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Rückschritt in der Alzheimerforschung

Jahrelang gingen Forscher davon aus, dass sogenannte Amyloid-Plaques, das sind Proteineinlagerungen im Gehirn, für den Ausbruch der Alzheimer-Krankheit verantwortlich sind.

Das Sanders-Brown-Zentrum für Altersforschung in Lexington, US-Bundesstaat Kentucky, hat in diversen Untersuchungen nun allerdings das Gegenteil beweisen können. Untersucht wurden die Gehirne diverser Menschen, welche sich für den Todesfalle der Forschung zur Verfügung stellten.

Laut den Befunden hätten sich einige Probanden, welche vor ihrem Tode geistig topfit waren, bereits im Endstadium der Altersdemenz befinden müssen. Snowdon vermutet, dass für den Ausbruch von Alzheimer nicht die Amyloid-Plaques, sondern Entzündungen im Gehirn verantwortlich sind.


WebReporter: blogreporter
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Alzheimer
Quelle: www.gesundheit-report.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2008 18:48 Uhr von blogreporter
 
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Ich denke, dass Demenzkrankheiten ein immer größeres Thema in Zukunft werden. Die Lebenserwartung steigt und der demografische Wandel, insbesondere in Deutschland, scheint momentan nicht aufzuhalten sein. Es ist zu hoffen, dass bald Lösungen von der Wissenschaft entwickelt werden.
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23.08.2008 19:08 Uhr von Xajorkith
 
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Rückschritt? Was ist daran ein Rückschritt? Jetzt kann man die Forschung neu auslegen und wirkungsvolle Mittel finden.
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23.08.2008 21:32 Uhr von nobody4589
 
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der nachteil: man hat jahre vllt jahrzehnte in die falsche richtung geforscht, weil der fehler in der diagnose lag
das ist das problem
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23.08.2008 22:19 Uhr von darmok69
 
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Film dazu: "Das Rätsel Alzheimer - Der Kampf gegen die Vergesslichkeit".
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24.08.2008 01:59 Uhr von Sk8tty
 
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nun ja: sehen wirs mal so: wir wissen jetzt was es nicht ist - das ist doch auch ein fortschirtt ;-)
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24.08.2008 09:25 Uhr von Yoshimitsu
 
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Das würde: ich aber auch nicht als Rückschritt bezeichnen, sondern als Fortschritt, wenn alte Vorstellungen über den Haufen geworfen werden weil es neuere Erkenntmisse gib.
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24.08.2008 10:41 Uhr von Beta-Tester
 
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Folding@Home: Folding@Home berechnet Proteinfaltungen, um Erkenntnisse gegen Alzheimer & co. zu finden. Wenn Alzheimer gar nichts mit Proteinen zu tun hat, kann Folding@Home dann auch nichts gegen Alzheimer tun?

@News: Gut, dass man jetzt die wahrscheinlich richtige Ursache gefunden hat.
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24.08.2008 15:08 Uhr von KingPR
 
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Naja: eine News ist das nicht, wer Interesse an dem Thema hat soll sich auf doku.cc die Doku "Das Rätsel Alzheimer" runterladen.

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