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Nach "unschwuler" Heirat - Stadt Köln plant Abschiebung (Update)

In Köln hatte ein 56-jähriger Mann einen 24-jährigen bolivianischer Herkunft geehelicht (SN hatte darüber berichtet). Die Aufenthaltsgenehmigung des jungen Mannes war 2007 ausgelaufen. Als Post von der Ausländerbehörde kam, reagierten die beiden und begannen mit den Hochzeitsvorbereitungen.

Vor Gericht hatte das Paar Recht bekommen, demnach handele es sich nicht um eine Scheinehe. Die Untersuchungen hingegen veranlassten die Behörden zu der Ansicht, dass der Ehemann des Bolivianers gar der Freund dessen Mutter sei, dieser Ansicht widersprach der junge Mann jedoch.

Die Staatsanwaltschaft lässt das Urteil nicht auf sich beruhen, das Ordnungsamt der Stadt Köln arbeitet weiter am Abschiebeverfahren und möchte den jungen Mann ausweisen. "Fast täglich lässt sich der Rechtsstaat durch Scheinehen auf der Nase herumtanzen", so ein Mitglied des Bundestages.


WebReporter: poseidon17
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Köln, Update, Stadt, Heirat, homosexuell, Abschiebung
Quelle: www.express.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2008 22:55 Uhr von Hirnfurz
 
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"Wo denn sonst", ergänzte Hirnfurz. "So viele Scheinehen gibt es ja unter Deutschen nicht", stellte er mit einem Achselzucken fest und wartete gespannt auf die Meinung seiner Diskussionskameraden.
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28.08.2008 23:04 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Klar: gibts Scheinehen auch bei Deutschen? Gründe sind dann steuerliche oder erbrechtliche Vorteile. Im Gegensatz zur Scheinehe zur Erschleichung des Aufenthaltsrechtes macht man sich da allerdings nicht strafbar mit.

Wobei letzteres auch erst dann Strafrechtlich relevant wird, wenn der ausländische Partner dadurch auch eine dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Anspruch nimmt.

Dieser Fall ist der blanke Hohn, weil der Anwalt ja die Tatsache, dass es sich nur um eine Zweckpartnerschaft handelt, vor Gericht zugegeben hat...
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29.08.2008 01:08 Uhr von sickboy_mhco
 
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es geht um unsere: steuergeldern die so ein mensch in anspruch nehmen will noch nichts in unser renten oder krankensytem bezahlt daher auch ne schein ehe um weiter hier zu bleiben, daher abschieben und den vater der frau sollte mal zu 36 monaten ohne bewährung verurteilen es ist und bleibt ein verbrechen und erschleichen von geld
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29.08.2008 01:44 Uhr von WeedKiller
 
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Weiß doch jeder: wer abgeschoben werden soll
- heiraten.
Feddig.
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29.08.2008 07:19 Uhr von evil_weed
 
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"steuergeldern die so ein mensch in anspruch nehmen will noch nichts in unser renten oder krankensytem bezahlt daher auch ne schein ehe"

wäre es dann nicht wesentlich sinnvoller nur dann versicherungsleistungen anzubieten, wenn derjenige auch was einbezahlt hat?
weil alle scheinehen wird man nicht aufdecken können. wenn jemand noch nie was einbezahlt hat, dann ist das wesentlich einfacher herauszufinden.
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29.08.2008 07:28 Uhr von urxl
 
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völlig konfuse News: Was hat ein "Mitglied des Bundestags" denn jetzt plötzlich mit der ganzen Sache zu tun? Und warum steht dann da der Name nicht, so viele MdB´s gibts doch nun auch wieder nicht.
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29.08.2008 07:35 Uhr von peppercaster
 
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Bundestagmitglieder: sind ja nur 612
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29.08.2008 08:24 Uhr von brazze
 
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I pronounce you to German and Bolivian erinnert mich irgendwie an Chuck und Larry ohne Happy End...
Aber wieso heiratet mann keine Frau statt des besten Freundes?
Da fällt es einem auch leichter Liebe vorzutäuschen XD
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29.08.2008 22:21 Uhr von Kassiopeia
 
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klarer: Fall von Scheinehe. Aber so offensichtlich, dass es wieder unauffällig wirkt.

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