29.08.08 12:38 Uhr
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Afghanistan: ISAF-Truppen erschießen Zivilisten

Bei einem Zwischenfall mit der Beteiligung deutscher Soldaten wurden afghanische Zivilisten getötet und verletzt.

Zwei zivile Fahrzeuge haben sich einem Checkpoint genähert, der von afghanischen Polizisten und deutschen Soldaten besetzt war.

Auch nach eindeutigen Handzeichen stoppten die Fahrzeuge nicht, daraufhin wurden auf die Fahrzeuge Schüsse abgefeuert. Dabei kam es zu Toten und Verletzten, genauere Angaben über die Anzahl sind bisher nicht bekannt. Der Vorfall wird jetzt untersucht.


WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Truppe, Zivilist, ISAF
Quelle: www.waz-online.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2008 12:45 Uhr von usambara
 
+13 | -19
 
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nichts neues das KSK erschießt täglich, nur wird das nie veröffentlicht.
Deutschland ist im Krieg als Besatzer.
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29.08.2008 12:49 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+8 | -3
 
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Naja, die Überschrift stimmt ja nicht ganz! Es wurde sowohl von den Deutschen, wie auch von den Irakischen Sicherheitsleuten Schüsse abgegeben! Noch kann keiner sagen, wer da wen tödlich getroffen hat!
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29.08.2008 12:58 Uhr von psycoman
 
+8 | -2
 
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@Hexenmeisterchen: wie kommen den jetzt Iraker noch dahin? Haben die Afghanen nicht genug eigenen Sicherheitskräfte in Afghanistan?

Nun ja, wenn die Opfer auch auf die Sperre zufahren und partout nicht anhalten wollen, auch nach eindeutigen Halteaufforderungen, dann würde ich mich als Soldat/Polizist auch bedroht fühlen und schießen.

Ein Auto ist ja nun auch nicht unbedingt langsam, so dass noch Zeit für Warnschüsse oder so etwas wäre.

Die Leute müssen doch wissen, dass die Soldaten usw. empfindlich reagieren, weil die taliban oder sonstige Leute die eben als Besatzer sehen und gerne auch einmal Anchläge verüben.
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29.08.2008 13:00 Uhr von execute.exe
 
+7 | -4
 
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@Uskumru: ich habe deine Komments eigentlich immer als vernünftig eingeschätzt. Diesmal jedoch.......minus....

usambara hat recht......Mein Neffe war da unten und hat das mit eigenen Augen gesehen.....Er musste dort die Kommunikation (Satelit)aufrechterhalten....und deshalb musste er in das Camp....Danach hat er den Dienst quitiert und ist zurück nach Ger.

Von diesen Fällen, hört man nichts von offizieller Seite....
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29.08.2008 13:00 Uhr von maki
 
+2 | -6
 
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"Spirale der Gewalt"? - Idiot knall Schäfer ab.
- Freunde vom Schäfer sprengen Freunde des Idioten.
- Freunde des Idioten knallen Freunde des Schäfers ab.
- Fortsetzung folgt...

Wirds also vermutlich am Wochenende oder Anfang nächster Woche zu nem grösseren Einschlag im Lager der Deutschen kommen.

Und wer darf dann deren Zinksärge zahlen?
Der dumme Steuerzahlen natürlich wieder... *kotz*
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29.08.2008 13:04 Uhr von usambara
 
+4 | -4
 
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@psycoman: Nun, bei den Nato Truppen wir an Straßensperren normalerweise
ein Blend-Laser eingesetzt, in die Luft geschossen und danach
auf den Motorblock.
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29.08.2008 13:09 Uhr von Onkeld
 
+4 | -8
 
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ja und? 1. nähert man sich vorsichtig militärischen einrichtungen und straßensperren.
2. kollateralschaden.
3. selbst schuld.

das ist in etwa so toll wie ein autofahrer der durch das sicherheitstor der kaserne nicht gesehn hat/ nicht begriffen hat und auch nur durch bestimmtes wachpersonal überleben "durfte" und er mit dem schrecken davongekommen ist.
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29.08.2008 13:16 Uhr von Carry-
 
+10 | -9
 
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wieso zivilisten? wer sich einem checkpoint nähert und aufforderungen zum anhalten ignoriert ist kein zivilist, sondern eine bedrohung und damit ein legitimes ziel!
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29.08.2008 13:17 Uhr von Giranemo
 
+5 | -1
 
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Nun kommt auch Panik dazu sicherlich ist es psychisch keinem stationierten Soldaten entgangen, dass er täglich sein Leben auf Spiel setzt.
Lang vorbei sind die Zeiten, dass man nach der Übung frisch geduscht nach Hause durfte an seiene geliebe Playstation und Freundin.

Die Realität ist da ein wenig anders. Es wundert einen kaum wie
sehr die Soldaten da unter psychischem Druck stehen.
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29.08.2008 13:25 Uhr von usambara
 
+3 | -6
 
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@Carry: deshalb wurde auch an den Übergängen der DDR "zur Not"
scharf geschossen.
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29.08.2008 13:27 Uhr von Illus
 
+4 | -2
 
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Zivilisten? Eine schöne Wertung des Vorfalls in der Überschrift. Da bleibt wenigstens der Kern hängen.
Bundeswehr Soldaten töten Zivilisten!

Woher weiß man das? Möglicherweise haben ja auch die afghanischen Polizisten die tödlichen Schüsse abgefeuert. Das klingt aber nicht interessant. Waren es überhaupt "Zivilisten"? Es könnten ja auch Paramilitärs gewesen sein. Man hätte auch Verdächtige Personen schreiben können, da sie nicht auf die Warnungen der Sicherheitskräfte reagiert haben. Die Sicherheitskräfte (einschließlich der Bundeswehrsoldaten) haben sich nach der Quelle in keinster Weise falsch verhalten.
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29.08.2008 13:27 Uhr von Yuggoth
 
+2 | -0
 
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Was ist KSK? Es geht doch um die ISAF Truppen und ausserdem:
"Auf die Frage, ob bei dem Zwischenfall am Checkpoint auch die deutschen Soldaten Schüsse abgegeben haben, hieß es: "Das wird derzeit ermittelt."
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29.08.2008 13:30 Uhr von paszcza1
 
+2 | -0
 
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Titel der News von "deutsche Soldaten" auf "ISAF-Truppen geändert...
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29.08.2008 13:39 Uhr von usambara
 
+2 | -1
 
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Tote: eine Frau mit ihren 2 Kindern
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29.08.2008 13:42 Uhr von derSchmu
 
+8 | -2
 
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Schon grausig...die allg. Einstellung zu: unseren Soldaten, die Kommentare auf der Sternseite zu dem Vorfall sind genauso grenzdebil, wie die Bewertungen auf dieser Seite zu eigentlich richtigen Kommentaren.

Schon in der Grundausbildung bei der Bundeswehr hat man gelernt, wie man sich an solchen Checkpoints zu verhalten hat.
Wenn sowas passiert, dann muss man von einer Bedrohung ausgehen und das Fahrzeug stoppen, das geht dann eigentlich nur noch mit Waffengewalt.

Wenn ich mit einem Fahrzeug die Zeichen also Aufforderungen eines Checkpoints nicht nachkomme, dann muss ich mit einem Kugelhagel rechnen, dass sollten auch die Afghanen da unten wissen.

Das da unten nun Zivilsten evtl sogar Kinder ums Leben gekommen sind, tut mir fuer die Angehoerigen leid und wohl auch fuer einen Teil der Wageninsassen. Aber ein anderer Teil war einfach zu naiv, zu glaube, dass man in einer von hinterhaeltigen Anschlaegen gebeutelten Region einfach so durch nen Checkpoint fahren kann.

Wer sagt denn ueberhaupt, dass es Zivilisten waren?! Ich mein, was die Taliban und Co so fuer Selbstmordanschlaege benutzt, da sind Kind und Kegel auch mit dabei.

Hauptsache mit dieser Nachricht, koennen sich die Medien wieder aufgeilen und ggf. das Ganze auch noch als Rache fuer den letzten Anschlag ansehen...gerade deswegen ist es schlimm, dass ausgerechnet jetzt so eine News durchgesickert ist, nicht dass ich dafuer bin, solche News zu verheimlichen, aber das ist doch von den Medien alles hausgemachte Meinungsbildung....
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29.08.2008 15:00 Uhr von usambara
 
+4 | -4
 
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Deutsche Soldaten haben geschossen: und zwar auf ein wegfahrendes Fahrzeug
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29.08.2008 15:00 Uhr von Putt
 
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Soldaten sind (potenzielle) Mörder: Klasse unsere Bundeswehr kann also auch Frauen und Kinder erschießen. Da hat wohl jemand etwas überreagiert.
http://www.spiegel.de/...
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29.08.2008 15:05 Uhr von maki
 
+0 | -3
 
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Is nich wahr, oder? *lol* - das gibt nen heissen Herbst am kuschligen Hindu...

Zink: Strong Buy (oder wie das heisst)
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29.08.2008 17:21 Uhr von venomous writer
 
+3 | -0
 
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@ der Schmu: "Hauptsache mit dieser Nachricht, koennen sich die Medien wieder aufgeilen und ggf. das Ganze auch noch als Rache fuer den letzten Anschlag ansehen.."


....nun man darf die Möglichkeit der Rache nicht gänzlich außer Betracht lassen. Ich habe selbst im Einsatz zwei Kameraden verloren und ich erinnere mich nur zu gut, wie sich unsere Stimmung gegenüber der Zivilbevölkerung zum Teil ins Negative gewandelt hat. Keiner kann sich von solchen Emotionen frei machen und in der Kampftruppe ist der Chorgeist am stärksten ausgeprägt.
Ich glaube zwar auch nicht an einen direkten Zusammenhang, nur ist die Lage im Einsatzland für die Deutschen noch angespannter als vor den Anschlägen und so kann es auch passieren, das am CP etwas überreagiert wurde.
Eine umfangreiche Untersuchung, auch im Interesse der Deutschen Kräfte bei ISAF, ist daher zwingend erforderlich.
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29.08.2008 17:42 Uhr von maki
 
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@vw: Hübsches Fehlerchen... ;-): "...in der Kampftruppe ist der Chorgeist am stärksten ausgeprägt."

Zuviel "Sister Act" gekuckt?
Was singt man denn so im KampftruppenCHOR? ;-)
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29.08.2008 22:39 Uhr von ralf.h1974
 
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Korrektes Verhalten: Unsere Soldaten haben sich korrekt verhalten.
Erst warten bis der Wagen ran ist und sich dann in die Luft sprengen zu lassen ist in der Dienstvorschrift nicht vorgesehen.
Es ist schon zuviel passiert in solchen Situationen.
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29.08.2008 23:23 Uhr von :raven:
 
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Die Frage ist eigentlich nicht ob sich deutsche Soldaten richtig verhalten haben oder nicht. Den Erschossenen wirds nicht mehr helfen...
Vielmehr steht doch die Frage im Raum, ob man grundsätzlich das Richtige macht, wenn man anfängt, bewusst oder unbewusst, die zu erschiessen, die man eigentlich schützen möchte. Solche Kolateralschäden passieren immer wieder und lassen Soldaten anderer Länder eher als Besatzer als nach Befreier erscheinen.

Ich kann mich eigentlich gar nicht richtig daran erinnern, dass die afghanische Bevölkerung in der internationalen Weltgemeinschaft um Befreiung von den Taliban gebeten haben...
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30.08.2008 14:35 Uhr von Schwarzinator
 
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Die Soldaten haben sich absolut richtig verhalten. Die Bevölkerung weiß was ein militärischer Checkpoint ist und wie man sich dort zu verhalten hat. Schließlich wachsen die dort schon seit Generationen in militärischer Besatzung auf. Der überlebende Fahrer hat zugegeben einen großen Fehler gemacht zu haben.
Klar ist schrecklich was dort passiert ist und das dabei unschuldige Menschen gestorben sind, aber schuld hat daran nun mal mehr der Fahrer als die schießenden Soldaten.
Am Mittwoch morgen ist ein deutscher Fallschirmjäger durch einen Sprengstoffanschlag ums Leben gekommen. Die Nerven dieser Männer sind angespannt, das ist ja wohl klar und verständlich. Das war ein schrecklicher Unfall und die Soldaten haben einfach nur das gemacht worauf sie trainiert wurden und was ihnen alleine schon ihr Selbsterhaltungs-Trieb gesagt hat. Das ist ganau die Art wie schon viele Sprengstoffanschläge praktiziert wurden. Ein Kleinbus oder LKW mit Sprengstoff rast in einen Checkpoint und jagt sich in die Luft.

@ raven:

Die Afghanische Gemeinschaft ist zu tiefst dankbar für die Befreiung. Wenn du mal ne Runde Patroullie fahren würdest wüßtest du was ich meine. Das ist eine minderheit von radikalen die sich zurück in die Machtpositionen ihre Schreckensherrschaft kämpfen wollen.
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30.08.2008 17:55 Uhr von Notice
 
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Da ich selbst ehemaliger Soldat bin und einige Kameraden beim 1. Ifor Kontingent dabei waren. Finde ich das, die Reaktion richtig gewesen ist.

Man muss die Nervosität und auch die Anspannung bedenken und auch den Tod des Hauptfeldwebel`s von letzter Woche. Ich hätte genauso gehandelt. Das Zivilisten in dem Fall Frauen und Kinder in diesem Auto gesessen sind kann man vorher wohl schlecht sagen. Aber es tut mir persönlich leid das die Frauen und Kinder mit dem Leben bezahlen mussten.

Ich denke das wenn ein Fahrzeug wieder anfährt, dann ist eine Bedrohung des eigenen Lebens wahrscheinlicher als ein friedlicher Akt.
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30.08.2008 18:39 Uhr von Notice
 
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@raven: Nein man soll sich lieber selber in die Luft sprengen lassen. oder? Meiner Meinung nach geht es in dieser Meldung um richtig oder falsch und nicht darum, ob wir überhaupt in Afghanistan sein sollten oder nicht. Wir sind nun mal mit unseren Soldaten da.

Das entscheidet nun mal nicht der Soldat sondern die Politik.

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