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Olympische Spiele: Deutsche Leichtathleten schlecht wie nie

Der deutsche Leichtathletik-Verband hat mit seinen Sportlern was die Medaillenausbeute angeht, dass schlechteste Ergebnis seit mehr als 100 Jahren eingefahren.

Vor diesem Hintergrund ist es dann doch unverständlich, dass sich der Vizepräsident Eike Emrich noch vor seine Leute stellt und ihnen die "Note zwei" für die erbrachten Leistungen gibt.

Besser noch, Cheftrainer Jürgen Mallow holt zum Rundumschlag aus und wettert gegen das Bundesinnenministerium und gegen den Deutschen Olympischen Sportbund.


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WebReporter: WasDuSagen
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Deutsch, Spiel, Olymp, Olympische Spiele, Leichtathlet
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2008 21:55 Uhr von WasDuSagen
 
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Ich bin der Meinung, dass wenn man die schlechteste Bilanz seit 1904 vorzuweisen hat, man den Ball schön flach halten sollte.
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24.08.2008 22:10 Uhr von ko.ok
 
+6 | -7
 
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Na ja, http://www.spiegel.de/...

Wir sind ja immerhin auf den fünften Platz.
Und die meisten sind Amateure und machen das ganze nicht Hauptberuflich, zudem beuten wir unsere Athleten nicht auf biegen und brechen aus.

Also da brauchen wir uns nicht verstecken.
Man muss das ja auch mal in Relation zu den Einwohnern sehen.
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24.08.2008 22:20 Uhr von durk_diggler
 
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doping: Man könnte genauso gut sagen das die anderen Nationen mit dem Doping aufhören sollen, dann wären unsere Athleten auch weiter vorne. Für mich ist das schlechte Abschneiden nen Indiz dafür das es in der deutschen Leichtathletik noch relativ sauber zugeht. Und wenn nicht das, dann wenigstens dass der Doping nicht in einem Gesundheitsschädigen ausmaß betrieben wird.
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24.08.2008 22:25 Uhr von Jimyp
 
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Wie war das noch mal mit dem olympischen Geist?
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24.08.2008 22:47 Uhr von Noseman
 
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@ko.ok: "Wir sind ja immerhin auf den fünften Platz."

Ja, insgesamt. Diese News handelt sich aber exclusiv um die Leichtathletik.

Und in dieser Sportart gilt das Gleiche wie im Schwimmen oder auch in anderen Sportarten: zuviele funktionäre, die somit dem Bundestrainer keinerlei Entscheidungskompetenzen ermöglichen und obendrein sauteuer sind, während Nachwuchsathlethen finanziell kaum gefördert werden.
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24.08.2008 22:53 Uhr von uhrknall
 
+4 | -0
 
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Leicht off-topic: Zu den Dopingfällen gab es ein Eigentor im ZDF :)

Der Wortlaut des Kommentators lautete heute:
"10 Doping-Fälle, 14 wenn man die 4 Pferde noch dazunimmt. Deutschland auch betroffen, was die Pferde angeht. Wenig erscheint das angesichs von über 4000 Kontrollen. Aber die neuesten Methoden des Betrugs sind schon auf dem Markt. Es werden nur noch wenige erwischt, die dümmsten oder die ärmsten..."

Wir haben einen von 14 Fällen bei 204 Nationen. Nun glaube ich nicht, dass wir die ärmsten sind. Waisenknaben sehen anders aus :)
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24.08.2008 22:55 Uhr von christi244
 
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Was heißt schlecht ...? Diejenigen die meckern, sollten das erstmal bringen. Der Punkt ist doch lediglich, dass eben andere besser waren.

Ist klar Durk, dass die anderen gedopt gewesen sein müssen ... geht es noch? Du stehst wohl auch auf dem Standpunkt, dass wer schöner ist als Du eh nur geschminkt ist, oder?

Du bist reichlich anmaßend.
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24.08.2008 23:35 Uhr von Flocke20
 
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Tja also ich glaube auch das einige andere gedopt waren... anders kann ich es mir nicht erklären... andere sind Betrüger und lassen Kinder beim Bodenturnen starten, so wie die Chinesen...

jetzt kann man sagen das ich ein schlechter Verlierer bin...
denke ich aber nicht, denn wenn ein Deutsches Tisch-Tennis-Team im Finale gegen China verliert, dann freue ich mich über Silber...
und über die grottenschlechte Leistung der Springreiter kann man sich nur wundern, aber keine anderen für verantwortlich machen.
Genauso im Handball und weiteren Sportarten.

Aber "Fairness" fängt schon früh an und wenn europäische (nicht nur deutsche, aber eben auch viele) Athleten in diesem Jahr schon 20-30x zur Dopingprobe mussten und Athleten aus Jamaica nur 1x...
dann stimmt etwas an der Relation nicht.

Mal ganz zu schweigen von der staatlichen Unterstützung beim Betrug durch Doping.
Da wird z.B. in China ein Trainer wegen Dopings international gesperrt, China erkennt das an... gibt aber auf einer offiziellen Seite bekannt das der Trainer für die Nationalmannschaft aktiv ist... weiterhin und ohne Konsequenzen durch das IOC.

Und dann kann ich jeden verstehen der Bauchschmerzen hat... und bei uns wird ein Pferd das eine nicht zugelassene Salbe erhalten hat zum Staatsakt.
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25.08.2008 00:06 Uhr von PeterSteele
 
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also: das problem liegt doch an ganz anderer stelle. nicht nur dass wir in deutschland die weltweit häufigsten und modernsten anti doping untersuchungen machen, nein, die gelder werden auch noch massiv gekürzt. wie soll man sportler zu höchstleistungen bringen, wenn ein großteil zusätzlich arbeiten muss um mit seinem geld entsprechendes trainingsmaterial zu kaufen.
vor kurzem gab es eine auflistung z.b. dass die schützen 20000 schuss pro jahr abfeuern müssen um auch nur annähernd ihr leistungspotential aufrecht erhalten zu können, bezahlt bzw. gestellt werden nur 10000, oder die sportförderung, mittel werden gekürzt, sportstätten vergammeln, etc....
in anderen ländern wie england wurde nach der letzten olympiade ein 600 millionen pfund programm gestartet, welches nun bereits ergebnisse gebracht hat, immerhin 18 mal gold, bestes abschneiden seit 80 jahren.

das ist der richtige weg!!
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25.08.2008 00:36 Uhr von Flocke20
 
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@Peter: Also Geld =Gold...
Geld das man für mehr Medaillen also besser in Sportförderung investieren sollte... das sehe ich ehrlich gesagt skeptisch.
Es gibt mit Sicherheit noch weitere Bereich in denen man auch Geld sparen kann...
aber bevor mehr in den Sport investiert wird, will ich eher das Geld in Bildung etc investiert sind.
Lieber bessere Lernmöglichkeiten für unsere Kinder als bei der nächsten Olympiade 10 Goldmedaillen mehr.

Vor allem lohnt es sich eh nicht... in anderen Teilen der Welt kann man machen was man will und wir sollen um das ausgleichen zu können mehr Geld investieren? Das kann nicht die Lösung sein.
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25.08.2008 00:46 Uhr von PeterSteele
 
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klar: flocke hast du recht mit deiner aussage, wollte auch hier keine grundsatzdiskussion anstreben. es ging allein nur um das debakel der deutschen leichtathleten.

davon abgesehen, gäbe es mehr sportförderstätten, hätten viele jugendliche auch andere alternativen zum tv gucken etc.

geld für sport ist also nicht sinnlos... man sollte auch hier im lande in der lage sein durch gute sportliche leistungen besonders gefördert zu werden.
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25.08.2008 00:55 Uhr von Noseman
 
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Die deutschen Leichathleten: sind im Regelfall durch die Bank weg reine Amateure (und kriegen Sportförderung) oder in der Sportkompanie.

Und die werden existenziell voll weggehauen, wenn sie dopen.


Deswegen haben sie so schlecht angeschnitten.

Ich ziehe meinen Hut (virtuell, in echt hab ich ja gar keinen) vor allen bundesdeutschen Leichtathleten.

Drauf geschissen auf Medaillen; die Leistungen waren großartig.
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25.08.2008 01:20 Uhr von Borgir
 
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@durk_diggler: alle anderen dopen, nur deutschland nicht.....lächerlich
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25.08.2008 08:19 Uhr von christi244
 
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Flocke: Kinder am Start ... das ist doch noch gar nicht erwiesen.
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25.08.2008 08:56 Uhr von durk_diggler
 
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erst meinen Kommentar zuende lesen und dann etwas dazu schreiben @ borgir
Zur nächsten Olymiade schicken wir unsere Athleten einfach nach Peru ins Trainingslager und verschleiern den aufenthaltsort. Dort können die sich dann antun was sie wollen und zur Olymiade sind se alle gut genesen durch die höhenluft zu bestleistungen bereit.
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25.08.2008 08:59 Uhr von idomsa
 
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Nur mal: eine Frage.
Persönlich habe ich die Olympiade an mir vorbei ziehen lassen (zwecks Tibet). Jedoch habe ich im Vorfeld gelesen, dass für die Dopingproben nur chinesische Ärzte zugelassen waren. Stimmt das? Wenn ja, dann denk ich mir einfach meinen Teil.

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