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500.000 Menschen leben vom "virtuellen Gold farmen"

Das Thema "Gold farmen" in MMOs erreicht laut einer Studie der Manchester University neue Dimensionen.

So würden mittlerweile bereits rund eine halbe Million Menschen von dem Erspielen von virtuellem Gold leben. 80 Prozent davon in China. Auch wenn sich echte Umsätze und Gewinne schwer schätzen lassen, so kommt die Universität auf ein Pro-Kopf-Einkommen von 145 US-Dollar.

Das eigentlich verbotene Ankaufen von Ingame-Währungen würde andere Delikte wie den Diebstahl von Accounts oder das Einsetzen gefälschter Kreditkarten nach sich ziehen.


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WebReporter: ExtraLarge
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Mensch, Gold, virtuell
Quelle: news.bbc.co.uk

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2008 13:53 Uhr von ExtraLarge
 
+0 | -0
 
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Auch wenn sich die Entwickler & Publisher von PC-Spielen noch so bemühen, das Problem der kommerziellen Goldfarmerei läßt sich nicht einschränken. Denn scheinbar scheint da auch ja auch ein Markt für zu bestehen. Denn das "erfarmte" Gold wird schließlich ja auch von den Spielern gekauft.
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24.08.2008 15:08 Uhr von IMOLord
 
+6 | -0
 
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Manche Entwickler sind aber auch selbst Schuld.

Gold spielt nunmal besonders in WoW eine (wenn auch nur bis zu einem bestimmten Punkt) sehr grosse Rolle.

Durch die Spezial-Tasche mit 22 Plätzen, die 1200 Gold kostet wollte Blizzard ja das viele Gold aus dem Spiel schaffen.
Aber stattdessen werden nun nur noch mehr Spieler Gold kaufen um sich die Tasche leisten zu können.
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24.08.2008 15:27 Uhr von TwoP
 
+16 | -0
 
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Wie: kann man für ein eh schon kostenpflichtiges Game auch noch ingame geld mit realem geld kaufen ?? Ich kauf mir da lieber nen Eis oder sonst was oO
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24.08.2008 18:43 Uhr von cronixs
 
+10 | -3
 
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@TwoP: Ich persönlich halt die Leute die so viel WOW und co spielen für gaga :D

Ich hab die meisten MMORPGs mal angespielt und nach wenigen Stunden hatte mich mein "reales Leben" wieder. Das ist besser als dieser Müll ;) ...
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24.08.2008 23:34 Uhr von fir3
 
+3 | -1
 
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Chinagold: Als ich selber noch Guildwars gespielt habe, fand ich diese Leute, die sich mit Zeug schmückten das sie nur eBay verdankten, einfach nur scheiße. Nachdem ich aufgehört und meine Habseligkeiten recht erfolgreich bei eBay versteigert habe denk ich anders über solche Menschen. Ich bin ja nicht undankbar.
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25.08.2008 00:59 Uhr von CHR.BEST
 
+2 | -1
 
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Virtuelle Nationen: Von den Hobbys der Leute existieren ganze Wirtschaftszweige. Manche geben halt Geld für Onlinespiele aus oder "modden" PC-Gehäuse. Andere kaufen sich Luxuskarossen oder Eintrittskarten, nur um zu sehen wie 22 Männer einen kleinen Ball ständig hin- und hertreten oder schnelle Autos stundenlang im Kreis fahren.

Es ist eben alles Ansichtssache und einen quantifizierbaren Nutzen hat niemand von einer solchen Ausgabe. Nun drängen halt die Computerspiele dazu.

@TwoP: Das gibts schon länger z. B. bei Second Life, diese Linden-Dollar. Im Endeffekt ist unser Papiergeld doch auch nur virtuell und dessen Materialwert entspricht nichtmal ansatzweise dem Nennwert. Im Mittelalter konnte sich wahrscheinlich nur die wenigsten Menschen vorstellen, mit Papiergeld zu bezahlen.

Ob es sich nun um eine besondere (virtuelle) Waffe in WoW handelt oder um ein wertvolles Gemälde/Kunstwerk ... beides ist nur deshalb wertvoll weil viele Menschen es gerne besitzen möchten - je mehr desto wertvoller.

Aber - worin ich dir beipflichten muß - im Leben gibt es auch noch mehr als nur Hobbys. Die Crux ist, wenn du davon Leben willst mußt du auch dann spielen wenn du womöglich keine Lust mehr hast. Leider hörte ich mal daß gerade in China Kinder dazu gezwungen werden, stundenlang zu spielen, damit Kriminelle hinterher abkassieren können.
Das ist natürlich die Schattenseite und sicherlich nicht im Sinne des Erfinders. Allerdings ist es auch nicht mehr und nicht weniger als ein Auswuchs eines extremen sozialen Mißstandes und ein wenig (westlicher) Heuchelei denn es hat hierzulande offensichtlich auch keiner ein Problem damit, Textilien aus Sklavenfabriken in Asien im Discounter zu erwerben.

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