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Berlin: Schauspieler fordern nach Unfall beim Dreh 11 Mio. Dollar von Tom Cruise

Nachdem elf Komparsen bei den Dreharbeiten zum Stauffenberg-Film "Walküre", in Berlin, vor einem Jahr von einem kaputten LKW gefallen sind, verklagen sie jetzt Tom Cruise und dessen Produktionsfirma United Artists auf elf Millionen Dollar Schmerzensgeld.

Denn sie hatten sich beim Sturz aus dem defekten Lastwagen Prellungen und Platzwunden am Kopf zugezogen.

Falls Tom Cruise und dessen Firma die Zahlung ablehne, werde in Kalifornien Strafanzeige erstattet, so die Berliner Anwältin Ariane Bluttner im "Focus".


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WebReporter: ringella
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Berlin, Unfall, Dollar, Schauspieler, Schau, Tom Cruise, Dreh
Quelle: www.express.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2008 19:47 Uhr von Tauphi
 
+11 | -3
 
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haha :D: die fühlen sich bestimmt veräppelt, weil die nen zu geringes Gehalt bekommen haben und versuchens nun so ...
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24.08.2008 20:02 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -3
 
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Ich würd´ mir dabei schäbig vorkommen: Das die ein bisschen Schmerzensgeld locker machen können, wenn sie ihren Lkw nicht in Schuß haben (was ja aber wohl auch noch nicht ganz erwiesen ist), sehe ich auch so.
Aber eher in der Größenordnung 5 - 10.000 EUR!
Und das ist schon eine Menge Geld für eine Platzwunde und ein paar blaue Flecke.

Meinetwegen auch noch mal 5000 extra, wenn eine hässliche Narbe sichtbar zurück bleibt.

Irgendwie immer alle so maßlos, das Ganze.
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24.08.2008 20:05 Uhr von christi244
 
+3 | -3
 
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Es kommt auf die Vertragslage an, ich glaube kaum, dass sie mit ihrem Ansinnen Erfolg haben werden, selbst dann nicht, wenn sie in den USA klagen. Der Vertrag unterliegt nicht US-Recht, sondern deutschem Recht und damit ist auch die Zuständigkeit geklärt. Und Strafanzeige in den USA ist absoluter Schwachfug, denn hierbei handelte es sich um ein Unglück und keineswegs um eine absichtliche Tat.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Cruise Arbeitsverträge nach internationalem Recht verteilt ... .

Mir scheint, die People haben entweder zu viel Kohle und/oder einen Rechtsverdreher, der ihnen die Kohle aus der Tasche ziehen möchte, zumal eine derartige Klage auch US-Anwälte notwendig werden ließe, respektive die Zulassung eines ausländischen Anwalts vor einem US-Gericht.
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24.08.2008 20:50 Uhr von Maskenmaedel
 
+8 | -1
 
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dumm gelaufen: die Firma hatte nämlich nicht, wie eigentlich üblich, einen Ableger nach deutschen Recht als Produktionsfirma eingerichtet. Das bedeutet jetzt amerikanisches Recht.
Im übrigen hatte es bereits vor dem Einsatz Beschwerden über den Zustand der LKW gegeben. Die wurden ignoriert.
Es kann ja jeder mal selbst ausprobieren. Mit dem Rücken an die Bordwand lehnen und während der Fahrt klappt jemand in einer Kurve die Wand nach unten. Da macht man eine Rolle Rückwärts von einem LKW auf den Asphalt. Mit abrollen oder so ist da nix.
Das ist nicht witzig und es war mehr als Glück, das nichts schlimmeres passiert ist.
Wenn jemand in den USA, weil er zu doof ist bei McD Kaffee zu trinken, Millionen bekommt. Warum dann nicht in diesem Fall. Übrigens waren das auch keine Schauspieler sondern Komparsen und für die paar Euro Aufwandsentschädigung sollte man nicht dermaßen in Gefahr gebracht werden.
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24.08.2008 20:56 Uhr von christi244
 
+3 | -3
 
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Maske: Dennoch bin ich da sehr skeptisch!

Abgesehen davon , zwar werden in den USA horrende Forderungen gestellt ... aber ob diesen dann entsprochen wird ist eine andere Geschichte. In jedem Fall aber wird es US-Anwälte brauchen und die sind teuer. Dann drücken wir den Leuten mal die Daumen, dass sie nicht letztlich doch draufzahlen.
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24.08.2008 22:32 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -5
 
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@Makenmaedel: "Für die paar Euro...": So wenig ist´s ja nun auch wieder nicht.
Und der wahre Wert besteht ja auch kaum darin, für ein paar Euro sowas machen zu müssen, sondern in einem Film mitspielen zu DÜRFEN, und dafür auch noch Geld zu bekommen.
Für solche Rollen gibt es meist viel mehr Bewerber als zu besetzende Statistenrollen.
Dazu kommt, dass Filmbusiness eigentlich immer mehr zu den gefährlicheren Tätigkeiten zählt, wenn man denn nicht 100%ig umsorgter Star ist. Verletzte Statisten sind nicht unbedingt selten (Auch wenn sie sich meist gegenseitig verletzen).


Was die Beschwerden über die Lkw angeht, hätten die Leute sich ja nicht drauf setzen müssen. Wenn eine komplette Mannschaft sich geweigert hätte mit den Dingern mitzufahren, hätten die da schon was dran gemacht.


Zum Punkt Gefährdung:
Ich sage ja nicht, dass die Leute gar nichts bekommen sollen, denn sie SIND ja gefallen und HABEN sich verletzt. Aber Geld für das HÄTTE, was noch passieren hätte können, das steht ihnen nicht zu.
Und wenn keiner bleibende Schäden davongetragen hat, ist der von mir erwähnte Rahmen oben wohl auch voll ausreichend.

Denjenigen, der die Millionen für´s Kaffetrinken in den USA genommen hat (bzw. die Ische, die sich das Zeug in den Schoß gekippt hat), den müsste man windelweich prügeln. Wie auch den Richter, der den Stuss verhängt hat.

Hier in Deutschland richtet sich sowas glücklicherweise nach dem tatsächlichen Schaden, auch wenn, wie sich an Deinem Beispiel zeigt, auch hierzulande schon die Erkenntnis über die Absurdität amerikanischer Verhältnisse und die Abscheu darüber verflüchtig.
Dein "warum dann nicht in diesem Fall" lässt sich deshalb auch ganz einfach beantworten: Weil es FALSCH wäre!
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24.08.2008 22:49 Uhr von durk_diggler
 
+1 | -1
 
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richtig so: Wieso soll man sich die amerikanische Mentalität nicht mal zum vorbild machen wenn wir doch sonst alles aus den USA übernehmen.
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24.08.2008 23:30 Uhr von Schwertträger
 
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@durk_diggler: Recht einfach: Weil es zu einer überregulierten Welt führt.
Wenn jeder Angst vor irgendwelchen abstrusen Klagen haben muss, lähmt das auf Dauer das Vorankommen

Wir haben doch heute schon darunter zu leiden, dass man tausend Dinge nicht darf, weil man sonst hinterher verknackt werden kann.

Unser Nachbar möchte ein Hoffest mit offenem Suppenkessel über einem Lagerfeuer machen.
Das Feuer muss er auf den Pflastersteinen machen, damit kein evtl. Staub aufwirbelt, der in die Suppe kommen kann, Und er muss den Topf 1,20 m hoch abschirmen, damit niemand hineinniesen kann.
Und er hält das ein, weil sonst irgendein Gast ihn für irgendeine Kleinigkeit ruinös verklagen kann.

Und da die Leute so denken wie Du, gibt es dann auch immer einen solchen Menschen, dem es schnurzpiepegal ist, wer dabei zu Schaden kommt, solange er klagen und absahnen kann.
Aber schön ist es dann nicht mehr.
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25.08.2008 00:26 Uhr von dasWombat
 
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Tja: Mag vielleicht etwas überzogen sein, aber ich jederzeit dafür diesem Scientologywichser Geld aus der Tasche zu zieh´n. Let´s clean his wallet up.
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25.08.2008 01:03 Uhr von Aktos
 
+2 | -2
 
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Find´s: völlig ok. Mr. Scientology soll ruhig blechen.
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25.08.2008 01:10 Uhr von drops11
 
+0 | -2
 
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Genau!!! es trifft doch keinen Armen! Cruise ist doch selber so ein Arschloch!
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25.08.2008 04:21 Uhr von MonxXx
 
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Fällt mir nur eins ein Wir sind nicht in Amerika da würde diese Summe durchgehen hier nun mal eher weniger.
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25.08.2008 06:46 Uhr von Buecherwurm
 
+1 | -0
 
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In USA bei Mc Donalds: gab es nur deshalb so viel Geld, da Mc Donalds mit einer bestimmten Trink-Temperatur geworben hatte. Diese wurde deutlich überschritten.

Wenn es nicht so beworben worden wäre, dann wäre nicht so viel Geld geflossen.

Das hat mit ein Bekannter aus den USA erklärt (er lebt inzwischen hier.
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25.08.2008 07:52 Uhr von Zombi1973
 
+0 | -1
 
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find ich gut: die Amis sind ja für ihre Wahnsinsklagen bekannt und wenn es funktioniert, warum nicht.
Die Produktionsfirma hat genug Kohle ich gönn den Leuten das
Geld.
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25.08.2008 09:00 Uhr von durk_diggler
 
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@ Schwertträger: Das Fest findet dann aber in Deutschland statt und somit ist das sowieso nichts mit verklagen. Zusätzlich hat in Deutschland jeder normal vernünftige Mensch eine Haftpflichtversicherung die sowas abdeckt ;).
Aber wenn eine Firma so ungeschickt ist und in Deutschland dreht ohne sich vorher richtig abzusichern sind sie selber schuld wenn sie deutsche Mitbürger für ihre Hollywood Geldpresse in Gefahr bringen. Zusätzlich sind die gegen sowas sowieso versichert
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25.08.2008 11:08 Uhr von Schwertträger
 
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@durk_diggler: Jein: Das mit der Haftpflichtversicherung von Privatpersonen ist so eine Sache.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann besitzen ca. 40% keine. Und wenn das so weiter geht, werden sich immer mehr Leute keine leisten können. Aber das nur mal nebenbei. :-)

Du hast schon Recht, dass die Produktionsfirma versichert ist.
Und ich bin mir auch völlig sicher, dass die bereits eine Summe angeboten haben (allein schon, um eine Klage zu vermeiden).
Aber jemand ist da wohl gierig.
Genauso ist es richtig, dass die Firma überhaupt was bezahlen muss, für ihre Nachlässigkeit mit den Lkws.

Aber das es Pech ist, nur weil eine Firma hier in Deutscland nicht extra eine Subfirma aufmacht, um gegen unmässige Klagen geschützt zu sein, finde ich nicht so toll.
Ich hätte das bisher als Kompliment gesehen, das eine Firma das in Deutschland für nicht nötig ansieht, weil die Leute hier sowa nicht tun.

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