23.08.08 18:14 Uhr
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NRW: MRSA breitet sich weiter aus

Es infizieren sich immer mehr Bewohner aus Nordrhein-Westfalen mit MRSA-Bakterien.

Wie die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe bekannt gab, sollen dies schon 25 Prozent sein. Vor allem für kranke und ältere Menschen endet eine derartige Infektion meist tödlich. Eine Verbreitung ist vor allem in Pflegeheimen und Krankenhäusern zu verfolgen.

Die Behandlungsdauer liegt zwischen 15 Tagen und bis zu drei Jahren. Darum werden sich Ärzte weiterbilden, dies soll dann von den Krankenkassen mit einem Pauschalbetrag unterstützt werden.


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WebReporter: ringella
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen
Quelle: www.wmtv-online.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2008 18:06 Uhr von ringella
 
+1 | -0
 
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Vor allem ist hier die Hygiene sehr wichtig, denn wenn diese nicht beachtet wird, breiten sich die Keime sehr leicht weiter aus.
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23.08.2008 19:32 Uhr von bigX67
 
+18 | -1
 
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MRSA ist kein neuer killervirus. MRSA (methilicin resistent staphylococcus aureus) ist eine variante des staphylococcus aureus. diesen haben wir alle zb im mund. das schlimme an diesem MRSA ist jetzt seine resistenz gegen antibiotika.
für die meisten leute ist der erreger nicht weiter wichtig. wird von der körpereigenen immunabwehr meistens (schnell) beseitigt.
probleme entstehen meist bei abwehrgeschwächten patienten (zb kranke, alte, chemo-patienten, ...).

oft wird der MRSA im krankenhaus/arztpraxis/altenheim/... durch mangelnde hygiene zb beim verbandswexel übertragen. also ein kontaktvektor.
abhilfe schafft korrekte hygiene beim verbandswexel bzw beim einfachen umgang miteinander (händedesinfektion etc).
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23.08.2008 20:15 Uhr von taps
 
+28 | -5
 
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Falsch! Einfach unglaublich, wenn man nicht mal so eine überschaubare Quelle widergeben kann.

Nicht 25% der Einwohner von NRW sind infiziert, sondern ein Viertel aller offenen Verletzungen, die behandelt werden. Diese Zahl bezieht sich allerdings nicht auf NRW, sondern auf die Region Westfalen-Lippe.

Die Regeln von Groß- und Kleinschreibung sowie der Umgang mit Punkt und Komma sollten auch mal geübt werden.
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23.08.2008 20:56 Uhr von Blubbsert
 
+10 | -1
 
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"Es infizieren sich immer mehr Bewohner aus Nordrhein-Westfalen mit MRSA-Bakterien."

In der kompletten Quelle finde ich nicht einmal das Wort "Nordrhein-Westfalen"...


Quelle: 7Sätze
Diese News: 6Sätze
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24.08.2008 00:50 Uhr von froggerdirk
 
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Schuld hat Solange Pflegepersonal,welches sich nicht desinfiziert,nachdem ein Patient betreut wurde (Verbandwechsel,Wundversorgung),auf die Frage,ob das nicht sehr gefährlich sei sagt:"Mir ist noch nie etwas passiert" wird es auch nicht besser.

Wer nicht an den nächsten Patienten denkt,der dann eben diese Keime bekommt und im schlimmsten Fall sogar daran sterben kann,sollte sein Handeln mal überdenken.
Um ein paar Sekunden zu sparen,werden Leben aufs Spiel gesetzt,das kanns nicht sein!

Wir wissen alle,das ein großer Zeitmangel und oft Unzufriedenheit im Pflegebereich herrscht,das ist aber keine Rechtfertigung dafür,das Deutschlands Krankenhäuser die schlechteste Hygiene in Westeuropa haben.

Es müssen neue Standards geschaffen werden,um das zu ändern und vermutlich tausende Todesfälle zu vermeiden.
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24.08.2008 02:22 Uhr von whitechariot
 
+3 | -2
 
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Was für eine Quatsch-News Der Titel ist fragwürdig und der zweite Satz ist totaler Blödsinn, demnach waren wohl alle Einwohner in NRW verwundet und 25 % haben sich dabei dann mit MRSA-Viren infiziert oder wie...
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24.08.2008 09:38 Uhr von yogibaer73
 
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Also, das Problem ist, dass bei jeder Kleinigkeit (Schnupfen, Husten, Fieber ...) jeder gleich Antibiotika will und dummerweise die Ärzte auch noch drauf reinfallen und es verschreiben, darum werden die Staphylococcen auch resistent. Inzwischen wird MRSA auch als multiresitenter staphylococcus Aureus bezeichnet, weil eben viel zu viel Antibiotika gegeben wird.

Das hat nur wenig mit Desinfektion zu tun, ausserdem wenn jemand den MRSA im Mund oder Rachen hat (Schleimhaut), helfen Desifektionsmittel sehr wenig.

Auch die übermäßige Desinfektion trägt nur dazu bei, dass sich Keime verändern und resistent werden gegen solche Desi-Mittel.
Alles bitte mit Maß und Ziel, das ist die Devise.
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24.08.2008 10:26 Uhr von Tyfoon
 
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hmmmm: Was ist MSRA? Ist zwar auch aus der Quelle nicht zu erfahren aber der Autor könnte sich zumindest in seinem Kommentar dazu äußern können. Den Rest an Kritik haben die Vorredner ja schon beschrieben.
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24.08.2008 12:55 Uhr von Mjölnir
 
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Mal ein paar Infos, Hintergrund
Bakterien der Art Staphylococcus aureus können bei Mensch und Tier als Bestandteil der Hautflora vorkommen. Beim Menschen sind meist die vordere Nase und die Leistenregion besiedelt.

Staphylokokken sind im Vergleich zu anderen Bakterienarten unempfindlich gegen Austrocknung und können auf trockenen Oberflächen/Gegenständen lange überleben.

Bei Eindringen in normalerweise keimfreie Teile des Körpers kann Staphylococcus aureus Infektionen verursachen. Neben den eher harmlosen Furunkeln können schwere Wundinfektionen, Pneumonien und Sepsisfälle durch diese Bakterien hervorgerufen werden.

Staphylococcus aureus ist einer der wichtigsten Erreger nosokomialer (= im Krankenhaus erworbener) Infektionen.

Die Übertragung erfolgt vor allem über die Hände !

Ein Multi-Resistenter-Staphylococcus-Aureus (ursprünglich Methicillin- resistenter...; benannt nach einem heute nicht mehr verwendeten Antibiotikum, bei dem die Resistenz in den 60er Jahren zuerst beobachtet wurde) ist in seinen biologischen Eigenschaften von den antibiotikaempfindlichen Staphylococcus aureus - Stämmen nicht zu unterscheiden.

MRSA-Stämme produzieren ein verändertes Penicillinbindeprotein. Damit werden sie resistent gegenüber allen Beta-Lactam-Antibiotika (Penicilline, Cephalosporine und Carbapeneme). Diese resistenten Bakterienstämme führen aber nicht häufiger zu Infektionen als ihre antibiotikasensiblen Verwandten.

Eine Infektion mit einem MRSA ist aber wesentlich schwieriger zu behandeln.

Daher muß versucht werden, die Ausbreitung von MRSA besonders im Krankenhaus zu verhindern.



Als Risikofaktoren, die mit einer häufigeren Besiedlung des Menschen mit MRSA assoziiert sind, gelten beispielsweise das Vorhandensein von:

Intravasalen Kathetern (ZVK, Arterie, Dialyse-Shunt)
Wunddrainagen
Wundflächen (postoperativ, Verbrennungen)
Chronischen Hautläsionen (Ulcus cruris/"offenes Bein", Dekubitus)
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24.08.2008 12:56 Uhr von Mjölnir
 
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Mal ein par Infos 2, Hygienemaßnahmen gegen MRSA

Ziel ist die Verhinderung einer Übertragung von MRSA-Stämmen auf Patienten und Personal. Sobald im Labor ein MRSA nachgewiesen wird, erfolgt eine Information der Krankenhaushygiene der MEK. Möglichst umgehend wird die betroffene Station von der zuständigen Hygienefachkraft besucht. Vor Ort werden die notwendigen Maßnahmen besprochen und weitergehende Informationen über den Patienten erhoben.

Folgende Maßnahmen müssen bei Nachweis von MRSA immer durchgeführt werden:

Einzelzimmerunterbringung des Patienten (Isolation).
Sorgfältige Händehygiene: Händedesinfektion nach jedem Patientenkontakt und nach Ablegen von Handschuhen und Kittel !
Tragen von Schutzhandschuhen und eines Schutzkittels.
Tragen einer OP-Gesichtsmaske (verhindert die Besiedelung der eigenen Nase mit MRSA).
Diagnostik/Operation immer am Programmende. Flächendesinfektion erforderlich.
Bei Verlegungen/Konsiluntersuchungen sollte der Patient begleitet werden. Die besuchte Abteilung ist vorab zu informieren.
Bei Verlegungen/Entlassungen muß immer sowohl der Krankentransport als auch das Aufnahmekrankenhaus (Altenheim; Hausarzt) informiert werden.
Die Isolation kann beendet werden, wenn die entsprechenden Voraussetzungen (siehe unter "Therapie") gegeben sind.

Therapie

Zur Bewertung der klinischen Relevanz des MRSA-Isolates und der Planung einer optimalen Antibiotikatherapie sollte sich der Fachkompetenz eines Infektiologen versichert werden. Neben den Kollegen des zuständigen Labors beraten der Infektiologische Konsildienst und die Krankenhaushygiene der MEK in diesen Fragen.

Generell gilt: Eine alleinige Besiedelung mit MRSA ist keine Indikation für eine systemische Antibiotikatherapie.

Regelmäßig erforderlich ist die Behandlung der Nasenvorhöfe mit Mupirocin-Salbe (Handelsname:Turixin), um die Besiedelung der Nase mit MRSA zu beseitigen. Ist der nachgewiesene MRSA-Stamm auch gegen Mupirocin resistent, sollte umgehend mit der Krankenhaushygiene Kontakt aufgenommen werden.

Weitere Sanierungsmaßnahmen werden nach Rücksprache mit dem Infektiologischen Konsildienst und der Krankenhaushygiene festgelegt.

Nach erfolgter Behandlung werden an drei Tagen (z.B. Montag, Dienstag, Mittwoch) jeweils Abstriche aus beiden Nasenvorhöfen, der perianalen Region und von allen Stellen, an denen MRSA zuvor nachgewiesen wurde, genommen. Bei Vorliegen von offenen Wunden, Ulcera oder auffällig veränderten Hautarealen sind diese Bereiche ebenfalls abzustreichen.

Sind alle Abstriche (also mindestens 6 Proben !) MRSA-frei, kann der Patient aus der Isolation entlassen werden.

Die Entlassung eines Patienten nach Hause kann auch bei MRSA-Nachweis erfolgen, wenn die Angehörigen keine Risikofaktoren (siehe oben) aufweisen und der Hausarzt die weitere Betreuung übernimmt.

Bei Wiederaufnahme eines Patienten, der zuvor mit MRSA besiedelt/infiziert war, sind alle oben angeführten Hygienemaßnahmen zu ergreifen. Nach erfolgten Abstrichen ohne MRSA-Nachweis können die Maßnahmen beendet werden.

Quelle: http://www.uni-koeln.de/...
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24.08.2008 13:14 Uhr von stern2008
 
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übertrieben "Menschen endet eine derartige Infektion meist tödlich..."
naja - das ist ja eher bildzeitung.
in der quelle steht etwas anderes!!!
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24.08.2008 13:53 Uhr von knolli11
 
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MRSA Tatsachenbericht mit Hilfestellung: Ich habe ein Buch geschrieben über MRSA. Meine Mutter erkrankte 2005 an MRSA
und starb 2006 daran...Ich habe Ihre Leidensgeschichte bis hin zu Ihrem Tod
dokumentiert. Am Ende des Buches sind einige Hilfestellungen und
Anlaufstellen, sowie ein Anwalt bei Rechtsfragen vorhanden!!!

Ein kleines Buch aber sehr inforeich

schaut dort vorbei man kann es bestellen

http://www.buecher.de/...

ich stehe auch zwecks Fragen zur Verfügung unter [email protected]

Nun auch in Englischer Version unter:

http://www.lulu.com/... oder hier ( habe in Englisch 2 Verlage) aber der selbe Buchinhalt !!!

http://www.bod.de/...

hier ein auszug aus dem buch

Erkrankung an MRSA und die Folgen, Hygienemangel in einer nordhessischen Klinik, Erfahrungsbericht und Dokumentation bis hin zum Tod.



In den Medien wird der Erreger mitunter als „Killerbakterie“ bezeichnet. Die korrekte Bezeichnung lautet Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA). In den Vereinigten Staaten sorgt er für 125.000 Krankenhauseinweisungen pro Jahr. Die Anzahl der von MRSA-Stämmen verursachten Infektionen nimmt sowohl in Krankenhäusern als auch in Städten und Gemeinden ständig zu. Was also ist MRSA, und was können Sie und Ihr Arzt tun, um einer Infektion entgegenzuwirken?

Der Autor möchte als Fallbeispiel einen Einblick in die Lebens- und Krankengeschichte seiner Mutter geben, die im Jahr 2005 an MRSA erkrankte, einen langen Kampf bestreiten musste und doch verlor. Das Buch zeigt auf, was sie in Krankenhäusern und mit Ärzten erlebt hat, die dem Erreger MRSA machtlos gegenüberstanden.

Das Anliegen von Torsten Knoll ist es, ebenfalls von MRSA betroffenen Menschen und ihren Angehörigen Hilfestellung zu geben. „MRSA Killerbakterien aus dem OP" enthält daher auch Informationen und Tipps, wie man sich und andere schützen kann.


lieben Gruß
Torsten Knoll
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24.08.2008 13:55 Uhr von knolli11
 
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MRSA-Buch- Tatsachenbericht mit Hilfestellung: Ich habe ein Buch geschrieben über MRSA. Meine Mutter erkrankte 2005 an MRSA
und starb 2006 daran...Ich habe Ihre Leidensgeschichte bis hin zu Ihrem Tod
dokumentiert. Am Ende des Buches sind einige Hilfestellungen und
Anlaufstellen, sowie ein Anwalt bei Rechtsfragen vorhanden!!!

Ein kleines Buch aber sehr inforeich

schaut dort vorbei man kann es bestellen

http://www.buecher.de/...

ich stehe auch zwecks Fragen zur Verfügung unter [email protected]

Nun auch in Englischer Version unter:

http://www.lulu.com/... oder hier ( habe in Englisch 2 Verlage) aber der selbe Buchinhalt !!!

http://www.bod.de/...

hier ein auszug aus dem buch

Erkrankung an MRSA und die Folgen, Hygienemangel in einer nordhessischen Klinik, Erfahrungsbericht und Dokumentation bis hin zum Tod.



In den Medien wird der Erreger mitunter als „Killerbakterie“ bezeichnet. Die korrekte Bezeichnung lautet Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA). In den Vereinigten Staaten sorgt er für 125.000 Krankenhauseinweisungen pro Jahr. Die Anzahl der von MRSA-Stämmen verursachten Infektionen nimmt sowohl in Krankenhäusern als auch in Städten und Gemeinden ständig zu. Was also ist MRSA, und was können Sie und Ihr Arzt tun, um einer Infektion entgegenzuwirken?

Der Autor möchte als Fallbeispiel einen Einblick in die Lebens- und Krankengeschichte seiner Mutter geben, die im Jahr 2005 an MRSA erkrankte, einen langen Kampf bestreiten musste und doch verlor. Das Buch zeigt auf, was sie in Krankenhäusern und mit Ärzten erlebt hat, die dem Erreger MRSA machtlos gegenüberstanden.

Das Anliegen von Torsten Knoll ist es, ebenfalls von MRSA betroffenen Menschen und ihren Angehörigen Hilfestellung zu geben. „MRSA Killerbakterien aus dem OP" enthält daher auch Informationen und Tipps, wie man sich und andere schützen kann.


lieben Gruß
Torsten Knoll
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24.08.2008 13:57 Uhr von knolli11
 
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MRSA Buch Tatsachenbericht mit Hilfestellungen: Ich habe ein Buch geschrieben über MRSA. Meine Mutter erkrankte 2005 an MRSA
und starb 2006 daran...Ich habe Ihre Leidensgeschichte bis hin zu Ihrem Tod
dokumentiert. Am Ende des Buches sind einige Hilfestellungen und
Anlaufstellen, sowie ein Anwalt bei Rechtsfragen vorhanden!!!

Ein kleines Buch aber sehr inforeich

schaut dort vorbei man kann es bestellen

http://www.buecher.de/...

ich stehe auch zwecks Fragen zur Verfügung unter [email protected]

Nun auch in Englischer Version unter:

http://www.lulu.com/... oder hier ( habe in Englisch 2 Verlage) aber der selbe Buchinhalt !!!

http://www.bod.de/...

hier ein auszug aus dem buch

Erkrankung an MRSA und die Folgen, Hygienemangel in einer nordhessischen Klinik, Erfahrungsbericht und Dokumentation bis hin zum Tod.



In den Medien wird der Erreger mitunter als „Killerbakterie“ bezeichnet. Die korrekte Bezeichnung lautet Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA). In den Vereinigten Staaten sorgt er für 125.000 Krankenhauseinweisungen pro Jahr. Die Anzahl der von MRSA-Stämmen verursachten Infektionen nimmt sowohl in Krankenhäusern als auch in Städten und Gemeinden ständig zu. Was also ist MRSA, und was können Sie und Ihr Arzt tun, um einer Infektion entgegenzuwirken?

Der Autor möchte als Fallbeispiel einen Einblick in die Lebens- und Krankengeschichte seiner Mutter geben, die im Jahr 2005 an MRSA erkrankte, einen langen Kampf bestreiten musste und doch verlor. Das Buch zeigt auf, was sie in Krankenhäusern und mit Ärzten erlebt hat, die dem Erreger MRSA machtlos gegenüberstanden.

Das Anliegen von Torsten Knoll ist es, ebenfalls von MRSA betroffenen Menschen und ihren Angehörigen Hilfestellung zu geben. „MRSA Killerbakterien aus dem OP" enthält daher auch Informationen und Tipps, wie man sich und andere schützen kann.


lieben Gruß
Torsten Knoll
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24.08.2008 14:50 Uhr von skipjack
 
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Stand hier nicht gestern: noch ein Hinweis, aufgrund von kupfernen Türklinken, könne man den mrsa eindämmen???

Zu dem eigentlichen Pflegeskandal, kommt nun noch MRSA hinzu, welcher durch schlechte Personalquoten und billigst Reinigung, sicherlich noch lange eine gute "Konjunktur" haben wird...

Wie bitte hiess noch der S. King Thriller mit den Viren, die die Menschheit hinrichten???
>Das letzte Gefecht war es glaub ich nicht...RheaM???
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24.08.2008 17:30 Uhr von Borgir
 
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übertriebene: hygiene und antibiotikamissbrauch haben zu dem problem doch erst geführt. außerdem ist mrsa für den gesunden kein problem. nach kurzer zeit ist man den keim wieder los, normale körperhygiene hilft da schon.

ein problem ist das ganze im krankenhaus, woran wir aber wiederum auch selbst schuld sind. würde man bei eingelieferten patienten, vor allem aus altenheimen, routinemäßig abstriche machen und die leute konsequent isolieren wäre das problem, wie auch in den niederlanden, schnell gelöst.

ein paar dinge, die im krankenhaus falsch laufen (zumindest in den meisten kliniken):
1. die schutzkleidung wird mehrmals getragen
2. mundschütze liegen (benutzt) außerhalb des zimmers auf einem tisch und nicht in der mülltonne im zimmer
3. schutzkleidung hängt im zimmer (alles erlebt)
4. mangelndes bewusstsein der ärzte, die ohne kleidung in das zimmer gehen (gibt es oft genug)


das sind nur einige dinge, die mit zu dem problem geführt haben, dass sich der keim so sehr ausgebreitet hat. antibiotika werden weiterhin munter verschrieben, ohne antibiogramm und ohne das wissen, dass es überhaupt bakterien sind.
ergo: es könnte alles gut sein, wenn nicht dieser übertriebene sparzwang da wäre.
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24.08.2008 18:04 Uhr von Borgir
 
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@skipjack: nicht türklinken können das problem beheben. sondern eine vernünftige hygiene beim personal (ärzte wie pflegende). händedesinfektion mit einem milliliter desinfektionsmittel für 3 sekunden reicht nunmal nicht aus, wenn man aus einem mrsa-zimmer rauskommt.
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24.08.2008 19:19 Uhr von SchwarzesEis
 
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@die Leute, die hier so oft vom "Pflegepersonal" reden: Zumindest in der Klinik, in der wir regelmässig Hygienesymposien durchführen, haben Tests gezeigt, dass die "höheren" Chargen (Pfleger --> Ärzte --> Chefärzte) deutlich öfter bei der Händedesinfektion und anderen grundlegenden Hygienemaßnahmen schlampen
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24.08.2008 19:20 Uhr von SchwarzesEis
 
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@borgir: Also Ärzte "die ohne Bekleidung in das Zimmer gehen" hab ich noch nicht erlebt :D
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25.08.2008 12:18 Uhr von Borgir
 
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@SchwarzesEis: ich schon. in meinem ausbildungskrankenhaus sowie ausgelernt auf station. ich hab sie dann rausgeworfen und zum umziehen geschickt :o)...jetzt arbeite ich im op und da läuft es nicht viel anders....sääle, in denen mrsa, orsa, vre oder sonstwas aufliegt, werden, gerade von den herren professoren auch einfach so betreten. aber ich vergaß: professoren sind ja von geburt an steril
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25.08.2008 12:53 Uhr von Zu_Doll
 
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@Borgir: Nene, nich von Geburt an, bei den Chirurgen erst, sobald sie ihren "Facharzt" haben oder Oberarzt sind. Es muss da irgendein geheimes Ritual bei den Ärzten geben, ob die irgendwie in Sterilium baden müssen oder so...
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25.08.2008 14:33 Uhr von KillA SharK
 
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wer es genauer wissen will: kann es hier nachlesen:

http://de.wikipedia.org/...
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07.09.2008 21:12 Uhr von md2003
 
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das muss doch endlich mal unter Kontrolle zu bringen sein....:-(((

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