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Senderechte benachteiligt vergeben - TV-Moderator Ulrich Wickert klagt gegen RTL

Der ehemalige Anchorman der "Tagesthemen" Ulrich Wickert klagt gegen den Privatsender RTL. Mit seinem Unternehmen, der Produktionsfirma UWP, hatte sich Wickert Anfang des Jahres um eine Sendelizenz bei der TV-Anstalt beworben.

Diese wurde jedoch abgelehnt. Stattdessen wurde erneut die Produktionsfirma von Alexander Kluge, DCTP, für weitere fünf Jahre engagiert. Unter der Federführung von DCTP strahlt RTL Sendungen wie "Stern TV" und "Spiegel TV" aus.

Wickert klagt an, dass die Abgabefrist für neue Senderechte viel zu kurz angesetzt worden war. Außerdem sei DCTP mit RTL durch den Verlag Gruner+Jahr zusammen verquickt. Nun soll sich das Verwaltungsgericht in Hannover mit dem Fall befassen.


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WebReporter: Supi200
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: TV, RTL, Sender, Moderator
Quelle: www.digitalfernsehen.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2008 13:28 Uhr von Carry-
 
+3 | -1
 
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kann sich rtl nicht aussuchen welche produktionsfirma bevorzugt wird!?
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22.08.2008 13:33 Uhr von cookies
 
+3 | -0
 
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alles Farce: Wenn DcTP so schnell an die neue Lizenz kommt, hat das einfach den Grund, dass man dies so haben will und die Veträge schon so formuliert hat, dass dies auch so zustande kommt.

Eine Auschhreibung der Lizenzen wird oft nur zum Schein vollzogen.
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22.08.2008 13:37 Uhr von paul77
 
+2 | -0
 
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Carry-: In der Orginalnews steht alles drin. RTL ist verpflichtet unabhängige Sendezeit zu vergeben (dürften diese seltsamen Sendungen Sonntagsnachts vor der Spielfilmwiederhohlung sein). Wickert klagt weil RTL scheinbar gegen die Auflagen wie und an wenn vergeben werden darf verstossen zu haben scheint.
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22.08.2008 13:39 Uhr von Supi200
 
+3 | -0
 
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@Carry: Nein, die Rechte werden ausgeschrieben. In diesem Fall (steht nicht in der Quelle) um das Fenster am Sonntagabend in der es der Kultur erlaubt ist, sich zu präsentieren ( ab 23:45 bis 0:30)

Dieses Format wird von DCTP mitproduziert.

DCTP ist allerdings in der ganzen RTL-familie immer willkommen. So wie auf VOX und RTL-2.

@Chris.
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22.08.2008 13:43 Uhr von Supi200
 
+2 | -0
 
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im übrigen: auch Sat.1 hat solche Fenster (Doku spezialisiert) ausgeschrieben. Der Zuschlag hat in diesem Jahr "Focus TV" bekommen. Mit einem Augenzwinkern zu bemerken, dass neben Sat.1 Focus TV auch beim Schwestersender ProSieben am Freitagabend läuft.

@Chris.
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22.08.2008 14:52 Uhr von Xilyte
 
+6 | -2
 
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Anchorman: Muss es sein, daß man ohne Grund Moderator/Nachrichtensprecher in Anchorman übersetzt? Steht nicht mal in der Originalquelle so. Ein total überflüssiger Anglizismus!
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22.08.2008 15:23 Uhr von whitechariot
 
+0 | -0
 
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Ich habe eigentlich auch grob in Erinnerung dass es mal hieß, dass RTL vertraglich verpflichtet sei, diese super-intellektuellen (???) Spätabendsendungen mit auszustrahlen, wenn man die Sendungen Stern TV und Spiegel TV senden will - quasi alles im Paket gekauft.
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22.08.2008 15:28 Uhr von Carry-
 
+1 | -1
 
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grundsätzliches: ich frage mich aber warum privatsender überhaupt zu sowas gezwungen werden!? wenn der "staat" irgendwas loswerden will, kann er das ja über die reichlich vorhandenen öffentlich-rechtlichen kanäle machen.
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22.08.2008 16:02 Uhr von mort76
 
+1 | -8
 
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Xilyte, "Anchorman" bedeutet eben nicht nur "Nachrichtensprecher".
Die korrekte Übersetzung von "Anchorman" ist "Leitgesicht".
Also, wer DAS Wort schöner findet...
Und wer meint, dieses Wort wäre hier geläufiger...

Wickert war eben nicht einfach nur ein Moderationsroboter, sondern ein echter...Anchorman. Der Unterschied liegt darin, daß er nicht einfach nur vom Teleprompter abgelesen hat, sondern dazu auch noch kompetente Interviews mit Korrespondenten usw. führen konnte.

Ja, die bösen Anglizismen...
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22.08.2008 17:46 Uhr von artefaktum
 
+6 | -0
 
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@mort76: "Anchorman" bedeutet eben nicht nur "Nachrichtensprecher"

Und warum hat das funktioniert, bevor das Wort "Anchorman" überhaupt bei uns auftauchte? Die Tagesthemen gibt es schon länger, auch mit dem gleichen Moderationsprinzip.

Ich halte viel von Anglizismen, wenn es kein deutsches Pendant gibt ("Browser") oder sich der Anglizismus eingebürgert hat ("E-Mail").

"Anchorman" fällt bei mir unter die Rubrik "Wichtigmachen". Man will hier künstlich den Eindruck von Internationalität verbreiten. Ich denke mal, das geht ursprünglich auf die Privatsender zurück, die damit ihre eigenen Nachrichten (die es am Anfang gegen die öffentlich-rechtlichen Nachrichten schwer hatten) sprachlich "aufmotzen" wollten.
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22.08.2008 18:03 Uhr von mort76
 
+0 | -2
 
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artefaktum, die können das doch nennen wie sie wollen?
Nachrichten SIND international.
"Leitgesicht" klingt weder gut noch ist das Wort überhaupt irgendwem bekannt, also kann man auch den Begriff verwenden, den fast jeder kennt.
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22.08.2008 18:09 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@mort76: "die können das doch nennen wie sie wollen?"

Ja, natürlich können die das. Die können ihre Nachrichtensprecher auch Pumuckl nennen. Juckt mich nicht, aber ich habe trotzdem eine Meinung dazu.

Zudem benutzt du in deiner News diesen Ausdruck. Und "Verkehrssprache" auf deutschen Nachrichtenseiten ist immer noch die deutsche Sprache.

(Ich sag hier jetzt zum Beispiel "News" weil es a) Kürzer und b) sich hier eingebürgert hat.)

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