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Expertenmeinung: Georgien war die Generalprobe für den Irankrieg

Leonid Iwaschow, Präsident der russischen Akademie für geopolitische Probleme, ist davon überzeugt, dass die USA und deren Verbündete in Georgien einen kommenden Irankrieg probten. Weiter hätten sie gleichzeitig Russland in ihren Einflussbereichen eingeschränkt.

"In den USA und NATO-Staaten laufen Vorbereitungen von strategischem Ausmaß. Die Operation, die der Westen in Georgien gegen Russland durchführte, war eine Probe für den Angriff auf Iran", führte Iwaschow aus. Weiter sieht er es als Ziel der US-Politik, den Nahen Osten ins Chaos stürzen zu wollen.

Es ist unumstritten, dass die USA und andere NATO-Staaten Georgien militärisch aufgerüstet und ausgebildet haben und Georgien dadurch zu einer Militäraktion gegen Südossetien ermutigt haben.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Experte, General, Georgien
Quelle: de.rian.ru

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2008 16:34 Uhr von :raven:
 
+1 | -0
 
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Ob nun völkerrechtlich zu recht oder unrecht Georgien in Südossetien Hunderte von Menschen getötet hat sei dahingestellt, dass aber die USA und ihre NATO-Versallen dabei offensichtlich so engagiert sind, ist bemerkenswert. Selbst Israel spart nicht an Unterstützung, seien es Rüstungsgüter oder die 1000 "militärischen Berater" vor und während der georgischen Offensive gegen Südossetien.
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27.08.2008 16:56 Uhr von uhrknall
 
+30 | -4
 
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Nun kann man das sehen wie man will. Ich glaube nicht daran, dass das eine Generalprobe zum Iran-Krieg sein sollte. Vielleicht ein Test, welche Waffen Russland einsetzt - auch der Iran besitzt russische Waffen.

Aber was wichtig ist: Russland ist wachsam, und das ist gut so.
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27.08.2008 17:01 Uhr von delighteds
 
+18 | -5
 
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Einseitige News: Die Fronten sind verhärtet zwischen USA und Russland, das ist klar. Aber Die Aussage eines der Streithähne in einer News so hinzustellen finde ich schwierig und gewagt.

Ich denke es geht wie immer nur ums Öl ^^
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27.08.2008 17:03 Uhr von Illus
 
+17 | -35
 
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27.08.2008 17:38 Uhr von hu199
 
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dat Stimmt: Die wollten die Reaktion von Russland ausloten.

Gucken wie Russland momentan tickt xD

Und wie Konsequent die Russen sind xD

Die Russen sind sehr Konsequent, und das ist auch gut so xD
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27.08.2008 17:52 Uhr von Tomoko
 
+19 | -6
 
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@Illus: Meinst Du das unsere Medien hier und in den USA objektiv berichten?
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27.08.2008 17:53 Uhr von Deniz1008
 
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@ Illus ... die russen habe ja geheimdienst die werden sicherlich was im hintergrund läuft... :D
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27.08.2008 17:54 Uhr von zahntech
 
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bekanntlich sollte man aufhören: wenn es am schönsten ist .....
in diesem sinne sagt Türkei by by zu Nato.....hoffenlich
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27.08.2008 18:56 Uhr von vollkraft2000
 
+10 | -4
 
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wieviele NATO Staaten würden sich schon: an einem Iran-Krieg beteiligen?
Na das übliche Dreckige Dutzend!
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27.08.2008 19:02 Uhr von christi244
 
+7 | -3
 
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Übrigens noch zu dem Thema: spielt wohl Russland mit dem Gedanken, die Versorgungsstraßen für die ISAF-Truppen zu sperren und Überflugrechte zu entziehen ... ;-).

Das dürfte dann aber sehr mager für die NATO werden, wenn der Nachschub unterbrochen würde. Nehme ich mal an! ;-)
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27.08.2008 19:06 Uhr von usambara
 
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Georgien als Basis um den Iran anzugreifen ist schlüssig aufgrund der geografischen Nähe.
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27.08.2008 19:26 Uhr von christi244
 
+4 | -3
 
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Kraft: Das wird nix mit Iran und je konsequenter die Russen sind, desto weniger wird es was.

Angeblich sollen US-Schiffe in Baku - Azerbeijan - festgemacht haben ... was die wohl abladen? Wollen die den Krempel durch das ganze Land rüber nach Georgien shiften. Wie soll das denn gehen?

Und dann fällt den Russen ein, dass sie dort auch noch Leute postieren werden, falls Azerbeijan Transiterlaubnis gibt ... ja und dann ... ? Mir scheint, Azerbeijan ist ein Verbündeter der USA über ihren Präsidenten Alijew

(http://www.swissinfo.org/...)

Die Frage aber bleibt dennoch, wer den Krempel hinter der georgischen Grenze dann letztlich in Empfang nehmen wird.

Die direkte Landung in Poti wird ja durch die Russen kontrolliert. Von daher sehe ich derzeit keinen Weg.

Zurück zum Iran-Thema: Wenn also der Iran von Land aus angegriffen werden sollte, so bietet sich m. E. nur Azerbeijan an unter der Maßgabe, dass deren Präsident mitspielt. Auch hier bliebe dann zu klären, wie letztlich dieses Land nun zum Iran steht.
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27.08.2008 19:31 Uhr von christi244
 
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Usambara: Nein, ist es für mein Empfinden nicht. Besser wäre es über Azerbeijan, da ja eine direkte Grenze mit dem Iran vorhanden ist. Und angeblich soll ja der Präsident von Azerbeijan mit dem Westen kooperieren.

Die Krücke in Georgien ist zu weit, denn es müsste so oder so über Azerbeijan gegangen werden.
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27.08.2008 19:33 Uhr von usambara
 
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Azerbeijan ist Iran bzw Russen-Freund.
Die Russen haben dort große Radaranlagen
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27.08.2008 19:47 Uhr von christi244
 
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Im Ernst Usambara? Ich las nämlich über den obigen Link etwas anderes. Wenn dem nämlich so ist, dann ist der Weg in den Iran zu, zumal Armenien wohl auch nicht unbedingt westlich ist. Von daher hätte Georgien letztlich nur als Radaranlagenstandort dienen können. Sonst aber unerheblich.

Wenn - ausgehend davon, dass Du recht hast - in einem solchen Fall die Azerbeijaner jetzt also hergingen und den Ölhahn zudrehten ... dann wäre dies ein echter Gag.

Ich hoffe, Du hast recht!!! Allerdings frage ich mich dann, wieso die USA dann in Baku angedockt haben. Ich such mal den Artikel raus. Der muss irgendwo in der NZZ von heute stehen, hab ihn blöderweise wegeklickt.
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27.08.2008 20:08 Uhr von christi244
 
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Usambara: kann sein, dass ich mich verlesen habe. Evtl. war auch von Batumi die Rede. Ich check das mal genauer und suche den Artikel.
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27.08.2008 20:21 Uhr von christi244
 
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Usambara: Hatte mich verlesen ... es war Batumi!!

Wieso haben sich die Russen eigentlich nur auf Poti fixiert? Wäre die Sicherung beider Häfen nicht besser gewesen?
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27.08.2008 20:47 Uhr von JCR
 
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Amerika am Ende? Die Bush-Administration hat in den vergangenen Jahren verdammt viel Schaden angerichtet, sowohl an anderen Völkern als auch der eigenen Nation.

In Afghanistan agieren Warlords, Widerstand und Taliban weitgehend ungehindert, der Mohn blüht prächtiger denn je und in weiten Teilen des Landes können sich Amerikaner nur in geoanzerten Fahrzeugen fortbewegen.

Im Irak klammern sich die GI´s an ihre grünen Zonen, während die strategisch ichtige Stadt Basra nicht unter Kontrolle der Regierung ist und selbst die grüne Zone in Bagdad Ziel von Raketenangriffen ist.


Wie maßlos arrogant und töricht muss Bush eigentlich sein, um sich in dieser Situation mit Russland anlegen zu wollen? Weder eine politische Konfrontation mit Russland noch eine militärische Konfrontation mit dem Iran sind unter diesen Umständen zu gewinnen. Bush täte gut daran, im Nahen Osten soweit möglich Stabilität zu erreichen (evtl. einen status quo) und dann schleunigst seine Truppen abzuziehen.

Stattdessen zündelt er in bester Napoleon-Manier munter weiter.
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27.08.2008 21:03 Uhr von vollkraft2000
 
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27.08.2008 21:13 Uhr von christi244
 
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Ich glaube zwar nicht, dass die USA am Ende sind, aber ich glaube schon, dass sich die politischen hegemonialen Strategien jetzt zu einem Schuss in den Ofen entwickeln könnten.

An eine bewaffnete Auseinandersetzung mit Russland glaube ich nicht, eher daran, dass dies eine der größten Blamagen für die USA und den Westen werden wird, die jemals da waren.

JCR, die Frage, die Du stellst in punkto Bush, darfst Du nicht auf ihn allein beschränken ... welche beiden sind wohl derzeit dessen aktivste Akteure in Europa? Ich denke mal ein gesunder "Herzinfarkt" in Georgien wäre früher oder später wohl die gesundeste Lösung, um allen Seiten das Gesicht zu belassen. Ein gesunder "Herzinfarkt" mit von mir aus großer Trauerfeier in allen Ehren und dem üblichen bli bla blupp, gefolgt von Neuwahlen und Anerkennung von Ossetien und Abchasien seitens des Neuen in Georgien.

So, wie bisher jedenfalls existiert bereits ein Status Quo, denn die Russen werden ihre Positionen in Georgien nicht verlassen und sicherlich alles für sie bedrohliche Equipment sofort aussortieren, wenn es ihnen in die Hände fällt.

JCR, wenn es stimmt, dass die Russen auch daran denken, den Versorgungsweg in Afghanistan zu versperren, dann wird sich Afghanistan auch erledigt haben früher oder später. Ohne Zugang keine Versorgung, ohne Versorgung ... und tschüß.

Irgendwie kann ich nicht umhin, dass mir diese Vorstellung dieser Entwicklung äußerst zusagt und ich wünsche mit, dass es nicht einfach nur eine Hoffnung ist.
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27.08.2008 21:14 Uhr von usambara
 
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@christi244: lese mal den Artikel: http://www.eurasischesmagazin.de/...
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27.08.2008 21:37 Uhr von Bleifuss88
 
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Das Gespenst: des Iran-Krieges muss wohl mal wieder in die Köpfe der Bevölkerung gebracht werden. Ich frage mich wie lange man uns noch versucht weiszumachen, dass der Iran-Krieg "unmittelbar" bevorstehe.

Naja, irgend so n Russe meinte ja auch der Angriff würde am 6. April 2007 über die Bühne gehen. Was ist passiert? Nichts.
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27.08.2008 21:46 Uhr von christi244
 
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Usambara: Wow ... der Artikel ist starker Tobag. Ich muss den erstmal auf mich wirken lassen ... . Die Zeitung an sich habe ich unter meine Favoriten genommen.
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27.08.2008 21:47 Uhr von christi244
 
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Usambara1: Ach so ja ... danke für die sehr interessante Lektüre.
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27.08.2008 21:49 Uhr von usambara
 
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@Bleifuss88: na, unter Bush passiert da nix mehr, das haben auch die
Israelis verstanden.
Aber unter McCain wird die Kriegs-Presse gegen den Iran wieder angeworfen, wenn Georgien ausgelutscht ist.
Wenn Russland sich jetzt in einem neuen Kalten Krieg
fühlt und massiv Waffen an die "Feinde des Westens" verkauft,
kann ein Krieg gegen Iran ganz schnell vom Zaun brechen.
Und auch ein Präsident McCain will in guter Tradition als
Kriegsherr in die Geschichtsbücher eingehen.

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