28.08.08 17:28 Uhr
 419
 

Hartz IV: Mangelnde Beratung von Empfängern durch unzureichende Qualifikation

Im Erfurter Landtag wurde von der Linksfraktion die Beratung von Hartz-IV-Empfängern durch unzureichende Ausbildung und Qualifikation der Berater kritisiert.

So wird den Bedürftigen oft eine zustehende Unterstützung verwehrt, weil sie von den Beratern nicht ausreichend informiert wurden.

Für das neue Jahr hat die Linksfraktion ein "Schwarzbuch" angekündigt, das hunderte Fälle von falscher oder unzureichender Beratung von Hartz-IV-Empfängern dokumentieren soll. Außerdem wird eine eigenständige Arbeitsmarktpolitik für Thüringen gefordert.


WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hartz IV, Qualifikation, Mangel, Beratung
Quelle: www.direktbroker.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dortmund: Neonazi "SS-Siggi" bekommt mehr Hartz IV als ihm eigentlich zustünde
Bundesagentur für Arbeit: 500.000 Syrer erhalten Hartz IV
Hartz IV: Alleinerziehende können vom Mindestlohn nicht leben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.08.2008 17:30 Uhr von ko.ok
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
Kein Problem: hier in dem Forum gibt es sehr qualifizierte Berater, die alle Tricks kennen.

Einfach mal ne Bewerbung hinschicken.

So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.
Kommentar ansehen
28.08.2008 17:34 Uhr von Great.Humungus
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Da können wir wenigstens in Bildung "investieren" die auch bei den Menschen ankommt ...

Nene ich glaube ich einzigsten Beamten mit mangelnder Qualifikation hocken in Bundestag
Kommentar ansehen
28.08.2008 19:04 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Solange Fallmanager und Arbeitsvermittler schon in der Ausbildung lernen,wie sie "Kunden,die ihre Rechte kennen, mit fadenscheinigen Begründungen abwimmeln, wird sich an der Beratungsqualität nichts ändern. Ich hab eine Bekannte,die Arbeitsvermittlerin ist und mir während ihrer Ausbildung öfters erzählt hat,was da so abgeht. Ich sags mal so: Daß die Arbeitsvermittler/Fallmanager so realitätsfremd sind, ist kein Zufall...er wird ihnen schon in der Ausbildung so eingebleut.
Kommentar ansehen
28.08.2008 22:48 Uhr von Devilnight
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Kann davon ein Liedchen singen ja ja die liebe Arbeitsagentur und ihre Berater. Erstens gehen die überhaupt nicht auf den Menschen ein , was er kann, und welche Fähigkeit er hat. Und zweitens sind die froh , wenn sie wieder jemand in einem 1 € Job stecken können. Von Beratung keine Spur nur Belehrung , Pflichten , Rennerei für 345 €. Pfui Deutschland.
Kommentar ansehen
29.08.2008 05:05 Uhr von stephanB1978
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@devil: dann sing bitte auch alle strophen davon ;-) aber ich kann sie dir auch singen. neben den uebrigens 352euro, kommen dazu miete, zahlung der renten- und krankenkassenbeitraege usw. monatlich koste ich so das jobcenter schaetzungsweise zwischen 800-900euro als singlehaushalt und viel rennerei ist auch nicht dabei.

beratungs- und qualifizierungsdefizite der sachbearbeiter gibt es. wobei man achten muss ob es nicht manchmal nur an internen anweisung liegt, die sachbearbeiter von oben bekommen. @marco du kannst ja mal deine freundin bzw bekannte fragen ob sie nicht durch bestimmte anweisungen gezwungen sind realitaetsfremd bzw teilweise gesetzwiedrig zu handeln. gleichzeitig kannst du sie ja mal fragen wieviel arbeislose auf einen fallmanager/sachbearbeiter mit direkten klientenkontakt kommen und wieviel nur mit verwalten des papierkrams beschaeftigt sind.

leider werden hier die sachbearbeiter wie die arbeitslosen nur zu suendenboecke gemacht und beide gruppen benutzt die wirklich verantwortlichen aus der schusslinie zu bringen.

meine feststellung ist man kann mit den sachbearbeitern oft genug reden. nur wenn man mit ihnen redet sollte man ehrlich sein und sich praezise fassen. manche arbeitslose neigen dazu bei problemen ihren sachbearbeitern erstmal die lebensgeschichte zu erzaehlen und diese noch schoen auszuschmuecken, anstatt sich auf die fakten zu beschraenken. statt schriftlich einen wiederspruch zu formulieren, verschwenden einige arbeitslose lieber dann ihre zeit selbigen lautstark und mit sehr kreativer wortwahl vorzutragen, inklusive zum teil sehr schlagenden argumenten.

ich beschaeftige mich mit dem thema weil ich selbst alg2 bekomme und habe festgestellt den boesen menschenfressenden sachbearbeiter gibt es nicht, und ich habe schon einige getroffen.

das hauptproblem bei arge/jobcenter ist, dass sie damals in erster linie nur den namen geaendert haben. die strukturen und der wasserkopf sind erhalten geblieben und wurden nicht reformiert bzw abgeschafft.

uebrigens viele regelungen bei der damaligen sozialhilfe sind erst dadurch entstanden weil es dazu vorher gerichtsurteile gab. denn es gab/gibt einfach zuviele gummiparapgraphen dabei. denn bei der formulierung der einzelnen regelungen hat sich der gesetzgeber bewusst sehr schwammig ausgedrueckt. was zu der absurden situation fuehren kann, dass alg2er und sachbearbeiter ein gesetz unterschiedlich und doch aus ihrer sicht richtig interpretieren. bzw ein urteil zu den selben fall je nach gericht sehr unterschiedlich ausfallen kann.
und wenn noch nicht mal studierte und hochintelligente juristen sich einigen koennen, wie soll es dann ein fauler alg2 und ein dummer sachbearbeiter? ;-)
Kommentar ansehen
29.08.2008 05:07 Uhr von stephanB1978
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
spruch dazu: auf beiden seiten des schreibtischs sitzt ein mensch. auf beiden seiten des schreibtisches wird dieses detail gerne vergessen ;-)
Kommentar ansehen
29.08.2008 17:39 Uhr von Noseman
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
StephanB1978 hat absolut recht: Die Sachbearbeiter sind nun wirklich nicht die Wurzel des Übels Harz IV.

Zutreffend ist, dass die meist Quereinsteiger sidn und schlecht gechult, aber im Regelfalle machen die sich schon schlau, bevor sie entsprechende Entscheidungen treffen.

Die Wixer, die uns das ganze schwachsinnige Zeug eingebrockt haben ist die derzeitige Regierung (die haben das nämlich schon zu rot-grün-Zeiten abgesegnet) bzw. sitzen millionenschwer im Ruhestand, wie der Oberverbrecher (2Jahre auf Bewährung, ich könnte kotzen) nach dem dieses menschenverachtende Machwerk benannt ist.
Kommentar ansehen
29.08.2008 22:34 Uhr von Kassiopeia
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
mich sind die HARTZ-Reformen die nach jemanden benannt worden sind, der vor Gericht wegen Bestechung gestanden ist ein Armutszeugniss unserer Politik.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dortmund: Neonazi "SS-Siggi" bekommt mehr Hartz IV als ihm eigentlich zustünde
Bundesagentur für Arbeit: 500.000 Syrer erhalten Hartz IV
Hartz IV: Alleinerziehende können vom Mindestlohn nicht leben


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?