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Er kopierte Nintendo-Spiele: 15 Monate Haft plus 400.000 Dollar Geldstrafe

Die Zusammenarbeit der Behörden im Kampf gegen die Raubkopierer scheint sich immer intensiver zu gestalten. In Florida wurde ein 24-Jähriger wegen des gewerblichen Vertriebs von Software-Kopien verurteilt. Das Urteil lautet: 15 Monate Haft sowie eine Geldstrafe von 415.900 US-Dollar.

Bislang zählte man den 24-Jährigen zu den erfolgreichsten gewerblichen Softwarepiraten Amerikas. Schätzungen nach konnte er bis zu 390.000 US-Dollar erwirtschaften. Am erfolgreichsten sollen seine Geschäfte mit dem sogenannten Power Player gelaufen sein.

Dabei handelt es sich um eine Handheld-Konsole, die sowohl technisch und optisch dem Nintendo Entertainment System gleicht. Mehr als 76 Spiele waren auf dem Gerät gespeichert. Zu der dreijährigen Bewährungszeit kommen 50 Sozialstunden sowie ein Seminar über Urheberrechtsverletzungen hinzu.


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WebReporter: chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Spiel, Dollar, Haft, Monat, Nintendo, Geldstrafe
Quelle: www.vnunet.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2008 21:37 Uhr von paszcza1
 
+32 | -2
 
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Richtig so: Wer damit sein Geld verdient muss auch eine Strafe fürchten, bin allerdings strickter Gegner von Abmahnungen gegen Gelegenheitssauger ;)
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26.08.2008 21:57 Uhr von Borgir
 
+24 | -5
 
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strafe ja: aber in dem ausmaß? ein kinderschänder kommt mit weniger davon.....
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26.08.2008 22:00 Uhr von Chriz82
 
+22 | -4
 
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@bogir: ja das wird leider immer so sein. solange ein kinderschänder keinen wirtschaftlichen schaden anrichtet, bleibt das strafmaß milde. denn geld regiert die welt - nicht kinder.
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26.08.2008 22:04 Uhr von paszcza1
 
+2 | -3
 
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war jetzt abgelenkt und hab an einen Vergleich nicht gedacht gerade, aber ist schon schlimm wie glimpflig Täter von Misshandlungen davon kommen. Und der Nintendo Typ kann seine Strafe sicherlich locker bezahlen, denn er hat nur offiziell 390.000 $ damit erwirtschaftet, paar Hunderter wird er bestimmt noch irgendwo zum Leben finden ;)
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26.08.2008 22:56 Uhr von Mr.ICH
 
+7 | -1
 
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Ein Seminar über Urheberrechtsverletzung? Darüber musste ich gerade wirklich lachen. ^^

Jemand der dieses "Gewerbe" in diesem Ausmaß betreibt hat sich sicher schon intensiver als der gewöhnliche Raubkopierer mit dem Urheberrecht auseinandergesetzt, allein schon aus Selbstschutzgründen.

Insgesamt wird die Strafe wohl dennoch seinen Ruin bedeuten.
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26.08.2008 23:09 Uhr von spoonyluv
 
+3 | -1
 
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@borgir und chriz 82: Wenn ihr Deutschland meint, dann habt ihr (leider) Recht.

Aber glaubt mir, auf Amerika trifft das nicht zu. Und da haben Kinderschänder in den Gefängnissen nicht viel zu lachen.
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26.08.2008 23:17 Uhr von OliDerGrosse
 
+1 | -1
 
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bogir .... Chriz82: Schon mal auf den Tatort geschaut ????? USA ... Da kommt ein Kinderschänder net unter 10 Jahren weg.

BTT:

Wer damit geld verdient muß Bluten wenn er erwischt wird.

aber Straffreiheit für Eigengebrauch
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26.08.2008 23:20 Uhr von CrazyWolf1981
 
+1 | -0
 
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Ruin? Eine Frau hat nur für den Download eines Spieles in Großbritannien 20000 € Strafe bekommen.
Rechnet man mal das was er erwirtschaftet hat, und was er als Strafe bekommen hat,sind das 25900 $ Strafe.
So gesehen kommt er eigentlich von der finanziellen Strafe gut davon.
Finde die Strafe angemessen. Ich glaub ein Kinderschänder wird dort auch härter bestraft. Wird vielleicht mit dem Verbrecher-Paradies Deutschland verwechselt, da kommt das sicher hin.
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26.08.2008 23:51 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -0
 
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@borgir: Bei uns würde der vielleicht weniger bekommen. Aber in den USA bin ich mir da nicht so sicher. Da wird das genaue Gegenteil der hiesigen Kuscheljustiz ausgeübt. Er wäre sicher mit weit weniger davongekommen, wenn er das Raubkopieren nicht gewerblich genutzt hätte. Bei einem Gewinn von 390 Riesen muss er ja ein richtig dicker fisch sein.
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27.08.2008 00:04 Uhr von spacereiner
 
+4 | -8
 
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Ich: kann diesen Kinderschänder Blödsinn sicht mehr hören.Kindesmissbrauch und Urheberrechtsverletzungen sind zwei völlig verschiedene Delikte.Dass kann man garnicht miteinander vergleichen

Das wäre so als wenn man Diebstal mit Körperverletzung vergleicht
Rafft ihr das alle nicht???
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27.08.2008 00:30 Uhr von Kockott
 
+1 | -4
 
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was für eine Frechheit bei so alten Kram: man bedenke es geht hier um NES also 20 Jahre alter Kram - Nintendo verdient mit so alten Zeug definitiv nichts mehr selber
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27.08.2008 06:44 Uhr von Slaydom
 
+2 | -0
 
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@kocket: trotzdem darfst du mit fremden eigentum kein Geld verdienen;)
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27.08.2008 07:29 Uhr von DarkRomantic
 
+2 | -2
 
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Ich bin ja: bekennender "Leecher", der aber auch gerne Geld ausgibt für Qualität die es verdient!
Finde die Strafe eigentlich angemessen, denn wer mit sowas Geld verdient, hat es wirklich nicht anders verdient! Ich kann so leute echt nicht ausstehen, immerhin bringt genau sowas die ganze "scene" in verruf! Kopien, oder besser gessagt, downloads von urheberrechtlich geschützem Material sollte für den Privatn eigengebrauch wirklich Straffrei bleiben, aber gewerblicher vertrieb von dem ganzen sollte schon geahndet werden, denn genau diese Leute ruinieren die ganzen Firmen und lenken die Justiz auch auf die "kleinen" die sich mal n Game, Movie, Album oder sonst was saugen! Finde die Strafe daher auch eher Mild, denn 1. ist er auf bewährung, 50 Sozialstunden sind gut 2 Wochen, und die Geldstrafe wird er Locker bezahlen können, denn was er inoffiziell an dem ganzen noch verdient hat, wird weit mehr sein, als das was sie rausgefunden haben!

Und ja, der vergleich mit Kinderschändern hinkt schon, es sind 2 vollkommen verschiedene delikte, jedoch wird bei nem Missbrauch ein Leben zerstört und bei sowas entsteht "nur" ein wirtschaftlicher Schaden! Denke jedoch auch, dass in den USA Kindesmissbrauch einiges schlimmer bestraft wird als in Deutschland!
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28.08.2008 22:40 Uhr von Solidsnake1980
 
+0 | -0
 
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Tja hier in Deutschland versteht man die gesetzte eh nicht. Wenn man mal vergleicht: Filesharer bekommen hohe Geldstrafen oder sogar Knast und "Komaschläger" kommen auf freiem Fuss. Wo ist da bitte die Gerechtigkeit?
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06.09.2008 17:38 Uhr von cefirus
 
+0 | -0
 
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Fehler: Er kopierte keine Spiele, er vertrieb das hier:

http://en.wikipedia.org/...

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