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Kulturpreis der Stadt Wuppertal erhält anderen Namen

Am gestrigen Freitag teilte eine Sprecherin der Stadt mit, dass die anerkannte Kulturauszeichnung "Eduard von der Heydt-Preis" eine geringfügige Namensänderung bekommt.

Der Namensgeber des Preises, Bankier Eduard von der Heydt, trat auch als Mäzen auf und soll dem NS-Regime nahe gestanden haben. Man werde daher in Zukunft auf den Vornamen des Gönners verzichten.

Den angesehenen Kulturpreis haben bereits so bekannte Persönlichkeiten, unter anderem die Ballettkünstlerin Pina Bausch, der Schriftsteller Heinrich Böll oder die Feministin Alice Schwarzer erhalten.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kultur, Stadt, Name, Wuppertal, Kulturpreis
Quelle: www.kn-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2008 18:31 Uhr von jsbach
 
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Der umstrittene Privatbankier wurde jedoch nach Recherchen der Stadt Wuppertal, als "nicht schuldig" im Geiste der NS gewertet.
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23.08.2008 19:41 Uhr von Der Erleuchter
 
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aber sein Geld wollen sie gerne.
Ist er denn nu dem Regime nahe gestanden oder nicht? Und was heißt nahestehen? Hat er Partys mit ihnen gefeiert oder hat er Menschen auf dem Gewissen?
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23.08.2008 19:47 Uhr von JustMe27
 
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Buh! Spielen wir ein Spiel: Einer schreit "Nazi" und dreht ich dann um. Jeder, der sich dann noch bewegt, ist einer... Es nervt nur noch. Jedem, der zwischen ´33 und ´45 in irgendeiner Art und Weise aktiv war, wird pauschal eine Mitschuld unterstellt. Ich kenne jetzt den Banker nicht und werde mir jetzt auch nicht die Mühe machen, ihn recherchieren, aber es nervt, wie gesagt.
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24.08.2008 18:51 Uhr von cookies
 
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sehen wir es mal so: "nahe gestanden" heißt gar nichts, auch wenn ich ihn nicht kenne, der Text sagt ja schon, dass esschlimmere Konsorten gab, die wirklich Schaden angerichtet haben.

Von der Heydt war Bankeier und KEIN Jude. Da die jüdischen Bankiers ihren Besitz verloren haben, muss er ja einen guten Stand in wuppertal gehabt haben. Ist er deswegen jetzt böse?
wir wissen nicht, ob er seine jüdischen Wettbewerber etwas unternommen hat. Und wenn, dann wäre er doch schon vor 50 Jahren in Kritik geraten undn icht heute, in 2008!

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