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Banken akzeptieren sogar Überweisungen von "Pittiplatsch"

Ein MDR-Bericht macht deutlich, dass bei Banküberweisungen Unterschriften kaum oder gar nicht geprüft werden. Selbst Phantasienamen wie der des Fernsehkobolds "Pittiplatsch" wurden problemlos akzeptiert.

Trotz fehlender gültiger Unterschrift wurden von 100 Überweisungen bis zu 50 Euro problemlos 95 bearbeitet.

Der Bankenverband räumte ein, dass erst ab einer gewissen Überweisungssumme gründlich geprüft werde. Unter dieser Summe gebe es aufgrund der mit den Kontrollen verbundenen Kosten lediglich Stichproben.


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WebReporter: maskenmaedel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Überweisung
Quelle: www.n-tv.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2008 20:03 Uhr von ko.ok
 
+17 | -4
 
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Nichts neues. Wurde nie geprüft und wieso sollte es niemanden geben der Pitiplatsch heißt.

Da es aber immer ein Empfängerkonto gibt, kann man die Überweisung nachvollziehen.

Ein Mißbrauch ist schwer möglich und rechtfertigt nicht den Aufwand, jede poplige Unterschrift genau zu vergleichen.
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26.08.2008 20:22 Uhr von zietenwustrau
 
+7 | -2
 
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also ich weiß nicht: wenn ich überlege, wo mittlerweile meine Kontodaten (schon legal: Dauerüberweisungen wie Miete, Strom, Zeitung etc.) bekannt sind, dann finde ich das schon merkwürd.

Das heisst ja, dauernde Kontokontrolle des Kontos.

Und warum brauchen dann die Banken überhaupt meine Unterschrift?
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26.08.2008 20:28 Uhr von Cybertronic
 
+35 | -1
 
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Ich freue: mich über jeden Geldeingang, egal ob von Pittiplatsch, Mobbi oder Schnatterinchen :-)
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26.08.2008 20:33 Uhr von Sven_
 
+13 | -11
 
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jeder: dein sein Konto nicht regelmäßig überprüft und nach ungerechtfertigten Ausgängen schaut handelt grob fahrlässig!

Ob die Unterschrift kontrolliert wird oder nicht ist dabei absolut unerheblich.
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26.08.2008 20:37 Uhr von ko.ok
 
+11 | -0
 
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Meine Kontodaten: haben alle möglichen Leute. Läßt sich nicht vermeiden, wenn man bei Ebay ein- und verkauft.

Wenn du Kontodaten brauchst, kriegst du die für einen Euro bei Ebay.

Ich seh da überhaupt kein Problem. Lastschriften kann man sechs Wochen widerufen und auch danach noch rechtlich verfolgen und wenn mir jemand gerne was überweisen will, habe ich auch nix dagegen.
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26.08.2008 21:28 Uhr von Yes-Well
 
+4 | -8
 
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@ko.ok LOL: Ja Lastschriften kann man zurückgehen lassen. Überweisungen nein.

Oder warum meinst du kommen die Leute die Pin Daten klauen mit soviel Kohle davon kommenß Weil man die einfach zurückholen kann?
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26.08.2008 21:35 Uhr von ko.ok
 
+2 | -2
 
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Glaub mir, ich kenne das Bankensystem.

Um die PIN geht es hier nicht, die ist auch nicht im Umlauf und wenn würde ich mir eine neue zulegen, wenn ich du wäre.

Es geht um die Kontodaten:
Name
Kto-Nr
BLZ
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26.08.2008 21:38 Uhr von muttianka
 
+2 | -2
 
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augen auf: im bankverkehr
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26.08.2008 21:56 Uhr von Carry-
 
+3 | -0
 
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@ Yes-Well: bei den pin-klauern ist das problem, dass der account ja mit korrekten zuganngsdaten bedient wird. d. h. mann muss der bank erstmal klar machen/beweisen, dass man das nicht selbst war.
die gefälschten überweisungen dürfte man aber zurückbekommen, denn schliesslich handelt es sich in dem fall um einen fehler der bank. wenn auf dem überweisungsformular mit "donald duck" unterschrieben ist, dürfte die bank das auch einsehen.
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26.08.2008 21:58 Uhr von ko.ok
 
+2 | -1
 
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Richtig: wird anstandslos bezahlt und die Sache ist für dich erledigt.

Auf den Empfänger der Überweisung kommt allerdings noch einiges zu.
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26.08.2008 22:14 Uhr von sonikku
 
+2 | -1
 
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Soweit ich weiß darf man Dokumente unterschreiben wie man will, solange damit kein Missbrauch betrieben wird.
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26.08.2008 22:17 Uhr von ko.ok
 
+1 | -0
 
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Was meinst du damit?

Leere DIN-A4-Bögen kannst du unterschreiben wie du lustig bist, das ist richtig.
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26.08.2008 22:37 Uhr von ko.ok
 
+2 | -2
 
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Die Onliner: machens ohnehin online.
Alte Omas geben noch Überweisungsformulare ab.

Außerdem bringts nichts und kostet nur Zeit. Stell dir vor, du überweist etwas und bestätigst erst drei Tage später. Da dauert der ganze Vorgang ja gut sieben Tage.

Schnelligkeit ist das wichtigste und der prozentuale Anteil an Mißbrauch marginal und leicht zu verkraften. Man kann nie alles 100% absichern, das gäbe ganz schöne Bankgebühren.
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26.08.2008 23:42 Uhr von WeedKiller
 
+1 | -1
 
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Abbuchung von der Karte: darfste mit allem unterschreiben was du möchtest.
Selbst Punkte oder Strichmännchen kanns machen.
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27.08.2008 00:07 Uhr von Antibus
 
+1 | -1
 
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meine Sparkasse akzeptiert auch Muffelschnuffipuff
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27.08.2008 01:18 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Viel schlimmer finde ich dass man mit den Bankdaten und dem Namen online Ware ohne jede Prüfung bestellen kann. Zum Beispiel Software die man über die Mail-Adresse downloaden kann.
Jeder Freiberufler, Malermeister usw. hat auf Tausenden von Briefbögen seine Bankverbindung stehen. Und bei der Auslieferung per Mail kann ja keiner prüfen ob die echte Person und die Mailadresse zusammengehören. So erhält man Rechnungen oder Abbuchungen die Fremde veranlasst haben - und die Täter haben ihren Software-Download oder irgendwelche kostenpflichte Mitgliedschaften ...!
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27.08.2008 10:36 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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@ThomasHambrecht: Das ist dann aber die Fahrlässigkeit des Anbieters wenn er keine geeigneten Maßnahmen durchführt um sicherzustellen das es sich um den Kontoinhaber handelt.
Wenn dann der echte Kontoinhaber die Abbuchung zurückbucht bleibt der Anbieter nämlich auf den Kosten sitzen.

Generell ist übrigens jede Unterschrift gültig, die man selber als seine eigene Unterschrift (auch jahre später noch) identifizieren kann. Lediglich bei gewichtigen Vertragsabschlüssen (Versicherung etc.) wird eine Unterschrift mit vollem Namen verlangt.
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27.08.2008 11:28 Uhr von Esidor
 
+1 | -0
 
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Selbst passiert uns ist dies schonmal widerfahren.
Von unserem Geschäftskonto wurden einmal 480 Euro abgebucht, ohne das ich diese Überweisung durchgeführt hatte. Das Problem an der Sache war, dass die Überweisung am späten Freitag nachmittag verbucht wurde. Alle Zahlungseingänge bis 13 Uhr Freitags werden von uns kontrolliert. Somit ist diese buchung erst am Montag früh aufgefallen. Natürlich bin ich dofort zur Bank und habe dies gemeldet, dort meinte man, dass geht jetzt nicht mehr zui stornieren und man müsse erst den Überweisungsbeleg anfordenr und prüfen. Toll dachten wir... nach 2 Tagen allerdings hat sich die Kripo bei uns gemeldet und uns quasi mitgeteilt, dass wir nur einer von ca 40 Betroffenen sind. Die Bank hat uns daraufhin auch sehr schnell den Betrag erstattet. Die Betrüger allerdings haben sich mit falscher Adresse einen Personalausweis machen lassen ( was ja leider kinderleicht ist ) dann ein Konto angemeldet und die Beträge sofort abgehoben und sind verschwunden. Keine Ahnung ob die jemals gefasst wurden. An dem Beispiel ist mir wiedermal klar geworden, dass solche Überweisung meiner Ansicht nach viel gefährlicher sind als jedes Online-Banking, gegen welches ja in den Medien bis heute ein Kreuzzug gefahren wird.
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27.08.2008 20:18 Uhr von ko.ok
 
+0 | -0
 
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Das ist möglich: (ich wollte das aber nicht ansprechen um niemand auf dumme Gedanken zu bringen)

und auch bekannt.

Mittlerweile werden die Bankangestellten aber stutzig, wenn jemand ein Konto eröffnet, da 1000 Geldeingänge ankommen und er das Konto sofort wieder auflösen will.

Da werden erst mal ein paar Telefonate geführt.
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27.08.2008 20:31 Uhr von MBGucky
 
+0 | -0
 
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@ko.ok: Dann wird das Konto halt nicht wieder aufgelöst. Muss man ja auch garnicht. Es genügt ja wenn man das Geld abhebt und sich nie wieder blicken lässt.

Übrigens ist es garnicht so ungewöhnlich, dass jemand ein Konto eröffnet und dann erstmal Geld darauf eingezahlt oder überwiesen wird und später dann wieder Geld abgehoben wird.
Es ist sogar eher der übliche Vorgang. Selten eröffnet mal einer ein Konto und bucht erstmal Geld ab :)

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