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Regierung in Usbekistan duldet keine Religionsausübung und stellt sie unter Strafe

Der Staat Usbekistan will jetzt die Ausübung und Betätigung bei Religionen unter gewissen Voraussetzungen unter Strafe stellen. Wie die christliche Menschenrechtsorganisation Forum 18 mitteilte, sei dies jetzt eine strafbare Handlung und wird mit Haftstrafen und Geldbußen bedroht.

Diese Anordnung gelte für alle Glaubensgemeinschaften, auch für die Muslime. Darunter fallen auch Veranstaltungen, die einen religiösen Grund haben und nicht angemeldet wurden. Die dem Islam angehörige Bevölkerungsmehrheit wird noch stärker reglementiert als in anderen muslimischen Staaten.

Der zentralasiatische Staat Usbekistan hat festgeschrieben, dass es eine strikte Trennung von Politik und Religion gibt. Die jetzt angeordneten Sanktionen stehen damit im Widerspruch zur Verfassung.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Regierung, Strafe, Regie, Religion, Usbekistan
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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24.08.2008 09:32 Uhr von jsbach
 
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In der früheren Sowjet-Republik Usbekistan (bis 1991) sind fast 90 Prozent der Bevölkerung Muslime und der Rest verteilt sich auf Christen und die Armenisch-Apostolischen Kirche.
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24.08.2008 12:29 Uhr von christi244
 
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Stehen sie im Widerspruch ??? Wo Religion auch nur entferntest reinspielt, entsteht fast zwangsläufig Zwist, denn Fanatiker finden sich immer, die den einen oder anderen Glauben verteidigen müssen.

Ich halte es für ausgesprochen kurzsichtig, was hier geschieht und ich glaube auch nicht daran, dass es langfristig funktionieren wird, sondern eher den Religionsführern in die Hände spielt. So wird eben versteckt zu Gott oder Allah gebetet und Ende.

Insofern dürfte also der Konflikt schon vorprogrammiert sein und neue "Helden" schaffen, die dem einen oder anderen Lager in die Hände spielen, womit ich jetzt nicht explizit die Religionen meine, sondern eher den Weltmächten. Speziell, wenn ich mir die geographische Lage Usbekistans ansehe.

Es ist verdammt nah an China und an Russland.
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24.08.2008 12:44 Uhr von Noseman
 
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24.08.2008 12:48 Uhr von Noseman
 
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@mcinternet: Aber nicht auf diese Art und Weise.

Man kann (versuchen) Menschen aufklären; sie aber zu unterdrücken weil sie eine bestimmte Weltanschauung haben ist ganz genau so inquisitorisch.
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24.08.2008 12:50 Uhr von christi244
 
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Nose: Sie bestimmen ja nicht über Gedanken und Gefühle der Bürger, denn diese können sie dadurch mitnichten beeinflussen bzw. doch, nämlich ins Gegenteil, d.h. TROTZ. Und dies sind dann die Faktoren, die den sogenannten politischen "Heilsbringern" gleich welcher Schattierung vollends in die Hände spielen.
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24.08.2008 13:52 Uhr von uhrknall
 
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Man kann schlimmeres verbieten Ich denke aber, man kann bzw. sollte niemanden Religionsausübung direkt verbieten. Das ist Privatsache - und das sollte es auch zu bleiben.
Usbekistan ist zwar auf dem richtigen Weg, aber fasst das Thema etwas zu hart an.

Was ich in unserem Land gerne hätte:
Religion hat nichts in der Schule verloren. Da sollte man diese Zeit für besseres nutzen.
Religion gehört nicht in normale Zeitungen oder ins Fernsehen. Ausnahme sind religiöse Feiertage, z.B. Weihnachten.
Religionen sollen sich selbst finanzieren (nicht aus Steuergeldern!).

Ich hoffe, dass sich noch zu meinen Lebzeiten die meisten Menschen von ihren Religionen abwenden und sich mit der Realität anfreunden. Ich bin da sogar optimistisch...
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24.08.2008 15:07 Uhr von ZeusvomOlymp
 
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Naja, die Quelle Naja, die Quelle könnte tendenziös sein. Gibt es irgendwo noch eine Seriöse Quelle, die vielleicht auch etwas Ausführlicher beschreibt, was da wirklich im Detail passiert?
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24.08.2008 17:07 Uhr von christi244
 
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Uhrknall: Sie wenden sich aber nur dann ab, wenn auch die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist und die sollte den Usbeken gegeben werden. Fakt ist, je ärmer ein Land ist, desto eher wird es sich in religiöse Bahnen lenken lassen, ganz einfach weil jeder Mensch Halt benötigt ... und das ist dann das, was man Glauben an irgendwelchen höheren Kräfte nennt, der dann wiederum nutzbar ist für machtgeilie Politiker und/oder Glaubensfürsten.
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24.08.2008 18:35 Uhr von nexuscrawler
 
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Religion war früher eine Möglichkeit die Welt zu erklären und hat sich so in die Herzen der Menschen gebort, dass man sie dort so gut wie nie herrausbekommen wird.
Es ist auch normal das in aufgeklärten Ländern mit höherem Bildungsniveau Religionen auf dem Rückzug sind, es sei denn es wird eine religiöse Weltsicht von der Regierung forciert, siehe USA.
Das was die Wissenschaft über die Entstehung und Entwiklung unseres Universums herrausgefunden haben ist für die meisten Menschen,ebenso wie die Märchen aus den Religionsbüchern, nicht zu glauben.
Der Unterschied ist nur, das Eine lässt sich meist beweisen, das Andere beruht auf tausende Jahre alten Schriften.
Aber wenn man mir heutzutage klare und wiederholbare Gottesbeweise liefern würde, würde ich natürlich nichts mehr gegen diese Märchen sagen ;-)
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24.08.2008 19:09 Uhr von LoneZealot
 
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@ mcinternet: Nach dieser verqueren Logik müsste es ja dann in Usbekistan ja keinerlei Verbrechen geben, zumindest signifikant weniger.

Das ist natürlich unsinnig, die meisten Gewaltverbrechen haben rein garnichts mit Religion in irgendeiner Form zu tun. Im Gegenteil, richtig verstandene Religion (allgemein ausdrückt) verhindert mehr Verbrechen als das sie Verbrechen fördert.
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24.08.2008 19:10 Uhr von christi244
 
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Nexus: Nicht in die Herzen, sondern ins Gehirn, und zwar mittels Ansprache des guten und schlechten Gewissens und mittels psychischer und physischer Gewalt. Die Menschen wurden im Laufe der Jahrtausende konditioniert im Sinne der Machthaber.

Die Entstehung der Religionen an sich ist im Grunde nichts weiter als die Schaffung elementarer Bedingungen des Zusammenlebens der Menschen, quasi der Schaffung erster Gesetze, die ein soziales Zusammenleben ermöglichen.

Du musst von den Grundbedingungen ausgehen in der Zeit, in der die Religionen entstanden und vor allem, wo sie entstanden sind und die Bedingungen, unter denen die Menschen lebten.

Da hier psychologische, d.h. geistige Beeinflussung ausgeübt werden konnte (kein Mensch will "böse" sein), die Menschen arm und ungebildet waren, wurde sehr früh erkannt, welches Machtpotential sich hier aus diesem Medium "Religion" ergeben konnte und welche Vorteile dieses Medium mit sich brachte. Und klar, dies wurde dann auch entsprechend genutzt. Dies betrifft im Grunde sämtliche Religionen, sei es nun den ohnedies damals vorhandenen "Götterglauben", der letztlich nur auf eine "Person" gebündelt wurde, nämlich Gott oder Allah.
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24.08.2008 19:19 Uhr von christi244
 
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Lone: blendest Du die Verbrechen sogenannter selbsternannter Religionsführer aus, gleich jetzt welcher Coleur und Zugehörigkeit?

Wie kommst Du übrigens jetzt auf "Verbrechen"? Ich sehe da jetzt keinen Zusammenhang.

Sagen wir mal so, über die Religion werden viele exzessive Gewalttaten - Kriege - gerechtfertigt, obgleich, wie Du schon sagst, diese nichts mit Religion an sich zu tun haben, es sei denn, man bezeichnet den Punkt "Machtbedürfnis" als Religion.
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24.08.2008 20:50 Uhr von christi244
 
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Bonsai: Ich muss schon sehr schmunzeln über Deinen Satz:

>Die Trennung von Kirche und Staat, die an sich in jedem modernen Land eine Selbstverständlichkeit sein <

in keinem anderen Land der Welt gibt es staatlich verordnete Kirchensteuern ... dies nur ein Punkt zum Thema Trennung von Kirche und Staat in D.;-) Fällt Dir was auf?
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24.08.2008 21:23 Uhr von Falkone
 
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das ist doch schon mal ein Anfang Bei uns wird ja auch z.B. das Rauchen verboten....


http://www.kirchenopfer.de
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24.08.2008 21:25 Uhr von christi244
 
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Bonsai: Der Punkt ist aber, dass Du grundsätzlich erstmal kirchenseitig vereinnahmt wirst und dann selber dafür Sorge tragen musst, dass sie keinen Cent von Dir sehen ... was auch mit Kosten verbunden ist, heute.

Hier von Trennung von Kirche und Staat reden zu wollen ist Quatsch, denn es stimmt so nicht. Dann, denk mal zurück an die endlosen Streitereien, ob nun Kruzifixe im Klassenzimmer oder nicht und und und.

Weiter die Begründung eines Herrn Stoiber, die Türkei nicht in die EU zu lassen ... von wegen "christlicher Kulturbereich". Erinnerst Du Dich?
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24.08.2008 22:10 Uhr von Hugo Tobler
 
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Es stellt sich immer wieder die Frage, ob Religion denn so böse sei, dass diese verboten werden müsste?
Wenn man den geschichtlichen Tatsachen in die Augen sieht, dann möchte man meinen ja. Hat doch die katholische Kirche im laufe ihrer Existenz ca. 150 Millionen Andersdenkende und Andersglaubende ermordet. Akribisch aufgelistet in den Büchern von Karlheinz Deschner nachzulesen. Auch von unzähligen kompetenten Geschichtswerken.

Aber!!!!!

Es wurden auch ca. 150 Millionen Menschen durch den Komunismus und andere atheistische Systeme ermordet, auch wieder Andersdenkende und Andersgläubige.

Frage????

Was ist jetzt schlimmer, Religion oder Atheismus? Was muss man jetzt verbieten, Atheismus oder Religion?

Die konsequent laizistische Staatform wäre hier die Lösung, aber die Tatsache ist die, dass diese Staatsform inklusive der Demokratie immer mehr zerstört wird. Deutschland (ganz Europa) wird immer mehr von einem zentralistischen Moloch regiert für den die Lösung aller Probleme in der Globalisierung gesehen wird. Obwohl die Geschichte lehrt, dass je grösser die Staatengebilde, desto grösser die Probleme sind. Auch die USA ist schon lange KEIN demokratischer Staat mehr. Dort ist es im Gegensatz zu Usbekistan so, dass man die Staatsreligion "per se" wieder einführen will. Total verrückt so etwas.

Natürlich wissen wir was man machen müsste, doch die Politiker lassen sich nicht in die Suppe spucken. Warum wohl wurde den Deutschen und allen anderen EU-Mitgliedstaaten alle Waffen entfernt?

Warum wohl?
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24.08.2008 23:14 Uhr von Noseman
 
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Oh mann: ich werde sehr, sehr müde, und das liegt nicht an der Uhrzeit.

Hugo Tobler, als Atheist kann man Sozialdarwinist, Pazifist, Menschenfreund, Kommunist, Massenmörder oder sonstwas sein.

Das leitet sich aber nicht aus dem Atheismus ab. Der gibt nämlich gar keine ethisch-moralischen Regeln vor. Die muss jeder Atheist selber finden.

Im Übrigen war der Kommunismus selbst eine Pseudoreligion.

Und um noch ein bischen offtopic zu werden und auf weitere grottenschlechte Irrtümer einzugehen: Nein, Hitler war kein Atheist, sondern Katholik.
Und Josef Stalin hat seine Ausbildung am Priesterseminar zu Tiflis bekommen.
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24.08.2008 23:19 Uhr von christi244
 
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Nose: Wat lernt uns dat? ;-)

Schlaf gut!
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25.08.2008 11:47 Uhr von datenfehler
 
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gute Entscheidung organisierte Religionen bringen andauernd Probleme mit sich.
Die Gründe für die Entscheidung waren zwar sicher keine logischen Erwägungen oder Vernunft, aber wenigstens kommt was Positives dabei raus.

Religion ist Opium fürs Volk.

@mcinternet
zwar etwas übertrieben...
aber sie sind aber EIN großes Übel, die dauernd für Kummer, Leid und Zerstörung sorgen können.

@noseman
Aufklärung? Ahja... Die Wissenschaft kommt mit FAKTEN und TATSACHEN und es gibt in der 1. Welt genügend Leute, die trotzdem nicht klüger werden. Im Gegenteil. Diverse Leute reagieren sehr aggressiv auf die Zerstörung ihrer Traumwelt.
Daher ist ein Verbot eine durchaus sinnvolle Möglichkeit.

"inqisitorisch" ist hier aus vielen Gründen der falsche Ausdruck.
Die kath. Kriche wollte mit der Inquisition Gegner und Konkurenz ausschalten. Mit diesem Religionsverbot wird jedoch versucht, Menschen zur Vernunft zu bringen.
Die Unterdrückung einer Weltanschauung ist nämlich hier nicht der Punkt. Wenn du in deinen 4 Wänden Bilder von deinem Gott malst, dir einen Altar baust, und glaubst, dass der neue Erlöser 2013 am 3. Juli in Amsterdam als Erdnuss zur Welt kommt, dann ist das dein Bier. Wenn du deine Ansicht jedoch anderen aufdrängst - deinen wehrlosen Kindern, die es nicht besser wissen können, soetwas eintrichterst - , dann ist das nicht in Ordnung. Wenn du dich dann auch noch mit anderen Gläubigen organisierst und andere behelligst, dann ist das auch nicht in Ordnung.
Dann sagen welche: "Du bist ja doof! Das ist alles Blödsinn." Das führt zu Frust, Wut und gelegentlich zu Gewalt, weil andere deinen GLAUBEN nicht haben wollen. Grundsätzlich eine ganz natürliche, menschliche Reaktion (leider).
Wenn die Wissenschaft sich an Fakten hält, dann hat das nichts mit Aufzwängen zu tun, denn Tatsachen sind Tatsachen und daran kann man nunmal wenig ändern.

Die Akzeptanz für die Religionen ist einfach noch viel zu groß. Auch in wissenschaftlich aufgeklärten Ländern (manchmal habe ich das Gefühl, dass es sowas nach wie vor nicht gibt), gibt es viel zu viele, die den Einfluss der Religionen als ganz normal betrachten. Ein fataler Fehler.
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25.08.2008 14:57 Uhr von ranma
 
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@datenfehler: Danke, einen besseren Kommentar hätte ich nicht schreiben können, du hast mir ne menge arbeit erspart! Für dich ein fettes +
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25.08.2008 16:51 Uhr von Loxy
 
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Also ich glabue ja dass Religionen bisher überhaupt kein Leid angerichtet haben. Es waren immer Menschen, die im Namen von Religionen meinten zu handeln oder sich diese als Deckmantel für persönliche Machtfantasien aneigneten.

Wenn das wegfällt weicht man halt auf was anderes aus. Schließlich kann man auch mit anderen Organisationen religiösen Eifer an den Tag legen.

Meiner Meinung nach ändert das nix an dem Kernproblem, dass viele Menschen eher für übernommene Vorstellungen sterben würden, als diese in Frage zu stellen oder nachzudenken... viele tun es sogar tatsächlich! :-(
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25.08.2008 18:14 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Fundamentalismus, Atheismus Teil 1: Es hat sich gezeigt, dass kein -Ismus gut für die Menschen ist, denn er ist radikal und versucht auch andere Menschen in seinen Einfluss zu ziehen. Ob es eine Fundamentalistisch ausgeübte Religion ist ("Islamismus", fundamentalistische Christen) genauso wie Politische radikale Anschauungen wie Rechts-, Linksextremismus und Kommunismus. Auch Atheismus ist keine Ausnahme, denn auch diese Menschen versuchen oft andere Leute davon zu überzeugen, dass sie Recht haben und es keinen Gott gäbe.

Atheismus ist genauso eine Religion wie das Christentum oder der Islam auch, denn man glaubt nur, man weiß aber nichts, das schlimme ist bei Atheisten jedoch, dass viele glauben, sie wüssten etwas. Unsere Physik basiert auf Theorien, die sich in vielen Experimenten immer wieder bestätigt haben, was machen wir jedoch, wenn bei einer Versuchsanordnung plötzlich alles gegen die Physikalischen Theorien spricht? Ein gutes Beispiel dafür ist z.B. das Experiment mit zwei verschränkten Quanten, welche scheinbar gleichzeitig ihren Zustand ändern, obwohl eine Informationsweitergabe von einem zum anderem Quant niemals hätte in dieser Geschwindigkeit erfolgen können (schneller als Lichtgeschwindigkeit und damit ein Verstoß gegen die Relativitätstheorie, die besagt, nichts bewege sich schneller als das Licht). Atheisten glauben, dass irgendwann eine Lösung für das Problem gefunden wird, ein physikalische Theorie, womit man dies erklären könnte, oder es zumindest eine Erklärung gibt. Auch an dieser Stelle stellt der Atheismus nur eine besondere Form des Glaubens dar, ganz zu schweigen vom Urknall, für den es nur Theorien gibt die sehr nah an Religion rangehen.

Staat und Religion sollten voneinander getrennt sein, darin werden mir die meisten Leute hier zustimmen, jedoch heißt Trennung von Staat und Religion nicht, dass eine Ausübung der Religion mit Strafen belegt wird, denn in diesem Fall wird der Staat nicht von der Religion getrennt, sondern der Mensch. Der Mensch muss selber entscheiden, ob er glaubt oder eben nicht (Agnostiker, zu denen ich mich zähle), aber ein Verbot von Religion treibt Gläubige aller Religionen in die Arme von Garagenpredigern, welche oft die fundamentalistischste Auslegung von Religion haben. Eine Radikalisierung von Bürgern kann nicht im Interesse des Staates liegen, denn Religion verbieten kann man einem Menschen nicht, entweder man glaubt oder man interessiert sich nicht für die Frage, ob es einen Gott gibt. Wenn man mehr Menschen dazu bewegen möchte, nicht zu glauben, sollte man sie Aufklären, es muss mehr in Bildung investiert werden, das Fernsehen und andere Medien, wie Zeitungen, könnten helfen um den Menschen zu zeigen, dass es weder Beweise noch Gegenbeweise für die Existenz Gottes gibt. Man muss den Leuten zeigen, dass es auch völlig uninteressant ist, sich darüber Gedanken zu machen, ob es einen Gott gibt, denn man wird nie zu einer Lösung kommen, da sie durch die theoretische Allmächtigkeit Gottes ausgeschlossen ist. Genauso muss man den Menschen Beispiele bieten, warum es keinen Allmächtigen Gott geben kann (Steinparadoxon), aber sie auch über ihre Glaubensbücher aufklären, Fehler aufzeigen, Ungereimtheiten, Lücken, Logikfehler und den Beweis, das es viele 1000 Auslegungsmöglichkeiten gibt, von denen nach einigen Religionen auch nur wenige richtig sein könnten.

Die Entwicklungen in Usbekistan sind nicht zu begrüßen, sondern zu verurteilen, denn die Regierung schaufelt sich möglicherweise selbst ein Grab und die Einwohner könnten eine Religiöse Regierung auswählen, und den Staat in einen "Gottesstaat" verwandeln. Von Interesse könnte auch sein, in wie weit China und Russland auf die Entwicklungen im Land Einfluss nahmen/nehmen. Die Quelle ist natürlich nicht die neutralste, aber falls der Inhalt der News annähernd stimmt, werden wir noch in anderen Medien von dieser Entwicklung erfahren, denn ich habe jetzt keine Lust zu suchen^^.
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25.08.2008 18:15 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Teil 2: Verbrechen sind nicht oft religiös motiviert, in keiner Religion, wenn jedoch ein Gläubiger wie Lonezealot behaupten, dass Religion mit der richtigen Auslegung Verbrechen verhindern, muss ich dem zumindest zum Teil widersprechen, denn niemand kann sagen, was die richtige Auslegung einer Religion ist und ob es überhaupt eine richtige Auslegung eines Glaubens gibt, denn auch die Terroristen des 11. Septembers würden behaupten (könnte man sie noch fragen), dass sie das richtige Taten und ihre Religion das von ihnen verlangt. Auch einige lebende Muslime (Osama bin Laden, etc.) würden dem zustimmen und behaupten sie hätten den Koran richtig ausgelegt, andere dagegen behaupten sie hätten den Koran richtig ausgelegt und man dürfe keine solchen Anschläge ausführen. Was hätten Mohammed Atta und die anderen getan, wenn es keine Religion gäbe? Dies ist nur Spekulation, aber ich behaupte einmal, sie wären nicht mit entführten Maschinen ins WTC geflogen. Andererseits glaube ich, dass es sicherlich Menschen gibt, die ohne Religion zu Schwerverbrechern würden, die keine Scheu hätten Menschen zu töten, wenn sie doch wüssten, dass es keinen Gott gibt, der sie hinterher zur Rechenschaft zieht. Der Tod, das Gefängnis, etc. stellen für diese Leute nicht genügend Strafe dar, vor allen Dingen glauben diese Leute, man würde ihre Verbrechen nicht aufdecken (Gott sieht alles/der Staat sieht nicht so viel) und falls er sie doch erwische, wäre das schlimmste was drohte, der Tod.

Ich hoffe ich habe nicht zu viel geschrieben^^.

Bis dann
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25.08.2008 22:05 Uhr von frech-ke
 
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Ich glaube: nicht an Gott. Ich glaube an die Menschen, egal welcher Religion. Auch wenn das manchmal schwer ist. Es gibt solche und solche .. Ich habe keinen Gott.. nur ein Vorbild.. Mahatma Ghandi.. Ich bin kein ... freak.. aber im stillen wünschte ich mir.. die ganze Welt wäre so
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25.08.2008 23:49 Uhr von Noseman
 
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@Bundespro Atehismus ist keine "Religion". Meine "Mitatheisten" haben ganz andere , mir diametral entgegegngesetzte Weltschauunungen als ich.

Manche davon sind Nazis, andere Kommunisten; mnnche sind fies, andere lieb, manche sind kireigerisch, andere friedfertig.

Religionen legen Das gesamte Lebensverhalten fest: was Du essen sollst, wie Du ficken solst, was Du zu denken hast und wie die Gesellschaft organisiert sein sollte.

All das gibt es im Atheismus nicht.Atheismus heisst lediglich, was man nicht ist nämlich:

nicht gottgläubig.

Ich habe also als Atheist jede erdenkliche Wahl, und die kann ganz anders ausfallen als die Wahl die einer anderer Atheist trifft.

Wenn Du das als Religion ( religare = „an-, zurückbinden) verstehst, dann hast Du echt einen gründlichen Denkfehler, mein Freund.

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