22.08.08 14:18 Uhr
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Tanzendes Baby gewinnt Rechtsstreit gegen Universal

Ein süßes Baby schiebt seinen Roller durch die Küche und tanzt zu den Klängen des Prince-Songs "Lets Go Crazy". Knappe 30 Sekunden dauert das niedliche Schauspiel in einem Youtube-Clip. Doch den ließ der Musikkonzern Universal, Rechteinhaber des Liedes, von der Videoplattform entfernen.

Jetzt hat ein kalifornisches Gericht entschieden, dass der Antrag auf Entfernung des Videos nicht gerechtfertigt sei, da der Konzern das Prinzip des "fair use", des fairen Gebrauchs von Kulturgütern, nicht berücksichtigt hätte.

Der "fair use" ist nämlich im US-Digital-Millennium-Copyright-Act verankert, auf den sich auch Universal beim Antrag auf Entfernung des Videos berief. Die Bürgerrechtsbewegung Electronic Frontier Foundation feiert das Urteil. Es trage zum Schutz aller User bei, die Inhalte im Internet veröffentlichen.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Baby, Recht, Rechtsstreit, Universal
Quelle: www.rooster24.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2008 14:06 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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In der Quelle ist das Video vom tanzenden Baby eingebettet - und in diesem Fall ist der Vorwurf der Urheberrechtsverletzung tatsächlich ein einziger Witz. Angesichts eines 30 Sekunden Clips mit schlecher Tonqualität, das ein tanzendes Baby zeigt "copyright" zu rufen, ist einfach hysterisch... wie die rechtliche Lage um den "Fair use" hier genau aussieht, wird auch in der Quelle erläutert.
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22.08.2008 14:22 Uhr von Quicks
 
+16 | -1
 
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Lächerlich! Ich erkenne vor lauter Kindergequieke und Mutters Lachen garnichtmal das Lied. Das ist mehr ein blächernes Rauschen.
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22.08.2008 14:23 Uhr von nopulse
 
+11 | -1
 
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genau: allein aufgrund der qualität von video und sound ist jeder vorwurf einer urheberrechtsverletzung absolut unzulässig!
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22.08.2008 14:33 Uhr von nobody4589
 
+10 | -0
 
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in de hätte das urteil anders ausgesehn: seit dem 1.1.08 darf man laut gesetz keine videos mehr ins netz stellen, die mit musik untermahlt ist(in irgendwelcher weise), zu denen man keine copyrightlizenz hat. sonst macht man sich wegen des verbreiten von raubkopien strafbar
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22.08.2008 14:55 Uhr von StaTiC2206
 
+5 | -0
 
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ballz.de hätte so ein urteil sicher auch begrüßt: da hatte nämlich sony solange geklagt bis der autor der lustigen comics aufgeben musste, weils zu teuer wurde.
da ging es auch nur um ein paar sekunden eines liedes.
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22.08.2008 16:08 Uhr von Bluti666
 
+15 | -1
 
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Stampft diese scheiss Musikindustrie bitte langsam mal jemand ein? Jetz drehen die schon wegen nem Mückenfurz am Rad...und werfen trotzdem weiter 99,9% Müll auf den Markt!
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23.08.2008 00:16 Uhr von gekide
 
+2 | -0
 
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wichtig fände ich auch: daß der Kläger SÄMTLICHE Kosten des Verfahrens zu tragen hat!
1. weil Leute wie diese Mutter trotz Gewinn ruiniert sein könnten und 2. um solche unsinnigen Klagen in Zukunft einzudämmen

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