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Von der Leyen erzürnt Krankenkassen

Familienministerin Ursula von der Leyen hatte dazu aufgerufen, Krankenkassen zu boykottieren, die ihre Beiträge extrem erhöhen. Das hat nun den Chef der Barmer Ersatzkrankenkasse verärgert.

Johannes Vöcking sagte gegenüber der "Financial Times Deutschland", es handele sich um einen negativ wirkenden Vorschlag der Politikerin.

Der Barmer-Chef behauptet, dass von der Leyen Sinn und Zweck des neuen Gesundheitsfonds nicht verstanden habe. Nach seiner Meinung krankt das bisherige System daran, dass die Kassen nur noch gesunde junge Mitglieder haben möchten. Der Aufruf der Politikerin fördere dies.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krank, Krankenkasse
Quelle: www.rp-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2008 23:08 Uhr von inabauer
 
+7 | -0
 
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naja, die letzte "gesundheitsreform" war eh für ar***
das die beiträge steigen war eine logische folge.
also sollte sich mal besser an die eigene nase fassen.
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24.08.2008 23:16 Uhr von christi244
 
+9 | -0
 
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Den Boykott: befolge ich gerne!!! ;-)
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24.08.2008 23:41 Uhr von :raven:
 
+5 | -0
 
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Genauso wie sich die Schere zwischen reich und arm abzeichnet, zeichnet sich dies ebenfalls im Gesundheitssystem ab. Was von den Politikern augenscheinlich im Interesse des Bürgers vorgeschlagen wird, ist nichts weiter als Affentheater...

Gesundheit wird zum Privileg der Wohlhabenden.
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24.08.2008 23:45 Uhr von exekutive
 
+8 | -1
 
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statt scheinheilig: zu boykotten auf zu ruffen, sollten sie lieber diesen gaunereien einfach mal einen riegel vor schieben

ach ich vergaß, dann müssten sie sich ja selber nen riegel vor schieben bzw. an dem ast sägen auf welchem sie sitzen

schon scheiße wenn der ast auf den man sitzt nur noch aus gaunereien und verbrechen besteht

aber was solls, deutschland wird genau so zusammen brechen wie der rest welcher durch diese elitäre pest infiziert wurde
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25.08.2008 00:15 Uhr von Onkeld
 
+5 | -0
 
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zu allererst: sollten die verträge zwischen der pharmaindustrie und krankenkassen aufgehoben werden die besagen daß nur dieses und auch nur dieses medikament bezahlt wird, statt ein solches das hilft.

das wäre dann schon riesengroßer schritt.
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25.08.2008 00:58 Uhr von Tomoko
 
+3 | -2
 
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Madame von der Leyen, die mit Ihren anderen Regierungsstoffeln dieses Dilemma geschaffen hat, fordert nun zum Boykott auf?

Ja ne is klar 2009 ist Wahljahr
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25.08.2008 01:18 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
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ausnahmsweise: muss man ihr recht geben. es gibt für die kassen nur einen grund die beiträge zu erhöhen: neue verwaltungsgebäude und ein neuer fuhrpark für die vorstände....
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25.08.2008 01:29 Uhr von Noseman
 
+5 | -1
 
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Scheisse: Borgit, Du hast recht.

Aber abgesehen von diesem (Ausnahme-) Falle ist die alte Schlampe trotzdem eine politische Katastrophe.

[Sorry, could not resist]
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25.08.2008 06:26 Uhr von mort76
 
+3 | -1
 
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noseman, deine Wortwahl macht deinen Kommentar nicht überzeugender.
Im Gegenteil.
Du...ich sag jetzt mal...häßlicher alter Sack.
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25.08.2008 08:17 Uhr von execute.exe
 
+3 | -0
 
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eine Kasse für alle dann ist der Komplette Verwaltungsapparat weg...
oder alle Menschen erlauben, sich privat zu versichern, dann fallen auch die Prämien bei den "gesetzlichen".
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25.08.2008 08:30 Uhr von maki
 
+3 | -0
 
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Nein, exe2! KEINE "Einheitskasse°!!! Damit würde man doch nur den Untergang des Monetarismus (wenn auch nur wenig) hinauszögern!

Je eher die Scheisse hier krachen geht, umso eher gibt es einen Neubeginn.
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25.08.2008 08:58 Uhr von execute.exe
 
+0 | -0
 
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Hi maki Naja, das mit einer Art "Einheitskasse" funktionierte in der DDR prima. Desgleichen ist es in unseren Nachbarländern ebenso und das funzt, sehr gut sogar.

Ich denke alledings, dass man die "Zwangspflicht" abschaffen sollte und nicht nur die Bessergestellten bevorzugt.

Das sage ich als Privatversicherter!
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25.08.2008 09:02 Uhr von maki
 
+1 | -0
 
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Weiss ich doch alles. :-): Ich mein ja nur, dass sich das "SYSTEM" länger halten wird, wenn man solche Feinheiten beachtet und (z.B. per Einheitskasse) verbessert.

;-)
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25.08.2008 10:09 Uhr von Darkman149
 
+3 | -0
 
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Wozu überhaupt noch krankenversichert? Man muss doch eh fast alles selber zahlen! Ich trage z.B. eine Brille. Hat mir meine gesetzliche Krankenkasse auch nur einen Cent dazu bezahlt? Nein. Brauche ich irgendwann mal ein Gebiss wer darf dann 70% aus eigener Tasche bezahlen? Richtig: wieder ich. Weiterhin bin ich leider auch allergiker und brauche meine Tabletten, da ich sonst ne verstopfte Nase und tränende Augen und solche Sachen bekomme. Und es gibt leider nur einen Wirkstoff, der wirklich hilft. Wird der von der Kasse bezahlt? Nein. Wenn ich mal ins Krankenhaus muss zahle ich auch 20€ pro Tag dazu. Also warum bin ich überhaupt noch krankenversichert?! Das einzige was die mir wirklich zahlen sind meine Tabletten gegen meine Magenprobleme. Und da die verschreibungspflichtig sind werde ich dafür auch vorher schon wieder 10€ los, weil ich ja zum Arzt muss um das Rezept zu bekommen.

Die gesetzlichen Krankenkassen sind meiner Meinung nach kein Stück besser als die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten mit ihrer Mafia der GEZ. Denn sowohl die Kassen wie auch die ÖR´s kriegen Kohle für mieserable Leistungen und jeder von uns ist gezwungen dafür zu bezahlen, dass er nichts bekommt, damit sich die Chefetagen ihre Büros und Häuser renovieren können und sich 5 neue Autos in die nagelneue Garage stellen können.

Und auch wenn die Aussage von Frau von der Leyen sicherlich als Wahlkampf zu werten ist, finde ich sie dennoch gut. Nur: wie soll so ein Boykott aussehen?
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25.08.2008 13:35 Uhr von skandale
 
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Familienministerin Ursula von der Leyen hatte dazu aufgerufen, Krankenkassen zu boykottieren, die ihre Beiträge extrem erhöhen.

hiess es nicht, das alle beiträge von den krankenkassen gleichwertig werden um die 15 bis 16% und nur die zusatzleistung extra berechnet werden dann von krankenkasse??? also wenn ich mal so überlege, wo bitte schön soll ich wählen wenn alle krankenkassenbeiträge die gleichen sind?????
bin seit jahren schon bei der bkk bahn und muss sagen, bin total zufrieden. gute kundenbetreuung, geringer krankenkassenbetrag usw...
früher wurde ich von mein alten arbeitgeber einfach mal bei aok sachsen angemeldet (weil es für ihn einfacher war). mittlerweile muss ich sagen, das die aok ein sauhaufen is. war teuerer als meine gewählte krankenkasse und die leistung und kundenfreundlichkeit misserabel. mein ehemaliger chef hat die beiträge nicht bezahlt also wird man einfach mal so aus der krankenkasse raus geworfen ohne jegliche information darüber und man wundert sich dann, warum man ne schöne arztrechnung kriegt

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