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Windräder bringen Lungen von Fledermäusen zum Platzen

An Orten wo Windräder Energie erzeugen, wurden schon oft Fledermäuse tot aufgefunden. Bisher ging man der Annahme nach, dass die Tiere in Kontakt mit den Rotoren geraten sind und dadurch den Tod fanden.

Die Universität von Calgary in Kanada hat solche Fälle nun genauer untersucht, dabei wurde ein neues Todesphänomen für die Fledermäuse festgestellt.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass durch die erzeugten Druckunterschiede der Rotoren und das plötzliche Abfallen des Außendrucks die Lungen der Fledermäuse, wegen der dadurch entstehenden Überdehnung der Blutgefäße, einfach platzen können.


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WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Platz, Lunge, Windräder
Quelle: werkstatt.badische-zeitung.de

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57 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2008 09:20 Uhr von Yuggoth
 
+21 | -46
 
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27.08.2008 09:22 Uhr von Ursula-Woelfel
 
+34 | -8
 
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Da sollte sich aber Batman in acht geben, nicht das der Riddler, der im nächsten Film mitspielt davon mitbekommt :)))
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27.08.2008 09:36 Uhr von phil_85
 
+40 | -31
 
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Aber Windräder: sind doch so gut für die Umwelt (Achtung Ironie)

Und noch ein Grund neben der Hässlichkeit diese Monster auf die hohe See zu verbannen.
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27.08.2008 09:42 Uhr von Hainz
 
+11 | -24
 
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27.08.2008 09:51 Uhr von computerdoktor
 
+35 | -8
 
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Ich scheue die Dinger ja sowieso seit einem Freund von mir ein Eisbrocken mit mehreren Kilogramm Gewicht durch die Windschutzscheibe seines Autos gekracht ist. Das nennt sich dann "Eisflug", der laut Windrad-Fans "so gut wie nie" trifft...
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27.08.2008 10:33 Uhr von HoldOn
 
+34 | -8
 
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Fass ohne Boden: Ich war in der Branche und wir haben schon vor 20 Jahren gewußt, dass mit Windrädern Geld verbrannt wird, da die Scherwindkräfte an den Getriebköpfen mechanisch nicht in den Griff zu kriegen sind.
Würde man die Instandhaltungskosten korrekt rein- und die Subventionen (die jeder Stromkunde zahlt) korrekt rausrechnen, müßte man die Dinger sofort stillsetzen.
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27.08.2008 10:43 Uhr von sampo0
 
+22 | -23
 
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@Fass ohne Boden: Ja, rechne mal die Subventionen der Atomkraftwerke ein, die hätten wir dann schon vor 40jahren stilllegen müssen -.-
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27.08.2008 11:39 Uhr von seehoppel
 
+36 | -15
 
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@sampo0: Genau, dann machen wir es wie die Mainzer. Die sind gerade dabei ein neues Braunkohlekraftwerk zu bauen. Da ist der Atomkraftausstieg echt eine super Sache für den Umweltschutz...
Statt wie die Franzosen neue Kernkraftwerke zu bauen, die Atommüll mit einer (durchaus sicher überschaubaren!) Halbwertszeit von 100 Jahren zu bauen, haben wir lieber den Atomkraftausstieg beschlossen und bauen fleißig Braunkohlekraftwerke(!), die CO2 mit der Halbwertszeit von... mal rechnen... unendlich vielen Jahren ausstoßen!
(Ja, genau! Bewertet mich negativ, aber der Atommüll baut sich mit der Zeit von selbst ab. Das CO2 tut garnichts von selbst außer die Atmosphäre zu erwärmen)
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27.08.2008 11:41 Uhr von gadthrawn
 
+13 | -6
 
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@holdon: und würde man die Atomsubventionen und Kohlesubventionen rausrechnen gebe es weitere 2 Erzeugungsarten weniger.

Welche Energieart wird eigentlich nciht subventioniert?
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27.08.2008 11:50 Uhr von datenfehler
 
+5 | -5
 
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traurig aber wohl besser als unzählige ausgestorbene Tierarten aufgrund des Klimawandels.
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27.08.2008 12:08 Uhr von Darkman149
 
+5 | -3
 
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Verbrauchen wir halt einfach keinen Strom mehr! Dann haben wir auch garantiert dadurch schonmal keine Umweltverschmutzung mehr. Es ist doch scheißegal welche Art von Strom man nun nimmt: entweder sehen die "Erzeugungsstätten" häßlich aus, töten Tiere oder verschmutzen die Umwelt. Oder kann mir jemand von euch eine Energiequelle nennen, die weder Schadstoffe freisetzt noch Tiere umbringt und dabei auch noch halbwegs ansehnlich in der Gegend steht? Nein? Gut: also alle wieder in irgendwelche dunklen Höhlen verkriechen und ja kein Feuer an machen, weil das ja dann wieder CO2 freisetzt. Aber das hatten wir ja vor 10.000 Jahren alles auch schon und es hat unseren Vorfahren nicht gefallen wie mir scheint.
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27.08.2008 12:39 Uhr von HoldOn
 
+16 | -2
 
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Steinzeit? Sitzen 2 Steinzeitmenschen in der Höhle. Sagt der Eine: "Ich verstehe das nicht: unsere Luft ist sauber, unser Wasser ist rein und was wir essen ist 100% Natur. Und trotzdem wird von uns keiner älter als 28."
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27.08.2008 12:49 Uhr von eherzel
 
+4 | -2
 
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@seehoppel: "der Atommüll baut sich mit der Zeit von selbst ab"

-> soweit mir bekannt, dauert dies aber einige tausend Jahre...


"Das CO2 tut garnichts von selbst"

-> so gesehen richtig, CO² macht nichts von alleine, aber es wird von den Pflanzen abgebaut, was man vom Atommüll ja nun nicht gerade behaupten kann. Und dies dauert auch nicht tausende von Jahren!

PS.: Kleine Eselsbrücke: Gar nicht wird gar nicht zusammengeschrieben. ;)
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27.08.2008 12:50 Uhr von Shedao Shai
 
+4 | -3
 
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@seehoppel: ähm atomkraftwerke mit müll dessen halbwertszeit im bereich von hundert jahren liegt??? aber sich nicht mit normaler kernspaltung! das zeug muss für immer weggeschlossen werden. erst wenn die sonne schon erloschen ist hat die strahlung signifikant abgenommen! nebenbei erzeugt der uranabbau auch große mengen CO2 und ist für die umwelt schädlicher als ein braunkohletagebau...
was du meinst könnte höchstens der ITER sein, der auch nur ein fusionskraftwerk zu testzwecken darstellt. da steckt deutschland mit milliarden drin! es wird aber noch mindestens 50 jahre dauern, bis mit der technik wirklich große teile des stromsproduziert werden können.
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27.08.2008 12:50 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -3
 
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Die Dinger können sowieso nur gebaut werden weil die Regierung einen sehr hohen Preis für den Strom dieser Windräder garantiert. Sonst wären sie unrentabel.
Sie erzeugen aber auch tiefen Subschall, lauter als ein Flugzeug und je nach Standort Licht- und Schattenspiele.
Wöllte man ganz Deutschland damit versorgen müsste jeden Kilometer eines stehen.
Das Auswirkungen auf Natur (Insekten, Vögel), und Mensch sind durch den Subschall enorm.

Fördert lieber Solarenergie, die ist naturverträglich, leise und verschandelt nicht die Optik.
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27.08.2008 12:53 Uhr von fanbarometer
 
+5 | -3
 
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dann macht eure kisten aus: und spart strom + schützt so die kleienn süüüüüüüßen flattermäuse!
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27.08.2008 12:56 Uhr von phil_85
 
+12 | -4
 
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Leute: Atommüll hat Halbwertszeiten je nachdem welches Isotop vorliegt. Wenn man ein Isotop mit geringer Halbwertszeit nutzt, dann sind das nicht einige tausend Jahre.

Ferner gibt es möglichkeiten die Strahlung zu 100% innerhalb eines Objektes zu halten. Es gibt sehr viele Ansätze für Atomkraftwerke, welche nicht überkritisch werden können und der "Abfall" der rauskommt nicht strahlt. Aber naja, das glaubt einem ja keiner, denn Atomkraft ist böse.
Kernphysiker sind keine dummen Menschen und machen sich Gedanken über die Probleme...genau dafür sind wir Physiker berühmt und (fast) überall gern gesehen: logische herangehensweise und praktikable Problemlösung. Aber gegen das geschreie von Greenpeace, Peta und co kommen wir nicht an. (PS: Wisst ihr, wie Umweltschädlich viele der Protestaktionen sind?)

Btw werden erneuerbare Energien wesentlich stärker Subventioniert als Atomkraft. Und was man oft außer Acht lässt: Was so "teuer" an Atomkraft ist, sind die Backup-Kraftwerke, die man per Gesetz braucht...bei erneuerbarer Energie ist es aber genauso, oder dreht sich das Windrad, wenn kein Wind weht? Oder kriegen wir Sonnenenergie, wenn die Sonne nicht scheint?

Ach ja, danke für die Minuse beim ersten Beitrag, der war schön sachlich und sinnvoll...in allen Punkten (offshore gibt a) mehr Enerige b) verunstaltet nicht die Gegend in der wir wohnen und c) gefährdet weniger bzw keine Tiere).
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27.08.2008 13:00 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -21
 
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27.08.2008 13:03 Uhr von phil_85
 
+9 | -1
 
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Kleiner Nachtrag: Die Sonne erlischt in ein paar Millarden Jahren. Die Halbwertszeit von keinem einzigen genutzten Isotop kommt auch nur halbwegs an diese Werte ran.

Uranabbau verbraucht weniger CO2 als die meisten denken. Braunkohle und auch Steinkohle sind in der Gesamtbilanz bei weitem schlechter.

ITER bzw generell Fusionsenergie erzeugt absolut keinen radioaktiven Müll und ist auch ansonsten eigentlich zu 100% ungefährlich. Dennoch wird an der Entwicklung an allen Ecken und Enden gespart. Die Entwicklung könnte um ein vielfaches schneller gehen, wenn die Regierung mal die unsinnigen Subventionen für Kohle und unsinnige Energiequellen streichen würde und in die Fusionsforschung stekcne würden.
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27.08.2008 13:10 Uhr von phil_85
 
+6 | -1
 
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@JesusSchmidt: Wenn du keine Ahnung von Atomenergie hast, verurteile nicht die Leute, die darüber bescheid wissen und somit pro-Atomkraft sind (zumindest mit aktueller Technik). Da gibt es nichts Abzuwiegeln. Da weiß man, woran man ist.
Also bitte, wenn jemand keine Ahnung hat: Dann redet nicht darüber! Physiker sind keine egoistischen Schweine! Wir forschen für einen Hungerlohn und lassen uns Ausbeuten um der Menschheit im Allgemeinen weiterzuhelfen (wenn ich nur dran denke, dass ich voll arbeite und einen Hungerlohn kriege dafür nen Doktor, der mir quasi nix bringt. Und die ganzen Forscher an den Unis, die für nen lächerliches Gehalt teilweise 60-80h pro Woche forschen...)

@ThomasHambrecht: Sogenannter Infraschall ist extrem gefährlich für jegliche Lebewesen.
Das Schattenspiel kann epileptische Anfälle verursachen.
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27.08.2008 13:42 Uhr von gadthrawn
 
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nur das Risiko bei Atomkraft: ist ja ein viel direkteres. Schau dir mal die Anzahl von krebserkrankten Menschen seit 1980 in der Nähe von Schweinfurth / Gräfenreuth an und vergleiche die mit dem nicht mal 50 km entfernten Bamberg... Gerade bei der Verladestation Gochsheim gingen die Zahlen weit hoch... aber die Klagen wurden abgelehnt, da "keine Strahlenbelastungen feststellbar" waren... Nur was macht die Leute dann in diesem Gebiet kränker?
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27.08.2008 13:46 Uhr von eherzel
 
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@Phil: Da ich genauso wenig Ahnung habe, meine Frage an dich: Es gibt also Atomkraftwerke, die keinen Atommüll produzieren? Bzw. die Atommüll produzieren, welcher aber relativ schnell wieder abgebaut wird?
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27.08.2008 13:47 Uhr von phil_85
 
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Wie hoch: sind denn die totalen Zahlen? Eine Steigerung von 2 auf 3 pro Jahr sind immerhin 50% mehr aber sagen gar nichts aus.

Zudem können solche Schädigungen auch psychosomatischer Natur sein. Und so oft wie geschrien wird, dass AKWs alles verpesten ist dies nicht zu vernachlässigen.

Aber ich sagte auch nicht, dass aktuelle Kraftwerke keine Gefahr sind, sondern, dass Kraftwerke mit aktueller Technik sicher sind (wie alt sind unsere AKWs? Die Skizzen bzw Grundlagen sicher 20-30 Jahre).

Btw ist CO2 auch nicht gerade gesund und der Feinstaub sorgt auch für einige Leiden. Vermutlich nicht so gravierend wie Krebs, aber können ebenso tötlich sein.
Neulich hab ich erst von einem "überschwappenden" unterirdischen CO2-Reservoir gelesen. Das CO2 (schwerer als O2) hat sich in einem Tal gesammelt und ein Dorf ausgelöscht...sowas kommt gelegentlich vor. Und jetzt planen unsere Politiker CO2 in der Erde zu "verbuddeln"...wer zählt 1+1 zusammen? :)

Atommüll und CO2 sind gefährlich, nur wird CO2 verharmlost und Atommüll geächtet.
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27.08.2008 13:51 Uhr von eherzel
 
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@Phil_85: CO² ist schwerer als Luft???
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27.08.2008 13:51 Uhr von phil_85
 
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@Eherzel: Es ist theoretisch Möglich andere Isotope zu verwenden. Ebenso ist es möglich Reaktoren zu bauen, welche nicht überkritisch werden können (sprich Kernschmelze unmöglich). Ebenso gibt es Methoden die Wärme zu entkoppeln aber die radioaktive Strahlung zurückzuhalten (sprich Teilchenstrahlung wird absorbiert, was nochmal zusätzlich Wärme erzeugen kann) und quasi keine Strahlung austritt, außer Gamma-Strahlung, welche anders absorbiert wird.

Kombiniert man diese Dinge mit intelligenter Gebäudekonstruktion kann man 100% sichere Atomkraftwerke und "Endlager" bauen.

Da sich aber in der Bevölkerung die Angst vor der Atomkraft so festgesetzt hat und immer weiter verteufelt wird (und die Atomkraft ist kein langfristiges Lösungsmittel aber der beste Weg bis zur Fusionsenergie), werden die meisten niemals von diesen Möglichkeiten erfahren und demzufolge wird in Deutschland niemals ein modernes AKW errichtet.

Soweit ich mich entsinne, wird irgendwo in Afrika aber bald eins gebaut werden...bin mir aber nicht mehr ganz sicher.

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