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Madrid: Passagieren wurde vor dem Start der abgestürzten Maschine der Ausstieg verweigert

Laut spanischen Medienberichten hat die Besatzung vor dem Start der in Madrid abgestürzten Maschine besorgten Passagieren nicht gestattet, die Maschine zu verlassen.

Eine Angehörige hat bestätigt, dass sie eine SMS von ihrem im Flugzeug sitzenden Ehemann erhalten habe, in der dieser von dem verwährten Ausstieg schrieb. Sie hatte nach einem Telefongespräch mit ihm von den technischen Problemen erfahren und bewegte ihn dazu, die Maschine zu verlassen.

Berichten zu Folge wollten auch weitere Passagiere die Maschine verlassen. Trotzdem wurde niemandem gewährt, aus dem Flugzeug auszusteigen. Die Entscheidung darüber treffen die Piloten.


WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Start, Madrid, Passagier, Maschine, Ausstieg
Quelle: nachrichten.t-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2008 14:41 Uhr von paszcza1
 
+0 | -0
 
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Die arme Frau, hat noch versucht ihren Mann vor dem Unglück zu retten, als ob sie es geahnt hätte. Sie wird sich sicherlich für immer Vorwürfe machen.
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22.08.2008 15:05 Uhr von artefaktum
 
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Jetzt bin ich aber wirklich mal gespannt was da gelaufen ist. Wollten die nur aussteigen weil erste Staat verschoben wurde oder nahm man da vielleicht vielleicht irgendwelche besorgniserregenden Unregelmäßigkeiten an der Technik der Maschine wahr? Kommt das eigentlich häufig vor, das Passagiere die Maschine verlassen wollen, wenn z.B. ein Start verschoben wird?
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22.08.2008 15:10 Uhr von vmaxxer
 
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seeeehr bitter: ich würde mir auch extremst sorgen über die flugfähigkeit der maschiene machen wenn ich sowas sehen würde...


Das man nicht mehr aussteigen darf erscheint mir aber auch logisch da das auch bei einem einzelnem passagier ein riesenhaften Aufwand hervorrufen würde. (Treppe, Auschecken, Gepäck raus etc)
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22.08.2008 15:15 Uhr von artefaktum
 
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@vmaxxer: "ich würde mir auch extremst sorgen über die flugfähigkeit der maschiene machen wenn ich sowas sehen würde..."

Das kommt allerdings jeden Tag vor und sagt nichts unbedingt über technische Risiken aus sondern kann ja auch ein Anzeichen dafür sein, dass der Pilot bzw. die Gesellschaft sehr verantwortungsbewußt ist. Zudem macht man so was mit Sicherheit auch schon mal aus Vermutungen heraus etwas könnte nicht in Ordnung sein obwohl alles okay ist. Ein bisschen Gedanken machen würde ich mir dennoch auch, wenn ich in so einem Ding sitze. Ist aber doch eher irrational.
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22.08.2008 15:30 Uhr von kingmax
 
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flugangst: ich mit meiner flugangst wäre da sicher irgendwie rausgekommen, nach einem startabruch wäre dies genug für mich gewesen auszusteigen. bin am selben tag aus thailand zurück gekommen, sowas geht mir als person mit flugangst extrem unter die haut. mein beileid an die hinterbliebenen.
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22.08.2008 15:34 Uhr von artefaktum
 
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@kingmax: "nach einem startabruch wäre dies genug für mich gewesen auszusteigen."

Es war eben kein Startabbruch. Startabbruch ist das, was deey geschildert hat. Diese spanische Maschine aber war lediglich auf dem Weg zum Start und kehrte dann um. Fände ich auch nicht angenehm als Passagier aber ist mit Sicherheit weniger dramatisch, als wenn die Maschine nach massiver Beschleunigung massiv abrgebremst wird.
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22.08.2008 15:37 Uhr von the_dark_shadow
 
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ja! mit dem Auto wäre das nicht passiert! deswegen verunglücken auch pro Jahr nur ein paar hundert Menschen mit dem Auto und viele viele Tausende mit dem Flugzeug.

Mal ehrlich:
Wenn jeder, der mit seinem Auto losfährt, es auch nur annähernd so inspizieren würde, wie es die Piloten mit ihren Flugzeugen tun, würde die Anzahl der Verkehrstoten auf mindestens 50% sinken.

Was uns dabei erschreckt, ist immer die grosse Anzahl der Opfer, die es auf einmal gibt (100 und mehr)
und unser Gefühl des Ausgeliefert-Seins, da man nix dagegen tun kann (subjektiv)

Aber wir vergessen das Ganze ganz schnell, wennn wir für 19,95€ von A nach B fliegen können.

Das Flugzeug ist nun mal kein Verkehrsmittel, bei dem man während der Reise mal schnell rechts ran fährt, um nachzusehen, warum der Motor sich so komisch anhört.

Ich bekenne, dass ich gerne fliege (leider viel zu selten)
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22.08.2008 15:37 Uhr von vmaxxer
 
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jepp: so ganz geheuer ist mir beim fliegen auch nicht.

...ok, hab mich dran gewöhnt und ich breche auch nicht mehr in schweiß aus wenns wackelt.... aber dennoch....


Einmal ne Landung im Winter in Moskau mitgemacht... starker seitenwind, Maschiene kam schön schräg (zur Landebahn) runter und aus dem fenster sah man nur schnee und Eis...
Da wurds mir auch etwas anders.. (Ok, war Lufthansa, von daher gabs einen Vertrauensbonus).
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22.08.2008 15:39 Uhr von JuBiker
 
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Warten im Flieger: Die Passagiere müssen während der Reparatur im Flieger warten. Hier hat es 2 Stunden gedauert. Klar das da Leute raus wollen...

Ich selbst habe einmal 4 Stunden !! im Flieger von LTU gesessen, weil repariert wurde, vor dem Flug nach Miami.

Wir standen mitten auf dem Flugplatz, ein Ausstieg ohne Gangway geht nicht. Da geht einem ganz schön die Muffe.....
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22.08.2008 15:41 Uhr von vmaxxer
 
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@the dark shadow: hast ja recht, aber es ist ja grad das totale ausgeliefert sein. Und eben die fehlende Möglichkeit mal eben anhalten zu können.

Bin aber auch kein guter Beifahrer ;o)
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22.08.2008 15:48 Uhr von artefaktum
 
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@vmaxxer: aber es ist ja grad das totale ausgeliefert sein. Und eben die fehlende Möglichkeit mal eben anhalten zu können."

Passt übrigens auch auf unserer Bundesregierung. ;-)
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22.08.2008 16:34 Uhr von httpkiller
 
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Viele Unfälle mit Flugzeugen hätten vermieden werden können.

Ist meistens menschliches Versagen, und bei den ganzen Billigairlines wird das auch immer häufiger das Maschinen schlecht gewartet werden. Also beim fliegen dann lieber mehr bezahlen als abzustürzen. Was jetzt nicht heißt dass es bei teuren Airlines nicht auch passieren kann.
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22.08.2008 16:51 Uhr von artefaktum
 
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@httpkiller: "Ist meistens menschliches Versagen, und bei den ganzen Billigairlines wird das auch immer häufiger das Maschinen schlecht gewartet werden. "

Beleg das mal bitte bevor du solche ungeprüften Pauschal-Vorwürfe machst.
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22.08.2008 23:51 Uhr von vostei
 
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Das Beste kommt erst noch. Zum einen:

Der Pilot ist der Scheff an Bord. Da dieser gängigerweise mitfliegt, also nicht gänzlich unbeteileigt an der Sache ist und relativ selten Selbstmord begehen will bleibt nichts anderes übrig als ihm zu trauen - ich wäre in diesem Fall also mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit tot.

Egal. Wer will schon ewig leben.

Wichtig ist es jetzt herauszukriegen woran es wirklich lag. Ein Überwachungsvideo zeigt, dass das linke Triebwerk NICHT brannte beim Start - es wird also spannend. Wenn es das ist was ich vermute wäre es das Ende der MD-80-Derivate, sie sind ohnehin zu laut und verbrauchen zu viel Sprit.

Es ist nicht umsonst so, dass moderne größere Passagiermaschinen die Triebwerke dort haben, wo sie hin gehören - an den Tragflächen.
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23.08.2008 10:45 Uhr von Schwertträger
 
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Risko beim Autofahren: Wieviele Leute haben Flugangst, rennen aber im stadtverkehr mal eben bei rot über die Hauptstrasse.
Rein vom Risikogehalt her sind sie dabei gefährdeter als bei einm Flug, selbst bei nur mässig gewarteter Maschine.

Und wer will das mal-eben-über-die-Straße-Rennen schon aufgeben?

Vostei hat hier schon Recht, der Pilot (und sein Co-Pilot) ist kein Selbstmörder, also kann man da schon ´ne Menge Vertrauen haben.
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23.08.2008 11:10 Uhr von drEasyE
 
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unverschämtheit: andere menschen werden aufgrund eines erhöhten alkoholpegels und pöbelei aus der maschine befördert und kassieren im nachhinein unsummen an schadensersatzforderungen.


aber menschen die sich um ihr leben fürchtern, dürfen das flugzeug nicht verlassen?

was lernen wir daraus? das nächste mal einfach mal der stewardess in die fresse treten. dann wird man gleich nach draußen befördert.

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