nachzulesen (spanisch)

salu2 - r.j.
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30.08.2008 20:57 Uhr von jsbach
 
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Auch hier wieder die: vielen hätte, könnte, würde etc. Alles Mutmaßungen.
Ich wenn mich in einen Flieger setzte vertraue ich blind -muss ich ja - auf den guten Zustand der Maschine.
In Afrika z.B. wäre ich da vorsichter und würde da nicht mit so einer Billig-Airline fliegen.

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