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"Flüssiges Holz" als Erdölersatz in der Kunststoffindustrie?

Die schwäbische Firma Tecnaro GmbH hat ein Granulat entwickelt, das ebenso weiter verarbeitet werden kann wie Plastik. Der hierfür benötigte Rohstoff Lignin fällt als Abfallprodukt bei der Papierproduktion an.

Der hieraus gewonnene Kunststoff ist billiger und lässt sich präziser verarbeiten als erdölbasierte Varianten. Zudem erfolgt eine Entsorgung einfach über die Bio-Tonne.

Bislang existieren bereits um die 50 verschiedenen Kunststoffsorten und es werden etwa 200 Tonnen des Materials pro Jahr verkauft. Tendenz steigend.


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WebReporter: ko.ok
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kunst, Erdöl, Holz, Kunststoff
Quelle: www.stern.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2008 20:18 Uhr von ko.ok
 
+0 | -0
 
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So siehts aus. Da soll noch mal einer sagen ohne Öl ginge es nicht. Es gibt viele Möglichkeiten und das hier ist eine davon.
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25.08.2008 20:50 Uhr von ko.ok
 
+6 | -0
 
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Wenn man: lang genug wartet mit Sicherheit.
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25.08.2008 20:58 Uhr von ko.ok
 
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Benzin gibts wieder andere Alternativen. In erster Linie Strom und Wasserstoff.

Hier gehts aber um Plastik.
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25.08.2008 21:39 Uhr von Lichtscheu
 
+2 | -5
 
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so nebenbei wusstet ihr, das Deutschland seine Erdölquellen in ca. 10-12 Jahren vollständig aufgebraucht hat, wenn der Erdöl verbrauch gleichbleibt?
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25.08.2008 21:40 Uhr von Raizm
 
+2 | -1
 
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hmm Soweit ich mich erinnern kann,ist Lignin das Feuerholz,so wie wir es kennen...Es ist Hauptzellbestandteil der pflanzlichen Zellwände..Wird ein Baum gefällt,so stirbt der Zellkern und das Cytoplasma (die anderen inneren Zellorganellen) ab und das Gerüst aus Lignin in den Zellwänden bleibt weiterhin erhalten...Und wir verbrennen letztendlich nur die leeren Zellen und die Zellwände...
Für das Überleben der Zellen muss das Lignin stark und gleichzeitig auch biegsam sein..Da es ein hochkompliziertes Makromolekül ist,kann mans wohl nicht einfach synthetisieren,wodurch man weiterhin Bäume braucht für diesen Stoff..also hoffentlich heizt es letztlich nicht noch mehr die (illegale) Waldabrodung an...
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26.08.2008 08:04 Uhr von karsten77
 
+1 | -0
 
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Prima Idee! aber

1. Lignin (genauer: Ligninsulfonat) aus der Papierherstellung wird heute in großen Mengen als Verflüssiger für Beton eingesetzt und ist ein gesuchter Rohstoff! Verbrannt wird da meines Wissens nichts mehr.

2. Wenn die Bauchemie/Betonchemie den schwäbischen Tüftlern noch etwas übrig läßt, kann dies leider mengenmäßig nicht als Ersatz sondern allenfalls als interessantes Nischenprodukt für Kunststoffe in "grünen" Bereichen dienen.
200 t/Jahr... diese Menge dürfte wohl der Kunststoff-Produktionsmenge der BASF von ~ 1 Std. entsprechen.

Wie gesagt: Prima Idee, aber....
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26.08.2008 09:07 Uhr von Deniz1008
 
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schwäbische erfindung u. produkt lol*

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