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Kambodscha: Arme können sich kein Rattenfleisch mehr leisten

Aufgrund einer Inflationsrate von inzwischen 37 Prozent ist der Preis für Rattenfleisch um das Vierfache gestiegen. Dadurch können sich die Armen in dem Land dieses Fleisch kaum noch leisten.

Kostete ein Kilo im letzten Jahr noch etwa 20 Cent, muss heute bereits 87 Cent gezahlt werden. Das Rattenfleisch diente als Ersatz für Rindfleisch, das sich bei einem Kilopreis von 3,60 Euro kaum noch jemand leisten kann.

Auch in den Ländern Thailand und Vietnam ist Rattenfleisch als Nahrungsmittel nichts Ungewöhnliches. Mittlerweile riefen die Behörden auch in Ostindien die Menschen auf, mehr Rattenfleisch zu essen, um dadurch auch die Getreidevorräte zu schonen.


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WebReporter: maskenmaedel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ratte, Arme, Kambodscha
Quelle: de.reuters.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2008 13:35 Uhr von Second2None
 
+5 | -16
 
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27.08.2008 13:44 Uhr von Tomoko
 
+10 | -2
 
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Die haben noch Rattenfleisch .. in Haiti können sich die wenigsten Reis leisten. Stattdessen essen die Armen eine Art Lehmkuchen, der aus Erde etwas Butter und Salz "gebacken" wird.
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27.08.2008 13:45 Uhr von NutztuN
 
+2 | -3
 
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arm dran: das ist schon echt hart.
*holt die flöte herraus und führt die ratten nach kambodscha*
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27.08.2008 13:50 Uhr von geeduz
 
+4 | -3
 
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kann man nicht deutsche ratten exportieren
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27.08.2008 13:50 Uhr von kizzka
 
+13 | -2
 
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Da sieht man mal wie gut wir es hier in Deutschland haben :(
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27.08.2008 14:14 Uhr von Yuggoth
 
+7 | -2
 
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Das schlimme Das schlimme an der Meldung ist nicht das Menschen Rattenfleisch essen, das schlimme daran ist das es zum Luxusgut verkommen ist.

Muss wirklich 2/3 der Welt in Armut und Menschenunwürdigen Verhältnissen leben damit es der Ersten Welt besser geht? geht es wirklich nicht anders?
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27.08.2008 15:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -0
 
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Hätten Ratten nicht so einen schlechten Ruf in Europa, auch was das Übertragen von Krankheiten anbetrifft und ihre Unterkunft in der Kanalisation, dann wäre zartes Rattenfleisch von gezüchteten Tieren sicherlich bei uns eine ausgesuchte Delikatesse, gleich neben Kaviar und Lachs im Feinkostladen.
Aber durch die Bedeutung der Ratte in unseren Ländern ist daran nicht zu denken. Genauso wie bei uns Hund und Katze tabu sind - nicht jedoch der Hase.
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27.08.2008 17:15 Uhr von Bhoys
 
+2 | -1
 
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Die Ratten selber züchten: Ich sage nur sie sollen ein Züchtigung anlegen bei uns in Österreich haben wir genug ich schicke auch ein paar Ratten mit der Luftpost nach Kambodscha da kann die Züchtigung gleich beginnen !
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28.08.2008 02:33 Uhr von Montauk
 
+1 | -0
 
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@berti: "In der Hauptstadt des reichsten Landes der Welt essen Menschen Tierfutter, weil sie sich kein Fleisch leisten können:
http://www.derwesten.de/"


der artikel macht deutlich, was auf uns noch alles zukommt.


angesichts der astronomisch hohen staatsschulden fast aller nationen, die natürlich die einfachen leute schultern müssen, und wo selbst drei jobs schon nicht mehr reichen, einigermaßen vernünftig über die runden zu kommen, sind aussichten auf baldige besserung wohl reiner positivismus.


news:
"Kostete ein Kilo im letzten Jahr noch etwa 20 Cent, muss heute bereits 87 Cent gezahlt werden. Das Rattenfleisch diente als Ersatz für Rindfleisch, das sich bei einem Kilopreis von 3,60 Euro kaum noch jemand leisten kann."

wetten, dass monsanto & Co KG AG, bereits das passende "patentrezept" bereit hält für die erste und letzte welt, um der weltweiten lebensmittelknappheit zu begegnen?

einerseits werden in der nördlichen- und südlichen hemisphäre
systematisch immer mehr landwirte zur aufgabe gegängelt, bedingt durch überteuertes und monopolisiertes saatgut, dünger und pflanzenschutzmittel, und andererseits wundert man sich warum die lebensmittel immer unerschwinglicher werden.

naja, ich denke uns gings einen zu langen zeitraum einfach zu gut, um gewissen entwicklungen noch entgegensteuern zu können.

wärend andernorts sich menschen mit lehmplätzchen und teuerem rattenfleisch die bäuche vollschlagen müssen, hat man hier nichts besseres zu tun als über überraschungseier und mehr überwachungsmöglichkeiten im internet zu sprechen, im bundestag.

unserer reisekanzlerin fällt dazu auch nichts sinnvolles ein, sie müht sich derzeit als vasallin ab die russen auf die palme zu bringen.

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