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Hacker demonstrieren die Umleitung des Internets

Auf der Sicherheitskonferenz Defcon haben zwei Hacker demonstriert, wie sich der Datenverkehr im Internet beliebig umleiten lässt. SN berichtet vor kurzem über eine mögliche Umleitung von Daten über eine Schwachstelle im Domain Name System (DNS).

Die auf der Defcon demonstrierte Methode funktioniert allerdings anders und basiert auf einer 20 Jahre alten und auch bekannten Schwachstelle an den Knotenpunkten des Internets.

Dabei wird das Border Gateway Protocol (BGP) attackiert, welches den Datenverkehr zwischen einzelnen lokalen Servern regelt und daraus das eigentliche Internet macht. An ihren Schnittstellen stehen die BGP-Server, die durch eine Schwachstelle die Umleitung des Datenverkehrs ermöglichen.


WebReporter: paszcza1
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Hacker
Quelle: computer.t-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2008 17:34 Uhr von paszcza1
 
+0 | -0
 
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Passt leider nicht alles in die Quelle, deshalb lieber dort noch genauer durchlesen. Denn so wirklich verstanden hab ich das selber nicht, aber es wurde auf der Messe live demonstriert, dass es auch funktioniert.
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28.08.2008 19:33 Uhr von dr-klappspaten
 
+5 | -0
 
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Schon bekannt Wenn man bedenkt, was das für fatale Folgen für Bazahlsysteme und Kreditunternehmen (bzw dessen Kunden) haben kann wird mir schlecht. Der Entdecker hat meines Wissensstandes nach erst Microsoft und SUN über seinen "Fund" aufmerksam gemacht, das müsste man genauer nachlesen.
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28.08.2008 19:44 Uhr von kozzah.
 
+15 | -53
 
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28.08.2008 19:49 Uhr von paszcza1
 
+30 | -4
 
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@kozzah: Weil ich eine solche News anderen Usern nicht vorenthalten möchte. Und so hab ich den Artikel halt so formuliert, dass auch jemand der kein Netzwerkexperte ist, diesen versteht. Wer über Details was genaueres wissen will, der lese einfach in der Quelle weiter.
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28.08.2008 19:59 Uhr von WhoAmI
 
+8 | -2
 
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Links in der Quelle: zu 10 verschiedenen "grossen" Hacks find ich echt n1, besonders der 14-Jährige der Strassenbahnen per Fernsteuerung steuerte wie eine Modelleisenbahn^^
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28.08.2008 22:13 Uhr von Phoenix87
 
+1 | -7
 
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zur information: genau deshalb gibt es die verifizierung von identitätsdaten im firefox 3 links neben der adressleiste, um eben zu verhindern, dass man auf der falschen seite landet.

alter hut, das gibts schon seit beginn des internet.
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29.08.2008 01:18 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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Äh hallo Schatz Nein ich bin nicht auf ner Sexseite ne ne ich wollte Bambi.de ansurfen da haben sie wohl den Datenstrom umgeleitet..


Also ob das als Ausrede durchgeht...

Oh äh hallo schatz nee nicht shortnews wollte doch....
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29.08.2008 02:39 Uhr von Cheshire
 
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@Phoenix87: Leider hast du das Konzept des Angriffs scheinbar nicht ganz verstanden... das Problem ist nicht daß man auf einer fremden Seite landet sondern das jemand den GESAMTEN Verkehr zwischen den richtigen seiten und den richtigen empfängern über seinen eigenen rechner leiten kann...

Mit der in der Quelle beschriebenen methode kann jedes beliebige script-kiddie unendlichen schaden anrichten weil es quasi unbemerkt von tausenden von leuten millionen von daten mitlesen kann... oder noch witziger, theoretisch ist es möglich die daten so zu zerlegen dabei daß im wahrsten sinne des wortes große teile des internets kollabieren...
Das haben Pakistani bewiesen als Pakistan versucht hat auf dem - für ihr eigenes land - Youtube zu sperren... als resultat war WELTWEIT youtube nicht mehr erreichbar...

Das ist in etwa so als ob man bei einem schiff sagt "ja, die korken im schiffsrumpf sind ein designfehler aber wir hoffen halt darauf daß keiner dran zieht"...

Eigentlich kann man sich die möglichkeiten kaum ausmalen die jemand hat, der den informationsfluss des internets beeinflussen kann... das lesen von emails, kontodaten, das umlenken von informationen, das unterbrechen von jedem beliebigen informationsfluss... man könnte quasi unbemerkt gezielt websites aus dem netz verbannen... oder quasi ersetzen...

und wie ich schon schrieb, gegen das mitlesen gibts keinen nennenswerten weg für den benutzer es zu verhinden...
Man landet auf der richtigen seite, bekommt alle daten integer entgegen geworfen... der browser kann nicht erkennen daß jemand da mitliest... ebensowenig der user...

So und nu genug horrorszenario, nachdem sich die info mit quasi anleitung im netz verbreitet haben wir eh verloren :)
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29.08.2008 02:41 Uhr von Cheshire
 
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etwas vergessen: mein lob an den schreiberling der news... sie ist super geschrieben, alle wesendlichen inhalte sind meiner ansicht nach drin und es ist auch für normalsterbliche zu verstehen...
Ich glaube nach dieser zusammenfassung hast du doch zumindest die grundzüge des angriffs ganz gut verstanden, auch wenn du es selbst nicht glaubst :-)
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29.08.2008 08:43 Uhr von aedi
 
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@autor: kein wunder verstehst dus nicht, so läppisch wie es in der quelle erklärt wird.

zur news: wenn einer will, könnte er das ganze internet quasi *abschalten*. aber dagegen kann man nichts machen. die ganze provider sind sowieso daran interessiert, dass der datenverkehr einwandfrei und mit möglichst wenigen hops durchs internet geht. es gibt soviele leute, denen sind die bugs bekannt und könnten jederzeit grossen mist bauen im internet.
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29.08.2008 17:05 Uhr von Asat0r
 
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Hmm danger ... ? Vielen dank für die News,

Ich persönlich finde sie wirklich wahnsinnig interessant, wenn man bedenkt das diese Lücke schon seit 20 Jahren existiert wer sagt dann das diese nicht auch schon seit Ewigkeiten genutzt wird ? Der schaden der damit angerichtet werden kann ich unglaublich ein richtiges Machtwerkzeug ! Und wenn ich das richtig sehe gibt es keinen Schutz davor da es ein fester Internet Standard ist welchen man nicht einfach so außer kraft setzen kann ...

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