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Deutsches Gesundheitssystem ruiniert Arzt: Putzfrau hat besseres Gehaltsniveau

Ein 44-jähriger Hausarzt muss seine Praxis in Hamburg wegen den nachteiligen Auswirkungen des Gesundheitssystems in Deutschland schließen. Rechnerisch verfügt der Mediziner über einen Stundenlohn von nur 5,90 Euro - seine Putzfrau reinigt die Praxis für 10,00 Euro die Stunde.

Im letzten Jahr verließen bereits 2.439 Ärzte Deutschland, hauptsächlich wegen der schlechteren Verdienstmöglichkeiten und den restriktiven Maßnahmen im Gesundheitssystem.

Dem Hausarzt liegen bereits Angebote für eine Auslandstätigkeit mit einem Jahresverdienst über 100.000 Euro vor.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsch, Gesundheit, Arzt, Gehalt, Putzfrau, Gesundheitssystem
Quelle: www.bild.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2008 10:09 Uhr von execute.exe
 
+20 | -17
 
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oh Gott die Bild wer es glaubt.....

Ich kenne einen Arzt für allgemeinmedizin(eigene Praxis)

Er hat 15.000,--€ zu versteuerndes Einkommen.
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28.08.2008 10:11 Uhr von Maskenmaedel
 
+23 | -2
 
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Einzelfall prüfen: Das einzuschätzen ist schwer. Da muss man schon die Gesamtrechnung sehen.
Bei uns hatte sich auch mal "jemand Ärztin" über seinen niedrigen Stundenlohn beschwert und bei nähreren hinsehen, hatte sie Kosten (Abzahlung und Zinsen) für Eigentumswohnung und Auto und Kosten für Praxiskredite mit vom Einkommen abgezogen. Und die Krönung war der letzte Satz: "Und da ist meine Einkommenssteuer in Höhe von 15.000 Euro noch nicht mal dabei." Einkommenssteuer zahlt man auf sein tatsächliches Einkommen.
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28.08.2008 10:14 Uhr von beutelbaer
 
+23 | -47
 
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28.08.2008 10:29 Uhr von Deniz1008
 
+5 | -1
 
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@ execute.exe pro monat o. im jahr? :)
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28.08.2008 10:39 Uhr von StaTiC2206
 
+11 | -3
 
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allerdings geht es den Ärzten in Deutschland: wirklich nicht mehr so gut wie früher. Dank des total maroden gesundheitssystem.s
Am schlimmsten sind Ärzte in Krankenhäusern, die haben extrem viele Überstunden zu nem geringen gehalt und im Ausland sind deutsche Mediziner sehr begehrt.
Allein Schweden sucht fieberhaft nach Doktoren (vorzugsweise aus Deutschland)
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28.08.2008 11:01 Uhr von Lapetos
 
+11 | -5
 
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Arme Ärzte: Lächerlich, wer´s Glaubt wird Selig.
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28.08.2008 11:24 Uhr von zerbmaster
 
+20 | -5
 
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@beutelbaer: du musst auch keine ca. 50000€ an geräten _zusätzlich_ zahlen. plus praxismiete, angestellte etc. das geht alles von seinem lohn ab.

und ja, ein arzt darf mehr verdienen als ein "normalo". harter job, viel verantwortung etc geben ihm das recht dazu.
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28.08.2008 11:27 Uhr von execute.exe
 
+7 | -7
 
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@Deniz1008: pro Monat......Ja und zu versteuerndes Einkommen......

Das heißt, wie ein ganz normaler Bruttoarbeitslohn.....

Das die Ärzte im Ausland mehr bekommen ist richtig, aber Sie als arme Schlucker hinzustellen ist schlicht und ergreifend falsch! Er hat einen Stundenlohn von 5,90 €. Das ich nicht lache...

Hinzu kommt, dass die alle Ärzte von eigenen Praxen, seitens der Pharmafirmen, alles in den Arsch gesteckt bekommen. z.B. Reisen nach Südafrika im Nobelhotel etc. Ich weiß, wovon ich spreche. Meine Freundin war mit so einem Verheiratet und ist selbst bei einer Pharmafirma beschäftigt.
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28.08.2008 11:51 Uhr von sptx
 
+11 | -3
 
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also: Ich kenn keinen einzigen artzt der von pharmafirmen schon mal ne reise gesponsert bekommen hat und ich kenn verdammt viele. Aber sag mir doch mal welche pharamafirma ich würd da gern ma anfragen :-D.
Die ärtzte in Deutschland kriegen tatsächlich einen Hungerlohn für das was sie leisten. Das gesamte Gesundheitssystem beruht doch dadrauf das die Leute einfach nicht streiken können. Ich kann jetzt nur von Personal in Krankenhäusern reden aber bei uns hat jetzt vor kurzem unser Oberartzt 3000 überstunden angesammelt. Bezahlt? Pustekuchen die hat er umsonst gemacht. 10-14 Stunden am Tag arbeite? inzwischen normal.Weils eben nich anders geht.
Das Pflegepersonal tauscht sich alle 3-4 Jahre fast komplett aus weil die leute körperlich nicht mehr können. Dazu Dienstpläne wo man dann heute erfährt was man morgen für ne schicht macht. Gut bei uns isses extrem weil intensivstation aber auf anderen stationen ist das meist nicht weniger "personal verheizung".

Und dann gibts noch leute hier die ernsthaft meinen Ärtzte würden "nicht schlecht" verdienen.
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28.08.2008 12:01 Uhr von execute.exe
 
+5 | -3
 
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@sptx: leider kann ich dir die Pharmaforma nicht nennen(du verstehst?), aber ich weiß, dass dieses usus bei fast allen Pharmafirmen ist.

Ich habe auch nicht von Ärzten in den Kliniken gesprochen, sondern expliziet erwähnt, das es sich um (Privat)-praxen handelt. Ich selbst habe jahrelang Ärztpraxen IT- technisch betreut. Da wurde, wie üblich kurz vor Jahresende(ob das vielleicht was mit Steuern zu tun hat?) die gesammte IT- Struktur, Software- und Hardwaretechnisch komplett neu ausgerüstet.
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28.08.2008 12:16 Uhr von MonxXx
 
+4 | -3
 
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Ist das halt die Ärzte bekommen immer weniger die kranken Häuser gehen auch pleite die bekommen einfach kein angemessenes Gehalt bzw. geld Pro Patienten schlimm sowas als Arzt würde ich auch auswandern.....
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28.08.2008 12:48 Uhr von Bundespropagandamin.
 
+5 | -4
 
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@sptx: Er hat 3000 Überstunden angesammelt? Das wären aufs Jahr gerechnet, wenn er 365 Tage im Jahr arbeitet ca. 8,2 Stunden zusätzlich pro Tag! Oder hat er die Überstunden vom Anfang seiner Karriere bis heute gerechnet...?

Bis dann
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28.08.2008 14:08 Uhr von Nautum
 
+2 | -2
 
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Ich such mir News, lese den Titel und da kommt diese innere
Stimme in mir:

Bild...
Ich guck rein und.. tada.

Leute, lasst das Bildnews posten bitte.
bitte....
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28.08.2008 14:43 Uhr von hujiko-san
 
+5 | -1
 
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papperlapapp: bildzeitung hin oder her. ein medizinstudium ist nicht ohne. sowohl hinsichtlich des zeitaufwandes, als auch der finanzierung. hast du dein studium fertig, geht´s noch lange nicht an´s richtige verdienen, aber du darfst überstunden en masse knüppeln, in einem umfeld, in dem ich nicht arbeiten möchte und mit zeitansätzen, welche ich nicht einmal durchhalten würde. in einem anderen berufsfeld hättest du direkt nach dem studium mit beileibe moderateren arbeitszeiten dann auch noch ein ähnliches gehalt erzielen können? wen wundert´s das es an mediziner-nachwuchs fehlt oder fertige medizinier fluchtartig dieses land verlassen? also mich jedenfalls nicht. ob das nun das gros der leute hören wollen, oder nicht: bildung, gepaart mit harten arbeitsbedingungen gehört nun einmal ordentlich entlohnt, und solange dies nicht der fall ist, wird der einfache bürger letztlich der leidtragende sein. stichwort: zweiklassenmedizin

man vergleiche doch einmal die werten herren politiker mit der ärzteschaft hinsichtlich arbeitsaufwand und damit erzielten löhnen.
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28.08.2008 15:19 Uhr von Loxy
 
+2 | -0
 
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"Deutsches Gesundheitssystem ruiniert": Wo ist das Problem? ...das ist doch schließlich der Plan, oder? ...niedergelassene Ärze in die "modernen" Gesundheitszentren drängen wo man sie besser kontollieren und reglementieren kann.
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28.08.2008 16:26 Uhr von Yzak
 
+1 | -2
 
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@execute.exe: Da muss man unterscheiden, ob der in einer größeren Stadt ist oder mehr im ländlichen Raum. gerade die im ländlichen Raum verdienen immer weniger und das bei 50-60 Stunden Arbeit die Woche. Allein der Zeitaufwand für Hausbesuche, pro Patient 15 Minuten Untersuchung, 30 Minuten fahrerei und dann noch der Papierkram für die Kassen...große Praxen in der Stadt hingegen haben allein für den Papierkram mehrere Kräfte.
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28.08.2008 17:15 Uhr von Artemis500
 
+3 | -3
 
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Bessere Standortwahl - mehr Privatpatienten das kann ja wohl nicht die Lösung sein.
Ein Arzt sollte auch von Kassenpatienten in einem ländlichen Gebiet so gut leben können, dass sich das Medizinstudium rentiert.

Die traurige Wahrheit ist nun mal: Wir brauchen Ärzte. Wir können es uns nicht leisten, sie genausogut zu bezahlen wie Putzfrauen.
Sonst studieren die Leute nämlich möglicherweise lieber Jura als Medizin. Von Anwälten hört man nämlich eher selten, dass sie unbezahlte Überstunden zu unmöglichen Zeiten machen müssen.

Putzfrauen mögen als Menschen genauso viel Wert sein, und einen genauso hohen Lebensstandard verdient haben wie Ärzte, aber putzen kann man eben immer noch selbst.
Sich mal eben den Blinddarm rausnehmen dagegen nicht.
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28.08.2008 17:53 Uhr von Mi-Ka
 
+2 | -1
 
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Komisch: da hat die Zahl der Ärzte in den letzten 10 Jahren weit über 10% zugenommen obwohl es nicht mehr Patienten gibt.
Sind wir auf einmal kränker geworden.
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28.08.2008 17:58 Uhr von Mi-Ka
 
+2 | -1
 
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Es sind 16%: und das von einem Zeitpunkt aus betrachtet, an dem man von einer Ärzteschwemme gesprochen hat.
http://www.spiegel.de/...

Da wäre es nun wirklich nicht verwunderlich, dass auch mal ein Arzt nicht genug Patienten bekommt.
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28.08.2008 17:58 Uhr von nbby8
 
+7 | -2
 
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Bildrechnung: lol, typische Bildrechnung: Nach Abzug ALLER Kosten (Miete, Zinsen - für die in den Sand gesetzten Kredite, ETC.) .... bleiben dem Arzt ein Stundenlohn von rd. 5.90 Euro. Wie gut hat es da doch die Reinigungskraft, keine Kosten für Miete, Strom, Gas, Lebensmittel, Steuern, Versicherungen, etc. Nichts geht ihr von den 10 Euro verloren. Die gute Frau hat keinerlei Lebenshaltungskosten irgendwelcher Art, warum arbeitet die überhaupt?
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28.08.2008 21:32 Uhr von ralf.h1974
 
+3 | -0
 
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So schlimm kanns nicht sein! Kleiner Link zum Thema Verdienst.
http://www.aerztlichepraxis.de/...
Ein Durchschnitt von 80000 Euro Praxisüberschuss ist natürlich viel zu wenig. Da dürften die Unkosten ja schon weg sein.
Seltsam ist nur das die das meiste in Deutschland verdienen Beamte und Ärzte am lautesten jammern.
Viele Ärzte werden schon wissen warum Sie hier bleiben.
Bei Pfusch schaut der Patient in die Röhre, bei den Amis weht da ein anderer Wind.
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28.08.2008 22:35 Uhr von Fornax
 
+2 | -2
 
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kann das geheule nicht mehr sehen: http://www.gehaltsvergleich.com/...

wer zuwenig verdient hat den falschen job

wer für zu wenig arbeiten geht ist selbst schuld. man muss wissen was man sich und seiner arbeit wert ist. dann hat auch Lohndumping keine Chance mehr
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28.08.2008 23:32 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -3
 
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Viele die hier wettern und was von jammern auf hohem Niveau erzählen glauben wohl ein Medizinstudium studiert sich von selber.

Aber das ist immer so währen andere studieren fahren die schon getunte assikarren und wettern nachher gegen die die studiert haben weil sie mehr verdienen. Das sie aber vorher ne ganze Zeit auf vieles verzichtet haben lässt man immer außer acht.

Es steht jedem frei zu studieren, nur wennse es nicht tun sollen sie gefälligst nicht in den Neid der besitzlosen mit einstimmen.

Ärzte kriegen nunmal auch immer weniger. Und so eine Praxis führt sich nicht von selber.
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29.08.2008 02:52 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ja ne is klar^^: lachhaft^^
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29.08.2008 04:13 Uhr von stephanB1978
 
+2 | -2
 
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rechnung fraglich: aus einigen hier schon angefuehrten gruenden.

woran das gesundheitssystem im fall der aerzte krankt ist zuviel buerokratie und keine vernuenftige entlohnung von aerzten bei kassenpatienten.

eine praxis gewinnbringend zu fuehren ist ohne privatpatienten unmoeglich. und warum? weil sich die gesetzlichen kassen seit jahren die behandlung der kassenpatienten durch privatpatienten mit bezahlen lassen. aus wirtschaftlichen gruenden muessten aerzte die behandlung von kassenpatienten regelmaessig verweigern. versteckt tun sie es zum teil jetzt schon, z.b. in dem vor quartalsende die praxis geschlossen wird, termine eine lange wartezeit haben oder die annahme neuer kassenpatienten verweigert wird.

und die riesenverdienste von denen hier einige reden sind fuer aerzte nur ueber einen hohen anteil an privatpatienten moeglich, oder er laesst sich seine praxi indirekt ueber die pharmaindustrie sponsorn. ein ehrlicher arzt auf dem land oder in gebieten mit einem hohen anteil an kassenpatienten duerfte von solchen einnahmen nur traeumen. und genau dort werden die aerzte knapp

ein vergleich von praxisaerzten mit krankenhausaerzten bei dem thema duerfte etwa das bild niveau haben. denn ein praxisarzt muss seine betriebskosten und ausgaben fuer die ausruestung selbst tragen. auch traegt er das gesamte wirtschaftliche risiko fuer seine praxis.

ueber die missstaende bei der personalsituation in krankenhaeusern ausfuehrlich zu schreiben duerfte die zeit zu knapp sein. die ueberbelastung des pflegepersonals und der behandelnden aerzte duerfte eigentlich jedem bekannt sein. nur zum vergleich wuerde ein lkw-fahrer so arbeiten muessen wieviele aerzte in krankenhaeusern, waere er seinen fuehrerschein schnell los und seine firma irgendwann geschlossen. einem busfahrer oder piloten wuerde man nicht freiwillig sein leben anvertrauen, wenn er mit solchen zeiten fahren muesste. und zwar mit recht
aber wir sollen aerzten und pflegern/schwestern vertrauen muessen, die wuerden sie ein fahrzeug fuehren, eine gefaehrdung aufgrund der ueberbelastung dastellen? Warum habe ich nur ploetzlich ein ganz mulmiges gefuehl bei dieser vorstellung?

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