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Französischer Außenminister warnt: Russland könnte weitere Ziele haben - Krim?

Der französische Außenminister Kouchner hat geäußert, dass Russland durchaus auch noch andere Ziele verfolgen könne. So sei es auch denkbar, dass Russland auch an der Krim oder der Ukraine gelegen sein könne. Dies sei laut dem französischen Politiker sehr gefährlich.

Die Ukraine zum Beispiel ist in einen pro-russischen und einen pro-westlichen Teil gespalten. Außerdem würde Russland anstreben, seinen Einfluss auf der Krim-Halbinsel zu verstärken. Dort wohnen vornehmlich russische Bürger. Außerdem ist die Schwarzmeerflotte der Russen auf der Krim stationiert.

Unterdessen hat der britische Außenminister David Miliband Russland vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Außenminister, Außen, Französisch
Quelle: www.bild.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2008 11:19 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
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Man sollte jetzt nicht in Panik geraten und Russland unterstellen ein neues Sowjet-Reich gründen zu wollen. Russland steht vollkommen zu Unrecht am Pranger aufgestellt durch die NATO. Die Provokationen gegen Russland, vor allem durch den sogenannten Raketen-"Schutzschild" bleiben irgendwann nicht mehr unbeantwortet. Dazu braucht man kein Prophet zu sein.
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28.08.2008 11:43 Uhr von execute.exe
 
+16 | -3
 
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mal was anderes, passt aber ein wenig Umfragen in der Ukraine zur Natomitgliedschaft.

Über 70% der Ukrainischen Bevölkerung lehnt eine Mitgliedschaft in der Nato ab. Nur die prowestliche Regierung will das durchsetzen...
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28.08.2008 11:46 Uhr von usambara
 
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auf der Krim sprechen 75% russisch, 10% ukrainisch.
Nikita Chruschtschow (Ukrainer) hat als Staatschef der
Sowjetunion die Krim von Russland auf die Ukraine übertragen.
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28.08.2008 12:17 Uhr von ZTUC
 
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@usambara: Das ist vollkommen falsch. Die Krim wurde nicht übertragen sondern es fand ein Gebietstausch statt. Die Ukraine verzichtete auf Belgorod und bekam dafür die Krim.
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28.08.2008 12:30 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@execute.exe: und wo kommt diese prowestliche regierung mit ihren verrückten ansichten her? sind die vom himmel gefallen? oder vielleicht gewählt worden?
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28.08.2008 12:53 Uhr von psycoman
 
+7 | -3
 
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Nunja, wenn die Ukraine so gespallten ist, dann wären die Ukrainer darüber doch nicht böse, der russische Teil kann zu Russland und die freuen sich wieder dazu zu gehören und der andere freut sich es nicht zu tun und kann weiterhin pro westlich sein.

Da aber meines wissens nach gerade keine pro-west-ukrainische ^^ Panzer auf den Pro-Russischen Teil schießen, dürfte die Gefahr nicht so gegeben sein, denn ansonsten wäre das ja ein Angriff auf einen anderen Staat so ohne Grund. Bei Georogien wrude wenigstens ein Grund angegeben(vorgeschoben?), nämlich die Rettung der Südosseten.
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28.08.2008 12:55 Uhr von Sven_
 
+9 | -2
 
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@Dr.G0nz0: zum einen ist nur der Präsident pro-Westlich, der Ministerpräsident nicht, alles sehr kompliziert dort. Und auf die Frage wie er denn gewählt wurde ein paar Zitate aus Wikipedia:

"Am 24. November veröffentlichte die Zentrale Wahlkommission das amtliche Endergebnis der Stichwahl, demzufolge 49,42 % der Stimmen auf Wiktor Janukowytsch und 46,69 % auf Wiktor Juschtschenko entfallen seien. Die ukrainische Opposition, die Europäische Union und die USA sowie die OSZE haben das Wahlergebnis nicht anerkannt."

Anders ausgedrückt: Der pro-russische hat gewonnen, das hat natürlich unseren westlichen Helden nicht gefallen, also erstmal alle das Weinen angefangen, neuer Wahlgang, und da stand es dann plötzlich 51% zu 44% für den pro-westlichen Chef.
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28.08.2008 13:11 Uhr von Kingbee
 
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28.08.2008 13:21 Uhr von Timido
 
+14 | -8
 
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wie fade - immer ist der Westen schuld: Es ist durchaus so, das Georgiens Chef mit seinen Aktionen die russische Reaktion heraufbeschworen hat.

Aber einige hier glauben, dass das russische System ohne Fehl und Tadel ist. Die Wahl Medwedew war nicht unbedingt demokratisch und Putin hat diesen in seinen Sessel gehoben. Zudem hat Putin immer noch das Sagen, obwohl er nach seiner Zeit eigentlich abzutreten hatte. Also ist der Blick auf die Krim durchaus im Rahmen der neurussischen Interessen. Schließlich hat es ja bislang auch funktioniert.

Also kommt hier nicht an und unterstellt nur dem Westen immer und ständig Unlauteres.
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28.08.2008 13:22 Uhr von ZTUC
 
+6 | -5
 
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@Sven_: Die Ukraine hat eine Ministerpräsidentin (Julija Tymoschenko) und die ist sehr wohl prowestlich.

Das der erste Wahlgang damals getürkt war, war ja offensichtlich. Klar das man dann eine Wiederholung der Wahl fordert.
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28.08.2008 13:28 Uhr von usambara
 
+4 | -4
 
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Sarkaschwili wurde demokratisch mit über 90% gewählt ;-)
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28.08.2008 14:10 Uhr von ZTUC
 
+4 | -2
 
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@usambara: http://de.wikipedia.org/...

"Nach dem amtlichen Endergebnis ist Micheil Saakaschwili mit 53,47% (1.060.042) der Wählerstimmen Wahlsieger."
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28.08.2008 14:39 Uhr von Köpy
 
+9 | -3
 
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Warum wird nur einseitig in den Medien berichtet, dass Georgien als armes Opfer und die Russen als das Böse dargestellt werden?


Ich habe mir mal erlaubt, gestern die Bild Zeitung zu lesen. Ist echt der Hammer was da drin steht. Da kann man echt mal sagen, ein Konflikt entsteht nicht nur durch die Politik sondern auch durch die Blödheit durchzogene einseitige Berichterstattung. Aber dafür haben wir jetzt wieder ein schönes neues Feindbild. Der böse Rote Russe.
So langsam geht mir "der westen" tierrisch auf die Eier. Die und ihre beschissenen Rohstoffe. Wäre dort die Pipeline nicht, hätten Westliche Politiker nur kurz den Finger gehoben, weil sie ja irgendwas sagen müssen, ansonsten wäre es denen auch scheiß egal. Egal wie viele Menschen verrecken, egal wer Schuld hat und wer nicht.

Die USA sollen einfach mal raffen, dass sie nicht mehr alleine sind, und jeden tropfen Öl für sich beanspruchen zu können. Bis jetzt ist es nur Russland, demnächst kommt noch China, auch die rüsten Militärisch auf. Irgenwann werden auch die den Militärischen arm raushängen lassen.
Und was den Iran angeht. Davon würde ich die Finger lassen. Die sind bei weitem nicht so schwach wie der Irak. Zwar prollen die gerne rum, was sie nicht alles hätten und könnten, aber immerhin kann da in der Bevölkerung fast jeder mit einer Waffe umgehen. Mal abgesehen davon, würde es nur einen weltweiten Flächenbrand geben.
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28.08.2008 14:41 Uhr von Borgir
 
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@ZTUC: es ist aber auch das zu lesen in dem wikipedia-eintrag:

Scharfe Kritik an der Wahlauswertung übte das Menschenrechtsbüro der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.
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28.08.2008 14:58 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Sven_: du vergisst ein paar sachen von wiki zu erwähnen. es geht nämlich so weiter:

"Demokratische Standards seien missachtet und staatliche Ressourcen zu Gunsten von Ministerpräsident Janukowytsch eingesetzt worden, teilte etwa die OSZE in Kiew mit."

aus diesem grund wurde die pro russische wahl nicht anerkannt. die massenproteste die dieses erste wahlergebnis nach sich zog lässt du leider auch unter den tisch fallen.


@rest

was die anderen angeht ... lasst doch bitte zum einen mal die usa da raus. zum anderen ... wieso zum teufel steht hier eigentlich jeder auf der seite der russen? ich meine die sind sogar noch undemokratischer als die usa, die hier ja keiner leiden kann.
die russen verfolgen eine aggressive politik und versuchen wieder an die frühere weltmacht-position zu kommen.

wer glaubt russland hätte im kaukasus eingegriffen weil russische bürger in gefahr gewesen seien, der ist ein idiot. die haben eingegriffen weil der kaukasus strategisch und energiepolitisch sehr bedeutend ist.
wisst ihr warum soviele russen in südossetien und abchasien leben? weil die russen da unten jedem nen russischen pass in die hand drücken der nich bei 3 aufm baum ist.

hier geht es allerdings um die ukraine. und denen geht natürlich die muffe nachdem sie gesehen haben wie sehr russland sich für das völkerrecht interessiert.
was wenn die russen die krim besetzen? ist das ihr gutes recht? seid ihr dann noch russland fans?
was wenn die baltischen staaten besetzt werden unter ähnlich fadenscheinigen gründen?
was wenn die russen mit ihrer schönen neuen kriegsrhetorik auf einmal wieder vor den grenzen polens stehen?

einige hier glauben offensichtlich wenn man amerika nicht mag, dann muss man auf seiten russlands stehen. aber das ist völliger mist, liebe leute.
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28.08.2008 16:29 Uhr von JerkItOut
 
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@Borgir: Bei den Autorenkommentaren zu diesem Thema lässt sich nur eins anmerken:

Herr, lass Hirn vom Himmel fallen.


Danke, bitte!
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28.08.2008 17:08 Uhr von Schnawltass
 
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tja: @Timido das war und is russland das war früher schon
so und heute erst recht aber das is momentan das
einzige nicht terroristische land das den amis paroli bietet
und das is gut so !
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28.08.2008 17:12 Uhr von Borgir
 
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@JerkItOut: da du ja bescheid zu wissen scheinst erleuchte mich....
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28.08.2008 17:14 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Schnawltass: du findest gut was russland macht weil du amerika nicht magst?

"der feind meines feindes ist mein freund" .. dieser spruch trifft ganz gut den kern der amerikanischen aussenpolitik die du so verachtest.
und genauso trifft dieser spruch den kern deiner argumentation.

mit anderen worten, du stehst auf der selben stufe wie die amerikaner die du hier so gerne in ihre schranken gewiesen sehen willst.
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28.08.2008 17:29 Uhr von csu-mitglied
 
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Den Teufel nicht an die Wand malen! Wir müssen erstmal schauen, was im Kaukasus so alles weiterläuft.
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28.08.2008 17:39 Uhr von Montauk
 
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Köpy: "Da kann man echt mal sagen, ein Konflikt entsteht nicht nur durch die Politik sondern auch durch die Blödheit durchzogene einseitige Berichterstattung."


tut mir leid, dass sagen zu müssen, das die berater der marionetten bei weitem nicht so blöd sind, oder darauf angewiesen sind, was der presse zu entnehmen ist.

sind sie es doch, die sogenannten offiziellen stellen, die die nachrichtenagenturen mit informationen (desinformationen) füttern.

der westen macht das genau so wie der osten.

nur der allgemeine pöbel, sofern er sich überhaupt noch für politik interessieren sollte, ist auf die vermeintlich richtigen offiziellen presseberichte angewiesen, um sich ein bild machen zu können.

in einem krieg, einem kalten krieg, stirbt zu erst die wahrheit, egal auf welcher seite man stehen möchte.

news:
"Französischer Außenminister warnt: Russland könnte weitere Ziele haben - Krim?"

genauso könnte der russische außenminister die franzosen warnen, die ukraine (krim) außen vor zu lassen, was die natomitgliedschaft betrifft.

ein hin und her von interessen also, daß sich medienseits immer so darstellt, als seinen die ANDEREN immer die bösen.

auch wenn die argumentationskette der russen weitaus fundierter/logischer erscheinen mag, die militärpräsenz um kaliningrad (königsberg), ist sicherlich kein anlaß den russen eingeschränktes vertrauen entgegenzubringen.

leute wie der pipelineschröder oder unsere reisekanzlerin, machen mir gleichsam sorgen, wie sie zu der sache stehen.
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28.08.2008 17:44 Uhr von ko.ok
 
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NATO: guuuutttt.

Rußland bööööösssseeee.

Ist doch ganz einfach. Weil: Nato ist wir.
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28.08.2008 18:20 Uhr von christi244
 
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Timido: Echt ... Du stellst hier lustige Ferndiagnosen. Niemand redet hier davon, dass die Russen "ohne Fehl und Tadel" sind. Das ganze kommt mir bei Dir langsam so vor als suchtest Du irgendein Totschlagargument

Ich glaube, das Gros hier würde nicht unter Putin leben wollen, was aber nicht automatisch beinhaltet, dass wir jeden Mist, der hier vom Westen aus verzapft wird mittragen müssen.

Dass die Russen lediglich einen Grund suchten in Georgien einzumarschieren, das dürfte unstreitig sein. Dummerweise bekamen sie diesen Grund auch geliefert ... . Ebenso aber ist unstreitig, dass die Russen ihre Interessen vertreten, genauso, wie die USA es tun. Darf man den Russen dieses Recht absprechen? Ich glaube kaum!

Zum Beispiel ist in der US-Vefassung festgeschrieben, dass die Gefährdung von Ressourcen auch dann für sie eine innere Bedrohung darstellt, wenn sich diese Ressourcen außerhalb der USA befinden. Dies bedeutet, dass sie aus dieser "inneren Bedrohung" heraus jederzeit überall einmarschieren können, wenn sie ihre Interessen verletzt oder aber gefährdet sehen.

Jetzt zur EU, die EU ist im Grunde nichts weiter als ein Haufen Handlanger der USA, von daher ist es wohl sehr klar, dass in diesem Fall die Russen auch hier ihre Interessen gegenüber der EU vertreten müssen.

Nicht anders handeln jetzt die Russen, und zwar mit der gleichen rechtlichen Grundlage, die die USA für sich in Anspruch nehmen.
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28.08.2008 21:02 Uhr von christi244
 
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Bonsai: alles ist möglich in diesem Spiel. Dummerweise lieferten aber die Georgier den Anpfiff, dieses Spiel beginnen zu lassen.
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28.08.2008 22:43 Uhr von MpunktWpunkt
 
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Da war einer schon am Joint: Kouchner hat es ausgesprochen. „Wenn er nur kalt ist, ist es nicht schlimm. Man hat Angst vor einem Krieg und man will ihn nicht. Dass er heiß ist, will man nicht.“
Zitat aus dem "Berliner Kurier"

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