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Deutscher Soldat stirbt bei Anschlag in Afghanistan wegen fehlender Ausrüstung

Der Hauptfeldwebel, der am Donnerstag bei einem Sprengstoffanschlag in Afghanistan ums Leben kam, könnte nach Expertenangaben noch leben, wenn er in einem gepanzerten Fahrzeug unterwegs gewesen wäre.

Doch ausgerechnet seine Einheit, die am stärksten gefährdetsten Fallschirmspringer, sind statt in einem gut gepanzerten, nur in leicht gepanzerten Fahrzeugen unterwegs.

Viele deutsche Soldaten fühlen sich im Stich gelassen, weil die Ausrüstung nicht für Kampfeinsätze wie in Afghanistan geeignet ist.


WebReporter: kassiopeia
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Afghanistan, Anschlag, Soldat, Ausrüstung
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2008 18:12 Uhr von kassiopeia
 
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Ich habe eine Reportage im Fernsehen gesehen bei denen deutsche Soldaten berichtet haben, dass selbst banale Dinge wie Munition fehlen würden. Die Zustände der Bundeswehr sind einfach unglaublich. Rüstet die Jungs richtig aus oder holt sie nach Hause !
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29.08.2008 18:45 Uhr von usambara
 
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der Wolf wird deshalb eingesetzt, weil mit anderen Fahrzeugen auf
Gebirgspässen kaum ein durchkommen ist.
Ein Nachfolger auf Hammer-Basis ist im Bau
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29.08.2008 18:54 Uhr von Bleifuss88
 
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Immer das gleiche Lied: Ich hab ja meine Bundeswehr-Erfahrungen gerade erst gemacht und habe gehört, dass die Situation im Auslandseinsatz in Sachen Bürokratie und Inenffizienz nicht so schlimm sein soll wie in den hiesigen Kasernen. Wenn ihc jetzt jedoch sowas höre, dann muss ich das doch stark in Zweifel ziehen.

Wie kann Soldaten mit mittelklassigem Equipment nur in einen Krieg (ja, das böse K-Wort, es ist dort Krieg) schicken? Da fehlen einem ja echt die Worte. Warum bekommen die keinen Dingo?
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29.08.2008 19:00 Uhr von usambara
 
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@Bleifuss88: Dingo und Fenek sind zu groß für das Gebirge- laut BW-Oberst.
Wahrscheinlich zu schwer oder Spur zu breit...
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29.08.2008 19:05 Uhr von usambara
 
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Wolf Nachfolger: http://www.kmweg.de/...
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29.08.2008 19:10 Uhr von Maskenmaedel
 
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Naja: die Presse muss ja auch was verkaufen. Mich würde interessieren was das für Experten sind. Und von wo aus sie ihren Bericht geschrieben haben.
Andere Experten haben gestern im Deutschlandfunk was ganz anderes berichtet. Und das waren Journalisten die vor Ort tätig sind.
Der Anschlag hat nur funktioniert weil er manuell ausgeführt wurde. Per Handy oder anderer Funkeinrichtungen hätte man den Anschlag erkannt. Die ach so schlechte Ausrüstung erkennt das nämlich.
Die Fahrzeuge sind bewusst gewählt, weil es der Auftrag ist mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten und es gab und gibt auch viele wertvolle Hinweise aus der Bevölkerung in Bezug auf Terroristen. Voll gepanzerte Fahrzeugen würden abschrecken und den Auftrag behindern
Würde man anders verfahren, könnte man sich nur in die Kaserne zurückziehen und sich gegenseitig selbst beschützen. Das wäre dann erst recht rausgeschmissenes Geld.
Ich bedaure jedes Opfer. Das ist überhaupt keine Frage. Aber es ist auch den Leuten da unten gegenüber nicht fair, in Deutschland immer so zu tun, als würden die da unten mit Steinschleuder und Vorderlader herumlaufen.
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29.08.2008 20:48 Uhr von Schwarzinator
 
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Aus eigener Erfahrung kann ich nur Bestätigen das Ausrüstung nur unzureichend vorhanden ist. Es fehlt an allen Ecken und Enden. Dumme Bürokraten-Arschlöcher die sich nur zur An- und Abreise außerhalb des Lagers befinden teilen sich gegenseitig Pistolen zu weil sie zu fett unf faul sind mit einer Langwaffe im Lager rumzulaufen (Das tragen von Waffen ist Pflicht). Die Soldaten der Einsatzfahrzeuge kucken in die Röhre. Der Richtschütze des Gefechtsfahrzeug benötigt eine Pistole zum selbstschutz da er in einem ca. 15-20 meter-Radius direkt um das Fahrzeug mit dem Maschienengewehr nicht wirken kann. Leider werden aber die Prioritäten anders gesetzt. Da scheint es wichtiger zu sein das eine fette Stabs-Schranze außer den dicken Hintern nicht auch noch ein Sturmgewehr in die Kantine schleppen muß als das die Jungs die Patroullie fahren sich im Notfall verteidigen können. Die Stundenbelastung für die Einsatzkompanien sind extrem hoch. Sie müssen sich um den Schutz des Lagers und um die Patroullien kümmern und zwischendrin auch noch als Schutzeskorte herhalten für den Kampfmittelräumdienst oder irgendwelchen idiotischen Politiker die mal ein bißchen Gefechtsfeld-Tourist spielen möchten. Die Herren in den Büros hingegen haben um 16:00 Dienstschluß und besaufen sich... Da unten läuft so einiges falsch. Der Großteil ist nur dort unten um fett Kohle zu verdienen und sich unnötig in klimatisierten Büros rumzudrücken. Die Männer die raus fahren oder nachts Patroullie laufen kommen auf der Prioritätenliste erst im unteren Bereich. Zum kotzen ist das
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30.08.2008 11:33 Uhr von Illus
 
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Nicht das einzige Problem: Die Probleme fangen schon mit dem größten Feldlager an. Schön in einem Talkessel, der von allen Seiten gut einzusehen und zu beschießen ist und viel zu dicht angelegt. Eine sichere Rückzugsmöglichkeit, auf dem Landweg ist fast unmöglich. Das Lager ist obendrein viel zu eng.

Wie usambare richtig sagte fehlen kleine gepanzerte Fahrzeuge, die Beschaffung ist aber bereits in Gange ( http://www.mowag.ch/... ).

Mich kotzt dieser Bundeswehrverband an. Erst fordert er eine Ausweitung des Engagements in Afghanistan und jetzt jammert er über schlechte Ausrüstung. Als Interessenvertretung der Bundeswehr sollte er eine klare Exit-Strategie einfordern, klare Ziele die es zu erreichen gilt. Sollten die dann nicht erreicht werden ist der Rückzug aus dem Land zu fordern. Ich sage wir werden dort nichts gewinnen. Dieser Einsatz wird die Sicherheit in unserem eigenen Land aber für lange Zeit verschlechtern.
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30.08.2008 11:34 Uhr von Illus
 
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Müntesfeind: Und was ist mit den "Girls"?
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30.08.2008 14:26 Uhr von Borgir
 
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unsinn: natürlich hätte er dann wohl überlebt. aber man kann dort nunmal nicht überall mit gepanzerten fahrzeugen rumfahren....so eine unsinnige aussage
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30.08.2008 17:38 Uhr von Illus
 
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Borgir: Warum nicht?

Wo kann ich dort denn nur mit ungepanzerten Fz fahren aber nicht mit einem geschützten Führungs- und Funktionsfahrzeug (GFF) der Klasse 1/2 wie z.b. dem Eagel ( http://de.wikipedia.org/... )?
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31.08.2008 11:42 Uhr von maki
 
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Will man den Steuerzahler darauf vorbereiten, noch mehr Steuern für den Scheiss abdrücken zu müssen?

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