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Bayern: Spielwiese oder Sportplatz?

Jemand hatte ein Herz für Kinder und stellte seine Wiese zum Spielen zur Verfügung, sogar zwei Tore gab es geschenkt. Leider wurde später die Wiese Bauland und so kam man auf die Idee, die Tore auf eine Spielwiese in eine Parkanlage umzustellen. Diese gehört aber der Gemeinde.

Wegen der Haftungsfrage war man vorsichtig, die unbefestigten Tore könnten jemand verletzen. Also sollten sie verankert werden. Das ist dann aber eine genehmigungspflichtige "bauliche Anlage". Dadurch tritt die Sportanlagen-Lärmschutzverordnung in Kraft und der Antrag auf Verankerung wurde abgelehnt.

Die Verankerung der Tore hätte nämlich automatisch die Spielwiese zum Sportplatz gemacht. Einige Anwohner protestierten schon wegen des zu erwartenden "unerträglichen" Lärms. Jetzt spielen die Kinder weiter Fußball ohne Tore, denn das ist "sozialadäquater" Lärm, der hingenommen werden muss.


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WebReporter: maskenmaedel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sport, Spiel, Bayern, Bayer
Quelle: www.wochenanzeiger.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2008 11:26 Uhr von maskenmaedel
 
+0 | -0
 
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Da wiehert der Amtsschimmel mal wieder ziemlich laut. Und leider ist es nicht nur der Amtsschimmel der hier etwas gegen spielende Kinder hat, sondern auch Mitbürgerinnen und Mitbürger. Anstatt gemeinsam den Kindern eine Alternative zu Sofa und Computer zu schaffen, versucht hier jeder an seinen Privilegien festzuhalten.
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23.08.2008 13:17 Uhr von a.maier
 
+4 | -3
 
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Wenn: dieser Fußballspielplatz vor Deinem Zimmer liegen würde, hättest Du evt. auch was dagegen. Es kommt darauf an in welcher Entfernung zu den Wohnungen der Platz liegt. Die Kinder sollen weg vom PC, aber in jedem Ort werden Freiflächen zugebaut. Vor 20 Jahren konnte man noch Fußballspielen ohne andere zu stören.
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23.08.2008 13:19 Uhr von Firehedgehog
 
+8 | -0
 
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Typisch deutsch, einfach nur deutsch.
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23.08.2008 13:39 Uhr von Hady
 
+2 | -1
 
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Die News hört sich für mich wie ne ganz langweilige Gute-Nacht-Geschichte an. In allen drei Absätzen gibt es keinerlei Hinweis auf den Ort des Geschehens und kein einziger Name wird genannt. Sowas ist keine News!
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23.08.2008 16:17 Uhr von froggerdirk
 
+4 | -0
 
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Hauptsache Meckern: Sitzen die Kiddies nur vorm TV und spielen Playstation usw sind es Stubenhocker..."so waren wir früher nicht" höre ich alle sagen.
Gehen sie aber raus an die Luft und bewegen sich beim Fußball,so entsteht Lärm,o Gott,nur das nicht!

Was die Jugendlichen auch tun,irgendeiner nörgelt garantiert.
Der Rest ist typisch deutscher Gesetzdschungel.
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23.08.2008 16:59 Uhr von zietenwustrau
 
+1 | -1
 
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Auf Namen kommt es nicht an: hier geht es eher ums Prinzip und das ist überall gleich.
Aber bekloppt ist es schon, wenn mobile Tore die Wiese Spielwiese sein lassen und die gleichen Tore verankert auf der gleichen Stelle die Spielwiese zum Sportplatz machen.
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23.08.2008 17:04 Uhr von Arcaist
 
+2 | -0
 
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Kopf -> Tischplatte: Deutscher Amtsschimmel...nichts mehr hinzuzufügen...
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23.08.2008 18:52 Uhr von Hady
 
+1 | -0
 
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@ zietenwustrau: Natürlich kommt es auf Namen an! Zumindest auf den Ortsnamen. Die Beantwortung der Frage nach dem "Wo" ist eine der wichtigsten Prinzipien des Journalismus.
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23.08.2008 18:59 Uhr von ko.ok
 
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Das sind Lokalnachrichten, wie sie überall jede Woche in einem Gemeinderat diskutiert werden. Von daher ist der Ort das einzig interessante, da es ja nur die Bewohner der Gemeinde betrifft.

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