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Versprecher Obamas sorgt für Wirbel

Barack Obama, bekannt für seine enthusiastische und fehlerfreie Art zu reden, hat sich am Samstag in Springfield einen Fauxpas bei der offiziellen Vorstellung seines Vizepräsidenten geleistet.

Als er den im Falle eines Wahlsiegs kommenden Vizepräsidenten, Joseph Biden, der ein langjähriger Freud John McCains ist, auf der Bühne begrüßte, nannte Obama ihn fälschlicherweise den nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Zwar korrigierte er seine Äußerung im selben Atemzug, doch die republikanische Partei griff diesen Versprecher auf und sah in dieser Äußerung ein Eingeständnis dafür, dass Obama für die Präsidentschaft noch nicht bereit sei.


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WebReporter: Second2None
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Barack Obama, Wirbel, Versprecher
Quelle: news.de.msn.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2008 14:17 Uhr von Second2None
 
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Das was mich am meisten über diese News wundert, ist eigentlich die Tatsache, dass sich Obama so einen Hardliner als Vizepräsidenten ausgewählt hat.
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25.08.2008 14:25 Uhr von ko.ok
 
+63 | -9
 
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Zum Glück: ist bald Wahl, dann hat das Elend ein Ende.

Gibts für die Deutschen eigentlich nichts wichtigeres, als den US-Wahlkampf.
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25.08.2008 14:38 Uhr von Second2None
 
+21 | -7
 
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@ ko.ok: Ich empfinde eine ausführliche Berichterstattung über dieses Thema als angebracht, zumal diese Leute mit Abstand den größten Einfluss auf unser aller Leben nehmen. Wenn solche Leute nach Deutschland kommen, steht doch die ganze inländische politische Kaste stramm..
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25.08.2008 14:41 Uhr von usambara
 
+16 | -1
 
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Biddens Standpunkte: Außenpolitik:
* Jugoslawien: Biden eröffnete seine Kampagne, indem er Milosevic einen "Kriegsverbrecher" nannte. Das war der emotionale Türöffner für seine Forderung, das Waffenembargo gegen Kombattanten im Balkan aufzuheben und Mittel frei zu machen für die militärische Ausbildung von moslemischen Kämpfern in Bosnien. Das völkerrechtswidrige NATO-Bombardement wurde von Biden und Freunden im Senat mit "Lift and Strike"-Resolution unterstützt.
* Kuba: 1996 stimmt Biden für den Helms-Burton-Act. Das bedeutet: Verschärfung der Sanktionen gegen die kubanische Bevölkerung.
* Irak: Zunächst versucht Biden mit dem republikanischen Senator Richard Lugar, 2002 eine Resolution zu verabschieden, die militärisches Eingreifen in Irak erst dann zulässt, wenn alle diplomatischen Mittel ausgeschöpft sind. Um dann im Oktober 2002 unvermittelt der Abschlussresolution zuzustimmen, die der Bush-Regierung den Weg zum Überfall auf den Irak freigibt. Immer wieder fordert Biden in den folgenden Jahren mehr Soldaten für den Irak und mehr Beteiligung durch die NATO-Verbündeten. Er wendet sich 2006 gegen die Vorschläge der Irak-Kommission unter James Baker und veröffentlicht im November 2006 ein [extern] Memorandum mit dem ehemaligen Leiter des Council on Foreign Relations, Leslie Gelb. Beide fordern eine Zerschlagung Iraks in einen losen Bundesstaat mit einem kurdischen, einem sunnitischen und einem schiitischen Teil. 2007 wendet sich Biden plötzlich gegen eine weitere Eskalation der Kriegsführung im Irak.
* Afghanistan: Nach dem 11. September 2001 unterstützt Biden energisch den von Bush geforderten, aber heftig umstrittenen Einsatz von Bodentruppen in Afghanistan. Auch 2008 befürwortet der Senator aus Delaware ein Paket von 87 Milliarden Dollar für die Einsätze in Afghanistan und Irak.
* Israel und Palästina: Als die palästininensische Bevölkerung 2006 von der westlichen Gemeinschaft ermutigt wird, in freier und geheimer Wahl ein neues Parlament und eine neue Regierung zu wählen, da ging Hamas als Sieger aus diesen Wahlen hervor. Obwohl vor der Wahl signalisiert wurde, man werde das Wahlergebnis respektieren, erfolgte tatsächlich in Form des Palestinian Anti-Terrorism Act eine harte Bestrafung gegen die palästinensischen Wähler. Biden sorgte dafür, dass die demokratisch legitimierte neue Hamas-Regierung als terroristische Organisation eingestuft und isoliert wurde. Sämtliche Hilfsgelder wurden eingefroren. Der strafende Senator bezeichnet sich selber als "Zionisten", was im Falle des Katholiken Biden bedeutet: Er steht voll und ganz hinter der israelischen Regierung. Entsprechend hat er alle Anträge auf finanzielle Unterstützung für die israelischen Hardliner durch seinen Ausschuss gewunken. So nimmt es auch nicht wunder, dass Biden gegenüber dem Iran eine "hard-headed diplomacy" mit beinharten Sanktionen befürwortet.
* In der Einwanderungspolitik hat sich Biden profiliert durch seine Unterstützung des Secure Fence Act of 2006: das bedeutet in der Praxis, dass eine 700 Kilometer lange Mauer die Grenze zu Mexiko unpassierbar macht.

Auszug TP
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25.08.2008 14:44 Uhr von ko.ok
 
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Der Wahlkampf: ist schon wichtig und auch interessant.

Aber jede taktische Maßnahme der Gegner gleich zu analysieren ist doch ziemlich müsig.

So ein Versprecher interessiert nicht mal die Amerikaner.
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25.08.2008 14:51 Uhr von meep
 
+8 | -32
 
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25.08.2008 14:55 Uhr von ko.ok
 
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So schwarz: seh ich das nicht. So schnell geht die Welt nicht unter und all zu viel Unterschied gibts auch in der Politik der beiden nicht.

Und Wahlkampf ist eben Wahlkampf. Da wird immer jede Kleinigkeit hochgespielt und zum Schluß wählt dann doch jeder aus einem Bauchgefühl heraus.
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25.08.2008 14:56 Uhr von Second2None
 
+6 | -0
 
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@ meep: Ähmm.. ich möchte dich ja nur ungerne desillusionieren, aber selbst wenn Obama der nächste Präsident wird, wird sich die Innen- und Außenpolitik der USA genauso fortsetzen wie in den letzten 8 Jahren unter Bush, wenn nicht sogar schlimmer. Woher ich das weiß? Informier dich einfach mal über die Leute, die Obama die Präsidentschaftskandidatur ermöglichten, allen voran Brzezinski...
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25.08.2008 15:04 Uhr von unterzahltor
 
+6 | -3
 
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Scheindemokratie lacht! Ihr glaubt doch nicht, dass mit Obama irgend etwas anders wird, nur weil er smart rüberkommt und tolle Reden hält! Was denkt Ihr denn wer ihm das Geld für seinen Wahlkampf spendet? Der Präsident ist nur eine Marionette der Finanzkraft der Ostküste! Wenn die meinen, dass Obama zur Durchsetzung Ihrer Ziele besser ist, dann wird er Präsident, wenn nicht, dann nicht! Da ändert kein Wähler etwas! Also nicht aufregen und mitfiebern, so schwer es fällt und so unsymphatisch McCain auch ist!
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25.08.2008 15:37 Uhr von dkb2k6
 
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Dieser Wahlkampf ist echt eine Drecksschlacht, hoffentlich hat das alles bald ein Ende, ist ja noch nerviger als die ständigen iPhone news :P
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25.08.2008 15:50 Uhr von Ing.Tro
 
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In Springfield! Wo kann sowas denn sonst passiere, wenn nicht in der Heimat der Simpsons? löl
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25.08.2008 15:55 Uhr von RatedRMania
 
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Richtig! Ein kleiner Versprecher ist ein 100%iges Indiz dafür dass jemand für eine Präsidentschaft nicht bereit ist...
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25.08.2008 16:17 Uhr von RecDC
 
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Wenn die Republikaner sonst nichts zum Topedieren: haben, dann braucht sich Obama nicht wirklich Sorgen zu machen.
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25.08.2008 17:32 Uhr von sv3nni
 
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egal wer gewinnt: is sowieso kein kandidat dabei der die truppen schnell aus dem irak abziehen wuerde um den krieg ein ende zu setzten. da is einer schlimmer als der andere http://alles-schallundrauch.blogspot.com/... mal hoffen das nur der amerikanische steuerzahler den ganzen spass finanzieren darf
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25.08.2008 17:51 Uhr von ko.ok
 
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Clinton: hat wenigstens eine abhängige Praktikantin soweit rumgekriegt, dass sie ihn oral bedient.

Und war auch noch so blöd, sich erwischen zu lassen.

Das muss ihm erst mal jemand nachmachen.
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25.08.2008 21:51 Uhr von FyodorS
 
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damit ist wohl: obamas "change" nur eine lüge gewesen. mit biden gehts genauso weiter wie bei der bush administration evtl. schlimmer.
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25.08.2008 22:35 Uhr von pt187
 
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Alles richtig gemacht von Obama, als Demokrat einen "Hardliner" als Vize und ihm sind viele Stimmen sicher die sonst evtl. an die Republikaner gegangen wären.

Und die Aussenpolitik der USA hängt nicht davon ab ob ein Präsident Demokrat oder Republikaner ist, da steckt viel mehr dahinter und auch wenn Mutter Theresa die Präsidentin der USA wäre müsste sie sich bestimmten Einflüssen einfach beugen.
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25.08.2008 22:36 Uhr von pt187
 
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@ ko.ok


wie meinst du das mit dem schwarz sehen ? :D
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25.08.2008 22:41 Uhr von madcyric
 
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Wie vorhersehrbar so ein Thread zu Israel feindlichen Äusserungen hier führt - die im Gegensatz zu islamkritischen übrigens nie gelöscht werden. Naja.. sagt auch so einiges aus.

Danke für die Zusammenfassung über diesen potentiellen Vizepräsident. Bei der deutschen Obama Huldigung (s. Spiegel oder Stern - unerträglich), fällt sowas ja unter den Tisch. Und nach Madonas Video braucht sich McCain eh keie Sorgen zu machen - wenn solche "Intellektuellen" mitmischen, schaden sie jedes mal ihrem Wunschkandidaten weit mehr, als dem Gegmer. Naja...
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28.08.2008 10:31 Uhr von Montauk
 
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obama bin lobby: der autor meinte:
"Das was mich am meisten über diese News wundert, ist eigentlich die Tatsache, dass sich Obama so einen Hardliner als Vizepräsidenten ausgewählt hat."

komisch, wunderte dich daß wirklich?

http://www.heise.de/...

das gute an wahlen ist, dass der wähler nichts falsch machen kann.
egal ob jemand zur wahl geht, und egal wo dass kreuzchen gesetzt wird, es wird immer der richtige gewählt.

was den versprecher angeht, WUNDERT mich jetzt aber, daß plötzlich medienseits so ein wind um den möglichen vizepräsi gemacht wird.

für gewöhnlich ist der nur dann wichtig, wenn der eigentliche präsi versterben sollte im laufe der amtszeit.

wiki:
"Alle US-Präsidenten, die zwischen 1840 und 1960 in einem auf 0 endenden Jahr gewählt wurden, verstarben im Amt oder wurden ermordet."

nachdem der 1980 gewählte ronald r. nur knapp nach dem attentat mit dem leben davon kam, wäre als nächstes erst einmal der herr busch an der reihe.

http://www.magazin2000plus.de/...

zumindest laut des ehemaligen ermordeten shawneehäuptlings, dessen aussagen bezüglich aller künftig gewählten präsidenten, die am ende des wahljahres/datum mit einer 0 gewählt wurden (also alle 20 jahre), würde als nächstes der buschmann infrage kommen.

man kann zu dem stehen wie man will, die tödliche präzission, mit der sich die aussage des häuptlings bereits erfüllte, würde als nächstes erstmal buschs vize auf den plan rufen.

zufällig natürlich auch ein hardliner :)

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