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Tausende KZ-Nummern sind entschlüsselt und können zugeordnet werden

Jetzt ist es gelungen, die 114.965 Namen ehemaliger NS-Häftlinge den KZ-Nummern zuzuordnen. Dies konnte erreicht werden, da alle 31 KZ-Stätten in Europa eng mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Oranienburg zusammengearbeitet haben.

Damit konnten viele Schicksale aus der NS-Zeit nachvollzogen werden. Bis Ende des Jahres sollen 80 bis 90 Prozent der Nummern zugeordnet sein.

Eine bekannte Persönlichkeit darunter ist der DDR-Schauspieler Erwin Geschonnek (1906-2008), der zwischen 1939 bis 1945 selbst in einigen KZs eingesperrt war.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Nummer, KZ, Entschlüsselung
Quelle: www.bild.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2008 17:27 Uhr von Hier kommt die M...
 
+12 | -3
 
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Kann es sein, dass diese news völlig unverständlich ist, weil nicht erwähnt wird, um was für Nummern es wirklich geht? Nämlich nicht um die, die den KZ-Insassen dort eintätowiert wurden, sondern um Nummern, die auf Karteikarten stehen?

"Ende der 1990er-Jahre waren rund 150 000 Karten aus Überresten des ehemaligen SS-Wirtschaftsverwaltungs-Hauptamtes (WVHA) aufgetaucht, auf denen aber nicht die Namen, sondern ausschließlich die Häftlingsnummern verzeichnet waren.
Mit der Entschlüsselung der Nummern sei nun ein bedeutender Beitrag zur wissenschaftlichen"

Sowas nenn ich mal falsch und unvollständig wiedergegeben..tses..
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27.08.2008 17:28 Uhr von coolio11
 
+9 | -3
 
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das ist eine: richtig gute Nachricht, sofern sich nicht um eine Zeitungsente handelt (Meldungen mit Quellenangabe "Bild" begegne ich grundsätzlich immer erst mal mit großer Skepsis).
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27.08.2008 18:18 Uhr von Illus
 
+8 | -5
 
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Erstaunlich gute News: mit BILD als Quelle.
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27.08.2008 18:35 Uhr von drcox
 
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naja: kann es nicht wirklich glauben.
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27.08.2008 20:41 Uhr von barnie3000
 
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Irgendwie passt doch die Zahl nicht. 114.965 sind nicht minder schlimm,
aber wird denn nicht erzählt Hitler hat angeblich 6.000.000 Juden ermordet?
Oder hat da wieder "Jemand" die Statistik manipuliert?
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27.08.2008 21:17 Uhr von ko.ok
 
+2 | -3
 
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werden sich die Ermordeten aber freuen, dass sie jetzt zugeordnet werden können.
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27.08.2008 21:24 Uhr von kittycat
 
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hmm mal sehn: wie es sich entwickeln wird....
eventl erfahr ihc ja dann auch mal wer von meinen verwandten überlebte oder starb....
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27.08.2008 21:43 Uhr von suesse-yvi
 
+4 | -1
 
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@ ko.ok: Na die Opfer von damals wird das wohl herzlich gar nicht interessieren, aber mal an Familien und Angehörige gedacht die es noch gibt? Ich denke es ist schon wichtig für diese zu wissen was nun damals geschah ..
Ich finds dennoch gut, dass das Thema nicht einfach beiseite geschoben wurde, sondern weiter dran gearbeitet wurde die Opfer endlich zuordnen zu können..

Und zu einem der ersten Kommentare: Ist logisch das es viel mehr ermordete Juden gab oder? Aber es wurden lange nicht alle in irgendwelche KZ Lager gebracht, denn einige haben es nichteinmal soweit schaffen können..
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28.08.2008 01:20 Uhr von WeedKiller
 
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Krasse Sache: Wenn man bedenkt der Mensch war früher nur eine Nummer.
Schon übel und heute kaum vorstellbar. Wenns stimmen sollte ist doch gut, die Verwandtschaft will bestimmt möglichst viel über den Ermordeten erfahren.
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28.08.2008 04:28 Uhr von stephanB1978
 
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@frantic+barnie: @frantic guantanamo mit einem damilgen kz zu vergleichen grenzt schon an ignoranz. wie verzweifelt muss man sein, wie wenig argumente haben um einen solchen vergleich zu bringen, vorallem da es hier nicht um die usa und insbesondere um guantanamo geht. die moralkeule die du hier schwingen willst ist schon langsam alt und morsch geworden.

@barnie wieviele es genau waren wird sich kaum feststellen lassen, nur es waren sicher mehr als die 145.000. nicht jeder der in ein kz oder vernichtungslager kam wurde registriert. manche kamen auf transporten um, bevor sie erfasst wurden. zahlreiche akten wurden damals verbrannt und vernichtet. auf die unterschiedlichen opfergruppen einzugehen spare ich mir einfach mal. genauso den unterschied zwischen einem kz (sachsenhauen/oranienburg) und einem vernichtungslager (auschwitz) zu erklaeren.

diese 145.000ziffern stehen fuer 145.000 schicksale der damaligen zeit. ihr schicksal zu missbrauchen um damit fragwuerdige vergleiche zu guantanamo zu ziehen oder die zahlen dazu nutzen zu wollen um die zahl der ermordeten zu feilschen ist fuer mich das letzte. jeder missbrauch dieser schicksale entwuerdigt die opfer noch einmal, ermordet erneut die toten. begeht erneut das selbe verbrechen.

egal ob es 1.000.000 oder 6.000.000 oder nur 145.000 ermordete gab. jeder einzelne war einer zuviel und jeder einzelne sollte wie du russischen gulags mahnung sein kein totalitaeres regime erneut zu zulassen. egal ob es sich unter dem sozialismuss, kommunismuss, nationalsozialismuss oder einem sonstigen -esmuss verstecken will

viel spass beim nachdenken ueber die rechtschreibfehler ;-) nur sind es wirklich fehler?
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28.08.2008 08:57 Uhr von G.ott
 
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@ stephanB1978: Ich sehe auch viele Parallelen zwischen dem Lager in Kuba und den KZ`s.

Folter, Festhalten ohne Gerichtsverfahren, .....

Oder meinst DU, weil die Zahl unter tausend leigt, ist es nicht vergleichbar.

Ausserdem will niemand um die Opferzahlen feilschen, ich kann jedoch verstehen, wenn sich Unbehagen breit macht, ob einer Zahl die staatlich festgelegt ist und deren Hinterfragung bestraft wird.
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28.08.2008 10:20 Uhr von borgworld2
 
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@G.ott: Sorry aber du hast überhaupt keinen Plan was du da erzählst.
Guantanamo ist im Vergleich zu einem KZ ein Vergnügunspark.
Denn dort werden keine Menschen einfach mal so hingerichtet oder bekommen 1-2 Wochen nix zu essen, ausserdem wurde "Folter" im KZ etwas anderst definiert, da war es egal ob das Objekt überlebte, gab ja noch genug andere.
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28.08.2008 10:38 Uhr von stephanB1978
 
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@g.ott&co: auf eine diskussion ueber unterschiede und gemeinsamkeiten von einem kz und guantanamo werde ich mich gerne an anderer stelle einlassen. aber nicht bei dieser nachricht, es gibt genug andere nachrichten bei sn wo eine solche diskussion angemessener ist.

die zahl 6mio kann ich nur symbolisch sehen, da diese zahl anscheinend keine angehoerigen anderer opfergruppen umfasst. wobei mir die staatlich verordnete und gesellschaftlich akzeptierte aufteilung der opfergruppen recht gut auf die nerven geht.

taeter und opfer der kz kamen aus allen europaeischen laendern, sowie teilen der udssr. eine trennung der opfer nach irgendwelchen gesichtspunkten, kann immer nur der versuch sein das leid der einen gruppe bedeutsamer machen zu wollen als das einer anderen. auch werden dabei oft opfergruppen unerwaehnt gelassen, "vergessene" opfergruppen sind u.a "bibelforscher" und angehoerige anderer religionsgruppen, pazifisten, berufskriminelle, schwule, zigeuner und einige mehr.

die taeter in den kz waren zum teil aus den selben gruppen wie die opfer. denn die kz wurden ueblicherweise nach dem prinzip der "haeftlingsselbstverwaltung" organisiert. so wurde z.b. die aufsicht in den einzelnen blocks/baracken ueblcherweise nicht durch die ss ausgeuebt, sondern durch personen die sich aus den insassen rekrutierten.

aus welchen teilen der bevoelkerung die opfer kamen ist fuer historiker interessant, aber fuer mich als mensch unbedeutsam. denn im endeffekt gab es bei den opfern eine gemeinsamkeit, es waren menschen. und nur dieser punkt hat wirklich eine bedeutung.
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28.08.2008 10:46 Uhr von stephanB1978
 
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@borg: du kannst es immer versuchen menschen zu erklaeren. nur meinst du die solche vergleich ziehen wollen und muessen, interessiert wirklich das leid der opfer damals wie heute in oranienburg, dachau, treblinka, auschwitz, sibirien, serbien, chile, china bis nach guantanamo, irak und afghanistan. sie interessiert nur wie sie meinungen manipulieren koennen. wie sie selbst die toten und ihre schicksale missbrauchen koennen um ihre sicht auf die welt jedem aufzwingen zu koennen.
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28.08.2008 12:55 Uhr von coolio11
 
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@stephanB1978: als geschichtlich sehr interessierter Mensch lese ich deine Beiträge zu diesem bedeutungsschweren Thema mit großer Anteilnahme. Und stimme mit dir in praktisch allen deinen Aussagen überein.

Aber nicht nur das: man wünscht sich bei mehr Beiträgen hier auf SN, dass sie das Niveau hätten, das du hier vorgibst. Ich muss dir ein Kompliment machen. Oder altmodisch formuliert: ich ziehe den Hut. Mach weiter so!
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29.08.2008 08:53 Uhr von coolio11
 
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@Frantic_K. Richtig an deinen Thesen ist m. E. zum Beispiel, dass die USA längst auf dem Weg in den Überwachungsstaat sind und unsere Regierung leider diesem Weg folgt. Was in dern USA unter George W. Bush geschieht, lässt mich schon lange grausen und Leute wie Schäuble sind ganz offenbar bestrebt, dass die BRD sich in die gleiche Richtung bewegen soll. Das erachte ich als einen schlimmen, unakzeptablen Vorgang.

Und es liegt mir sehr fern, zu verteidigen, was die US-Regierung in Guantanamo und anderswo treibt. Besonders übel nehme ich Bush, Cheney und Co die Wiedereinführung der Folter. Ich könnte kotzen, wenn ich nur darüber nachdenkke.

Trotzdem muss hier klargestellt werden: Guantanamo kann nicht entfernt mit den KZs der Nazis verglichen werden. Die sowjetischen Gulags und entsprechende Lager in Maos China sind mit den KZs vergleichbar, nicht aber ein Lager wie Guantanamo. Wahrscheinlich gibt es, da stimme ich dir zu, auch heute noch in China Lager, die auf dem grausamen Niveau von KZs und Gulags betrieben werden.

Guantanamo mit den KZs der Nazis zu vergleichen heißt aber, eine kleine Mücke mit einem riesigen ausgestorbenen Saurier zu vergleichen. Wer das glaubt, zeigt erhebliche geschichtliche Defizite.

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