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Brasilien: Ölteppich löst Massensterben bei Pinguinen aus

Vor der Küste Brasiliens ist es aufgrund eines Ölteppichs zu einer Umweltkatastrophe gekommen, der bereits Tausende Pinguine zum Opfer fielen. Noch ist unklar, wer für die Katastrophe verantwortlich ist. Aber seit letzten Sonntag werden ununterbrochen tote Pinguine an den Strand gespült.

Nach Behördenangaben gibt es außerdem Hunderte überlebende Seevögel, die jetzt in einem Spezialzentrum gesund gepflegt werden. Das Zentrum sei aber völlig überfordert wegen der großen Anzahl der Tiere.

Während die noch lebenden Tiere versorgt werden, geht die Suche nach dem Auslöser der Katastrophe weiter. Aufgrund des hohen Schiffsverkehrs in der Region gestaltet sich die Suche aber sehr schwierig.


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WebReporter: maskenmaedel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Brasilien, Erbe, Masse, Pinguin
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2008 22:47 Uhr von _Ace_
 
+5 | -0
 
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Das ist der Nachteil des wachsenden Weltmarktes und des Strebens nach Profitmaximierung durch Einsparungen an den falschen Stellen ( sichere Öltanker / Pipelines)!
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29.08.2008 22:55 Uhr von Great.Humungus
 
+2 | -0
 
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Früher hat man solche "Unfälle" wenigstens noch genutzt um die steigenden Ölpreise bei uns zu rechtfertigen (auch wenn wir nie einen Tropfen davon gesehen hätten) heute erhöht man die preise einfach mal ganz ungeniert ohne Rechtfertigung.
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29.08.2008 23:15 Uhr von Valmont1982
 
+5 | -0
 
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Gefunden ! "Noch ist unklar, wer für die Katastrophe verantwortlich ist"

Ist doch ganz klar, wer dafür verantwortlich ist. DER MENSCH !
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30.08.2008 01:19 Uhr von Tokata
 
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Tötet unsere Tiere und den Planeten egal in welcher Form und Art auch immer. Wir können das.
Fein, wiedermal ein Ölteppich der hier alles vernichtet...Hatten wir ja schon lange nicht mehr (Ironie pur).

Wir zerstören hier die Tierwelt und unseren ganzen Planeten. Es wird darüber debattiert und kaum was getan. Fast jedem vernünftig denkende Mensch (anscheinend nicht sehr viele) ist schon lange bewusst, dass sich das eines Tages mal rächen wird. Ich weiß nicht, warum z. B. gerade diese Verschmutzer der Meere nicht einfach mal das Handwerk gelegt wird. Klar...Öl...Geld.. usw...Aber das kann es ja wohl nicht sein! Und es hört ja nicht auf...wie man wieder mal hier lesen kann.
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30.08.2008 08:59 Uhr von christi244
 
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Es wird doch wohl machbar sein, aufgrund der Größe des Ölteppichs zu ermitteln, was für ein Ereignis möglicherweise zur Entstehung geführt haben kann.

Ich gehe einmal davon aus, dass der Kahn Ladepapiere hatte, wenn Öl abgelassen wurde. So dürften die Ladepapiere sicherlich nicht mehr mit dem Volumen der Entladung übereinstimmen.

Insofern wäre wohl eine internationale Fahndung bei den Hafenbehörden angebracht, welcher Kahn maßgebliche Unterschiede in der Be- und Entladung an Öl aufweist. Oder vertue ich mich hier? Ich gehe nicht davon aus, dass der betreffende Ölfrachter ein Geisterschiff ist, das auf den Weltmeeren herumirrt, sondern zumindest ein Ziel hat.

Frage ist also, wann wurde entdeckt, welche Kähne befuhren die Route und ab dann ist es Sache der jeweiligen Hafenbehörden zu checken, ob in diesen Tagen ein Kahn mit Ladedifferenzen einläuft.
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30.08.2008 12:24 Uhr von muttianka
 
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Da sieht man es mal wieder: das größte Raubtier auf der Erde ist der Mensch.
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30.08.2008 16:27 Uhr von christi244
 
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mutti: vielleicht nicht das größte, so doch aber das perverseste!
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30.08.2008 20:45 Uhr von christi244
 
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Bonsai: jetzt fahr mal ne Stufe runter ... ;-). Hast Du weltweit jemals vernommen, dass auch nur eine Reederei, wenn sie mit ihren absaufreifen Kähnen Öl transportierten und verunfallten auch nur einen USD für die Beseitigung zahlen mussten, obgleich es ihre SChiffe waren. Hast Du jemals gehört, dass auch nur eine Reederei mit Zufahrtsverbot belegt wurde?

Ich nicht!!

Im Übrigen ist es jetzt an den jeweiligen Empfängerländern, zu Be- und Entladegewicht der Pötte zu kontrollieren. Das sollte nicht so schwer sein, denn jeder Hafen kann nachvollziehen, welche Route der einlaufende Pott von wo kommend zwangsläufig gefahren ist. Wenn also diese Route zur Debatte steht dürfte es sogar sehr leicht sein, den Kahn zu orten beim Einlaufen. Also sind jetzt die Empfängerländer bzw. -häfen gefragt. Ich wette, wir hören nie wieder was darüber.

Von daher ist es reichlich unfair die Korruption jetzt auf Brasilien zu fokussieren. Sieh Dich zum Thema Korruption nur in D an, ich glaube kaum, dass Du in den richtigen Etagen auch nur einen Offiziellen findest, der nicht kassiert.
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30.08.2008 23:20 Uhr von christi244
 
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Bonsai: Das mit den strengeren Maßstäben halte ich mittlerweile für ein Gerücht, denn auch Deutschland kriegt den Arsch nicht hoch und hält diese Pötte, die das Meer verschmutzen beim Einlaufen fest.

Ich weiß, dass in Brasilien die Uhren noch anders ticken, aber letztlich sollten wir uns nicht so weit wegschmeißen. Ich sag Dir was, welchen europäischen Hafen der Verursacher dieser Verseuchung auch anlaufen würde, niemand würde ihn anzeigen, und auch nicht seine Reederei. Im Gegenteil, man würde den Kahn wieder aufs offene Meer lassen, anstatt ihn als "umweltgefährdend" festzuhalten. Das nur dazu.

Ich kann mich bei sowas auch stundenlang aufregen und von daher bestens nachvollziehen, was bei Dir so abgeht. Allerdings geht es mir auch so, wenn ich z.B. an die Abholzung der Alpen zugunsten von verkackten Skipisten denke. Oder die Überfischung der Meere oder oder oder.

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