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Entdeckte Gebeine in Kassel: Typhusepidemie brachte 1814 den Menschen den Tod

ShortNews berichtete im Januar von Skelettfunden in Kassel (Hessen). Die rund 60 entdeckten Toten waren bei Bauarbeiten für ein Gebäude der Kasseler Universität ausgegraben worden.

Gerichtsmediziner der Universität in Gießen haben die menschlichen Überreste untersucht und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Personen wohl 1814 gestorben sind. Zur damaligen Zeit gab es in der Gegend eine Typhusepidemie.

Zwischenzeitlich hatte man angenommen, dass Opfer des Zweiten Weltkrieges bzw. Zwangsarbeiter des Unternehmens Henschel hier begraben liegen. Eine Radiocarbon-Datierung war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Personen etwa in der Zeit von 1721 bis 1816 ums Leben kamen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Mensch, Kasse, Kassel
Quelle: www.derwesten.de

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